Bei uns ist Twirling Sport!
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© 2011 Bei uns ist Twirling Sport!

Qualifikation durch regelmäßiges Twirlingtraining

Jedes Jahr um die gleiche Zeit ist es wieder soweit, nach dem ersten Turnieren zeigt sich, wer evt. Chancen hat, sich für Europa- oder Weltmeisterschaften im Twirlingsport zu qualifizieren. Die Qualifikationspunkte – best. aus: Durchschnitt von bestem Ergebnis Qualifikationsturnier und bestes Ergebnis Deutsche Meisterschaft – müssen in den in Freestyle/Duo/Team/Gruppe erreicht werden. Dazu Kommen die erforderlichen Plätze. Für EM die ersten vier Plätze, WM die ersten 3 Plätze im Freestyle zu erreichen im Duo. Ein Team/Gruppe qualifiziert sich durch höchste Punktzahl an der Deutschen Meisterschaft in Kombination mit bestem Ergebnis aus dem Qualifikationsturnieren.
Seit 2008 zählt auch der LT (Leistungstest für Twirlingsportler) der in den Vereinen regelmäßig trainiert wird und mit „alles in Gut“ absolviert werden muss mit dazu.
Sind die oben genannten Plätze und bestenfalls auch Punkte erreicht, so gilt es auch den „LT“ mit „alles in gut“ bei den landesweiten Mai-Lt’s abzuschließen. Erfolgt dies nicht, können weitere Twirlingsportler/Duos/Team/ Gruppen (nur für EM) bei erreichen der Qualifikation und erfolgreichen abschließen des „LT’s“ nachrücken.

Twirlingsport trainieren wie geht das?

Ein guter Sportler wird beim Lesen dieser Überschrift schmunzeln. Trainieren - das machen wir doch beim Twirling alle- werden sich viele Denken. Doch so klar, wie es auf den ersten Blick erscheint, ist dieses Thema - Twirling als Sport entsprechend zu trainieren - wirklich nicht.

Ein effektives Twirlingtraining bedeutet ein Begreifen, Erarbeiten, Automatisieren und Verfeinern von Körperbewegungen und deren Techniken und dies alles im Zusammenspiel von Stab und Körper.

Sicher werden schon viele - nicht selten bei Pflichtlehrgängen - die Erfahrung gemacht haben, als hätten Sie zum ersten Mal einen Fehler erklärt bekommen und auch verstanden. Sehr oft meinen die dazugehörigen Trainer nicht selten "Ei, das erzähl ich dir doch seit 2 Jahren.." ;-) Ein Sportler kann sich nur etwas erarbeiten, wenn die Aufgabe als solches verstanden wurde. Wie so oft praktiziert, führt ein stumpfes Nachmachen (Kopieren) von Bewegungen bringt zu keinerlei der viel gewünschten Fortschritten. So ist es nicht verwunderlich, dass einige unserer Sportler mit dem Training auf Kriegsfuß stehen. Besonders die Trainer, die mit Anfängern arbeiten, sollten von Anfang an daran arbeiten, den Kindern "selbstdenken" spielerisch nahezubringen. Kinder sollten lernen, zu erkennen, wie etwas richtig aussieht.  Vorallem sollten Sie lernen, auch wenn sie selbst noch nicht in der Lage sind, eine Übung richtig zu können, diese bei den anderen anzuerkennen.

Die Pünktlichkeit und regelmäßiges Training sind auch Aspekte, die so früh wie möglich erlernt werden sollten. Dabei kommt es zunächst nicht auf die Menge an. Die Kinder sollten von selbst die freude an Mehr Training entdecken. Die Realität sieht leider noch etwas anders aud.  So manch einer kommt mehr oder weniger pünktlich in die Halle, kommuniziert erst einmal ausführlich mit den Trainigskameraden, wobei nebenher mit uneffektivem Aufwärmen, halbherzige Dehungsübungen mit offensichtlichen 0-Effekt gemacht werden.

Anschließend ergreift man das Stäbchen und fängt mal an. Basistechnik - naja nicht so spannend, brauchen wir nicht - lieber mal eine Übung machen, die man sich bei einem Startwirler abgeschaut hat. Nachdem man die Übung ca 5 – 6 mal probiert hat, wobei man es vielleicht einmal zufällig geschafft hat, den Stab einigermaßen korrekt zu führen geht man zur nächsten Übung über.

Was habe ich jetzt gelernt – mir erarbeitet – automatisiert oder verfeinert?

NICHTS !

Korrekturen im Training selbst weiter bearbeiten

Die meisten Twirler bekommen von seinem Trainer eine korrekte Beschreibung, der zu erlernenden Bewegung. Auch an Lehrgängen werden Übungen genau erklärt, gezeigt. Nun ist es am Twirler sich am neu erlernten zu versuchen, bis die Übungen korrekt umgesetzt werden können.  Twirlingsport ist sehr komplex. Es reicht einfach nicht nur die Stabtechnik oder nur den Körper zu bearbeiten oder nur Schleudern, oder nur rollen oder nur Flips oder nur Tanztechnik zu üben. Bei einem dauert dies länger, bei anderen länger. Wenn in allen Modes gearbeitet wird, relativiert sich so manches Talent. Der Twirlingsportler arbeitet an diesen Übungen mit Freude. Der Breitensportler empfindet dies eher als langweilig.

