Bei uns ist Twirling Sport!
Archiv 2009
http://www.twirling.de/archiv.html

© 2010 Bei uns ist Twirling Sport!

Am CETB Convention 2009 mit Begeisterung teilgenommen

Am Twirlingworkshop in Amsterdam nahmen im Dezember 2009 ca. 120 Sportlerinnen aus 9 Nationen teil, darunter 12 Sportlerinnen aus Deutschland. Vom TV Langenselbold waren dies Ann-Kristin Hildenhagen, Lisa Kiehm und Carina Weigand. Auch die TTSG Niedereschach, TSG Niedergirmes und der TV Herxheim waren mit dabei.

Die Deutschen Twirlerinnen waren in 3 verschiedene Leistungslevels eingeteilt worden, in Beginner, intermediate und Advanced. Die Levels wurden dann insgesamt auf 6 Gruppen aufgeteilt, sodaß eine Gruppe immer ein Thema für 1,5 Stunden bearbeiten konnte. Es gab die Disziplinen Dance, 2 und 3 Batons, Solo Routine, Tricks, Contact Material und Pair Work. Jede Gruppe durchlief alle Stationen. Am Samstag und Sonntag begann der Tag jeweils mit einer Stunde aufwärmen und dann ging es in die einzelnen Gruppen. Es war für die Mädchen sehr aufregend. Die Trainer zeigten viele neue Übungen und gaben tolle Tipps, die zum Gelingen der Übungen beitrug. Da das Thema immer wieder wechselte wurde es nie langweilig. Jedem gefiel etwas anderes besonder gut. Durch die Einteilung in verschiedenen Leistungsgruppen, wurden die Mädchen nicht überfordert und konnten mit Begeisterung dem Unterricht in Englisch kombiniert mir Twirlischer Zeichensprache folgen.

Pech hatte nur Vanessa Metzger, die sich gleich zu Beginn des Lehrgangs verletzte und einen halben Tag im Krankenhaus verbrachte.

Die Resonance der deutschen Sportlerinnen kann als absolut Positiv eingeschätzt werden, jede der Sportlerinnen konnte für sich neue Motivation und Begeisterung aus den Trainingseinheiten mit nach Hause nehmen und ich hoffe, das die Motivation und das neu Erlernte im Verein gut umgesetzt werden kann. Ebenso würde ich sagen, haben die Deutschen Sportlerinnen bei den internationalen Trainern einen guten Eindruck hinterlassen, denn sie waren immer mit unter den besten ihrer Gruppe zu finden und haben fast immer eine Auszeichnung bekommen.

Als Resume würde ich sagen, war es für alle Deutschen ein gelungenes Wochenende mit vielen neuen Anregungen und Viel Spaß!

Petra Hildenhagen

Solo - ab 2010 an den D.T.S.V. Turnieren.

Mehr als einfach nur twirlen!
Auch die Lehrgänge für Solo für Trainer - hierfür werden im diesem Jahr 2 Ausbildungslehrgänge für Trainer angeboten - werden vom D.T.S.V. als Fortbildung angeboten. Es sollte sich kein Trainer, ob bereits ausgebildet oder als Vereinstrainer aktive, diese Kurs entgehen lassen. Es gibt viel neues zu erlernen. Wenn man das Solokonzept im Detail betrachtet, ergeben sich völlig neue Erkenntnisse, die unsere Trainer und auch die Twirler in Zukunft besser und schneller erfolgreich werden lassen.

Es wird auch ein Lehrgang für die Aktiven angeboten. Es wäre von großen Vorteil, wenn Aktive als auch Trainer wüssten was genau zu tun ist.
Der D.T.S.V. wünscht allen einen interessanten und tollen Einstieg in eine Disziplin die auch beim international Cup an der WM getanzt wird.

Qualifikation zur EM 2009 in Frankreich

Herzlichen Glückwunsch,
es haben an der EM 2009 Teilgenommen

Junioren Freestyle:
Beatrice Adelmann


Diana Eisenzapf

Sabine Lautenschläger

Senioren Freestyle:
Katharina Kling

Svenja Schneider

Ann-Kristin Hildenhagen

Senior-Duo:
Annemarie Schulz, Stephanie Wagner

Nationalteam 2009 Deutschland:
Dominuque Hedrich, Ann-Kristin Hildenhagen, Julia Rühl,
Sabine Lautenschläger, Beatrice Adelmann, Jana Weber,
Svenja Schneider, Jannika Rühl

Der Oktober-Hammer2009

Es sieht schwer danach aus, als ob sich ein Nationalteam bilden würde. :-)

Diana Eisenzapf aus dem Baden-Württembergischen Niedereschach freute sich für ihre Duopartnerin Julia Marksteiner, die sich mit dem vorzeitigen erreichen von 2,0 (Ergebnisse des November-LT) nun mit ihr auf die Suche nach neuen LT-Absolventen für das neue Nationalteam. "Wenn es sechs sind, die LT schaffen und auch noch Nationalteam machen möchten, dann fangen wir gleich an." meinte Susanne Henkel. Leider gab es ungünstigerweise eine recht große 2.1er Serie. Schade, schade ganz knapp davor. Doch wieder einen weiteren Monat warten. Langsam wird es spannender als ein Krimi.... und die Musik auch schon da.

Am Wochenende in Stockhausen, warf sich Jana Weber mit kompletten Einsatz ins Rennen der Nationalteamanwärterinnen 2009. Laufen sehr gut. :-) nachdem sie zunächst mal 3 Flips ins sehr gut hatte, wurde mit jeder Übung immer wieder neu gerechnet. "Den werde ich nie schaffen!" so könnte man den  verhassten Spagat auch nennen - war bereits im September mit für sie "senationell ausreichend" erlegt worden. 2,6 und in der Wertung, das machte der ergeizigen Teamplayerin Mut für mehr. Hochkonzentriert, rechnete sie nach jeder LT-Einheit ihre Eintragungen genau nach. Am Ende konnte sie es kaum glauben.... Da stand: 1,9

Ist das nicht klasse. So etwas - dachten wir doch - geht gar nicht. Aber Jana Weber hat uns alle das Gegenteil bewiesen. Starke Leistung. Starke Jana.

Jetzt muss Frau Henkel dank deines tollen Einsatzes Termine und Hallen für das Nationalteam. Und eines können sich alle sicher sein. Diesen eigentlich unliebsamen Kampf nimmt sie hochmotivert in Kauf. Jana vielen Dank, du hast mind. 7 Personen absolut glücklich gemacht. Es geht los:-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

...und die, die kurz davor sind, hast Du sicher auch  gleich motiviert.

Ein schönes Schaufenster

Irland, Limerick in einem hübschen Hotel - Zimmer 121 ebenerdig mit direktem Blick auf einen Parkplatz, der die komplette Woche von Japanischen und manchmal auch Französischen Twirlern annektiert wurde.

Die „schlechten Japaner“ ,die nur am internationalen Cup teilnahmen nutzen die Zeit zwischen den Regenphasen. Da das Wetter recht schnell umschlug, dauerte es nur ca. 5 Minuten bis auf dem nicht gerade kleinen Gelände überall die Stäbe herumwirbelten. Ob mit einem Stab oder drei Stäben auch Teams ließen sich ohne mit der Wimper zu zucken auf dem nicht selten feuchten Asphaltboden nieder und trainierten eifrig, um die für meine Augen bereits perfekte Übungsabläufe noch besser zu machen.

Das mit dem Üben und Trainieren ist offensichtlich schon ein Unterschied. Die Japaner trainieren Übungsabläufe mit einem Automatismus, der hierzulande derzeit noch schier unmöglich scheint.

Ich lag also gegen Abend auf meinem Bett und schaute aus dem Fenster. Zugange war ein Team, das mit Musik mitten im Tanz immer wieder von neuen einen Part übte. Also ich wäre schon begeistert gewesen, wir es so hinbekommen hätte und auf keinen Fall hätte ich es solange wiederholt bis selbst mich die Musik genervt hat. Das ganze geschah natürlich in einer Stille, ohne größeren Diskussionsbedarf. Position - Musik – machen – Musik aus, alles wieder von vorne. Immer wieder mit dem gleichen neutralen Gesichtsausdruck. Die Ersatzfrau im Übrigen auch. Als die Chefin innerhalb des Teams nach außen ging, durfte die Ersatzfrau nicht einmal rein und ihre Position einnehmen. (Ich brauche nicht zu erwähnen dass die Ersatzfrau genauso funktionierte wie alle anderen) Das hat mich doch ein wenig verwundert. Naja ,vielleicht hatte sie nur eine Position perfekt drauf. So eine Reise von Japan nach Irland ist sicher auch nicht gerade billig.

Bei einem weiteren Teamtraining, ich weiß nicht genau, ob es das gleiche war, da ohne Musik trainiert wurde kam ich gerade in mein Zimmer und schaute wieder mal hinter den Vorhängen zu. Offensichtlich war wohl gerade wortloses Rollen angesagt. Da war so eine im rosa Shirt, die ich durch die Farbigkeit auch noch hinter den Vorhängen von den anderen unterscheiden konnte. Da dachte ich mir, nun da zähle ich mal mit. Sie tänzelte an der immer gleichen Stelle in einem gleichmäßigen nicht hektischen aber dennoch zügigen Rhythmus von rechts nach links an meinem Fenster vorbei. Pose – Pose auf halber Sitze Arm nach oben gestreckt 5 perfekte Pops mit tippeln an meinem Fenster vorbei – Pose Pose mit freudigen Präsentieren. Danach in der gleichen Geschwindigkeit auf die Anfangsposition und dann wieder von vorne. Wieder gleiche Haltung... dass ganze machte sie 43 mal, darunter waren lediglich 3 Fehlversuche, die wir bei uns eher als fast gelungen interpretiert hätten. Am Platz zurück, die Hände mit einem Handtuch abgewischt und weiter ging es wortlos zur nächsten Rollpassage. Ich habe sie nicht mehr länger beobachten nach drei mal stellte sich heraus, dass der Ablauf des Trainierens wohl genauso ablaufen würde.

Für mich habe als Trainerin habe ich daraus geschlossen, dass ich wohl zu schnell zufrieden bin mit dem was mir die Twirler so anbieten. Ich bin schon froh, wenn mal etwas einmal klappt. Ich würde nicht auf die Idee kommen eine „gekonnte“ Übung so oft üben zu lassen. Ich denke wohl unsere Sportler auch nicht. Das ist wohl der feine Unterschied deshalb können wir in Stressmomenten unseren Tanz doch nicht so gut, wie theoretisch gedacht. Was dagegen hilft ist offensichtlich ganz schlicht und einfach üben. Was vielleicht in unserer Mentalität weniger toll ist, als in Japan.

Nachruf - Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen

Am 21. Februar 2009 verstarb, für uns alle völlig überraschend und viel zu früh meine Mama „Ulla Lindenstruth“, oder wie Sandra Schwindt sie sehr passend immer nannte „Die Mutter der Nation“…
Für fast 20 Jahre war sie auf besondere Weise mit dem Twirling-Sport verbunden. Egal ob es darum ging in früheren Jahren unsere Kostüme zu nähen, Auftritte an Land zu ziehen, Fahrten zu organisieren oder Turniere auszurichten, die Twirling Abteilung der TSG Niedergirmes wäre ohne ihr Engagement niemals zu dem geworden was sie heute ist.
Zu meiner aktiven Zeit gab es kein Turnier an dem sie uns nicht mit Rat und Tat zur Seite stand; und das nicht nur national. Sie war mit uns in Padua, S’Hertogenbosh und auch in Toronto zur WM und verdiente sich da Sandi’s ‚Spitznamen‘, weil sie nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen deutschen Twirler/-innen immer ein offenes Ohr hatte.
Auch wenn sie sich in den letzten Jahren vom Turniergeschehen etwas zurückgezogen hatte, so war sie doch weiterhin im Hintergrund eine ganz wichtige Stütze für „Ihre Mädels“.
Im Moment ist es sehr schwer sich vorzustellen wie wir das alles ohne sie bewältigen sollen, denn schon jetzt ist spürbar wie sehr sie fehlt. Dennoch glaube ich fest daran dass wir es irgendwann schaffen, alles in ihrem Sinne weiterzuführen.

Auf diesem Wege möchte ich mich ganz herzlich bei allen die mir/uns in dieser schweren Zeit mit Ihren Karten und Briefen ihre Anteilnahme ausgesprochen haben, bedanken. Es ist schön zu sehen wie sehr sie so vielen Menschen am Herzen gelegen hat. In gewisser Weise ist es ein schönes Gefühl zu wissen dass sie nicht nur für uns, sondern für so viele andere auch, sehr wichtig war.

Begrenzt ist das Leben, aber unendlich ist die Erinnerung….!!!!

Jutta Mohr-Lindenstruth

Dropfieber am ersten A-Turnier des Jahres

Zur Saisonbeginn sind die Tänze so manches mal noch etwas holprig. So auch in 2008 „„Wie immer“ da sind sich die teilnehmenden D.T.S.V. Vereine einig. Den Kostümen wird auf den Tribünen noch den letzten Schliff gegeben nebenbei wird die Konkurrenz genau sondiert. Mit einem geübten Blick eines echten Twirlingsfans wird schon genau geschaut, auch bei einer etwas verunglückten Darbietung wird dennoch bewundernd festgestellt: „Na wenn der mal klappt – geht was“.

Die D.T.S.V. Zuschauer sind ein faires Völkchen. So können sie sich auch über tolle Leistungen der anderen Vereine freuen und leiden auch mit, wenn es mal nicht so gut laufen möchte. Der Twirlingsport hat eben seine Tücken, der Baton ist manchmal ein unbarmherziger Detektor, der jeden kleinen Fehler mit einem sogenannten Drop bestraft. Neben der Technischen Fertigkeiten in den drei Modes Rollen/Schleudern/Kontaktmaterial, kommt noch körperliche Grazie, Technik des Körpers, Ausdruck sowie die Interpretation der Musik mit einer ansprechenden und runden Choreografie hinzu.

Im Freestyle zeigte sich, dass der Süden weiterhin auf dem Vormarsch ist. Diana Eisenzapf (TTSG Niedereschach) konnte sich die Bronzemedaille hinter Ann-Kristin Hildenhagen (TV Langenselbold) und Beatrice Adelmann (TV Langenselbold) sichern. Beatrice überzeugte mit einer mitreizenden Darbietung und einer gekonnten, ausdrucksstarken Choreografie. Auch Diana Stahl krönte Ihr Finale mit einer lässigen 0 Dropdarbietung. Auch Linda Bühl vom MMC Villingen präsentierte sich mit einem dynamischen und ansprechenden Tanz, der nicht nur die Juroren überzeugte.
Bei den Senioren konnte sich Stephanie Wagner (TV Langenselbold), mit einer für sie ungewohnt tänzerisch orientierten Darbietung, vor Katharina Kling (TSG Niedergirmes) den Titel der Hessenmeisterin 2008 sichern.

Bei den Duos ist in diesem Jahr wohl alles möglich. Bei den Junioren dominiert derzeit das Duo Adelmann/Hildenhagen (TV Langenselbold), die sich die Qualipunkte zur WM ertanzen möchten. Vorausgesetzt die erstmalig eingeführten Leistungstests (kurz LT’s) werden geschafft, kann sich der Nächstplatzierte für den diesjährigen in Deutschland stattfindenden European Cup of Club qualifizieren. Danach ist alles offen. Auch in der Seniorduodisziplin gibt es keine eindeutigen Favoriten. Dies fördert die Spannung. Jedes Duo zieht an einer anderen Strippe. Dieses Mal die Nase vorne hatte das Geschwisterduo Carina und Caroline Mitschke vom TV Langenselbold mit einer wunderschönen, selbst erarbeiteten Choreografie, die den Schwerpunkt Bewegungsqualität hat.

Es scheint so, als möchten wohl einige dieses Jahr zum Cup. So lässt sich das, für deutsche Verhältnisse starke Teilnehmerfeld, bei Teams und Gruppen erklären. Leider vermasseln auch hier die Drops für einige die Teilnahme an der DM. Das Ziel 0 Drops in einem Team scheint hier wohl für manche Teams/Gruppen ein utopische Vorgabe. Erfreulich präsentierte sich die ganz neu zusammengestellte Vereinsgruppe aus Langenselbold mit einer engagierten Vorstellung. Auch das Stipendiumsteam der TTSG Niedereschach Junioren konnte sich den Titel des Hessenmeisters bei den Junioren mit einer interessanten Darbietung vor dem MMC Villingen und der TSG Niedergirmes sichern. Hierfür können sich für den in Rüsselsheim stattfindenden Cup of Club jeweils 2 Teams/Gruppen in den 2 Altersklassen qualifizieren.

Alles in allem ist das Starterfeld erfreulicherweise enger geworden. Der D.T.S.V. betrachtet dies als erfreuliche Entwicklung für Twirlingsport. Wer mehr erreichen möchte, wer die vorderen Platze für sich beanspruchen möchte muss, schlicht und einfach trainieren und nicht nur üben.

Letztendlich ist Twirling eine tolle abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung, indem man sich selbst in vielen Facetten ständig weiterentwickeln kann. Nicht jeder muss sich diesem Leistungsanspruch stellen. Da Twirlingsport in der höchsten Form dennoch den Leistungsgedanken verfolgt, werden am Ende nur die Besten und diszipliniertesten an einer WM oder EM starten können.

Vielleicht sollte man als Sportler nach dem ersten Turnier schlicht und einfach Zielstellung mit dem Einsatzwillen reflektieren und anschließend in Einklang bringen. Vielleicht das Gespräch mit seinem Trainer suchen, um die Möglichkeiten genau auszuloten. Dann kann der Spaß wieder in den Vordergrund rücken, für Leistungsträger, als auch Breitensportler gilt dies gleichermaßen. Es ist weder schlimm gewinnen zu wollen, noch einfach nur mit dabei zu sein. Beide Einstellungen sollten sich respektieren und anerkennen. Das macht unseren geliebten Twirlingsport bunt und sehenswert. Das macht Spaß – besonders den Zuschauern. Diese schauen sich die vielfältigen Darbietungen an und entscheiden ganz subjektiv, ob jemand engagiert und freudig auf der Fläche ist oder nicht.

Also liebe Twirler, lasst uns die Zuschauer von den Sitzen reißen.
Das ist wirklich ein tolles Gefühl.

Und an die Zuschauer: Auch Ihr bringt unserem Sport durch die faire Anerkennung aller Darbietungen weiter. Sicher freut man sich für „seine“ Tänze ein wenig mehr. Das ist auch normal und gut. Der D.S.T.V. freut sich über das Interesse an dieser Randsportart. Bitte weiterhin Applaus für alle tollen Übungen oder eine freudigen Tanz, tolle Posen – unsere Twirler sind in allen Leveln sehenswert.

Weil sie leidenschaftlich sind...

Weil sie immer ihr Bestes geben...

Weil sie einfach Lust haben auf der Fläche zu stehen und euch zu begeistern…

Weil unser Sport so vielfältig ist...

Weil sie ganz einfach Twirler sind und den Sport lieben.

Beschlüsse International

  • Ab 2009 beträgt die Musiklänge für Senior Team/Gruppe EM + Cup of Clubs + WM
    • 3:00 Min – 3:30 Min +/- 5 Sekunden Karenz


  • CETB Covention am 06./07. 2008 in Genf/Schweiz


Der CETB veranstaltet jedes Jahr eine Convention für Athleten und Coaches. Quer durch die Twirlingdisziplinen werden workshops mit internationalen Trainern angeboten. Die Lehrgangsgebühr beträgt 50,00€ zzgl. Fahrt und Übernachtung.

Jedes europäische Land darf 15 Athleten anmelden. Unter www.cetb.org
können detaillierte Informationen eingeholt werden.

 

WM 2008 in Irland

Es haben folgende Twirlingsportlerinnen an der WM 2008 teilgenommen:

Junioren Freestyle:
Beatrice Adelmann


Ann-Kristin Hildenhagen

Senioren Freestyle:
Stephanie Wagner


Katharina Kling

Junior-Duo:
Ann-Kristin Hildenhagen & Beatrice Adelmann

Cup of Clubs 2008 in Rüsselsheim ein voller Erfolg

Es war ein wirklich großes Ereignis in Rüsselsheim und auch für die vielen Helfer des D.T.S.V. 650 Twirler und Twirlerinnen gaben beim europäischen Cup of Club ihr Bestes. Zur Eröffnungfeier freute sich der D.T.S.V. über die Anwesenheit von Delegierten der Stadt Rüsselsheim, sowie über den Besuch des Bürgermeisters aus Niedereschach, der es sich nicht nehmen ließ, den Sportlerinnen der TTSG Niedereschach, persönlich seine Glückwünsche für das Turnier zu übermitteln. 

Wie bereits erwartet führten die französischen Sportlerinnen das Starterfeld wie gewohnt an. Die Deutschen Sportlerinnen konnten sich mit wirklich ansprechenden Leistungen im Mittelfeld etablieren und zeigten als "internationale Debütanten" hier und da mal Nerven. Besonders hervorzuheben bei den Freestylern ist Dominique Hedrich, die sich mit dem 20. Platz gerade noch so für das Semifinale qualifizierte und dann mit einer fehlerfreien Kür sich auf den 15. Platz nach vorne kämpfte.

Der D.T.S.V. konnte sich insgesamt über drei Finalteilnahmen freuen. Das Junior Duo Julia Marksteiner/Diana Eisenzapf von der TTSG Niedereschach konnte den vierten Platz der Vorrunde auch im Finale erfolgreich mit einer engagierten Vorführung verteidigen.

Auch die beiden deutschen Gruppen vom TV Langenselbold und der TSG Niedergirmes konnten Ihre Plätze im Finale erneut bestätigen. Niedergirmes konnte sich mit einer tollen Choreografie von Katharina Kling, die auch als Ersatz in der Gruppe kurzfristig mittanzte einen sechsten Rang erreichen. Die Gruppe des TV Langenselbold konnte mit einer sensationellen Darbietung, gleich 2x eine nahezu fehlerfreie Choreografie zeigen. Die Noten fielen durch die erbrachte Topleistung Twirlerinnen aus Langenselbold entsprechend hoch aus und der vierte Platz wurde vom Verein gefeiert.

Die 15 teilnehmenden Ländern waren von der Organisation des Cup of Clubs sehr angetan. Gerne hat der D.T.S.V. die Dankesschreiben aus verschiedenen Ländern gelesen und gibt dies gerne an alle Helfer die zum Gelingen des Cup of Clubs beigetragen haben weiter. Viele kleine selbstständig agierende Inseln, wie zum Beispiel, das Rechenzentrum, die Hallensprecher, die Juryobmänner, Floormonitor, die Küche, die Ordner, der Fanstand, Kasse, Fotgrafen, Videofilmer und viele Helfer mehr gaben ihr Bestes und deckten Ihre Bereiche bestens und selbstständig ab.
Auch die Stadt Rüsselsheim hat einen erheblichen Teil zum Erfolg beigetragen. Das Ziel, das die Länder Deutschland als einen freundlichen und zuvorkommenden Gastgeber wahrgenommen haben, konnte bestens erfüllt werden.

Schauen Sie sich doch Bilder vom Cup an oder
bestellen Sie sich ihr eigenes Video vom Cup of Clubs in Rüsselsheim.

Liebe D.T.S.V. Vereine nochmals vielen Dank für Eure Hilfe. Ohne Euch hätten wir das nie so toll hinbekommen!
Es dankt das gesamte D.T.S.V. Präsidium für den erfolgreichen Verlauf dieser internationalen Veranstaltung.

Leute: WIR HABEN ES GESCHAFFT :-))))))))

Hirschau startet 2009 bei den Sichtungswettkämpfen

Hirschau. (u) Eine große Herausforderung wartet auf den Musikzug der Stadt Hirschau - in besonderer Weise auf dessen Majorettengruppe - im Februar 2009.
Zum zweiten Mal nach 2003 hat der „Deutsche-Twirling-Sportverband“ den Musikzug mit der Ausrichtung eines großen DTSV-Sichtungsturniers beauftragt. Rund 150 Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Deutschland werden am 7./ 8. Februar 2009 in der Kaolinstadt erwartet. Sie alle wollen sich in den verschiedenen Wertungsklassen für die Endrundenwettkämpfe in Bernbach, Niedereschach und Korbach und letztlich für die deutschen Meisterschaften qualifizieren. Diese finden am 23./24. Mai 2009 in Wetzlar statt.
Es versteht sich von selbst, dass die gastgebenden Hirschauer Mädchen dem Twirling-Top-Ereignis mit besonderem Ehrgeiz entgegenfiebern. Als Maßstab gelten die ausgezeichneten Platzierungen, die 2003 beim Endrundenturnier in Villingen-Schwenningen erzielt wurden. Die „Kleinen“ ertanzten damals einen sensationellen 2. Platz in der C-Kategorie, die „kleinen Großen“ in ihrer Altersklasse einen nicht weniger beachtlichen 6. Rang.
Unter Leitung von Kerstin Ackermann, Daniela Siegert und Manuela Tardel haben die Baton schwingenden Mädchen schon vor Wochen mit dem Training begonnen. Letzten Samstag und Sonntag erhielt das Trainergespann gleichermaßen prominente wie kompetente Unterstützung. Mit der Brigitte Steinhüser (Gelsenkirchen) hatte Musikzug-Chef Werner Stein - selbst Mitglied im DTSV-Bundesvorstand - eine anerkannte D.T.S.V.-Trainerin nach Hirschau holen können, die mit den Mädchen zwei Tage lang die Showtänze einzustudierte.
Am Ende des zweiten Tages zeigte sich Brigitte Steinhüser sehr zufrieden mit den Trainingsergebnissen. Das neunköpfige „Modern-Team“, das zur Filmmusik von „Six feet under“ tanzt und twirlt machte ebenso beachtliche Fortschritte wie die elfköpfige Tanzgruppe mit ihrer Boogie-Woogie-Darbietung. Gleiches galt für das „Mini-Duo“. Dessen Tanz wird von dem Kiddy-Context-Song „Gut, dass es Mütter gibt“ musikalisch begleitet.
Bei der Abschlussbesprechung ermahnte Brigitte Steinhüser die jungen Tänzerinnen, sich auf dem Erlernten nicht auszuruhen, sondern vielmehr das Training weiter zu intensivieren. Mit einem einmaligen wöchentlichen Training sei es nicht getan. Im Februar erwarte man in Hirschau starke Konkurrenz. Sie komme vor allem aus Villingen, Wetzlar, Niedereschach, Bernbach, Korbach und Würzburg.
Majoretten-Chefin Kerstin Ackermann kündigte an, dass man ab sofort samstags Sonderschichten einlegen werde, um im Februar als Gastgeber erfolgreich bestehen zu können. Ziel sei es in jedem Fall, sich für die Endrundenwettkämpfe zu qualifizieren.


Die Majoretten des Hirschauer Musikzuges sind am 8./9. Februar 2009 Gastgeber des DTSV-Sichtungsturnieres. Ca. 150 Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Deutschland werden dazu erwartet. Da man selbst erfolgreich abschneiden und sich für die Endrunde qualifizieren will, holte man sich mit Brigitte Steinhüser (hinten 2.v.r.) eine D.T.S.V.-Trainerin nach Hirschau. Unter ihrer Regie trainierten die Mädchen am Wochenende intensiv zwei Tage lang in der Schulturnhalle. Mit im Bild die örtlichen Übungsleiterinnen Kerstin Ackermann (hinten l.), Daniela Siegert (vorne l.) und Manuela Tardel (hinten 3.v.l.).

So viele Batons

Die Solos habe ich wertungstechnisch auf Anhieb einwandfrei hinbekommen. War entspannend für das Gehirn einfach Schwierigkeiten zählen und gut. Für mich war es als ob ich in graue Vorzeit zurückversetzt wurde. Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=O1ZYWLlHafM

Aber dann ging es los mit zwei Baton.... Sie hatten zunächst mal keine Lust die Rolemodels anzuschauen. Wie ich am Abend von meinem „neuen rolemodelvideo“ auch erkannt, das die Beispiele wirklich „old-fashioned“ waren im Vergleich was wir da als Übung so sahen. Die Schlaufen machte selbstverständlich jeder. Eine interessante Erkenntnis war auch, dass bei zwei und auch drei Batons in „Layern“ gearbeitet wird. Die Stäbe werden voreinander gesetzt, damit die Schwierigkeiten laufen. Ein weiterer Satz hat sich mir eingeprägt: „Der Kleine Stab darf nicht fallen“ Der Anfänger würde immer nur den Stab oben beobachten und muss dadurch die Übung unten quasi Blind machen. Das sei nicht so geschickt. Das sah ich ein, dass dies ein Vorteil ist. Normal sei jedoch, das man immer nach oben kucken möchte und das muss man abstellen. OK, und einen gutes Mehrbaton erkennt man auch dadurch, dass man auch in eine andere Richtung schaut nicht nur nach oben. Auch die Übungen mit Gegenrichtungen sind besser als die, wie wir es machen, Rechts und links in eine Richtung. Alles Klar ich war bereit. Und dann ging es los : ))) Ja mei, da hat ein Japaner mit zwei Batons rumgewirbelt wie unsere Besten mit einem Baton gerne wirbeln würden. Doppel Illusion mit zwei Baton alles easy. Vorne - hinten - Groß - klein -Ich fand ich schon super. Die Versierten beurteilten ihn, wie könnte es anders sein, als etwas variantenlos (oft rechts-rechts Schleudernd). Tja, das Vorne, hinten-herum gewirbel war den anderen dann doch etwas zu einfach . Sie gaben aber zu „...auf dem ersten Blick schon spektakulär“. Es war ja auch mein erster Blick: ) Die Franzosen haben auch einen leicht verwirrten Eindruck gemacht. Das hat mich beruhigt. Beim 2. mal ist mir das auch aufgefallen. Fands aber noch immer KRASS –klasse. Also, eines ist sicher, über A oder B brauchen wir uns in den nächsten Jahren def. keine Gedanken zu machen. Wir sind dann doch eher „B’s“

Xavier aus Frankreich hat sich wohl auch als Juror beim internationalen Cup versucht. Als er gerafft hat, dass er einmal 3 Batons bewerten müsse, hat er fast eine Herzattacke bekomme. Jackie Stewart meinte: „Doch das kannst du“ –„nein, auf keinen Fall“ – „Doch du wirst es können, es ist nur eine!“

Interessante Ansichten

In Irland bin ich brav auf die Meetings getrabt und habe mir das volle Programm vom Judges-Committee über den Vorbereitungslehrgang für den international cup bis zum wm judgesmeeting reingezogen.

Der erste Tag war etwas ermüdend viel Geplänkel keine Entscheidung alles echt amerikanisch „Everyones Darling“ – Bei den Diskussionen wer beim cup verbotene Übungen macht, die nicht in B gezeigt werden dürfen und wenn über eine Schulter gerollt wird dann darf man und wenn über 2 dann nicht.... oder 1/2 Monsterrolls die am Hals aufhören darf man nicht, wenn sie aber unter dem rechten Arm abgenommen werden dann doch wieder.... Auf die Frage hin, für wenn denn der international Cup ist ---- ja für neue Länder--- dachte ich mir, dass sie sich doch wirklich auf anderen Ebenen bewegen und keine Sekunde darüber nachdenken, ob ein Land wie Südafrika oder auch wir uns mit verbotenen Übungen auseinander setzen können. Zum Teil kennen wir noch nicht mal diese aus deutscher Sicht verstaubten Twirlingdisziplinen, die bei uns glaube ich bereits 1996 abgeschafft wurden. Das Solo entspricht unserem ganz Asbachuralten Solo-Twirl.... Oldstars erinnert ihr euch noch an das „U“.

Auch Ron Kopas aus Canada meinte nur, also er könne gar nicht verstehen, wieso die anderen Länder das nicht alles auch so machen. .... Auf der anderen Seite haben sie gejammert, dass sie Rückgänge zu verzeichnen haben, wie auch die USA.

Weiter im Thema wer A oder B solo ist.... Mein gewagter Vorschlag, um auch den verbotenen Übungen, die ja schließlich auch einer kontrollieren muss zu entgehen. Man könnte sie ja auch alle zusammen in ihren Altersklassen starten lassen und die Juroren teilen sie in A oder B ein, oder lassen gar nicht mehr nach ihrer ersten Vorführung auf die Fläche konnte gar keine Freunde gewinnen.

Alles muss so sein wie es war... Aus Sicht Japan/USA/Canada verständlich, weil sie mehr Twirler auf internationale Turniere schicken können und dieses System ja haben und wissen (auch nicht immer, weil sich manche einen Vorteil in B erhoffen) wer wo ist.

Sie gaben ich auch im TA Meeting alle Mühe die 15 „anderen Länder“ für 2 und 3 Batons zu vergleichen, über eine Stunde hat eine USA Startrainerin uns Übungen gezeigt ... ich fands gut.

Im Übrigen wer bei seinen Aerials keine Schleifen macht ist Novice, das ist die Stufe unter dem Anfänger.... „Nun ja“ dachte ich gut, dass wir erst mal nur mit 2 Stäben rummachen und die uns nicht sehen. Aber das Rolemodelvideo habe ich mir mal unter den Nagel gerissen. Also Bina, Step, Lara Sanne und ich konnten sich nur für das oberste Level einigermaßen erfreuen. Vielleicht können wir dieses Thema ja mal einen Lehrgang behandeln. Echt interessant Eure Meinungen zu diesen Disziplinvarianten zu hören.

Norwegen hat weniger Drops

Andere Länder andere Sitten. Norwegen hat für sich eine interessante Methode entwickelt, die Twirler und deren Trainer dazu zu bringen weniger Drops zu machen. Ab einer bestimmten Dropzahl erfolgt keine Wertung.

Der Verband ist mit dieser Vorgehensweise sehr zufrieden, da sich innerhalb kürzester Zeit folgende Dinge grundlegend geändert haben.

  1. Es fallen bedeutend weniger Stäbe.
  2. Die Übungen die gezeigt werden, werden auch technisch besser dargeboten, da das was gezeigt wird, möglichst gut gezeigt wird, damit ein paar Punkte zusammen kommen.
  3. Die Twirler/Trainer lernen ihr tatsächsliches Können besser einzuschätzen.

Der Deutsche Twirlingsport Verband hat diese Idee mit Interesse zur Kenntnis genommen. Ein interessanter Ansatz.

Meine kleinen Schwestern!

Yvette Weber, Majoretten Stockhausen

Nach den Meisterschaften 2003, in denen Jana und Lena ihre ersten Solos getanzt hatten, wurden sie für die Nachwuchsgruppe 2004 nominiert. Sie waren natürlich super glücklich und freuten sich schon auf das erste Training.

Als sie von ihrem ersten Training an einem Samstag Abend zurück kamen, waren sie fix und fertig.

Sie sagten, dass sie “DA” nie wieder hin gehen würden, denn es wäre so schwer und sie würden mit so vielen guten in einer Gruppe tanzen. Und deshalb würden sie auch “100%-ig” nie tanzen. Aber natürlich kam alles anders. Am nächsten morgen konnten sie es kaum erwarten ins Training gebracht zu werden. Denn schließlich würden sie es trotz schlimmen Muskelkater (und noch mehr Katharina-Training) durchziehen.