Wird eine Twirlingübung z.B. bei Erlernen eines Flips erlernt kommt nach dem Ablauf und dem beherrschen des Abwurfes, das korrekte fangen. Wird das gekonnt, werden Füße geschlossen – freier Arm eingestützt– Kopf auf – nicht vor den Schultern – Po eingezogen – Körper gespannt. Die Abwurftechnik verfeinert, das fangen verbessert. Nur an diesem kleinen Beispiel kann man erkennen, dass es wirklich nicht einfach ist Twirlingsport zu beherrschen.

Wenn es noch ganz hart kommt, soll der Twirler die Flips auch noch mit einer Schrittkombi verbinden – oha dann wird es richtig kompliziert.

Ein guter Trainer beobachtet seinen Twirler – was nicht heißt, dass er sich eine halbe Stunde lang eine Übung anschaut und gibt bei Gelegenheit eine Korrektur (Keine fünf!), die den Twirler weiterbringt. Erarbeiten - so schrecklich diese Erkennis auch sein mag - muss sich der Twirler seine Übung alleine!

Der ausgebildete Trainer wartet mit manchen Korrekturen erst, bis der Twirler sich ein gewisse Basis erarbeitet hat. Geschieht dies nicht, bleibt der Twirler eben stehen und kann sich nicht verbessern. Oftmals genügt es dem Twirler auch, wenn er die einigermasenn kann. Perfekt können es ja die Twirlingsportler machen und überhaupt, das geht ja eigentlich gar nicht besser.

Wer einmal auf einem internationalen Turnier in der Aufwärmhalle Twirler anderer Nationen beobachtet hat, wird aus dem Staunen wohl nicht herausgekommen sein. Da wird eine Übung bis ins Detail, d.h. auch mit dem dazugehörigen Gesichtsausdruck, entsprechender Körperspannung, Körperbewegung immer und immer wieder geübt. Es wird an sich gearbeitet und dadurch auch verbessert. Der Trainer kommt ab und zu vorbei, schaut sich das Training interessiert an, gibt vielleicht eine Korrektur oder auch nur eine Aufmunterung und geht dann weiter. Und man glaubt es nicht – der Twirlersportler trainiert weiter diese Übung.

Bei uns ist es häufig so, dass wenn der Trainer sich mit einem Twirler beschäftigt hat, erst einmal die Luft raus ist, eine Pause gemacht werden muss oder interessiert den Trainingskameraden zugeschaut wird. Das ist dann der Moment wo der Trainer – der es natürlich bemerkt – auch wenn es in seinem Rücken geschieht, wie Rumpelstilzchen auf den Boden aufstampfen könnte.

Ein Trainer ist nicht der Entertainer seiner Sportler. Und vor allem, die Erkenntnis der Twirlingsportler die Übung komplett (!!!!!!) d.h. mit Ausdruck, Körperspannung etc. zu trainieren ist zwar immer wieder vorhanden. Doch der verflixte Schweinehund lässt sich einfach nicht vom Bein abschütteln.

Es ist für Deutsche Twirler sehr scher mit Disziplin an einer Übung immer und immer wieder – mit anderen Schwerpunkten – Konzentration auf Stab – dann Füße, Kopf, Arm, Schulter, Gesicht, zu arbeiten. Hat man dies erst einmal geschafft, wird man feststellen, das es wirklich nicht langweilig ist nur eine Übung zu üben. Es macht doch Spaß, wenn man merkt, dass auf einmal die Füße mir nicht mehr im Wege stehen, da ich gelernt habe die Schritte richtig zu machen – der Stab rund läuft, weil ich ihn im richtigen Moment korrekt auflegen kann usw.

Es geht nur so und nicht anders!

Alle anderen Nationen bekommen auch nichts geschenkt. Es muss sich alles erarbeitet werden und das ist das spannende an Twirlingsport. Auch ein Japaner kommt nicht mit dem Stab in der Hand auf die Welt. Aber sie arbeiten diszipliniert und auch noch mit Freude an ihrem Sport. Sie sind stolz darauf mit dabei zu sein und nur als Ersatz im Kader zu sein.

Training ist Freude – ein Turnier ist dann die Belohnung für das Training. Am Turnier zeigt man, was man KANN und nicht das, was man gerne können möchte.


Wie man weniger Drops macht & 5 Punkte Bonus kassiert

"Wenn diese nervigen Drops nicht wären, hätte ich ja die Qualifikation geschafft."

Hach so geht es so manchen Twirler. Der strenge Punktabzug von 1 Punkt je Drop hat bisher auch nicht dazu geführt, das an den Turnieren weniger Drops gemacht werden. Immer wieder werden nicht gekonnte Übungen immer wieder gezeigt.
Eine leichte Verbesserung ist bei den Teams zu erkennen, dennoch bleibt die Qualifikation eher ein Glücksspiel.

Tipp 1: Zeige nur Übungen, die im Training immer gekonnt werden.
Für Teams gilt: ... Übungen, die von ALLEN gekonnt werden!
Es gibt einen Unterschied zwischen theoretisch KÖNNEN und auch PRAKTISCH können.  
Zum einen liegt dies oftmals daran, das Twirler der Ansicht sind, dass sie eine Übung können, wenn sie diese im Training 3x fangen. Zur allgemeinen Information: Können heißt von 10 Versuchen 10x fangen.
Zudem kommt an den Turnieren noch die Aufregung dazu. Manchmal kann ein Twirler eine Übung am Turnier nicht mehr. Das sollte der "schlaue Twirler" spüren und diese dann entsprechend weglassen. Für den Twirler heißt dies im Training mehr üben  - nein, eher trainieren -  bis man komplett davon überzeugt ist und dieses Selbstbewußtsein aufgebaut hat, dass nun auch am Turnier diese Übung her muss.