Und als der Tanz fertig war und sie viel dazu gelernt hatten und die Meisterschaften anfingen wurden sie auch belohnt. Sie durften tanzen. Und nicht nur Samstags, zum Üben, sondern auch Sonntags, als es zählte. Ich war richtig stolz auf die beiden. Nicht nur, dass sie tanzen durften, sondern weil sie es geschafft hatten durchzuhalten. Obwohl Lena mehrmals mit dem Gedanken gespielt hatte in der Nachwuchsgruppe aufzuhören. (Noch mal ein großes Lob an euch beide!) Die Meisterschaften neigten sich dem Ende: die Deutsche Meisterschaft 2004 kam und beide durften tanzen! Leider konnte ich nicht dabei sein, aber auch das haben sie “mehr oder weniger” gut hingekriegt. Danach kam hoffen und bangen, würden sie für 2005 wieder nominiert? Dann kam die E-Mail von Susanne, Katharina. Ja, beide dürfen wieder dabei sein! Ziel, nicht nur für die Trainer vom D.T.S.V., sondern auch für Lena und Jana ist Slowenien!

Mit ihren Solo-Tänzen lief es dieses Jahr auch sehr gut. Lena qualifizierte sich, mit ihrem Dance, sofort für die B-Kategorie. (Ich musste sogar weinen, als sie ihren Tanz mit 0 Drops schaffte.) Und Jana machte zum ersten (und leider auch zum letzten) Mal Mehr-Baton. Den sie meiner Meinung nach auch sehr gut gemacht hatte, obwohl es nicht für die B-Kategorie reichte.

Für das Jahr 2005 bekommen sie ihre Solo-Tänze von den D.T.S.V.-Trainern gemacht. Ich hoffe, sie lernen mehr dazu und können sich verbessern.

Ich bin so stolz auf die beiden!! Obwohl Jana sehr selbstkritisch ist, sie weint sofort, wenn ihr der Stab runterfällt, auch wenn es nur 1 Mal ist. Und Lena Füße hat, die viele Trainer am liebsten abschneiden würden. Deshalb wünsche ich ihnen für das Jahr 2005 viel Erfolg, und hoffe, dass sie selbst wieder so viel Spaß haben, wie dieses Jahr und mir genauso viel Spaß bringen.

Anmerkung der Redaktion: In diesem Jahr ist auch Yvette für die Nachwuchsgruppe nominiert.:-)

D.T.S.V. Ausbildung zum Trainer C

Es geht wieder voran!

Die Nachfrage nach fundierter Trainerausbildung steigt bei den D.T.S.V Mitgliedsvereinen an. In der Lehrgangssaison 2009  findet der angebotene Ü-fachliche Lehrgang statt.

An 5 Wochenenden werden:

  • Sportbiologie
  • Trainingslehre
  • Bewegungslehre
  • Pädagogik
  • Psychologie
  • Ernährung
  • Sportgeschichte
  • Verbandswesen gelehrt.

Der D.T.S.V freut sich, dass einige Vereine den Nutzen des angebotenen Angebots, kompetente Trainer ausbilden zu lassen, erkannt haben. Es ist ein großer Unterschied zwischen einem ausgebildetem und einem selbsternannten Trainer. Abgesehen davon, wird durch eine erfolgreich bestandene Prüfung eine Trainerlizenz erworben, die deutschlandweit gültig ist.

Die Vereine erhalten für lizensierte Trainer höhere Zuschüsse.
Der überfachliche Teil schließt mit einer schriftlichen + praktischen Prüfung ab. Danach folgt der fachliche Teil der Ausbildung, der wiederum an 4 Lehrgangswochenenden in der Saison 2010 mit Stephanie Paulus-Reschke erfolgt.  Kombilehrgänge Dance/Mehrbaton/Speed/Choreographie/Minifree/Miniduo/Miniteam werden aus Trainersicht bearbeitet. Stephanie Paulus-Reschke freut sich heute schon darauf mit gut vorgebildeten Interessenten zu arbeiten. Am Ende der Ausbildung steht dann die Prüfung, die einen schriftlichen sowie einen praktischen Teil enthält und mit der Trainer C Lizens abschließt.

Auszeichnung für Leona Muskat für außergwöhnliches ehrenamtlichen Engagement!

Die Majoretten Stockhausen haben ihre Trainerin Leona Muskat für den Ehrenamtspreises 2009 angemeldet. Dotiert wurde dieser Preis mit 300 € in der Kategeorie "Jugendpreis"

"Trainerin, Psychologin, Phyiologin, zuständig für die Organisation, Jury-Mitglied bei Meisterschaften Ansprechpartnerin für den Vorstand", so beschreibt der Antragsteller - die Majoretten Stockhausen - die Aufgaben von Leona Muskat. Mit bereits 14 Jahren trainierte sie eine eigene Twirling-Gruppe und hat sich seit dem ständig weitergebildet. Heute ist Leona im Besitz einer Trainer-C Lizenz. Insgesamt betreut Leona im Verein rund 100 Personen, davon rund 80 Kinder. Das Erlernen und die Stärkung des Solzialverhaltens der jungen Generation ist dabei ein besonderes Anliegen ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

So ist nicht nur der Heimatverein - die Majoretten Stockhausen stolz auf seine engagierte und sympatischen Trainerin. Auch der Deutsche Twirlingsport Verband freut sich mit, das Twirlingsport - auch wenn der Bekanntheitsgrad noch ausbaufähig ist - auch als Förderungswürdig erachtet wird. Dies motiviert vielleicht auch andere Vereine, seine Trainer weiter zu unterstützen. Leona hat sich auf jeden Fall sehr über diese Auszeichnung und die Anerkennung ihrer Leistung gefreut.

Twirlingsport ist eine wunderbare Sportart, die mehr und mehr an Stellenwert gewinnt.

Je mehr Vereine sich gerade in der Öffentlichkeit engagieren, zum Beispiel in den Schulen, Zeitungen, in den Gemeinden und deren Gremien die Aufmerksamkeit gewinnen, desto größer die Chance mehr Trainer für die Vereinsarbeit zu gewinnen.

Majorettengruppe Stockhausen - Pleiten, Pech und Pannen…

Freitag, ca. 20.00 Uhr. Wir Trainer packen in unserem Räumchen im DGH die Kostüme für`s Turnier in Niedereschach ( Schwarzwald). Ein Duo-Kostüm fehlt. Wir beschließen noch einmal nachzusehen. Nach etwa 1 Stunde suchen, telefonieren, herumgrabbeln in sämtlichen Regalen, Kisten und Kleidersäcken

Stellen wir fest: es fehlt. Plan B kommt zum Einsatz. Irgendwas anderes muß doch noch hier rumliegen was passt. Gut.

Alles da, außer den Teamkostümen, die unser Six Pack jeder selbst mit nach Hause genommen hat. Los kann`s gehen.

Samstag ca. 4.50 Uhr morgens. Da wir für 70 Personen einen Doppeldecker bestellt haben ist die Freude groß. Auch Niedergirmes dieses mal mit eingeplant, die in Wetzlar auf uns warten.Weil jeder einen guten Platz im Bus ergattern will, sind alle pünktlich da. Alle, außer dem Bus. Gegen 5.15 Uhr und ca. 25 Minuten im Regen samt Gepäck beschließen wir Horst anzurufen. Erfreut über die Uhrzeit nach mehreren Telefonaten mit dem Busunternehmen leistet er uns schließlich Gesellschaft.

Gegen ca. 6.00 Uhr trifft der Bus ein. Grund der Verspätung: Bei der Informationsübergabe von uns über die Busunternehmen bis zum Busfahrer scheinen ca. 15 Minuten verloren gegangen zu sein. Die restliche Zeit wurde versucht in der Großstadt Stockhausen das DGH zu finden.

Ca. 6.05 Uhr, kurz vor Leun bekommen wir einen Anruf. Horst, der sich im Auto hinter uns befindet schlägt vor, die Kofferraumklappe des Busses zu schließen, damit wir keine Koffer unterwegs verlieren. Gut.

Kurz vor Wetzlar bemerkt Yvette, dass sie die Turniermeldung vergessen hat, das heißt pro nachgemeldetem Tanz 5 Euro Strafe. Nach ca. 30 Min Anweisungen an zu Hause alles im grünen Bereich.

In der Zwischenzeit kommt mir noch einmal der Gedanke: wir haben alles, außer den Teamkostümen, die jeder selbst mitgenommen hat…

Ich beschließe nachzufragen. Ergebnis: positiv! Das vergessene Kostüm wird gegen 6.30 Uhr nach Leun gebracht und kann mit einer später fahrenden Familie noch nachgebracht werden.

Nachdem sich die Lage beruhigt hat, und ich vorne so aus dem Bus schaue , denke ich darüber nach, wie dumm ich wohl jetzt auf dem Foto geschaut haben muß, was gerade am Autobahnrand von uns geschossen wird. Naja, ich denke wenn es dem Busunternehmen zugesandt wird, werden sie mich wegschneiden…

Mit etwas Verspätung kommen wir in Niedereschach an… fast… wenn jetzt der Doppeldecker unter der Brücke durch gepaßt hätte. Nach etwa 10 km Umweg kommen wir schließlich an und werden mit Begeisterung empfangen.

Das Turnier kann beginnen. Modern, Six Pack Anfangsstellung, und das falsche Lied geht los, hoppla, hatten wir wohl eine CD vertauscht.

Der Tanz beginnt, die Mädels geben alles, sogar das Kostüm… Beim Versuch alles wieder korrekt an Ort und Stelle zu ziehen und zu befestigen vergehen gute 15 Sekunden und gefühlte 15 Minuten.

Unsere nächste Gruppe geht an den Start. Es gibt gewisse Regeln beim Turnier. Unter anderem dürfen keine Schimpfwörter auf der Fläche benutzt werden, egal wie sehr man sich über seine Fehler ärgert. Wir haben die Disqualifikation dann einfach ohne viel Aufsehen hingenommen. Es wäre eine Silbermedaille geworden…

Auch alle weiteren organisatorischen Dinge gestalteten sich etwas schwierig, da das Handy einer Hauptverantwortlichen ein kurzes Bad in der Kloschüssel genommen und seine Funktion bis auf weiteres eingestellt hat. Obwohl wir Niedergirmes 2 Mal fast in der Halle vergessen hätten bekamen wir Betreuer auf der Heimfahrt ein bisschen Milch , die nach Joghurt gerochen hat zum trinken und anstossen auf die schönen Leistungen der Mädchen. Das nächste Turnier ist in Planung, und wir freuen uns auf die Busfahrt mit Niedergirmes! ;-) Dieses mal mit mehr Milch!


Das perfekte Chaos

Freitag, (noch 8 Tage bis zum Sichtungsturnier in Hirschau):
Von der Arbeit aus fahre ich direkt ins Training in unserem Dorfgemeinschaftshaus in Stockhausen. Um den Geräuschpegel niedrig zu halten, quetscht sich Yvette mit ihren 9 Miniretten in einen Extraraum (ca. 4x6 Meter), das muss für die Kleinen erstmal reichen. Marion befindet sich zeitgleich mit ihren Little Girls im Dorfgemeinschaftshaus des Nachbarortes.

Vor ungefähr einer Woche war Abgabetermin für die ärztlichen Atteste. Fragt man nebenbei mal so nach, hat die eine Hälfte bereits abgegeben und die andere noch nie was davon gehört. Da Marion die Liste hat, habe ich nicht wirklich den Überblick. Nach 2 Stunden Training ist Schichtwechsel. Die einen gehen, die nächsten kommen. Ein wenig Hektik scheint sich auszubreiten. Alle wollen irgendwas bezahlen. Schade nur, dass Marion die Kasse gerade hat. Auf kleinen Schmierzetteln notiere ich ordnungsgemäß die Finanzen. Da ich nicht rausgeben kann fangen alle Mütter wild an Geld zu wechseln während ich versuche Fragen zur Fahrt zu beantworten. Mit ca. 15 Minuten Verspätung beginnt das nächste Training.

Problem: in der Gruppe sind 2 Leute krank. Alle sind optimistisch. Es ist ja noch ne Woche bis zum Turnier. Marion kommt kurz vorbei und ich drücke ihr meine gesammelten Werke in die Hand. Als ich sie nach der Liste wegen den fehlenden Attesten frage, erfahre ich, dass ich diese schon im letzten Training bereits verantwortungsvoll an mich genommen habe. O.K. Nach dem Training finde ich auf meinem Anrufbeant- worter ca. 4 Nachrichten vor. Während den Telefonaten sehe ich meinen Freund zufällig vorbeilaufen. Bis alle Klarheiten beseitigt sind ist es 23 Uhr.

Samstag, (noch 7 Tage):
Da die Mädels die Tänze auch mal in der Halle üben möchten schieben wir ein Sondertraining in der Braunfelser Halle ein.

10-17 Uhr: Yvette und ich sortieren einen Tanz nach dem Anderen während Marion zu Hause mit den TSU 0105 und bis 1:02 Uhr letzten Kostümen kämpft. Horst trifft zeitgleich letzte Vereinbarungen mit dem Busunternehmen und dem Hotel. Diese wollen genaue Teilnehmerzahlen und Zimmerbeleg- ungen genannt haben. Nach dem Training fahren Yvette und ich zu ihnen um selbiges zu besprechen. Es stellen sich 2 weitere Krankheitsfälle heraus.

Sonntag, (noch 6 Tage):
10-17 Uhr: der Rest unserer insgesamt 24 Tänze möchte in der Halle üben. Die Zwerge fragen ganz aufgeregt nach ihren Kostümen …J … sch… Kostüme! Marion beschließt 4 Tage Urlaub zu nehmen.

Montag, (noch 5 Tage):
Als ich von der Arbeit komme hat Marion bereits mit dem Training mit Jolly Joker angefangen. Da Jannike völlig überraschend auf eine lang geplante Klassenfahrt nach England fährt, beschließen wir, dass Lena den Tanz lernt. In unserem Nachrichtenblatt erscheinen für alle Aktiven die wichtigsten Informationen zur Fahrt. Nach einer Stunde telefonieren und Computer ist der Text fertig, denn montags ist Abgabe.

Dienstag, (noch 4 Tage):
Yvette trainiert im Dorfgemeinschaftshaus mit den Dancing Dolls, ich zeitgleich im DGH des Nachbarorts Solos während Lisa und Steffie versuchen die Little Ladies mit ihrem Zwerge-Modern zu sortieren. Ein Zwerg ist krank. Der Tanz wird für den Notfall von 10 auf 9 umgestellt, was bei 6 jährigen spontan immer gut klappt! 18 Uhr: Ich fahre zu Marion um die Passanträge zu sortieren und sämtliche Listen auf Vordermann zu bringen. Marions Esszimmertisch befindet sich im Ausnahmezu- stand: Ordner, Listen, Kostüme, alles, was man eben so braucht. 3 Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, 2 SMS. Aktueller Stand der Kranken: 6

Mittwoch, (noch 3 Tage):
Ich erstelle Ersatz CD`s und beschrifte diese ordnungsge- mäß. Marion überprüft alle Kostüme auf Vollständigkeit und Anwesenheit. Yvette bringt den Hallenschlüssel vom Wochenende zurück zur Kreisverwaltung. Ein Solo mailt panisch: Ich brauche noch ein Training! O.K.

Donnerstag, (noch 2 Tage):
16 Uhr: Das Mini-Modern von Lena und Jana ist von 10 auf 4 Personen geschrumpft. Die Mädels versuchen zu retten, was noch zu retten geht. Zeitgleich trainiert Marion mit ihren neuen Miniretten im kleinen Saal nebenan. 18 Uhr Teamtraining. Anschließend stellen wir eine Liste zusammen mit allem, was sich am Wochenende im Bus befinden sollte. Yvette bringt den Schminkkoffer und unseren Haarkoffer auf Vordermann. Der Schminkkoffer, der alte Werkzeugkoffer von Horst, sogar mit Radio! Darin befindet sich alles, was einige Mütter nicht mehr brauchten. Marion besorgt einige Dosen Haarspray und eine Kiste Strumpfhosen für die Allgemeinheit. 6 Nachrichten auf dem Anrufbeantworter.

Freitag, (noch 1 Tag):
Das DGH bricht aus allen Nähten. Erstaunlich mehr Leute als sonst möchten plötzlich noch mal schnell Training machen! CHAOS! Ich sammle die letzten Atteste ein und stecke sie in meinen Korb. Den Letzten fällt auf, dass sie keinen Trainingsanzug haben und alles wird für den nächsten Morgen griffbereit zurechtgestellt.

Samstag, 1. Turniertag 5 Uhr Abfahrt.
Alle müden Gesichter verteilen sich auf die 2 Busse. Marion und Horst übernehmen den einen, Yvette und ich den anderen. Kurze Absprache – 84 Personen sind anwesend, 86 müssten es laut Anmeldeliste sein. Nach einiger Zeit finden wir heraus, wer fehlt und rufen an. Nach dem dritten Anrufen scheinen sie auch wach geworden zu sein und nach 15 Minuten betreten sie unter lautem Beifall den Bus. In der Zwischenzeit beschließe ich doch noch einmal nach Hause zu fahren, um die Atteste von gestern aus meinem Korb zu holen. Und endlich kann es losgehen. Anzahl der Kranken: 11 Personen Zum besseren Überblick und zur Sicherheit der Kleinen bekommt jeder eine Kappe und eine Umhängeschild mit Namen und Verein. Yvette, Lena und ich beginnen im Bus mit Schminken und Haare machen, während Marion im Nachbarbus die Kasse macht. Nach 2 Stunden machen wir Rast.

Alle Eltern nehmen Kinder zur Aufsicht, bis alle Kleinen untergebracht sind. Schichtwechsel. Lena und ich steigen in den anderen Bus zum Haare machen, während Marion mit der Kasse zu uns kommt. Ankunft. In der Kabine wird es hektisch. „Mein Kostüm ist nicht da!“ – „Nein, es passen nicht alle in einen Umkleideraum, deswegen ist dein Kostüm eine Kabine weiter.“ Die Großen schnappen sich alle Kleinen, die sie als die Unseren identifizieren können, während die Eltern uns die Kleinen zurückbringen, die in der Zwischenzeit auf der Tribüne Nachlauf spielen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat jeder Trainer mindestens 200 Mal seinen Namen gehört.

Erfreulicherweise schaffen wir es, alle Kinder zur richtigen Zeit im richtigen Kostüm am richtigen Ort zu haben, auch wenn es mit der Aufwärm- phase ab und an echt kritisch ist. Ein Zwerg kommt völlig aufgeregt vom Getränkestand zurück, das Geld noch in der Hand: „Mama, du musst mitkommen, die sprechen hier ausländisch, ich verstehe die nicht!“

Abends geht es dann ins Hotel.
Sammelbestellung: Schnitzel oder Spaghetti.Während die Eltern gemütlich beisammen sitzen, finden auf den Zimmern die Partys mit Gurken- masken, usw. statt.
Unsere Zimmereinteilung scheint auch niemanden wirklich zu interessieren. Die Kleinsten stehen morgens um 5 Uhr schon wieder auf der Matte, während die Eltern noch K.O. sind vom „gemütlichen Beisammensitzen“. Kurz vor der Siegerehrung erklären wir den Kleinen, wie sie heißen und welche Dis- ziplin sie tanzen, damit sie sich die richtigen Urkunden abholen. Die Heimfahrt gestaltet sich in der Regel sehr ruhig. Nachdem sich alle mit Gemüse, Käse und Brot gestärkt haben, wird es schnell leise in den Bussen. Erst in der letzten halben Stunde wird noch mal laut gesungen und gefeiert, während wir in Stockhausen ankommen.

Wir Trainer haben es uns zur Regel gemacht, den Montag TSU studieren, Haare machen, in Stockhausen läuft alles Hand in Hand Ein schönens Team, zeigten leider Nerven und schafften durch die Drops die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft nicht.

Kein Amt, aber voll dabei - Zwei Vereine ähnliche Erfahrungen

Im Herbst 2000 fing mein „Amt“ als Twirlingmama an. Am Anfang ging es nur darum Ann-Kristin zum Training und zu den Wettkämpfen zu bringen. Irgendwann wurde ich dann gefragt, ob ich nicht bereit wäre etwas für den Verein zu tun.

So kamen dann im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben dazu, die es zu Erledigen gab, für die es aber kein „offizielles“ Amt in der Abteilung gibt. Inzwischen bin ich für die Lehrgangsanmeldungen, Hallenbelegung und Anmietung, Adressenpflege, Elterninfo, Homepagegestaltung, „Ansprechpartner für Alle“ und kommissarisch für die Pressearbeit (bis sich ein neuer Pressewart findet) zuständig.

Für meinen Mann, der z. Zt. Abteilungsleiter der Twirlingsportabteilung ist, übernehme ich größtenteils ebenfalls den Schriftverkehr, da er beruflich sehr eingespannt ist. So bekommt man mit der Zeit immer mehr Aufgaben, ohne selbst aktiv ein Amt im Verein auszuüben. Mir macht die Arbeit für den Verein sehr viel Spaß, auch wenn ich denke, manchmal wächst mir das ganze über den Kopf.

Ich würde mir wünschen, das sich andere Eltern ebenfalls etwas mehr für den Sport ihrer Kinder interessieren und sich mehr im Verein engagieren würden, denn nur so kann auf Dauer eine gute Arbeit für den Verein geleistet werden. Das gilt für das Organisatorische ebenso wie für das Training mit den Kindern. Petra Hildenhagen

Viele Ämter !!
Mir ist es fast genauso wie Frau Hildenhagen ergangen. Bei Danys erstem Turnier in Herxheim 1998 wurde ich mehrfach bekniet, das Amt des Schriftführers zu übernehmen. Das einzige, was ich machen müsste, wäre ein Protokoll bei den Sitzungen zu schreiben??!!! Völlig ahnungslos, was da in den Jahren auf mich zukommen würde, habe ich dieses Amt übernommen.
Nach einiger Zeit war ich nicht nur Schriftführer, sondern auch Pressewart, Sportwart, kümmerte mich um die Auftritte, Meisterschaften, Übernachtungen, Lehrgänge, Arbeitspläne, die Homepage und war Ansprechpartner für alles.

Twirling bestimmte mein Leben besonders als Brigitte weggezogen und Dany das Training übernommen hat. Da sie erst 14 Jahre alt war, habe ich zunächst die Aufsichtspflicht übernommen und zusammen mit ihr alle Entscheidungen über Lehrgänge, Meisterschaftstänze, Auftritte, Trainingszeiten usw. getroffen. Bei uns zu Hause gab es fast kein anderes Thema mehr als Twirling.

Mit der Zeit konnte ich andere Mütter motivieren, die Aufsichtspflicht zu übernehmen. Wir hatten tatsächlich das Glück, dass es Mütter gab, die ab und zu ins Training schauten und sich dafür interessierten, was ihre Kinder machen. Genau diese Mütter habe ich in der Jahreshauptversammlung als Beisitzer vorgeschlagen, was sie auch annahmen und sich von da an noch mehr engagierten. Leider gibt es aber auch Mütter, die ihre Kinder nur abliefern und froh sind, diese für ein paar Stunden untergebracht zu haben und die Arbeit gerne der Vorstandschaft überlassen.

Doch wer ist die Vorstandschaft?
Auch wir sind nur Mütter die ein Kind im Verein haben und diese Arbeit ehrenamtlich machen!! Wie viel einfacher wäre es, wenn man diese Arbeit auf mehrere Schultern verteilen könnte? Wie viel Unmut könnte manchmal vermieden werden, wenn sich mehr Eltern für den Verein engagieren würden? Denn nur so kann eine gute Arbeit für den Verein geleistet werden. Zwischenzeitlich haben wir vier Beisitzerinnen, die gerne bereit sind, sich für den Verein einzusetzen, nicht nur im Training sondern auch in der Organisation. Zu lange habe ich alles selbst gemacht um sicherzugehen, dass es auch richtig gemacht wird.

Irgendwann war mir klar, dass ich mehr delegieren muss und es auch mal in Ordnung ist, wenn etwas nicht ganz klappt. Ein paar willige Mütter gibt es in jedem Verein die bereit sind, ein paar kleine Aufgaben zu über- nehmen man muss sie nur finden und motivieren können. Bei einem großen Verein wie dem TV Langenselbold müsste dies doch möglich sein.

Ich wünsche Frau Hildenhagen jedenfalls viel Glück dabei.

Vera Neu

2008 - Die schönste Zeit die ich bis jetzt hatte.

Turniersaison `08 Gruppe Junior:

1. Turnier : Katastrophe
Ja gut, Mädels , wir tanzen auch gleich ... ja okay .Wir liefen auf und ich glaube wir machten uns alle mehr Gedanken darüber ob man Schweißflecken bei unseren T-Shirts sah , oder eben nicht.
So sah dann auch das Ergebnis aus. Ich glaube es waren 24 Drops, da bin ich mir aber nicht mehr ganz so sicher. So stieg die Motivation dann auch nicht gerade sehr an im Training. Jedoch konnten wir die Drops verringern.


2. Turnier : Nein? Echt? Jetzt aber!
Ich fuhr gar nicht mit dem Bus , so wie alle anderen und als ich in der Halle ankam , war alles schon klar. Sally tanzt die Gruppe! Das einzigste was ich noch fragen konnte: Hallo? Kann mich mal jemand aufklären bitte ?Ich meine, sie kann doch gar keine Positionen und nichts?
OK, es fiel eine aus und wenn Sally nicht tanzt, keine Gruppe und so auch keine Punkte . Außerdem haben wir alles schon im Bus durchgeplant. Formationen sitzen, der Stab ist kein Problem , nur noch mal die Exchange durchgehen. Gut, das konnten wir schaffen. Da sah ich auch kein Problem! Ich glaube Sally, wir sind dir alle sehr dankbar! Ohne dich hätten wir das alles nicht möglich machen können!

DANKE*

Unser Ziel blieb trotzdem :weniger Drops.

Okay , das hatten wir geschafft. Mit um die 10 Drops waren wir zufrieden.(Für diesen Zwischenfall allemal!) Doch als wir die Punkte sahen und Leo uns sagte, wenn wir das nächste Mal 0-2 Drops machen und alles geben würden, hätten wir die Punkte für die Deutsche ... ging uns allen - ich sage jetzt mal - ein „Licht“ auf.

Blicktausch unter uns Mädchen folgte mit den gedachten Worten: Könnten wir das schaffen?
Und dann mit dem für mich motivierendem Ergebnis: JA! Ja wir wollen es schaffen!
Ab diesem Tag hieß es trainieren, trainieren, trainieren! – für alle! - auch unser Ersatzmann Vanny zog mit! ( SUPER!)
(Sally war jetzt feste in der Gruppe drin, da Sara am nächsten Turnier fehlte)

und dann ...


3. Turnier: letzte Chance

Einer für alle & alle für einen!
Wir waren bereit! Sara, die zwar in Gedanken bei uns war, Körperlich aber leider nicht da sein konnte, wartete gespannt auf den Anruf. Die Aufregung war ziemlich groß, doch wir waren alle zusammen, was wieder beruhigte. Vor dem Tanz saßen wir alle in einem Kreis. Jetzt gleich zählte es, es entscheidet sich das, wofür wir alle hart trainiert haben. Die letzte Zahl von der Wertung und dann alle zusammen: „WIR KÖNNEN DAS!“

Wir liefen auf, Anfangspose:
Stille ... auf einmal:
„Einer für alle ....
und alle für einen! KAMPFSCHWEINE “
riefen uns Yvette und Paddy von der Tribüne aus zu.

WoW mich durchfuhr große Gänsehaut und der Gedanke, versau es jetzt nicht ;-)
Die Musik startete, erster Exchange gefangen, jetzt auf! Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt auf der Tanzfläche. Es war großartig. Egal wen ich aus der Gruppe anschaute, alle strahlten und waren voller Energie und Willen. Schlussbild, nur 2 oder 3 Drops. „JA“ wir fielen uns alle in die Arme .So etwas schönes!
In dem Moment war mir alles egal, ich war so stolz auf die Gruppe . Doch... dir Wertung fehlte noch... wir stellten uns auf und als der erste Wertungstafel hochging, liefen mir die Tränen. Wir hatten es geschafft! Wir hatten es wirklich geschafft!Alles was wir die letzte Zeit gemacht haben hatte sich gelohnt.
Jetzt aber schnell in die Kabine um Sara anzurufen, weil sie ja immer noch zitterte und nicht wusste wie es war. Als sie dran ging haben wir alle gerufen, dass wir es geschafft haben und obwohl wir kein Lautsprecher anhatten hörten wir alle wie sie sich gefreut hat.

  • super Tag – Und als wir bei der Siegerehrung auch noch 1. wurden, liefen mir erneut die Tränen.


4. Turnier: Deutsche =)
Das Training ging weiter, weil: 2 Gruppen sind auf der Deutschen ... d.h. : Anstrengen dann dürfen wir auf den CUP. Und das wäre für uns alle das schönste was wir uns vorstellen konnten. Der Tanz auf der Deutschen war ganz okay. Und das hieß wir durften mit zum CUP!!!=) Jedes Training begann mit riesiger Motivation.
Es wurde weiterhin viel trainiert und der Gruppenzusammenhalt stieg immer mehr an. In jedem Training habe ich so viel gelacht, das mir der Bauch wehtat - was aber dann so gesehen ein schönes Gefühl war.
Dann ging es langsam auch schon ans planen: Wo schlafen wir? Oder müssen wir jeden Tag wieder nach Hause fahren? Anfangs fanden wir leider keine Unterkunft, wir Mädels schlugen vor zu Zelten, doch Horst suchte weiter für uns. Dann im nächsten Training: „Wir haben ein Haus “ Unsere Gesichter strahlten. Wie geil, ein Haus für uns alleine. Es würde so toll werden! Dann verteilte Leo die Aufgaben, wer macht das Plakat, wer schminkt, wer macht die Haare, und wer macht die Spiele für das Training??
Wir teilten auch noch die Essenssachen und das Trinken ein, also wer was mitzubringen hat ; -)


Tag der Abfahrt:
...und es ging los in eine unvergessliche Woche für mich!
Alles war erledigt, Autos eingeteilt und das Gepäck mehr oder weniger verstaut. Es konnte also losgehen. In Leun haben wir dann noch versucht das letzte Zeug von Mone so gut es ging unterzubringen und die Mone noch ins Auto zu quetschen. Ich würde mal sagen, die Autos waren prope-voll.
Rüsselsheim gefunden, auf dem Weg zur Halle.(Großes Gelächter über die „dicken Büsche“, die wir kurz besuchten :P ) Am Parkplatz der Halle angekommen. Alle wollten schnell wie es nur geht hinein, doch dann Problem: Der Eingang ist zu ... wir liefen mit der ganzen Truppe zu jeder Tür um die Halle herum, bis uns dann Susanne zum richtigen Eingang winkte. Wären wir links rum gegangen, hätten wir uns den Weg und die Treppen gespart, naja so waren wir wenigstens mal in Bewegung. ;-)
Am Montag war das einüben des Eröffnungstanz, außer ein paar von uns, warteten alle auf den letzten Teil, den Katharina schon mit uns einstudiert hatte. Danach fuhren wir dann alle Hallen geschwitzt zu unserem Naturfreundehaus. :P

Gespannt gingen wir die Treppen zu unserem Eingang hoch und dann: die Überraschung. Es war wunderschön dort. Alle holten schnell ihr Gepäck hoch und verschwanden in ihren Zimmern. Die Zimmer waren auch toll und da die Einteilung schon in der Halle verkündet wurde und die 2 Zimmer direkt nebeneinander waren, verlief alles ganz gut. Bei dem Haus war noch ein riesiger Außenplatz mit Naturerkundungsspielen und einem kleinen Spielplatz (was sehr zum Vorteil war für uns ... =) ) Nachdem von allen erwartetem Essen, gingen die Meisten noch mal raus an die Luft und suchten das Waldschwimmbad, was sich als See rausstellte.
In der Zeit richteten Sally und ich die Deutschlandecke fertig ein =) Der Abend war sehr lustig, dann ging es auch schon ins Bett, mussten ja früh raus.

Dienstag:
Hieß es Generalprobe des Eröffnungstanzes und anschließend noch kurzes Gruppentraining. Als Jana S. dann aus Kroatien ankam, gingen wir alle noch zum mentalen Training zur Bille, was der Gruppe sehr gut tat, da sich jeder eine besondere Aufgabe für die Gruppe aussuchen konnte und sie uns einige Entspannungsübungen zeigte. Den Abend im Haus, wurden Frisuren und Schminke ausprobiert. Und dann wieder schnell ins Bett.

Mittwoch:
Kostümcheck. Wir mussten sehr früh aufstehen, um Bine für ihr Freestyle und Vanny für die Gruppe fertig zu machen.
Bei dem Musikcheck war es sehr interessant die ganzen Deutschen Tänze anzusehen, wie sie jetzt fertig gestellt waren für den Cup. An diesem Tag erhob sich die Aufregung ein bisschen ;-) . Danach ging es zurück in unser Haus und ab ins Schwimmbad. Dort war es ziemlich lustig und warm :P .

Donnerstag:
Letztes kurzes Training, dieses verlief ganz okay, doch man merkte das die Aufregung erheblich anstieg.

Freitag: Heute fing es an!
Wir waren sehr gespannt, was uns alles so erwartet und vollstens bereit, die Deutschen lautstark anzufeuern. Und wir waren alle sehr gespannt wie Bine es meistern würde =) Es war ein schöner Tag, auch wenn vielleicht nicht alles so glatt lief.

Freitag- Abend:
Ich holte die ganze Gruppe in ein Zimmer, nur die Gruppe. Da ich meine Aufgabe aus dem mentalen Training weiterführen wollte. Wir setzten uns zusammen und tauschten uns aus. Über die letzten Tage, Unstimmigkeiten und den bevorstehenden Tag. Auch wenn alles in Tränen endete, weil Leo uns das schönste sagte was sie nur sagen konnte und Sally ihren Dank an die Gruppe richtete , gab es mir das Gefühl, dass der nächste Tag schön wird!
Ich merkte bei diesem Gespräch wie eng wir alle zusammen gerückt sind. Wir waren wirklich EINE Gruppe. Jeder konnte sagen was ihn stört oder was er gut fand ohne das sofort losgezickt wurde oder die einzelnen Grüppchen sich zusammenzogen zum lästern. Man fühlte sich einfach richtig wohl!
Am Ende tanzten wir dir Gruppe im Kopf auf Musik mehrmals durch und sprachen dann über die einzelnen Dinge. Der letzte „Kopf- Tanz“ war bei allen GUT! Das stärke alle und gab das richtige Gefühl für den Auftritt!


Samstag:Der große Tag
Wir verbrachten den ersten Teil des Tages eigentlich nur damit, allen die Haare zu machen und sie fertig zu schminken. Dann wärmten wir uns auf und schon standen wir hinter dem Vorhang. Nun war es soweit. Wir wurden aufgerufen.
Als dies passierte, liefen mir fast dir Tränen ;-) es war ein so schönes Gefühl von so vielen unterstützt zu werden. Unser „Fan- Club“ hatte sogar T- Shrits gemacht ( Magenda farbend ). Und unser Tanz klappte auch sehr gut! Ich denke wir waren alle sehr zufrieden.

Samstag- Abend:
Unser ganzer „Fan- Club“ kam mit zu unserem Haus und es wurde gegrillt. Das war die Gelegenheit uns bei allen zu bedanken, was wir dann auch taten . Und dann wurde noch ein bisschen „gefeiert“. Es war ein sehr toller Abschluss =) !


Sonntag:Finale...
Wir saßen auf der Tribüne und feuerten die Deutschen an, sammelten Ideen und staunten bei manchen Tänzen doch sehr ....Dann kam die Abfahrt. Ende der schönsten Woche, die ich bis jetzt hatte !