Tipp 2: Oben beschriebene Risikoübungen immer am Schluss zeigen.
dann ist es nicht schlimm, wenn der Stab am Ende fällt, da der ganze Rest ja gekonnt wurde. Falls dies nicht der Fall war, ist es geschickt auch diese "Risikoübung" während des Tanzes zu streichen und die Übung zu vereinfachen. Der tanz an sich sollte also nicht ausschließlich aus Übungen bestehen, die mit einer Chance von 50/50 zu realisieren sind.
ACHTUNG: Keine Übung 2x zeigen!!! Das kommt bei den Juroren nicht so gut an.

Tipp 3: Gute Basistechnik nützt in Extremsituationen.
Drops passieren auch oft, weil entweder die Stabtechnik oder die Körpertechnik und schlimmstenfalls beides schlecht ist. Es leuchtet jedem Twirler ein, wenn ein Twirler in Stress ist reagiert der Körper irgendwie anders als normal. Auf einmal hat man keine Kontrolle über seinen Körper. Der Baton wird - wenn man in "Wallung" ist - plötzlich höher geschleudert. Besonders, wenn man so knapp an der Rille abwirft, wird der NICHT KORREKTE "Kreis" beim Abwurf plötzlich größer. Die natürliche Folge ist ein Drop.


Interessant ist es zu beobachten, dass bei den Mini-Freestylern und auch im Dance das "Dropproblem" zum Teil schon besser realisiert und minimiert wird. Dies ist eine sehr erfreuliche Entwicklung und läßt für die Zukunft hoffen.

Jetzt müssen es nur noch die Großen nachmachen.

 

Ohne Dehnung geht nichts!

Twirlingsport besticht durch eine Vielfalt des Körpers und des Stabes. Die Entwicklung geht immer weiter, neue Übungen werden konzipiert, der tänzerische, körperliche Bereich – nicht nur zur Freude der Zuschauer – separat immer deutlicher in den Blickpunkt.

Es ist nicht weiter verwunderlich, dass Sportler, die ihren Körper in allen Bereichen bearbeitet haben: Kräftigung, Mobilisierung + Dehnung gerade beim Twirlingsport viel schneller Erfolge erzielen können.

Wie schön kann z.B. ein Illusion aussehen, aber wie oft sehen wir es? Meist wird sich todesmutig mit dem Oberkörper nach unten geworfen, der Rücken anmutig gerundet, das Standbein zur besseren Fixierung eingeknickt und das Spielbein befindet sich, im optimalen Fall, gerade einmal in Höhe des unteren Rückens, der Fuß des Spielbeins bildet im 90 Grad Winkel den Abschluss dieser wunderschön anzuschauenden Illusion.

Und warum????

Ganz einfach: Die Muskulatur des Sportlers ist einfach nicht in der Lage sich dementsprechend zu dehnen. Die Rückenmuskeln sind verkürzt. Vielen Sportlern ist ein nicht möglich aufrecht mit gestreckten Beinen auf dem Boden zu sitzen.

Der Beinbiceps – hinterer 2 köpfiger Beinmuskel ist verkürzt – die Sportler können im Stehen mit gestreckten Beinen nicht die Hände flach auf dem Boden aufsetzen.

Die Hüftmuskulatur wird vom Sportler überhaupt nicht wahrgenommen:“ wie ??? Da ist auch ein Muskel??“

Genau so ist es, werden nun viele sagen- aber… was soll ich dagegen tun? Nun, eigentlich ganz einfach in jedem Training Dehnungsübungen einbauen.

Es nützt allerdings überhaupt nichts und ist in diesem Fall auch schädlich sich im Training mit voller Kraft 1–2 Mal in eine Dehnung hereinzupressen.

Der Muskel ist mit einem Gummiband vergleichbar – langsam in die Dehnung hineingehen – an der Stelle wo es nicht mehr weitergeht – halten !!!! nicht nur 2 Sekunden – sich selbst den Befehl geben weich zu werden mit der Dehnung mitgehen, nicht dagegen arbeiten. Wenn man es geschafft hat, einige Zeit in dieser Stellung zu bleiben, wird es möglich sein ein Stückchen weiterzukommen. Genauso langsam muss aus dem Dehnungszustand wieder herausgegangen werden. Unterbricht man abrupt eine Dehnungsübung – schnellt das Gummiband zurück- das tut weh und ist auch gefährlich.

Dehnung ist zeitaufwändig!!!!

Schafft man es jedoch kontinuierlich an der Dehnung zu arbeiten, wird man in kürzester Zeit Erfolge bei sich feststellen können.

Einige Übungsbeispiele:
Auf dem Boden mit gestreckten Beinen sitzend die Hände flach neben die Beine aufsetzen.

Der eine kommt vielleicht mit den Händen nur in Kniehöhe der andere bewegt sich schon in Richtung Fußknöchel – Trainingsziel ist erreicht, wenn die Hände flach neben den gestreckten Fußspitzen – der Oberkörper auf dem Oberschenkel und das Kinn auf dem Schienbein liegt.

Dies kann in kontinuierlicher Arbeit bei 2–3 maligem wöchentlichen Training in ca. 8 Wochen erreicht werden !!!!