An dieser Stelle möchte ich erst im Namen der Gruppe noch DANKE sagen, an alle die mit oder eher an uns gearbeitet haben. Ste und Sanne, es war wirklich sehr lieb, das ihr mit uns trainiert habt! Ihr habt uns Mut gegeben, das wir es doch noch schaffen können!
Als nächstes noch Danke an Horst und Marion. Ohne euch wären wir gar nicht dorthin gekommen , denn ohne Unterkunft und Organisation und ohne Kostüme wäre das alles sehr schwierig geworden, denn wer tanzt schon ohne Kostüm ;-)
Einen großen Dank auch an unsere Eltern und Leute aus dem Verein die extra gekommen sind um uns zu unterstützen! Das war sehr, sehr lieb! Auch bei unseren „Betreuern“ wollen wir und bedanken.

Der wohl größte Dank geht an unsere Trainerin Leo...
Leo, ohne dich hätten wir das alles nicht geschafft! DU hast uns so viel gegeben und so an uns geglaubt. Das ist wirklich einzigartig! Ich denke bei dir fehlen uns die Worte ... DANKE für dich!

Jetzt möchte ich noch etwas an meine Gruppe richten:
Ihr habt mir die schönste Zeit gegeben die ich bisher hatte! Ihr alle seit mir sehr nahe gekommen und ich weiß genau was ich an euch habe! Ihr seit mir alle so unendlich wichtig geworden. Im nachhinein ist mir durch diese Woche sehr viel klargeworden.(was ich hier nicht erläutern möchte ;-) )
Ich habe Menschen gefunden die mein Leben lang da sein werden , die 2Personen wissen schon das sie gemeint sind ;-)
Und eine Freundschaft ist noch intensiver geworden: Sally ... für immer vielleicht! =)
Und an alle: Ich freue mich jeden Freitag weiterhin mich euch trainieren zu können. Ich werde versuchen ein Guter Ersatzmann für euch zu sein. Ich habe euch alle sehr, sehr gern!

Und DANKE für diese tolle Zeit!
& denkt immer daran ... 3Tage wach ***

Jana Weber, Majoretten Stockhausen

Deutsch Französischer Freundschaftswettkampf ein voller Erfolg

Am 19./20. Oktober 2008 machten sich 2 Kleinbusse auf den Weg nach Paris. Immerhin mit 17 Tänzen freute sich die Mini-Delegation auf ein schönes Wochenende.

Das Training wurde in einer Mini-Halle absolviert, aber es ging so einigermaßen. Am Abend konnte sich die Deutsche Delegation bei Champagner und leckeren Häppchen schon mal beschnuppern. Beim Abendessen haben sich die Twirlerinnen ein Herz gefasst und gemeinsam all ihre fanzösisch Kenntnisse zusammengeworfen und die Damen - auch Herren - interviewt. Es war so zwischendurch mal ein recht großer Kreis mit deutsch-französisch-englisch Sprachenmix. Echt schön anzuschauen, denn die Franzosen, wollten nach anfänglichen Schwächen, auch von uns etwas wissen. Der Sinn dieser Zusammenkunft wurde sozusagen bereits Samstag abend beim leckeren Essen und hervorragender Betreuung erfüllt.

Auch das Jurymeeting kristallisierte sich als äußerst interessant und freundschaftlich geprät aus. Dominique Hedrich und Stephanie Paulus-Reschke vertraten den D.T.S.V. und tauschten gerne ihre Wertungsmethoden aus.

Sonntag, der Wettkampftag, war auch gut organisiert. Es wurde sich alle Mühe gegeben, sich als perfekter Gastgeber zu präsentieren. Zum Mittag, wurden die Vereinsvorstände eingeladen, sich zu Champagner und wieder sehr leckeren Häppchen zu treffen. Sogar ein deutscher Ansager wurde organisiert, damit wir die Noten auch schön mitschreiben konnten.

Das Turnier an sich war auch sehr schön. Ein "Oh" mit Applaus ging durch die Halle als Ann-Kristin Hildenhagen, ihr freies Rad auspackte. Die Deutschen Sportlerinnen zeigten noch einmal gute Leistungen. Teilweise wurden auch schon die frisch einstudierten Tänze für nächstes Jahr dargeboten. Für die Kleinsten, Sarah Schlier und Lisa-Marie Hahner war es ein aufregendes Erlebnis. Da waren auch interessante Übungen von den Franzosen zu sehen. Am Ende konnte Ann-Kristin Hildenhagen sich auf einen dritten Platz freuen und Beatrice Adelmann auf den 5. Platz. Im Duo erreichten die beiden den zweiten Platz.
Eine 0 Drop Darbietung zeigten Daniela Neu und Caroline Knoch. Das war wirklich toll dargeboten. Auch die französischen Juroren fanden, das dieses pair gelungen war, von der begeisterten Dropzählerin mal ganz abgesehen. Auch in Frankreich, scheint eine 0 Drop-Variante gut anzukommen. Bedauerlicherweise wollen laut Gerüchteküche beide aufhören. Es bleibt zu hoffen, dass die beiden nach diesem tollen Erfolg es sich vielleicht doch noch mal überlegen.

Bei der Siegerehrung, wurden die Teilnehmerinnen mit Geschenken überhäuft. Julia und Janni Rühl haben wohl einen Extrakoffer für die Rückreise gebraucht, Duo, Freestyle, Team, da gab es ganz schön viele Geschenke.

Zur Heimfahrt, boten die Französischen Ausrichter alle Reste - wieder leckere Reste für die Heimfahrt - an. Verzehrt werden konnte die ganzen Leckereien noch in Paris. Denn da war leider erst mal Stau angesagt. Mitten in der Nacht, kamen die Mini-Delegation zufrieden vom schönen Wochenende nach Hause. Diese Reise hat sich gelohnt, nette Menschen kennengelernt, Fremde Speisen genossen, schöne Twirlingdarbietungen, für die Twirlerinnen viele Geschenke und dann war es auch noch billig.

Also, nächstes Jahr, kommen die Franzosen zu uns, da müssen wir uns mal schwer ins Zeug legen, um diese Gastfreundschaft gerecht zu werden.

Oldies but Goodies…

… alter Spruch aber er hat sich wieder einmal bestätigt beim zweiten Twirling Oldie-Treff im Juli 2009. Es war ein sehr schönes, humorvolles und spannendes Spektakel mit 12 ehemaligen TwirlerInnen.
Man(n und Frau) traf sich in der Ballett & Jazztanzschule Uffelmann & Runkel in Linsengericht bei Freigericht. Zunächst wurde erfreut und wild begrüßt, umarmt und gesmalltalkt, bevor es auch schon mit Warmup konsequent zur Sache ging (Da kennt Sabine eben nach wie vor kein Pardon *g*). Schnell war die Truppe in Schweiß gebadet aber dennoch froh und erstaunt, was die ollen Alabasterkörper noch alles mitmachen.
Aufgewärmt stürzte man sich an die Stäbe, und ein heftiges Hin- und Hergewirbel sorgte erneut für grinsende Gesichter. (Anmerkung der Redaktion: Nach 2 Stunden haben mir vor lauter Grinsen schon die Bäggscher wehgetan. :-). Schnell war klar ‚Wir wollen mehr!!!’, und aufgrund mangelnder Schleuder-Höhe der Räumlichkeiten wurde auf Outdoor-Event umgesattelt. Viele Menschen, viele Meinungen? Von wegen! Fixes und zielorientiertes Übereinstimmen führte rasch zu Aufstellungen und Exchanges, die alle nach einigen Versuchen ein Null-Drop-Ergebnis erzielten. Es wird mir jeder zustimmen, dass wir uns nach diesem „Erlebnis“ wahrlich innerlich selbst auf die Schulter geklopft haben.
Am Ende sind wir gut gelaunt auseinander gegangen und sind uns sicher, dass diese Serie fortgesetzt wird. Vielleicht sieht man uns ja irgendwann einmal auf einer Meisterschaft bei der Disziplin „Greise ab 40“, hahaha!!

Viele Grüße an das aktive Volk da draußen

Eure Twirling-Oldies

Anbei der Beweis einer hoch motivierten Truppe. v.l.n.r.: Helga Gärtig, Martina Schmidt (geb. Gärtig), Silvia Ballweg, Christian Kircher, Kerstin Pfeiffer, Claudia Runkel (geb. Rödiger), Anke Windeck (geb. Meiser), Sascha Strupp, Petra „Bibi“ Biesdorf, Tanja Kling (Thielebein), Sabine Runkel-Ingenhaag

So jetzt ist sie dran

„Was machen wir nur?“ grübelten Sanne und ich am Telefon. Dani rückt an und auch noch in Villingen. „Danis erstes Team ist auf I’m walking gewesen…“– „Oh ja und das machen wir ihr vor“ – hihihi – Das wäre ja super peinlich aber einzigartig… der Dani würds sicher gefallen. Ich ging runter zu Jörg und unterbreitete ihm unsere Idee und fragte, ob er sich sehr für mich schä- men würde „Tu einfach was du nicht lassen kannst“ (Insgeheim bedauerte ich sein nicht vorhandenes Scham - ge fühl für mich) Sanne war wild entschlossen. „Das machen wir… und wer macht mit das müssen ja mind. 6 sein?“
In Niedereschach gings los, Tänzer aquirieren, Sissi muss unbedingt ran, Jutta und Bille und Anke. Sofort stimmten alle zu. Wir treffen uns vorher. Die MMC-Girls wollten ein Medley zaubern und wir rocken auf I’m walking.
Kleine Probleme, kein Video, das Lied auch bis 3 Tage vorher nicht auffindbar. Sissi wollte es, glaube ich, nicht wirklich finden und hoffte darauf, das wir unseren Plan aufgeben würden. Aber wir hatten unseren Joker ins Rennen geworfen: Jörg. Er fand das Lied. Unser Training: bei Anke per nicht funktionierender DVD dann per Notizzettel von Jutta „Ich mach kein Rad“ meinte Anke entsetzt, „Nein das ist nur das mit dem Stab“ Freitags runter - Jutta unser „Brain“ konnte nicht und brachte unserer „Stabschwachen“ Susanne am Mittwoch zuvor den Tanz bei. Figur 8 kein Problem „Aber dabei Laufen… Ohje und schleudern tu ich nicht“. Zu viert kämpften wir uns in die „gewagten“ Schritt - kombis, lachten uns tot. Kath wollte nicht unser Trainer sein, ganz allein machten wir rum und stellten fest, dass die Musik doch ganz schön hurtig ist. Samstag morgen Schnellkurs mit Anke und Jutta wurde auch noch mit den neuesten Erkenntnissen versehen. Anke bestand auf ein Sondertraining.
Wir bekamen endlich einen Trainer der sich nicht für uns schämte – Lucia motivierte uns und versuchte uns nicht auszulachen. Ich fiel mir die Knie blau weil ich vor lachen zusammenbrach, ansonsten keine weiteren Verluste. Dani raffte gar nix. Erst als ich sie „anheulte“, raffte sie, dass das was Jörg gerade redete wohl für sie war. Dann heulte sie während der gesamten, wirklich gelungen, Vorf ühr ung. Ein Teil der Sportler und Zuschauer erklärten sich solidarisch und stimmten in dem Geheule mit ein. Das Greaseteam wurde, da es vier Jahre getanzt wurde, auf vier mal zerlegt dargeboten. Sanjia packte Ihr „I am What I am“ aus. „Unterwaterlove“ von Janine Roth und Caros „Vogel“ wurden nocheinmal für Dani vorgeführt. Dani war begeistert. Wir tranken Ramazotti und Jörg meinte: „Erinnerst du dich noch an 1996“– „?“ …und dann kamen wir. Dani verfolgte jeden Meter von uns. Die Sportler – diesmal Zuschauer, fandens wohl auch recht Lustig, dass wir uns zum Affen machten. Sanne packte mutig ihr schleu- dern aus und war begeistert „0 Drop“!! Was sein muss… muss halt sein. Für Freunde tut man halt alles, auch wenn man schon etwas älter ist. Also, die Urkunde fand Dani auch ganz toll und das obwohl es doch eigentlich früher als unwichtiger Sch…

Wie bekomme ich meinen Tanz ohne Drop hin?

 Es gibt verschiedenen Leistungsstufen, die überwunden werden müssen, damit jeder Twirler einen O Droptanz auf die Fläche zaubern kann. Leider gibt es dafür keinen Zauberspruch. Generell gilt, bin ich bereit daran zu arbeiten meinen Tanz mit O Drops hinzu legen? Will ich das oder ist es auch OK, wenn ich 3-4 Drops mache. Vielleicht ist die Toleranzschwelle, wieviel Drops ich mir erlauben darf, schon relativ hoch. Normalerweise weiß ein Twirler, was er in seinen Tanz zeigen kann.Was zum Turnier nicht gekonnt wird, sollte vereinfacht werden. Es gilt zunächst einmal die Folgenden Leistungsstufen zu erreichen:

  1. Kann ich alle Übungen in meinem Tanz?
  2. Kann ich meine Übungen im Tanzablauf in der Choreografie?
  3. Kann ich den Tanz mit Musik ohne Drop? (Ausdruck nicht vergessen:-)))

DAS WICHTIGSTE IST:
Glaube ich selbst daran, dass ich meinen Tanz mit 0 Drop hinbekommen kann? Will ich das wirklich? Fixiert man sich auf irgendwelche „Kampfübungen“ bekommen sie einen höheren Stellenwert als ihnen eigentlich zusteht. Dann ist es nahezu unmöglich, diese am Turnier in Streßsituationen hinzubekommen. Behandle in jedem Training alle Übungen gleich (auch die Körperarbeit;-).

Eine gute oder schlechtere Benotung hängt niemals von einer einzigen Übung ab. Es gilt ein Gesamtkonzept einer hoffentlich vom Trainer durchdachten Choreografie zu präsentieren. Leider geht es einfacher alles schwarz zu sehen, als weiß. Also macht Euch locker, glaubt an Euch – Ihr könnt alles was ihr wirklich von Herzen wollt!

Es geschieht immer so, wie man es sich vorstellt. P-R

Wer will es wirklich wissen?

An jedem Turnier – an jedem Lehrgang werden D.T.S.V. Trainer angesprochen, wie man einen Tanz richtig einstudiert – wie man diese oder jene Übung richtig beibringt. Aber wer will es wirklich wissen? Twirlingsport ist eine sehr komplexe Sportart. Es reicht einfach nicht, sich eine Frage beantworten zu lassen. Es gibt viel mehr zu wissen, denn ein guter Trainer doktert nicht an Symptomen herum.

Ein Trainer erarbeitet ein Konzept für jeden einzelnen Sportler/ für jedes einzelne Problem. Dabei geht es schon mit den Basics los.

  • Was ist Erwärmung?
  • Muss Körperarbeit mmer mit Qual verbunden sein?

Manche Trainer sind auf dem Drive – „Viel hilft viel.“ Also lassen sie eine Übung immer wieder wiederholen. Damit ein Twirler auch nicht weiß, was dieser verbessern könnte – Ohne korrekte Bewegungsbeschreibung. Ohne individuelle Fehlerkorektur erreicht ein Trainer damit nur, dass der Sportler im besten Falle keine Lust mehr hat, im schlechtesten Falle ist er demotiviert: „Das lerne ich nie“ Aber - wer will das wirklich wissen??

Der D.T.S.V. bietet ein großes Spektrum an Trainerlehrgängen an, die oft nicht wahrgenommen werden. Auf Nachfrage bekommt man immer wieder zu hören: An dem Wochenende kann ich nicht – es ist zu weit entfernt – 2 Tage sind so anstrengend etc. Dabei ist es doch viel anstrengender jahrelang – als selbsternannter „Trainer“ – auf der Stelle zu treten. An Turnieren festzustellen, dass sich dieser oder jener Verein verbessert hat und einfach nicht wahrhaben möchte, dass es nicht immer - aber öfters mal am Trainer liegt. Viel zu schnell wird dem Sportlern der schwarze Peter zugeschoben. Er kommt nicht regelmäßig ins Training. Dabei kann man sich doch vorstellen, dass die Sportler keinen Bock auf endlose Wiederholungen haben. Oder die Feststellung: „Sie lernt ihre Schwierigkeiten nie!“ Na wie auch, wenn nicht durch genaue Fehlerkorrekturen Hilfestellung geboten wird. An dieser Stelle sollte nocheinmal erwähnt werden, dass dies nicht immer der Fall ist. Manchmal haben die Damen wirklich keinen Bock und möchten nicht kritsiert werden oder stecken in einer Entwicklungsphase, die nicht wirklich einfach ist – Ein guter Trainer kann so etwas allerdings erkennen! Aber…wer will das wirklich wissen???

Einfacher ist es, den Sportlern, den Eltern die Verantwortung für das nur zögerliche Vorankommen zu geben. Jeder Trainer steht meist neben seiner regulären Arbeit zusätzlich noch mehrere Stunden Woche für Woche in der Sporthalle. Er verbringt den größten Teil seiner Freizeit, damit mit den Sportlern zu arbei- ten. Keiner weiß alles!!!

Das Angebot des D.T.S.V. steht!

Es können Wochenendlehrgänge zu den einzelnen Disziplinen besucht werden. Man kann sich auch entscheiden eine Ausbildung zum Fachübungsleiter oder lizensierten Trainer C zu machen. Diese Ausbildung gliedert sich in einen überfachlichen Bereich. Es scheint nunmehr bei vielen durchgedrungen zu sein, dass es nicht reicht, nur den Stab in Bewegung zu halten. Auch der Körper muss bewegt werden. Des weiteren gibt es einen fachlichen Bereich. „Rund ums Twirling“ und den unterschiedlichen Turnier-Disziplinen. „Ach wie aufwendig!“ „Das dauert ja so ewig!“ Ja, jede fundierte Ausbildung braucht seine Zeit und man glaubt es kaum, es macht wirklich Spaß! Auf jeden Fall mehr Spaß, als jahrelang herumzudümpeln und nur im Gänsefußtempo voranzukommen. Auch in diesem Jahr bietet der D.T.S.V. wieder Lehrgänge zur Trainerausbildung an. Auch die Verantwortlichen in den Vereinen sollten sich damit beschäftigen, die ihnen anvertrauten Sportler bestmöglich auszubilden und immer wieder Trainer in die Ausbildung zu schicken.