Auf dem Boden mit gespreitzten, gestrecketen, Knie nach außen gedrehten –Beinen sitzen. Hände wieder, so weit es mög?lich ist, nach vorne flach auflegen. Rücken lang machen, warten bis der Schmerz etwas nachlässt, dann mit den Händen ein Stück weiter nach vorne rutschen, warten bis der Schmerz nachlässt usw.

Ziel: der Oberkörper liegt flach auf dem Boden auf – die Beine sind fast zum Männerspagat gespreizt, die Schnürsenkel zeigen nach oben außen.

Man glaubt es nicht- jeder (!!) kann es schaffen.

Zähigkeit siegt

Keine Brachialgewalt – lieber langsam aber kontinuierlich arbeiten.


Ausfallschritt nach vorne- beide Hände setzen neben dem Fuß auf, nun wird das hintere, gestreckte Bein langsam immer weiter zurück geschoben. Immer zwischen?durch halten, Dehnung wirken lassen und dann weiter.

Langsam aus der Dehnung zurückkommen und mit dem anderen Bein beginnen.

Nach ca. 4-8 Wochen konsequenten Übens führt diese Übung zum Erfolg – Spagat!

Man kann diese Übung auch mit tiefem Ausfallschritt zur Seite ausführen.

Der D.T.S.V möchte die körperliche Entwicklung weiter fördern und hat neue Gradübungen entwickelt.

Der Spagat z.B muss nun für Grad 1 gezeigt werden!

Also los, fangt an die Dehnungsübungen in euer Programm aufzunehmen. Dann sind die neuen Grade körperlich kein Problem für euch und wir sehen beim Turnier ein Illusion, wie es sein soll – Oberkörper flächig am Oberschenkel und die Beine zum Spagat gespreizt. In der Sason 2006/2007 geht’s los.

Wie bekomme ich meinen Tanz ohne Drop hin?

Es gibt verschiedenen Leistungsstufen, die überwunden werden müssen, damit jeder Twirler einen O Droptanz auf die Fläche zaubern kann. Leider gibt es dafür keinen Zauberspruch. Generell gilt, bin ich bereit daran zu arbeiten meinen Tanz mit O Drops hinzu legen? Will ich das oder ist es auch OK, wenn ich 3-4 Drops mache. Vielleicht ist die Toleranzschwelle, wieviel Drops ich mir erlauben darf, schon relativ hoch. Normalerweise weiß ein Twirler, was er in seinen Tanz zeigen kann. Was zum Turnier nicht gekonnt wird, sollte vereinfacht werden.

Es gilt zunächst einmal die Folgenden Leistungsstufen zu erreichen:

1. Kann ich alle Übungen in meinem Tanz wirklich?

2. Kann ich meine Übungen im Tanzablauf in der Choreografie?

3. Kann ich den Tanz mit Musik ohne Drop? (Ausdruck nicht vergessen:-)))

Das wichtigste ist:

Glaube ich selbst daran, dass ich meinen Tanz mit 0 Drop hinbekommen kann? Will ich das wirklich? Fixiert man sich auf irgendwelche „Kampfübungen“ bekommen sie einen höheren Stellenwert als ihnen eigentlich zusteht. Dann ist es nahezu unmöglich, diese am Turnier in Streßsituationen hinzubekommen. Behandle in jedem Training alle Übungen gleich (auch die Körperarbeit;-). Eine gute oder schlechtere Benotung hängt niemals von einer einzigen Übung ab. Es gilt ein Gesamtkonzept einer hoffentlich vom Trainer durchdachten Choreografie zu präsentieren.

Leider geht es einfacher alles schwarz zu sehen, als weiß. Also macht Euch locker, glaubt an Euch – Ihr könnt alles was ihr wirklich von Herzen wollt! Es geschieht immer so, wie man es sich vorstellt. P-R

Motivation – Ein Bericht eines Marathonläufers

Ich habe vor 10 Jahren mit dem Laufen begonnen. Anfänglich konnte ich nur 1 Km laufen dann hatte ich keine Luft mehr, da ich nicht nur unsportlich sondern auch übergewichtig war. So verging einige Zeit in der sich nichts veränderte. Dann wollte ich mehr, ich wollte es schaffen einen Marathon durchzulaufen. Ich überschlug wie lange Zeit ich wohl brauchen würde. Zugegeben, heute weiß ich, dass ich recht großzügig in meiner Berechnung war. So begann ich mir kleinere Ziele zu setzen. Ich sagte ich mir:“ so morgen gehst du 2 Km.“ Während des Laufens sagte ich mir immer wieder:“ du schafft 2 du kannst das“. Oder ich steckte mir Streckenziele:“ morgen gehst du bis zu dem oder dem Punkt“. Ich bemerkte wie einfach es war durch Selbstgespräche mich selbst zu motivieren und machte mir einen Trainingsplan. In 4 Tagen 4 Km und so weiter. Irgendwann begann ich als ich die Kilometer die ich laufen wollte erreicht hatte mir Zeitvorgaben zu setzen. Mit jedem Teilziel, das ich erreichte, habe ich mich belohnt ( wenn du das heute schaffst gehst du ins Kino) Ich habe die erreichten Ziele mir oft danach noch vor Augen geführt und mich nochmals gefreut. Man muss also versuchen, sich selbst - von innen heraus - so effektiv wie möglich zu motivieren. Erste Voraussetzung dafür ist, dass man einen Sinn in seinem Tun erkennt.

Merke: Erkenne den Sinn des zu lernenden Stoffs! Der Sinn wird meist erst in Verbindung mit der Zielsetzung deutlich, also muss man, um sich den Sinn wirklich klar machen zu können, auch das Ziel möglichst klar formulieren.