Also: Willst Du es wirklich wissen???

Twirlingsport ist toll….

Mädchen aus Norden, Osten,
Süden und auch Westen,
zeigen auf den Meisterschaften sich vom Besten.

Sie zeigen das was sie lernten
und hoffen von der Jury Lob zu ernten

Kleine, Mittlere und auch Große
machen sich vor Angst oft in die Hose
und dennoch sind alle gut, das macht ihnen oft viel Mut

Kämpfen ist oft angesagt
das es an den Nerven nagt,
Meister kann nicht jeder sein
doch alle sagen Twirling ist sehr fein

Wo ist das Feuer?

Ein Trainer, der seine "Arbeit" ehrenamtlich betreibt zieht seine Energie aus der Motivation seiner Sportler oder denen die es zukünftig vielleicht einmal werden könnten.

Seit geraumer Zeit ist bei vielen Sportler eine "gewisse Sättigung" zu beobachten. "Keine Zeit für Training" ... "ich habe dies und das", neue Freunde die Disziplin und Freude an einem Sport, den zudem keiner kennt nicht nachvollziehen können. So kommt es immer öfter dazu, die reguläre Trainingszeit, wenn überhaupt dann bestenfalls später anzutreten, früher zu verlassen oder am Besten beides zusammen zu kombinieren. Wenn aufgrund dramatischer Termine, dann doch mal da, wird ca. 2/3 des ohnehin bereits selbstständig reduzierten Trainings mit dem Berichten aller wichtigen Ereignissen außerhalb des Trainings unter dem Deckmäntelchen eines unmotivierten Aufwärmens (Falls man es überhaupt so nennen darf, ohne den Begriff des Aufwärmens zu beleidigen) ausgibig erörtert.

Ja, fast nicht geglaubt sind sie irgendwann tatsächlich bereit, das der Trainer (der bereits wohl wissend schon immer eine 1/2 Stunde später erscheint, damit die Wartezeit nicht zu lange wird) mal am Tanz arbeiten "darf". Doch dann.... Empörung.... Sie ;-) zuckt nicht... eine Unverschämtheit. Keine Beachtung, so ein böser Trainer... "wo ich doch so fleißig trainiere." Diese dann noch ganz und gar unpopulär zu dem nun doch schon "fleißig trainierende" Twirler, der etwas halbherzig an einer Übung arbeitet (Ein augebildeter Trainer würde dies nicht als solches bezeichnen "arbeiten"!) "Wie schön, das du schon jetzt nach ca. 1 Stunde Trainig tatsächlich begonnen hast zu üben." (Das wort trainieren wird schon seit langer zeit nicht mehr in den Mund genommen) bemüht ein wenigstens einigermaßen neutrales Gesicht zu machen geht es weiter mit dem Vortrag "Jedoch wollte ich bemerken: Wir hatten vor ca. 4 oder 6 Wochen besprochen, das du an dieser Übung a-b-und c verbessern wolltest, warum versuchst du es jetzt nicht einmal?" vom Twirler selbstverständlich ein beleidigter Blick und eine nicht weniger empörte Verteidigungsbemerkung "Das haben wir erst beim letzten Mal besprochen. Das ist noch nicht so lange her" -Tja die Zeit vergeht. Für den einen erscheint es kurz, für den anderen wie eine Ewigkeit.

Da in Deutschland die Trainer fast ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, entweder studieren, arbeiten, vielleicht auch noch eigene Termine und auch auch noch Familie haben. Wirkt ein uneffektives Training wie eine Giftspritze. Langsam breitet es sich das Gift der Unzufriedenheit in einem Trainer aus und erreicht immer mehr Körperregionen. Nachdem das Verständnis und der Versuch des verstehen wollens der sicher wichtigen Probleme der Twirler aufgebraucht wurde. Fragt sich diese immer öfter "Warum gehe ich ins Training?" "Wozu sollte ich eine schöne Choreografie machen, wenn diese eh nie wirklich geübt wird?" Aufgehalten werden diese wirklich giftigen Gedanken, indem man versucht sich nur noch mit Twirlern zu umgebeb, die mit Begeisterung und Elan an Übungen oder Choreografien arbeiten. Doch wo sind sie - die Twirler, bei denen das Feuer brennt?

Was denkt Ihr denn wie lange es dauert, bis das Herz mit diesem Gift erreicht sein wird?

Ist das Herz eines Trainers erst einmal erreicht, fehlt dann auch plötzlich die Zeit zum Training, dann ist es vorbei mit all den schönen Tänzen, die wenn auch halbherzig und unmotiviert dargeboten immer noch besser sind als andere. Was meinte eine Freundin so treffend: "Die wollen Champagner und bringen nur billigen Sekt!"

Bevor dieses Herz vollständig vom Gift ertränkt wird, könnte dieser Trainer ja sagen: "Ich nehme nur noch die, die es wirklich wollen und motiviert sind. Gleichgültig ob gut oder schlecht!" Die restlichen Twirler könnten sich ja dann andere Trainer engagieren oder diesen Trainer ja auch bezahlen. Was dann die "Augenschmerzen" erträglich machen würde.

Na liebe Twirler, was meint ihr, wieviele Twirler dieser Trainer in der nächsten Saison noch trainiert?

 

Unsere Eindrücke zum Workshop mit Kelechi:

Du bringst uns weiter und inspirierst uns für neue Wege_ Danke
Stephanie Paulus-Reschke, 38


Du hast uns geholfen einen Schritt nach vorne gehen zu können. Effektiver Unterricht mit Freude und Engagement. Vielen Dank!
Susanne Henkel, 49


Ich finde den workshop total cool und ich finde du kannst sehr gut erklären und mitgeben!!!
Ich freue mich auf die weiteren workshops!!!
Andrea Kizmann, 15

Ich finde man kann auf jeden Fall sehr viel lernen und es macht Riesen spass!!!!! Also wenns so etwas irgendwann noch mal geben sollte, ich bin auf jeden Fall wieder dabei =)
julia Marksteiner, 13


Ich finde den workshop total klasse,und ich denke und finde,dass man von ihm viel lernen kann!!!!!!!!!!!!!!!!
alena heidt, 13


Ich fand den workshop total geil ;) super eindrücke gesammelt, tolle tänze gemacht und neue erfahrungen mitgenommen. Gerne wieder ;) DANKE!

PS: ihr müsst das auch mal ausprobieren :D
Ann-kristin hildenhagen , 15:

Als ich die ca.400 km zum Workshop nach Wetzlar gefahren bin habe ich mich tierisch darauf gefreut,ein paar Erfahrungen im Hip-Hop sammeln zu können…was ja zum Einen auch in Erfüllung ging. Aber ich hätte im Voraus nie gedacht wie viele Grundlagen man beherrschen muss,um wirklich richtig tanzen zu lernen!
Das hat mich zum einen wahnsinnig beeindruckt und somit auch weiter gebracht, zum anderen hat es mir gezeigt, dass ich im Tanzsport noch lange nicht gut bin und dass mir einige grundlegende Dinge fehlen! Deshalb bin ich froh diesen weiten Weg gefahren zu sein, da ich jetzt weiß worauf ich achten muss und was ich lernen muss um WIRKLICH weiter zu kommen. Vielen Dank!
Janine Roth, 17


Wir finden das total klasse das wir so viel lernen durften,und neue Erfahrungen gesammelt haben…vielen dank, für das,was wir heute gemacht haben…
Sabrina Demirboga,14 & Anne Tragl, 14


Ich fand es sehr beeindruckend wie die Mädls auf Ihn hörten, vielleicht sollten sie sich alle nicht nur hier Diszipliniert verhalten, sondern auch in Ihren Vereinen beim Training. Danke für den schönen Tag, hoffe es werden noch mehr solche Workshops gehalten.
Beate Emden, 33


Wir finden dich sau cool wie du tanz und uns alles beibringst..!! wie du die Musik umstellst ist genial…!! Wir würden uns freuen wenn du noch mal zu uns kommst wir sind dann auf jeden fall dabei..!!...Liebe Grüße..DANKE..=)…Diana 15, Sabine 14


Der Workshop war voll lol. Uns hat der Tag sehr gut gefallen hoffentlich gibt es noch mehr von den Workshops. Lisa 13 Sophie 12 Viola 13

War echt ein super Tag! Wir haben total viel gelernt und trotzdem viel Spaß gehabt !!!
Würden jeder Zeit wieder mitmachen!!! Liebe Grüße,
Dixi 23, Verena 21, Annabel 14, Anja 12 und Nadine 19 vom CMG 1980 Gießen


Danke für alles was ich heute mitnehmen konnte. Es war einfach super.
Man will nur noch mehr davon haben, so mitreißend war alles.
Géraldine

Es war einfach toll wie natürlich und kompetent dieser workshop gestaltet wurde. Vielen Dank.
Doris Schaub


Ich fand es total interessant heute! War super lehrreich! Vielen Dank!
Ramona Schneider, 26 Jahre

Meine Trainerinnen

Wenn ich an meine Trainerinnen denke, fällt mir eigentlich zuerst Carina Mitschke ein. Sie macht mein Dance und nicht nur das, sie tanzt auch selbst total gut.Wenn Carina mit mir mein Dance übt, komme ich mir neben ihr manchmal vor wie ein riesiges Trampeltier. Sie tänzelt dann durch die ganze Halle und ich renne hinterher und versuche, den Tanz hinzukriegen,mit Spitze, Kopf nach vorne und perfektem Stab,Aber trotzdem sieht bei mir noch alles soooooo steif aus.Wenn ich irgendwann mal ganz verzweifelt bin und aufgeben oder in Selbstmitleid versinken will, dann baut Carina mich immer wieder auf und meistens klappt die Übung dann auch.

Ziemlich oft wird Carina selbst kreativ, dann denkt sie sich völlig verrückte Übungen aus und zeigt sie mir . Ihr Spezialspruch für solche Fälle ist dann: „ Jede Übung ist minimierbar.“ Ich glaube, seit Carina meine Trainerin ist, bin ich Weltmeisterin im Übungen Minimieren.Aber das ist schon ok so. Ich bin froh, dass Carina überhaupt Zeit hat oder sich die Zeit nimmt, sich ein Dance für mich auszudenken. Ich hoffe, dass ich irgendwann so gut werde wie sie.

Dann ist da noch Stephanie Paulus-Reschke. Im Gegensatz zu Carina trainiere ich nur Freitags mit ihr, weil ich Sonntags meistens keine Zeit habe. Auch Ste ist eine Supertrainerin und sie macht wirklich tolle Tänze, die sind zwar oft ziemlich ausgefallen aber gerade deshalb macht es Spaß, sie zu üben und sie vorzuführen. Ste ist jetzt schon seit drei Jahren meine Trainerin. Ich finde es toll, dass sie sich so super bewegen kann, auch wenn sie immer sagt, dass sie Rückenprobleme hat.Wenn sie dann etwas wirklich nicht hinbekommt, kommt sie auf mich zu und verbiegt mich mitleidlos.Aber danach klappt die Übung meistens. Ste sagt immer, dass ich ein Takt- und Teammensch bin und immer den Durchblick habe. Außerdem findet sie, dass ich einen tollen Ausdruck habe, wenn ich mir Mühe gebe. Das war ein kleiner Bericht über meine Trainerinnen.

Ich will eigentlich nur noch sagen:
Carina, Ste, ihr seid super und hoffentlich macht ihr auch weiterhin meine Tänze!

Lisa Kiehm, TV Langenselbold

Nationalmannschaft Nationalmannschaftstrainer 2007/2008

Als Nationaltrainer A wurde vom Präsidium für die Saison 2007/2008 Stephanie Paulus-Reschke beauftragt.

Der Nationalmannschaftstrainer A hat seine Aufgaben sorgfältig und professionell zum Wohle des Twirling-Sports zu erfüllen. Der Nationalmannschaftstrainer hat dem Präsidium auf Anfrage Bericht zu erstatten. Der Nationalmannschaftstrainer A ist verantwortlich für alle internationale Meisterschaften im gesamten Sportjahr. Der Nationalmannschaftstrainer A sucht in Abstimmung mit dem Sportausschuss nach talentiertem Twirling-Nachwuchs an Twirling-Veranstaltungen (Turniere, Lehrgänge).

Nationalmannschaftstrainer B und C
Diese sind dem Sportwart und dem Nationalmannschaftstrainer A unterstellt und unterstützen diesen bei dem Training. Für die Saison 2006/2007 hat Katharina Kling das Training der Nachwuchsgruppe erfolgreich absolviert.

Mitglieder der Nationalmannschaft A Nationalmannschaft-A

Die A-Nationalmannschaft setzt sich aus den Teilnehmern (incl. Ersatz) der internationalen Turniere zusammen. Diese müssen den Leistungstest im Mai erfolgreich abgeschlossen haben.
Sie werden von den Nationalmannschaftstrainern A, B und C trainiert.
Der Nationalmannschaftstrainer lädt die international qualifizierten Twirler mit ihrem Trainer zum Kadertraining ein. Das Kadertraining ist für EM und WM-Teilnehmer gleichermaßen. Die Zahl der Lehrgänge sollte mind. zwei Trainingseinheiten sein. Das Kadertraining ist kostenlos. Der D.T.S.V. trägt die Trainer-Kosten für den Lehrgang.
Für die qualifizierten Twirler (incl. Ersatz) ist es Pflicht, zum Kadertraining zu erscheinen. Der Nationaltrainer ist vorher zu informieren, falls Gründe für ein Nichterscheinen vorliegen.

Lehrinhalte für Kadertraining A vor dem internationalen Turnieren

  • Vorbereiten auf den internationalen Wettkampf.
  • Das korrekte Aufwärmen und Erklären von Basisübungen sollten auch hier ein Bestandteil des Trainings sein.
  • Ausdruck, Haltung werden in diesem Training geübt.
  • Zu einem Kadertraining gehören neben dem Tanz auch die Pflichtübungen. Diese müssen erst nach der EM verstärkt trainiert werden, können aber vorher auch schon trainiert werden.

Lehrinhalte für Kadertraining A während den internationalen Turnieren

Der Nationaltrainer kümmert sich während des laufenden Turniers um alle Aktiven. Er ist verantwortlich für Trainingseinheiten, Bettruhe, Freizeitgestaltung, Ernährung. Die Bezuschussung für Fahrt und Übernachtung bestimmt der D.T.S.V. jährlich neu. Jeder Aktive darf seinen eigenen Trainer (fristgerecht beim Sportwart anmelden) mitbringen. Die Aktiven und Vereinstrainer haben den Weisungen des Nationaltrainers, des Sportwart und des Präsidiums zu folgen

Sonstige Voraussetzungen für die Teilnahme an EM/WM

Annahme der Nominierung

Nach Bekanntgabe der Nominierung müssen die Nominierten innerhalb einer Woche die Annahme der
Nominierung dem Sportwart bekanntgeben.

Teilnahme am Nationalmannschaftstraining

Voraussetzung für eine Teilnahme an EM/WM ist die lückenlose Teilnahme am Training der Nationalmannschaft. Eine Ausnahme davon, besteht nur für begründetet Ausnahmefälle. Die Begründung der Nichtteilnahme am Nationalmannschaftstraining ist dem Sportwart vorzulegen. Der Sportwart und Nationalmannschaftstrainer entscheiden über die Annahme bzw. Nichtannahme der Begründung.

Anmeldemodus für internationale Turniere

Einreichen der Anmeldeunterlagen für EM/WM zum festgelegten Stichtag.

Zu den geforderten Unterlagen gehören:

  • 2 Lichtbilder für Solisten
  • ein Lichtbild pro Duo-/Team-/Gruppenmitglied und ein Duo-/Team-/Gruppen-Foto
  • Ärztliches Attest, welches belegt
  • daß mit der Teilnahme an EM/WM die Gesundheit nicht gefährdet ist
  • und daß der Teilnehmer männlich bzw. weiblich ist.
  • Kopie des Ausweises
  • Kopie des Mitgliedsausweises

Die nichtfristgerechte Einreichung der Unterlagen führt zur Disqualifikation von Teilnahme an internationalen Wettkämpfen.

Sonstiges
Haben für die Europa- und Weltmeisterschaft einer oder mehrere der qualifizierten Teilnehmer bis zum Stichtag ihre Teilnahme nicht bestätigt, rücken die aus dem Qualifikationsergebnis plazierten Teilnehmer nach. Die Nachrückenden unterliegen dem Qualifikationsmodus.
Wenn begründete sportliche Bedenken dagegen stehen, kann das D.T.S.V. Präsidium gegen die Teilnahme von nachrückenden Teilnehmern entscheiden.

Alles begann mit dem Bericht in der TSU...

Der D.T.S.V. sucht nach Kandidaten für die Nachwuchs-/Nationalgruppe. Man konnte sich freiwillig melden, doch da waren noch die Übungen, die man können sollte, bzw. bis zur EM 07 erlernen soll (wenn möglich). Darauf haben sich sehr viele Twirlerinnen gemeldet. Dann kam auch schon eine Mail von Katharina, Susanne und Ste, in der die ersten Trainingszeiten und –orte standen. So kam es, dass wir uns zum 1. Mal trafen. Insgesamt sind wir 23 Twirlerinnen, die zusammen in zwei Gruppen starten. Dazu kommen natürlich auch noch die Edelreservisten, also hauptsächlich Mitglieder der alten Nationalgruppe.

Los ging es natürlich, wie sollte es auch anders sein, mit Aufwärmtraining alla Katharina. Und die Spannung stieg, wer kommt mit wem in eine Gruppe, welche Gruppe bekommt welches Lied, welche Gruppe wird von wem trainiert, usw. Während des Aufwärmens „rödelte“ (wie Ste selbst immer sagt) Ste schon auf eine für die meisten sehr ansprechende Musik rum. Dann war es endlich so weit, die zwei Gruppen standen: die eine legt es mehr auf Stabtechnik und Schwierigkeiten an, die andere mehr auf Show und Körper.
Zur ersten der beiden Gruppen gehören: Ramona Schneider, Carmen + Claire Lops, Ann-Kristin Hilden - hagen, Jana Weber, Diana Stahl, Diana Eisenzapf, Vanessa Metzger, Louisa Wagner, Steffi Schmidt, Anita Shum und Simone Jarosch.
Zur Zweiten: Christine Gloos, Katrin Müller, Sarah Pasca - rella, Lena Weber, Alena Heidt, Sabine Lautenschläger, Vanessa Brock, Julia + Jannika Rühl, Madeleine Pietsch, Christina Schmidt und Yvette Weber.
Ja, ihr habt richtig gezählt, dass sind doch 24! Doch leider musste Simone dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen aussetzen. (An dieser Stelle viele liebe Grüße und gute Besserung von uns allen!) Das heißt Simone muss da raus, dann muss Christina eben rein. So weit so gut. Zurück zum ersten Training… die Musiken wurden vorgespielt. Glück für die „Techniker“; Schock bei den älteren Mitgliedern der anderen Gruppe. Man hört:“ Das ist doch ein Witz, wollt ihr uns ärgern?“ Doch die drei Trainer bestätigten dies noch mal. Unter großem Protest fingen wir mit dem Tanz an. Und was am Ende raus kam, habt ihr ja gesehen. Alle freun- deten sich jedoch noch mehr oder weniger mit dem Lied an, denn es liegt am Twirler, selbst aus den unglücklich- sten Situationen das Beste heraus zu holen! Es kommt immer darauf an, wie man sich selbst in eine Musik hinein versetzt und sie dann dem Publikum rüberbringt.
Abgesehen von solchen kleinen Anfangsschwierigkeiten war das Training sonst immer sehr lustig, sei es durch Spiele am Ende eines Training-Wochenendes, oder wenn Katharina bei den Dehnungsübungen nachhalf… Das Training lief eigentlich immer gleich ab, denn Struktur muss sein! Samstag: 12 Uhr Trainingsbeginn mit Aufwärmtraining (Katharina), dann Stabtraining mit Ste (unter „strenger“ Beobachtung von Katharina + Susanne) sowie anschließendem mentalen Training. Dann Aufteilung in die zwei Gruppen, eine halbe Stunde Zeit, den Tanz in Klein gruppen durchzumachen und anschließend alle gemeinsam. (Das klappte nicht immer in der vorgegebenen Zeit – aber nicht, dass wir zu langsam wären! J)
Dann stürzten sich Katharina und Susanne auf uns und Ste sich auf die „Techniker“. Ste bekam aber auch die nette Unterstützung von Leona, denn vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei! In den Gruppen wurde jetzt am Tanz weiter gearbeitet und Einzelheiten besprochen. Ende am Samstag 17/18 Uhr. Dann ging es für alle heim, denn viele Übernachte- ten auch bei Wetzlarern und Stockhäusern, dafür noch- mals vielen Dank an die Eltern!!!! Am Sonntag 9 Uhr Trainingsbeginn, selbe Prozedur wie am Samstag, doch am Ende wurde noch etwas gespielt. Laufspiele und Aufgaben, die in den Gruppen gelöst wer- den sollten. Dann folgte noch die mehr oder weniger herzenszerreißende Verabschiedung. Aber wir sehen uns doch wieder! Es gab viele Höhen und Tiefen im Training der Nachwuchs gruppe, doch Spaß gemacht hat es uns allen!
Vielen Dank an Katharina, Susanne, Ste und Leona

und noch ein Interview der Nachwuchsgruppe

Auf welche Musik tanzt ihr bei der Gruppe?
Jana: Auf die mit den Schlägen =)
Ann-Kristin: Dire Straights
Diana E.: Es ist von Dire-Straits
Anita: Öhm auf so 'ne Istrumentale.. Ja keine Ahnung kann ich irgendwie nicht so ganz definiern x) Carmen: Dire Straits

Wer hat dieses Lied ausgesucht?
Jana: Ich denke die Ste und/oder Susanne/Katharina
Diana S.: Ste
Ann-Kristin: Ste und Susanne
Vanessa: Weiß nicht! Ich denke mal Ste?!
Diana E.: Ich glaube Ste
Anita: Ich denke mal Ste + Susanne (vielleicht auch Kath?)
Carmen: Ste und Sanny?

Findet ihr das Lied interessant bzw. schön, oder eher nicht. Bitte auch jeweils um einen kurze Angabe, warum ihr es schön oder schlecht findet.
Jana: Ich find das Lied ganz gut, nur manchmal hören sich die Schläge so gleich an…
Diana S.: Es ist schon toll.......auf so eine Musik tanzen zu können.......
Ann-Kristin: Ich finde das Lied interessant und gut, weil es Akzente gibt und man sich gut daran orientieren kann.
Vanessa: Ich finde unser Lied cool. Die Wech sel in der Musik gefallen mir, außerdem ist es gut, dass fast kein Gesang dabei ist!
Diana E.: Nicht wirklich. Meine Mutter findet es toll, besonders wenn die 2 Reihen ineinander laufen.
Anita: Die Musik trifft nicht ganz meinen Geschmack, da sie irgendwie fast immer gleich klingt ect. Carmen: Ich find die Musik ganz gut. Ohne den Bilderteil find ich die Musik besser, weil man an der Stelle nicht erkennen konnte wann man anfangen und aufhören soll.

Wie findet ihr die Kostüme?
Jana: Die find ich schön !
Diana S.: Naja nicht so toll...mit den Farben schon aber mit den Blumen....!!!
Ann-Kristin: Ich finde sie gut, weil ein Kontrast da ist und das mit den Bildern (wenn wir es endlich mal packen) gut aussieht
Vanessa: Ganz o.k. Nur die Blüten passen nicht wirklich dazu!
Diana E.: Ich finde, die Blumen passen nicht wirklich dazu
Anita: Am Anfang fand ich die Kostüme etwas langweilig, weil wir die schonmal anhatten, aber mit den drauf genähten Blüten find ich es schon besser :)
Carmen: hmm unvorteilhaft? =P Gibt schönere, aber Hauptsache wir haben welche. Mit den Blüten sehen die Kostüme auch schöner aus.

Wer tanzt mit euch zusammen?
Jana: Hauptsächlich mit den Leuten, die die schwarzen Kostüme tragen: Carmen, Ramona, Anita, Claire, Diana S., Dominique, und mit den roten Kostümen.
Diana S.: Natürlich die ganze Gruppe *grins* Ann-Kristin, Diana E.+ Vanessa: Carmen & Claire Lops, Ann-Kristin Hildenhagen, Diana Stahl, Diana Eisenzapf, Louisa Wagner, Stefanie & Christina Schmidt, Jana Weber, Anita Shum, Dominique Hedrich, Ramona Schneider und natürlich ICH! Also: Lauter total nette Leute! :-)
Anita: Huii des sind ganz schön viele.. Soll ich die jetzt wirklich alle aufzählen?! Nene, des wisst ihr sicherlich auch ohne meine Hilfe

Wie läuft so ein Training ab?
Jana: Erst Aufwärmtraining dann Stab training und danach geht’s in die Gruppen (zwischendurch wird getrunken und ge gessen!)
Diana S.: Es ist anstrengend aber alle haben spaß...*lach*
Ann-Kristin: Also erst aufwärmen, mentales Training, Training, Pausen, Abschlußspiel (das die Gruppe zusammenbringen soll)
Vanessa: Als 1. machen wir immer ein sehr anstrengendes Aufwärmen danach geht jeder in seine Gruppe. Dann machen wir in kleinen Grüppchen den Tanz durch und anschließend dann alle zusammen.
Diana E.: Aufwärmen, Stabaufwärmen, Tanz in Gruppen üben, auf Musik zusammen Tanzen
Anita: Wir kommen an (die einen etwas früher die anderen etwas später) ziehen unsere Japaner an und dann kommt eine Std. Kinderquälerei , d.h. Aufwärmtraining mit Kath aber wenn wir das überstanden haben gibt Ste und meistens ungefähr eine halbe Std. Zeit, dass wir die Gruppe durch machen können und dann fangen wir mit exchangen an. Dazwischen haben wir natürlich auch Pausen wie jede andere Gruppe. Wir machen auch manchmal (oder fast jedes Training?) mentale Übungen.
Carmen: Erst Aufwärmtraining mit Katharina, dann erst mal eine wohlverdiente PAUSE...nach der Pause üben wir meistens die Gruppe in 2er Gruppen, dann in 5er Gruppen und dann zusammen. Danach üben wir meistens einen bestimmten Teil, der nicht so gut klappt oder Exchange. Dann mit Musik. Zwischendurch natürlich Pause und manchmal auch "mentales Training" mit Ste.

Hast Du eine lange Anreise?
Jana: Nein; ich komme mit dem Auto! Diana S.: Nein ist immer bei mir in der Nähe.....!!
Ann-Kristin: Naja, die Anreise ist nicht so lang, da wir meistens in Wetzlar oder Stockhausen trainieren. Von Langenselbold bis Wetzlar fährt man ungefähr 45 Minuten. Meistens bringen mich meine Eltern mit dem Auto ins Training oder die Ste nimmt mich, Carmen und Claire mit dem Auto mit.
Vanessa: Ja, wir müssen immer mehr als 4 Stunden mit dem Auto fahren!
Diana E.: Wir, Alena, Vanessa und ich fahren mit 2 Müttern mit dem Auto zum Training, reine Fahrzeit ca. 3 Stunden Anita: Ne, da das Training eigentlich immer hier in der Nähe ist.
Carmen: Kommt drauf an wo das Training ist, aber eigentlich nicht so lang. Wir fahren meistens bei Ste mit, schlafen irgendwo (meistens bei Familie Weber :) und fahren mit Ste sonntags wieder heim.

Was macht Dir bei der Gruppe Spaß?
Jana: Ich lern neue Sachen und mit manchen versteh ich mich auch …
Diana S.: Natürlich ALLES......!!!!
Ann-Kristin: Das Training mit den anderen und die Kontakte die dadurch entstehen.
Vanessa: ALLES!!!
Diana E.: Mit den anderen zu üben und auch zu reden, sich einfach wieder zu sehen
Anita: Die Pausen xD .. Nene, eigentlich macht mir so ziemlich alles Spaß, bis auf das Aufwärmtraining mit Katharina (Wir haben dich doch lieb Kath, obwohl das manchmal garnicht SO schlimm ist
Carmen: Exchange üben und an der Meisterschaft muss man nicht alleine tanzen :) und es macht einfach Spaß Gruppe zu tanzen...

Was "nervt" oder stört Dich?
Jana: Das es irgendwie (zumindest für mich) keine rich- tige Gruppe ist !!!!!!!!!!- kein Gruppenzusammenhalt!
Diana S.: Eigentlich stört mich garnix an der Gruppe.... Manchmal nervt es wenn wir was sagen wollen und alle reden durcheinander....!!
Ann-Kristin: Das lange Aufwärmtraining Vanessa: Das sooo... lange Aufwärmen!!!
Diana E.: Das lange aufwärmen
Anita: mh.. keine Ahnung da müsst ich überlegen.. öhm.. die Frage lass ich mal offen
Carmen: Wenn manche Leute nicht zuhören und die ganze Zeit labern oder sich nicht konzentrieren.

Was sind Deine Ziele in der Gruppe?
Jana: Mehr Zusammenhalt , null Drops, (die Deutsche)
Diana S.: Weniger Drops......*grins* Natürlich sehr weit zu kommen.....!!!!
Ann-Kristin: Ich möchte besser werden und teamfähiger werden
Vanessa: Das wir unseren Tanz gut hinkriegen mit mög- lichst WENIGEN Drops.
Diana E.: An die Deutsche Meisterschaft zu kommen und nen 0-Drop-Tanz von mir
Anita: Nun ja, dass wir mit der Gruppe auf die Deutsche kommen und das ich mich in der Gruppe weiter entwickle.
Carmen: DM und keine Drops ;)

Fühlst Du Dich wohl in der Zusammensetzung?
Jana: Mmhhhh…ich weiß nicht so genau manchmal schon aber manchmal auch nicht!
Diana S.: Ja.....SEHR WOHL.....
Ann-Kristin: Ja, es ist toll mit allen zu tanzen
Vanessa: Ja, total! Wir verstehen uns alle super und es gibt immer viel zu lachen :-)
Diana E.: Ja
Anita: Japp, ich mag eigentlich alle aus der Gruppe, die sind auch ganz lustig und es macht Spaß mit ihnen zu trainieren :)
Carmen: Ja weil wir so auch mal mit Leuten tanzen mit denen wir noch nie getanzt haben =)

Ramona Schneider

Die Nachwuchsgruppe II befragt sich selbst (2006)

1.) Was dachtest du, als du zum ersten Mal unsere Gruppenmusik gehört hast?

Sabine: Das wird ein Tanz mit Hüftschwung Christine: Das was wahrscheinlich viele gedacht haben. Oh Gott, was ist das denn für ein Akkordeon Gedudel. Darauf sollen wir tanzen??? Das ist nicht euer Ernst!
Sarah: Als erstes dachte ich, dass diese Musik ziemlich außergewöhnlich ist.

2.) Wie findest du das Lied heute?
Sabine: Ich finde das Lied heute immer noch gut
Christine: Mittlerweile finde es ehrlich gesagt sogar gut. Es verbreitet auf jeden Fall super gute Laune! Sarah: Heute finde ich sie ganz gut

3.) Was ist dir im Training am schwersten gefallen?
Julia: Das Aufwärmtraining ist mir am schwersten gefallen.
Sarah: Am schwersten fand ich, als Gruppe zu arbeiten, da ich noch nie in einer Gruppe getanzt habe. Christine: Mir selbst zu vertrauen und daran zu glauben, dass ich die Übungen gut hinbekommen werde.

4.) Wie wichtig ist dir die Gruppe?
Sabine: Sehr wichtig, wir müssen ja auch zusammen halten, damit es harmonisch wird
Jannika: Mir ist sie sehr wichtig. Yvette: Sehr, da ich dadurch mehr an mir arbeiten muss.

5.) Ziehst du persönliche Nutzen aus dem Gruppentraining oder deinem Einsatz in der Gruppe für deine Einzeltänze? Wenn ja, welche?
Jannika: Nein.
Katrin: Ich lerne viel aus Katharinas Training, auch wenn es total hart ist. Außerdem lerne ich mich auf andere einzustellen und Überblick zu gewinnen (Z.B.: bei Aufstellungen) Wichtig ist auch, dass ich merke, dass ich mich nicht länger nur auf die Übungen konzentriere, sondern auch ein bisschen auf die Präsentation.
Julia: Manche Sachen aus der Gruppe sind in meinen Tanz gekommen.

6.) Wie findest du den Zusammenhalt der Gruppenmitglieder untereinander?
Alena: Wir haben mit der Zeit einen guten Zusammenhalt untereinander gefunden.
Katrin: Teilweise war es eine Katastrophe, aber mit der Zeit lernt man miteinander zu arbeiten. Mittlerweile finde ich den Zusammenhalt gut und ich glaube an uns.
Julia: Ich finde ihn gut.

7.) Was hat dir im Zusammenhang mit der Gruppe am besten gefallen/ am meisten Spaß gemacht?
Jannika: Die Spiele am Ende des Trainings.
Sarah: Am besten gefallen hat mir, dass mich jeder freundliche aufgenommen hat und wir viel Spaß hatten.
Christine: Ich habe mich immer aufs Training gefreut und darauf, die Leute wieder zu sehen. Am tollsten war es natürlich, wenn eine Übung dann so geklappt hat, wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Wettkämpfe waren natürlich auch immer ein Highlight. Dafür trainieren wir ja schließlich.

8.) Was sind deine Ziele in der Gruppe?
Yvette: Das die Gruppe auch als Gruppe auftritt, und nicht wie bisher als viele Einzeltänzer!
Julia: Wenig Drops zu haben. Christine: Vor allem Spaß zu haben, ganz viel zu lernen, möglichst gut und am besten ohne Drops zu tanzen. Ich möchte gerne lernen meinen Blick auch nach außen zu Richten und im Tanz nicht mehr so auf mich fixiert sein zu müssen.

9.) Was war für dich die lustigste Situation innerhalb der Gruppe?
Alena: Als Katrin gezählt hat und sie hat als einzige schon angefangen. Da mussten wir alle voll lachen. Yvette: Die Märchen auf „twirlerisch“.
Katrin: Als wir auf der Tanzfläche standen und uns ein Hier nicht genanntes Gruppenmitglied fehlte.
Ste: „Und dann erschoß der Jäger die blöde Sau – die nicht in der Formation stand“ (aus euren twirlischen Märchen)

10.) Wie groß schätzt du die Chance ein, noch einmal mehr Punkte als die andere Gruppe zu erhalten?
Sabine: 50:50
Yvette: Sehr gering, da wir am nächsten Turnier in einer völlig neuen Besetzung tanzen!
Katrin: Sehr groß. Beim nächsten Mal können wir die null Drops schaffen. Das weiß ich. Wir müssen uns nur konzentrieren und positiv denken

11.)Was ist deine Lieblingsübung im Tanz und welche hasst du am meisten?
Jannika: Die Flipserie am Ende finde ich cool. Die Franzosenübung hasse ich!
Katrin: Ich bin ein bisschen unsicher beim Illusion, aber damit lerne ich umzugehen. Ansonsten mag ich die anderen Übungen alle. Die Flipserie mag ich am liebsten.
Sarah: Am liebsten mag ich die Exchanges und das Illusion hasse ich (war mein Unfall mit doppelt gebro- chenem Mittelfinger, was mir nichts nützt, ich muss ihn trotzdem weiter üben, wenn mein Gips herunter kommt)
Christine: Das ist schwierig. Ich glaube ich mach am liebsten die Franzosenübung und die Exchanges. Am wenigsten mag ich schleudern Illusion.