Merke: Mache dir deine Ziele klar und behalte sie im Auge! Ein Ziel zu haben allein wird als Dauermotivation allerdings keineswegs ausreichen. Also unterteilt man das Gesamtziel in verschiedene, erreichbare Etappenziele. Durch das Erreichen dieser Teilziele hat man ein (mehr oder minder) kleines Erfolgserlebnis. Dieser erlebte Erfolg wird die vorhandene Motivation verstärken.

Merke: Teile dein Hauptziel in mehrere kleine und ebenso konkrete Zwischenziele ein!

Und: Führe dir deine Teilerfolge vor Augen, und nimm dir die Zeit, dich auch darüber zu freuen!

Man könnte sich bei Erreichen eines Teilziels wie z.B. eine Twirlingübung zu beherrschen mit einem Abend im Kino belohnen, beim Erreichen von der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft z.B. mit einem schönen Eis. Ein Tipp an die Trainer: Motiviert eure Sportler mit dem Spendieren eines Eis bei erfolgreicher Zielerreichung. Die Ziele nebst dem „Bonbon“ sollten jedes Jahr, wenn mit dem Einstudieren der neuen Tänzen begonnen wird, gemeinsam festgelegt werden. Es ist auch schön diese schriftlich wie in einem „ Vertrag“ zu fixieren.

Auch Durststrecken sollte man vermeiden. Nichts ist motivierender als Erfolg, und eben diesen sollte man durch erreichbare Teilziele oft erfahrbar machen (siehe oben).

Zusammengefasst sind also die wichtigsten Regeln für erfolgreiche Motivation: Erkenne den Sinn des zu lernenden Stoffs!

Mache dir deine Ziele klar und behalte sie im Auge! Teile dein Hauptziel in mehrere kleine und ebenso konkrete Zwischenziele ein! Führe dir deine Teilerfolge vor Augen, und nimm dir die Zeit dich auch darüber zu freuen und zu belohnen!

Bestleistung fängt im Kopf an!

Wie erlange ich Mentale Stärke, um persönliche Bestleistung zeigen zu können.

"Im Training gelingt mir alles, aber auf der Fläche funktioniert es plötzlich nicht so, wie gewünscht." - Diese Erfahrung haben sicher bereits viel Twirler gemacht. Manchmal hält man sich für die einzige Twirlerin, die ihren Tanz „NIE“ hinbekommt. Schaut der „sehende“ Twirler sich um, wird dieser sich bald in guter Gesellschaft befinden. Im Endeffekt kämpft jede Twirlerin – gleichgültig in welchem Leistungslevel sie sich befindet, einen schier endlosen Kampf gegen sich selbst. Motivation allein genügt nicht, um persönliche Bestleistungen zu vollbringen.

Viele können von sich behaupten „Ich liebe Twirling, aber mein Stab macht einfach nicht das was ich möchte“ – „Warum kann ich am Turnier nicht das was ich im Training kann?“ - „Ich bin so aufgeregt und kann meinen Stab einfach nicht festhalten.“ Oftmals recht frustriert oder sogar voller Wut sucht man nach Erklärungen – zunächt werden nur äußere Bedingen als Erkärung gesucht, warum und weshalb dieses oder jenes nicht gelang. Dies ist auch eine „normale“ Erfahrung, die zum Erlernen des Idealen Leistungszustand erforderlich ist. Wenn es der „betroffene“ Twirler schafft in sich hineinzuschauen, wird dieser eine innere Welt aus negativen Emotionen finden. Diese müssen erst einmal bewusst wahrgenommen werden. Wenn man diese auf das wesentliche reduziert drücken sie sich in Gefühlszustände wie: Misstrauen, Frustration, Negativismus, Furcht, Haß, Wut, Angst aus. Gerne gibt man dies natürlich – nicht einmal im geheimen – zu, das evt. man sich ganz allein Steine in Weg legt. Falls man es jedoch schafft, dies zu Erkennen ist der Weg frei für den berühmten „Traumtanz – an dem alles scheinbar einfach wa.“ – „Es hat mir richtig spaß gemacht!“– „Meine Schwierigkeiten waren ganz einfach“ „Ich hatte alle Zeit der Welt“

Im Twirlingsport sind es vorwiegend junge Twirlerinnen, die nebenbei noch während der Pubertät sowieso gegen/mit sich kämpfen. So ist es umso wichtiger, die Wege zu einer persönlichen Bestleistung zu kennen.

Um für sich selbst erfolgreich zu twirlen ist folgendes notwendig:

  1. SELBSTdisziplin: Es ist harte Arbeit ein guter Twirler zu werden. Es erfordert Opfer – die man Twirlingsportler jedoch gerne bringt. Es fällt einem leicht auf etwas zu verzichten, weil es einfach dazu gehört, seinem Ziel zu erreichen. Das Ziel ist, alles auf die nur beste Art und Weise zu trainieren. Es ist dem disziplinierten Twirler klar, dass kein Meister vom Himmel fällt und nur man SELBST seine Ziele aus eigner Leistungsbereitschaft realisieren kann.

  2. SELBSTkontrolle: Die oben genannte Disziplin z. B. gerne, regelmäßig ins Training zu gehen, führt dazu, dass sich der gewillte Twirler permanent weiter entwickelt und zunehmend Kontrolle über sein Tun erhält. Dies zeigt sich vor allem darin, indem dieser beim Üben zunehmend die Fähigkeit erlangt, darüber nachzudenken, was er/sie getan hat und fähig ist auch darauf zu reagieren. Ohne die Fähigkeit sich SELBST zu kontrollieren ist keine Möglichkeit vorhanden sich zu verbessern. Dann bleibt der Traum seinen eigenen perfekten Tanz hinzulegen nur eine Phantasievorstellung.

  3. SELBSTvertrauen: Das erlangen der SELBSTkontrolle führt direkt dazu sein eigenes SELBSTbewußsein zu stärken. Der Twirler weiß, wenn er/sie dieses oder jenes tut, wird der gewünschte Effekt eintreten. Dieser Glaube führt zur Fähigkeit die Fäden selbst in der Hand zu halten und sich unerwünschten Druck wegzunehmen.

  4. SELBSTverwirklichung: Dies ist die Manifestation im Kopf, sein Talent/Fähigkeiten vollnutzen zu können. Dies kann erst geschehen, wenn Schritt 1-3 erfolgreich und konsequent abgearbeitet wurde. Wenn sich der Twirler – gleichgültig welches Level – glücklich fühlt, wenn man an sich selbst glaubt, so wie man SELBST ist, erst dann ist es möglich sein wahres volles Potential zu nutzen. Dann kann man die 100% geben und nicht immer nur auf 60% laufen.

„Erfolgreich ist Seelenfrieden – das Ergebnis von Selbstzufriedenheit in dem Wissen darüber, dass man sein Bestes gegeben hat, um der Beste zu werden, der man je werden kann.“
John Wooden, einer der siegreichsten Basketball-Trainer.

Vielleicht mag der ein oder andere Twirler mal darüber nachdenken, ob in dieser einfachen Anleitung etwas Interessantes dabei sein könnte, dies bewusst umzusetzen. Vielleicht, erkennt der ein oder andere bereits ein Potential, welches bereits instinktiv erfolgreich erarbeitet wurde. Wir alle träumen von dem perfekten Tanz. Es wird Zeit, diesen Traum aus der eigenen Phantasievorstellung herauszuholen und wahr werden zu lassen.

Nicht allein die technische Twirlingpraxis – die durch das regelmäßige trainieren mit dem Sportgerät, als auch am Körper (Fitness, Dehnbarkeit, Körperbewusstsein, Koordination, Tanztechnik...) erworben wird, ist die Basis des erfolgreichen twirlens.

Ein Twirler - der Twirling als Sport betreiben möchte - muss lernen, das die geistige/mentale Fähigkeit ein wesentlicher Bestandteil von erfolgreichen sportlichen Twirlen ist. Mentale Stärke ist keine angeborene Fähigkeit, die man hat oder eben nicht.

Mentale Stärke ist eine Fähigkeit, die man erwerben kann. Man erlernt sie genauso, wie man es erlernen kann z. B. 2 Spin richtig auszuführen. Es bedarf jedoch regelmäßigen trainieren des „Kopfes“, damit ein Twirler diese Fertigkeiten erlernen kann.

Das wesentliche ist:
Nur wenn ein Twirler innerlich stärker sein WILL, dann KANN er/sie es auch sein!

Füße – wo seid ihr?

Was ist eigentlich Fußstreckung? Wo fängt sie an? In den Zehen? Dem Spann? Dem Sprunggelenk?

Huch – so komplex haben viele Trainer und Aktive die Füße der Twirler wohl noch nicht betrachtet. In der Trainingshalle hört man immer wieder: "Streck deine Füsse!!!" Aber wie denn? Wenn ich gar nicht weiß, welchen Bereich ich wie zu spannen habe. Viele Aktive sind einfach überfordert. Kleine Kinder verstehen unter Fuß­streck­ung, ein Einkrallen der Zehen! Das ist es wohl nicht, was der Trainer da fordert. Ich kann auch sehr wohl meinen Spann strecken (dehnen) und die Zehen bleiben davon völlig unbeeinflußt. Genauso kann ich das Sprunggelenk strecken und der Fuß zeigt nach innen. Auch das ist es wohl nicht, was wir sehen wollen.
Was wir wollen ist ein Zusammenspiel des Sprunggelenkes, des Spanns und der Zehen. Also muß der Trainer sämtliche As­pekte bearbeiten. Also – bewußtes Er­arbeiten, Erfühlen der Zehen des Spanns und Sprunggelenk. Das kann ich einzeln er­arbeiten und schließlich Zusammen­führen. Diese Methode bietet sich vor allem bei kleineren Kindern an, obwohl auch die „Alten“ mit der Fußstreckung des öfteren auf Kriegsfuß stehen.

Übungen:
Ohne Schuhe – wichtig da ich sonst nicht sehen kann , was sich am Fuß tut. Die Zehen versuchen einzeln zu be­wegen – ist lustig und macht Spaß. Die Zehen einkrallen und langmachen, aus­­einander falten etc. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Der Spann:
Im Sitzen (auf der Bank oder einem Stuhl) die Ferse,  so weit wie möglich vom Bo­den abheben und wieder senken (halbe Spitze) Zehen fächerförmig aus­­ein­ander­drücken. Genau beobachten und fühlen, wo und wann es anfängt zu ziehen.
Zweite Übung immer noch im Sitzen die Ferse vom Boden abheben und den Fuß dann über die Zehen (Zehennagel be­rührt nun den Boden) führen. Wann zieht es nun? Dies alles im Sitzen ohne Körper­gewicht auf den Fuß zu legen.

Das Sprunggelenk:
Kreisen, strecken, beugen der Füße – nach außen und innen. Bewußtmachen was kann das Fußgelenk alles. Dann im Stehen versuchen das Gewicht auf die halbe Spitze (Zehengang) zu bekommen. Was passiert jetzt im Sprunggelenk? Knickt es nach außen weg? Sofort Korrektur geben, dass das Sprunggelenk bei der halben Spitze nur als Scharniergelenk zu benutzen ist. Also auf keinen Fall ein Abkippen des Fußes nach außen oder nach innen. Die Verletzungsgefahr der stützenden Bän­der ist groß, von der Standsicherheit einmal ganz abgesehen.

An der Wand stehend, beide Hände stützen sich ab. Füße geschlossen, Fersen  zusammen. Nun versuchen langsam auf die halbe Spitze zu kommen. Immer wieder Korrektur: Füße bleiben zusammen – be­rühren sich an der gesamten Innenfläche.  So wird ein Abkippen nach außen vermieden. Diese Übung in jedem Training mit mindestens 20 Wiederholungen durchführen.

Und ????? :-)

Jetzt kommt zu Bewußtsein, dass eine Fußstreckung mit einer Waden­muskulaturkräftigung einhergehen muß. So hängt eines am anderen. Man muß  ge­lenkübergreifend trainieren. Ich kann nur dann eine gute Fußstreckung erreichen, wenn die dazu gehörenden Muskel­grup­pen gekräftigt und gedehnt sind. In diesem Fall die Wadenmuskulatur!

Laßt es uns angehen, dann sind die Zeiten der Bügeleisen und Plattfußindianer bald Geschichte. Es macht Spaß sich mit den Füßen zu beschäftigen. Es ist auch sehr schön, dass es schnell zu einer Verbesserung kommt, wenn man damit beginnt richtig mit den Füßen zu arbeiten.   S.H.

Was ist der größte Energiespender?

Positive Energie vs. Negative Energie
Der ein oder andere Twirler wird es vielleicht bereits am eigenen Leibe erfahren haben. Trotz wirklicher hoher Motivation und den unbändigen Willen etwas besonders gut machen zu wollen bekommt man seinen Tanz leider trotzdem nicht hin. Der Frust ist groß, das Selbstbewusstsein und der Glaube an seinen eigenen Fähigkeiten sinkt ab.

Energie kann auf höchst unterschiedliche Art und Weise getankt werden. Grundsätzlich kann man sich diese Gefühlsdimension wie folgt vorstellen:

  • A: hohe Positive Energie
  • B: hohe negative Energie
  • C: geringe positive Energie
  • D: geringe negative Energie

Nur wie findet man heraus ob man A,B,C oder D ist? Hier hilft ein kleiner Selbsttest.

Bevor du weiter liest nehme einen Zettel und einen Stift zur Hand.

Beantworte folgende Frage für dich.:

1. Mit welchen Stichworten würdest Du deine persönlich beste Leistung im vergangenen Twirlingsportjahr beschreiben? Wie war dein emotionaler Zustand während dieser Darbietung?
Mache dir wirklich 5 Minuten Gedanken darüber. 3-10 Stichworte. Versuche zu differenzieren, was du wirklich fühlst. Es zählt nicht das, was andere von dir erwarten würden. Die Wirklichkeit deiner Emotionen gilt es zu erfassen. Allein dies wird für viele bereits eine Herausforderung darstellen. Anschließend versuchst du die Worte unter den verschiedenen Typen herauszusuchen, wo sie am ehesten hinpassen.

  • Für Typ A:
    Wach, energiegeladen, lebhaft, angeregt, stark, begeistert, hoher Teamgeist
  • Für Typ B:
    Nervös, furchtsam, ängstlich, zornig, frustriert, aufgeregt, rachsüchtig
  • Für Typ C:
    Müde matt, erschöpft, ausgepumpt.
  • Für Typ D:
    Gelangweilt, desinteressiert, enerviert, irritiert

Gut gemacht.


2. Nun beleuchten wir deinen körperlichen Zustand, während dieser Darbietung. Wie würdest du dein Energiefeld beschreiben? Welche der unten genannten Bezeichnung treffen am ehesten auf dich zu?

  • Für Typ A:
    Entspannte Muskeln, Zustand innerer Gelassenheit, Konzentriert
  • Für Typ B:
    Angespannte Muskeln, Zustand innerer Erregtheit, Tunnelblick
  • Für Typ C:
    Entspannte Muskeln, Zustand innerer Gelassenheit, Unkonzentriert
  • Für Typ D:
    Geringe bis mäßige Muskelentspannung, Veränderlicher Gemütszustand, Unkonzentriert.


Typ A beschreibt einen Sportler der mit entspannten Muskeln innerlich Gelassen ist und es schafft, seine Konzentration über eine Zeit beizubehalten. Der Zustand ist in keinem Bereich „Überaktiviert“. Es besteht weder Anlass zum Kampf noch zur Flucht. Dies wäre der Optimale Zustand, um persönliche Höchstleistungen zu vollbringen. Die BESTE Möglichkeit für eine gute Leistung! Hier kann 100% gegeben werden.

Typ B ist völlig anders. Eine hohe negative Energie assoziiert sich durch Angespanntheit, eigener innerer Erregtheit – Man starrt ins leer, unflexibel und generell unangemessene Art der auf ein Ziel fixierten Aufmerksamkeit. Dies ist die zweitbeste Möglichkeit einer guten Leistung. Gute Leistung erfordert viel Energie und negative Energie ist besser als gar keine Energie. In diesem Zustand wird ca. 60% des Potenzials ausgenutzt werden können. Man beschreibt dies selbst oft, das Lesitung die OK oder durchschnittlich war. „Hätte schlimmer laufen können“

Typ C: Dieser Sportler lässt sich zu leicht ablenken. Irgendwie beschäftigt man sich leicht mit belanglosen Dingen, fühlt sich unkonzentriert. Nur unter größter Anstrengung gelingt es, sich zu konzentrieren. Meist ist dadurch eine unterdurchschnittliche Leistung das Ergebnis.

Typ D hat es - wie sicher bereits vermutet - am schwersten die Fertigkeit eine gute Leistung zu zeigen. Ob technisch dazu befähigt, spielt dabei nur eine geringfügige Rolle. Die innere Ruhe ist höchst unstetig, genauso wie die Fähigkeit sich zu konzentrieren.


Fazit:
Falls man die Fähigkeit über seine eigenen Grenzen zu gehen erlangen möchte, ist es notwendig sich mit positiver Energie zu füllen. Eine solche Energie kann man erlangen, wenn man mit Spaß, Freude, Liebe, Vergnügen, Stolz, Zielstrebigkeit, Selbstmotivation, Optimismus oder Selbstherausforderung sein Training/Tanz in Verbindung setzt. Der geheime Schlüssel ist also schlichtweg ehrlich gelebte/erlebte Freude am Twirlingsport.



Typ A sagt und glaubt tatsächlich: (keine Bedrohung)

  • Ich will es wirklich
  • Ich fühle mich Herausgefordert
  • Ich kann es


Typ B sagt und glaubt tatsächlich: (Bedrohung)

  • Ich will es wirklich
  • Ich bin nicht gut genug
  • Ich werde es können

Typ C sagt und glaubt tatsächlich: (keine Bedrohung)

  • Ich will, aber so sehr auch wieder nicht.


Typ D sagt: (keine, nur leichte Bedrohung)

  • Ich würde lieber alles andere tun als das.
  • Es langweilt mich.


Die Fähigkeit seinen eigenen Energiefluss wiederholt und immer wieder in Typ A umzuwandeln ist eine erlernte Fähigkeit, die nur wirkliche Topsportler erwerben können. Oftmals erlebt man das sammeln an positiver Energie mit einem starken Gefühl der Angriffslust, Zielstrebigkeit, Entschlossenheit. „Jetzt pack ich es“

(Quelle: Persönliche Bestform durch Mentaltraining, Dr. Loehr)



 

Warum Rhythmus so wichtig ist

Jeder kennt es: wir sitzen in einem Lokal, oder gehen durch den Supermarkt hören eine Musik und man fängt unwillkürlich an zu wippen.

Ohne zu überlegen übernehmen wir den Rhythmus der Musik  und setzen ihn in Bewegung um. Ganz einfach, ohne Nach­denken, ohne Takte zählen – einfach so.

Hören – fühlen – umsetzen in Bewegung

Warum nur sehen wir an Turnieren öfter Tänze bei denen der Rhythmus so wenig Beachtung findet. Das sind die Tänze, wo jeder Zuschauer (und auch der Juror) sagt – hoffentlich ist er bald vorbei. Schade! Der Sportler müht sich reichlich ab seine Bewegungen und den Stab in den Griff zu bekommen, schafft es vielleicht sogar seine Schwierigkeiten zu fangen, aber der ganze Tanz ist noch nicht stimmig. Und nur deshalb, weil der Rhythmus der Musik überhaupt nichts mit dem Rhythmus der Bewegung zu tun hat.
Dabei ist es doch recht einfach. Man kann es technisch abhandeln, indem der Trainer sich die gewählte Musik anhört, die Taktung durchzählt und darauf den Tanz – Bewegungsablauf stellt. Er hat sich im Vor­feld doch schon überlegt, ob eine schnelle, langsame, dramatische oder lustige Musik zu dem Sportler paßt. Nun muß er nur noch den Rhythmus der Musik, mit dem Bewegungsrhythmus in Einklang bringen. d.h. bewußt machen – wo liegen die Akzente. Liegen sie musikalisch auf Takt 1 und 4 ist es ungeschickt den Bewegungsakzent auf Takt 3 + 6 zu stellen oder schlimmstenfalls überhaupt keinen. Das paßt nicht!
Der Trainer muß seinem Sportler genau erklären können, wo welcher Akzent ge­setzt werden sollte. Er muß seinem Schütz­ling die Musik, den Rhythmus nahe bringen. Er muß sich mit dem Thema auseinandersetzen, es zuerst für sich klären und dann seinem Sportler nahe bringen. Das heißt bei Beginnertänzen eine Musik mit einem eindeutig zu hörenden ,möglichst 4/4 Takt, auswählen.

Doch wenn der Trainer dem Rhythmus keine Beachtung schenkt, wie soll er das von seinen Sportlern erwarten?

Erst wenn der Sportler weiß, wie der Rhythmus eigentlich ist, wo die Akzente liegen,  schafft er es vielleicht, dies auch umzusetzen.Auch ist es für ihn so erheblch einfacher seinen Tanz darzubieten..der Rhythmus trägt ihn!
Dann erst kann es einen Bewegungsfluß geben und derselbe Tanz, der absolut langweilig, eckig und nichtssagend wirkt mu­tiert auf einmal zu einem harmonischen Bild.  S.H.