12.)Was war persönlich dein größter Erfolg mit/in der Gruppe?
Alena: Als wir mal mehr Punkte hatten wie die andere Gruppe.
Yvette: Das ich mich doch dazu entschieden habe, nicht aufzugeben.
Julia: Als ich 0 Drops hatte.

13.) Würdest du etwas verändern wollen?
Alena: Das da mit dem Po gewackle.
Sabine: Wir müssten etwas konzentrierter sein und weniger rumhampeln
Katrin: Ich wünschte ich wäre nicht so hart mit den Anderen umgesprungen. Das tut mir heute sehr leid, obwohl ich es nie böse gemeint hab!

Mein erstes Kadertraining

Ja!!! Wir haben es geschafft! Unglaublich… dachte ich mir, als ich an der Deutschen Meisterschaft erfuhr, dass wir mit unserem Duo zur WM fahren.

Zu Beginn der Saison hätten Bea und ich uns das nie erträumt!

Samstag Mittag um 12 Uhr ankommen in Wetzlar… Erstes Kadertraining steht an. Erst einmal aufwärmen mit Kath. „Oh mein Gott, dachte ich, ich werde sterben!“

Naja später stellte sich dann heraus ich hab ja doch nicht so ne’ schlechte Kondition! ;) Gespannt auf das folgende Training erholte ich mich ein bisschen von den „kleinen“ Strapazen vom Aufwärmen. Langsam realisierte ich, das wir wirklich zur WM fahren. Ich fand dieses kribbeln und gespannt sein einfach nur toll. Nachdem wir uns mit Ste ein bisschen mit dem Stab warm gemacht hatten, begann Susanne mit mir die Feinheiten vom Duo auszuarbeiten. Nach ungefähr 10 Minuten wurde mir klar, dass auch in den 2 Minuten eines Tanzes ziemlich viele Sachen zu beachten sind:

  • Füße strecken
  • Kopf zur Seite / nach vorne oder nach hinten
  • Posen richtig ausführen
  • in der Stabmitte abschleudern
  • da der Arm so
  • dort die Hand so strecken

… all diese Dinge soll man sich merken! Ganz schön viel für einen Tanz…

Bea arbeitete derweil an ihren Freestyle und übte was das Zeug hielt! ;)

Nach einer kurzen verschnauf Pause sollte ich Bea alle neuen (sehr „wenigen“) Änderungen zeigen und zusammen mit ihr durchgehen. Doch das war leichter gesagt, als getan. Nach etlichem rumgezicke waren wir fertig und sollten es doch einmal auf Musik versuchen. OK! Das endete dann doch in einem „kleinen großen“ Chaos. Also hieß es weiter ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN!!! Der Gedanke das Bea und ich zu unserer erste WM gemeinsam fahren, gab mir einen gewissen Antrieb, sodass ich versuchte viel zu trainieren damit wir eine gute und vor allem schöne Leistung zeigen können. Die weiteren Kadertrainings verliefen sehr gut und Bea und ich verbesserten uns immer mehr. Für mich war das Kadertraining eine schöne und sehr gute Erfahrung die mich viel weiter gebracht hat. Es war schön mit den anderen ein gemeinsames Anfeurungsplakat zu gestalten. Die Gruppenspiele fand ich persönlich sehr lustig und aufregend, doch manchmal führten sie zu kleinen Blessuren an Armen und Beinen.

Es war eine tolle Zeit!

Danke Ste, danke Susanne!


Eure Ann-Kristin Hildenhagen TV Langenselbold

Das N-Team auf Identitätsfindung

Nach anfänglichen Hin und Her wer nun entgültig bereit ist beim Nationalteam mitzumachen. Jetzt stehen die derzeit 6 Twirlingsportlerinnen "N-Team" Mitglieder fest. Mit dabei sind Dominique Hedrich, Sabine Lautenschläger, Beatrice Adelmann, Ann-Kristin Hildenhagen, Jana Weber, Julia Rühl.

Als Trainer arbeiten mit dem Nationalteam Susanne Henkel, Leona Muskat, Stephanie Paulus-Reschke.

Es ist ein für die Trainer sehr abwechslungsreiches Training, wobei das Einstudieren derzeit den Schwerpunkt bildet. Bearbeiten werden gleichzeitig, Körper- und Batontechnik, Formationen, auch mental wird gearbeitet. Für die Mädchen, ist der ungewohnte Zustand permanent unter Beobachtung zu stehen, nicht nur körperlich recht anstrengend.

Ob das angeipeilte Ziel bereits in diesem Jahr an der EM in Straßburg teilnehmen zu können erreicht wird, ist bei der frisch zusammengestellten N-Team eher nebensächlich. Das erste Ziel ist erst einmal die Choreografie zu lernen, die Einzel-Übungen nach vorgegebenen Takten zu erlernen und als "neues N-Team" erst einmal zusammenzufinden.
Danach muss noch von jedem Absolventen  die LT's im Mai erfolgreich abgehandelt werden, die nicht unerhebliche Hürde der Qualifikationspunkte gilt es auch noch zu überwinden.

Mit 6 Twirlingsportlerinnen ohne Ersatz bleibt das "N-Team"-Projekt weiterhin spannend.
Ein klasse Spruch von Dominique Hedrich trifft das Projekt "N-Team" auf dem Punkt: 
"Die, die wollen können nicht und die die können wollen nicht."

Die 6 Twirlingsportlerinnen freuen sich darauf weitere interessierten Twirlingsportlerinnen,
die die LT's erfolgreich mit Durchschnitt 2,0 geschafft haben in die Choreografie einzuweisen.

Es darf jeder mitmachen, der die LT's geschafft hat und Lust hast an einem interessanten Projekt mitzumachen.
Keine Altersbegrenzung... Es muss nur die Bereitschaft da sein, neues zu lernen und neue Trainingsmethoden auszuprobieren.

Wir alle freuen uns auf weitere "N-Team"-Mitglieder.

Dominique, Sabine, Jana, Bea, Ann-Kristin, Julia
& die Trainer Leo, Ste und Sanne

Eine nette Rundmail an das "N-Team"

Eine gute Nachricht in der mail 11.12.2008 „das N-Team“ geht weiter...
Alle N-Team Akteure waren froh über diese Nachricht.
Das Lustige daran war, das die Nachricht und Trainingstermine auch an  die schottische JoAnn Robertson (i. V. CETB-Judges Chair) geschickt hat... :-D:-D:-D:-D:-D

Anbei der icq Auszug:
Twirlingste [21:33 Uhr]: was echt.... :---9999999
Twirlingste [21:34 Uhr] an Sanne: macht nix, die Frau kann eh kein Deutsch.
Sanni [21:34 Uhr]: Ich wollte Ann-Kristin da bin ich eine zeile runtergerutscht.....kath hat sich totgelacht
Twirlingste [21:35 Uhr]: mach ich auch gerade.... ich kann mich kaum halten.
Sanni [21:35 Uhr]: Ach weißt du!!!!!!!!! obwohl ich muß auch selbst immer noch lachen.

C- Kadertraining ein voller Erfolg

Das D.T.S.V. Präsidium, immer auf der Suche nach neuen Wegen der Nachwuchsförderung, hatte es beschlossen und im Sommer 2009 ging es los.
An zwei Samstagen einmal in Wetzlar einmal in Villingen trafen sich die nominierten Nachwuchssportler zusammen mit ihren Vereinstrainern aus 7 Twirlingsport treibenden Vereinen.

Mit dabei waren:

Majoretten Stockhausen:

  • Kaya Weber
  • Luisa Wolf
  • Vanessa Zimmerman
  • Vereinstrainer: Yvette Weber

TTSG Niedereschach:

  • Romina Marksteiner
  • Cheyenne Echle
  • Chiara Marx
  • Vereinstrainer: Dany Neu

MMC Villingen:

  • Celine Niedermeier
  • Ellen Kühnle
  • Laura Epperlein
  • Vereinstrainer: Ramona Schütz

TV Langenselbold

  • Lisa-Marie Hahner
  • Fabienne Hoffmann
  • Sarah Gross
  • Vereinstrainer: Step Wagner

TSG Niedergirmes

  • Viktoria Saitzew
  • Kim-Annika Mohr
  • Celine Moravek
  • Vereinstrainer: Julia Rühl

TSG Worfelden

  • Leonie Hoyer
  • Melanie Greiner
  • Vereinstrainer:Petra Hensen

Musikzug Hirschau

  • Theresia Schneider
  • Nadine Treutel
  • Vereinstrainer: Kerstin Ackermann


Ziel dieses besonderen Fördertrainings für Nachwuchstwirler war:


  • Spielerisch den Körper wahrnehmen

  • Spielerische Ausdrucksschulung

  • Spielerische Rhythmusschulung

  • Basis Twirlingtechnik

  • Basis Körpertechnik


Es wurde eine Zirkelbahn aufgebaut in deren unterschiedlichen Stationen Akrobatik, Gleichgewicht, Reaktionsschnelligkeit, Gewandtheit geschult wurden. Das alles unter Zeitvorgabe um einen Wettspielcharakter zu erzeugen. Die Nachwuchssportler hatten sehr viel Freude, waren mit vollem Einsatz dabei. Für die anwesenden Vereinstrainer taten sich plötzlich neue Erkenntnisse auf, dass es möglich ist das eigentlich langweilige Aufwärmtraining interessant und motivierend für die Sportler zu gestalten.

Weiter ging es mit Basisstabtechniken, die sich deutlich steigern konnten, wenn die Korrektur auf den Punkt gebracht wurde.

Es wurden in Gruppen Märchen auf twirlerisch erarbeitet. Was für ein Spaß! Die Kinder haben wirklich kreativ versucht ihr Märchen auf Twirling-Art zu erzählen.

Musik wurde aufgelegt- der Rhythmus durch klatschen, stampfen, hüpfen deutlich gemacht. Nicht nur die Sportler hatten viel Freude auch die anwesenden Vereinstrainer hatten einige Male Tränen vor Lachen in den Augen.


Ein insgesamt gelungener Start zum Aufbau eines D.T.S.V. C- Kaders!

Einige Nachwuchssportler wurden als Talent gesichtet und werden in den kommenden Monaten besonders beobachtet werden.

Twirling ist eine technisch sehr komplexe und daher anspruchsvolle Sportart. Man sollte aber nie vergessen, dass der größte Antrieb eines Nachwuchssportlers die Freude und der Spaß an der Bewegung- dem Twirlingsport ist. Durch Aufbau eines zielorientierten sowie freudebetonten Trainings ist es möglich relativ schnell Fortschritte zu erzielen. Die Zeiten in den ein Sportler jahrelang auf der Stelle herumdümpelt sollte nun wirklich vorbei sein.

Die Kinder des diesjährigen C-Kadertrainings sind der Beweis!

Claire Lops

Mein Vorbild ist Claire Lops vom TV Langenselbold. Ihre Haltung ist total gut und die Stabtechnik ebenfalls. Der Ausdruck passt immer zu den Liedern.
Es macht immer wieder Spaß ihre Tänze anzuschauen.
Zuerst fand ich immer nur das Duo Schulz/Lops interessant doch irgendwann hab ich mir dann auch mal ihr Freestyle und ihr Dance angeguckt und ich war beeindruckt.
Ich werde mich weiterhin auf ihre Tänze freuen und drücke ihr fest die Daumen das alles klappt.

Franziska Gassner, SG Korbach


Alena Heidt, TTSG Niedereschach

Mein Vorbild Mein Vorbild ist KATHARINA KLING; weil sie so eine gute Haltung hat und weil sie sehr, sehr gut twirlt. Ich möchte auch mal so gut werden wie sie. Ich weiß, dass das noch ein langer Weg ist und ich mich bis dorthin noch sehr, sehr anstrengen muss. Ich würde mir wünschen, dass sie ab und zu ein bisschen mehr lächeln würde (auch in der Nachwuchsgruppe!-). Dann würde sie mir noch besser gefallen.

Ramona Schneider - TLSV Herxheim

Mein größtes Vorbild war von Anfang an Sandra Schwindt.

Sie tanzte mit so einer Leichtigkeit, als ob das alles über- haupt nicht schwer wäre, seinen Körper und seinen Stab in Einklag zu haben. Als wenn sie nach dem Tanzen überhaupt nicht außer Atem ist, und das in keinster Weise Anstengung bedeutet.

 

Marion Demuth

Hmmm … schwere Frage!

Bei mir sind es mehrere. Nach langem Überlegen weiß ich, dass ich sehr viele Vorbilder habe. Ich finde, man kann von jedem etwas lernen: von Caroline Mitschke den Ausdruck, von Katharina Kling die Haltung und die Stabtechnik, von einem dies und vom anderen das. Niemand kann alles perfekt. Es ist das Beste von jedem, das beste zu suchen und es dann zu üben.Bis ich so gut bin wie Caroline oder Katharina Kling, ist es noch ein sehr sehr langer Weg. Vielleicht kann ich es schaffen, das hoffe ich. Da heißt es nur üben üben üben …

 

Hey meine zwei Süßen!

„Als erstes muss ich sagen, dass ihr meine aller besten Freunde seid, die ich jemals hatte. Ihr seid unersetzbar für mich geworden. Unsere Zeit zusammen werde ich nie- mals mehr vergessen!“ Anne lernte ich kennen, als sie mit dem Twirling angefangen hat. Vorher war sie *nur* die kleine, süße Turnerin nebenan, die schon damals tausend Mal besser als ihre Mitstreiterinnen war. Ste übernahm Anne und ich durfte ihr sogar ein Dance einstudieren...so begann unsere Freund schaft. Anne und ich hatten immer sehr viel Spaß ihre Tänze zu üben und ich wusste schon damals, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Aus den Tagen im Training wurde wahre Freundschaft. Wir verabredeten uns und hatten immer viel Freude miteinander, trotz dass Anne ein Stück jünger als ich war.
Es hat immer sehr viel Spaß gemacht mit ihr in der Halle rumzuturnen (Affen fangen), auch mal am PC zu hängen, um Sims zu spielen, Beauty- und Styleabende zu veranstalten, oder einfach nur vor dem Fernseher zu sitzen, um lustige, traurige oder Horrorfilme anzuschauen. In der ganzen Zeit ist Anne für mich so was wie eine kleine Schwester geworden. Ich wollte sie immer beschützen und davor bewahren auf den falschen Weg zu kommen. Kath lernte ich bei der EM 2000 kennen, bei der sie einen Streit mit einer Freundin hatte und ich versuchte sie zu trösten. Wir haben geredet, geredet, geredet,...und merkten, dass wir viel gemeinsam haben. Wir verabrede- ten uns nach der EM immer öfters, telefonierten und haben gechattet. So baute sich unsere Freundschaft recht schnell auf. Doch Kath und ich haben nicht Alles gemeinsam.
Es war manchmal ziemlich schwierig für mich mehrere Tage hintereinander bei Kath zu verbringen. Sie wohnt in einem Kaff, ihre Freunde sah sie meist nur in der Schule, sie ist also eigentlich ein ruhiger Mensch und kommt am Tag auch mit Zeitung lesen, in der Sonne brutzeln und einfach nur entspannen aus. Doch ich hatte in meinem Leben schon immer Action. Ich kletterte auf Bäume, spielte Playstation, war ständig unterwegs und konnte meine Freunde auch ohne Auto besuchen. Das Problem ist klar: Ich langweilte mich nach einigen Tagen bei Kath und begann damit, Sanni zu nerven, die mich, glaub ich, manchmal auch dafür hasste. Aber bis auf diese Tage, die vielleicht zwei Mal vorgekommen waren, hatten wir sehr viel Spaß zusammen. Wir konnten wirklich über Alles reden und lachten über jeden Scheiß miteinander. Richtig super mit den Beiden waren die nationalen und internationalen Wettkämpfe. Wir konnten uns gegenseitig beruhigen, gut zu reden und auch nerven, necken und scharf auf einen Konkurrenzkampf machen. Diese Zeit kurz vor den Tänzen war immer die Beste! Ich wollte wirklich immer nur das Beste für meine beiden Schatzis, doch dann machte ich den größten Fehler meines Lebens: Ich hatte eine Auseinandersetzung mit Ste und hörte mit Twirling auf. Ich war so sauer, dass ich damit nichts mehr zu tun haben wollte und nur noch Handball im Kopf hatte. Somit habe ich auch Anne und Kath nicht mehr so oft gesehen und unser Kontakt wurde immer weniger. Ich habe die Beiden im Stich gelassen.
Es vergingen bestimmt einige Monate ohne mich bei Kath oder Anne zu melden, doch dann merkte ich, dass mir etwas fehlte: Meine besten Freunde und Twirling! Ich hab versucht mich wieder bei Anne zu melden, doch sie war so enttäuscht von mir, dass sie nun auch keine Zeit mehr für mich hatte. Es flossen einige Tränen in dieser Zeit. Ich habe die zwei wichtigsten Personen in mei- nem Leben verletzt und enttäuscht. „Es tut mir wirklich wahnsinnig Leid, dass es so gekom- men ist und wenn ich könnte, würde ich die Zeit wieder zurückdrehen, doch das kann ich nicht.“ Mit Kath konnte ich wieder reden und wir blieben Freunde. Seit einigen Wochen läuft es bei uns wieder super. Kath hat mir alles verziehen und ich bemühe mich sehr unsere nun wieder beste Freundschaft zu erhalten. „Ich bin so froh, dass es wieder so geworden ist und werde dich nie mehr enttäuschen.“
Doch was mir immer noch Bauchschmerzen bereitet, ist die Freundschaft zu Anne. Ich blieb zwar hartnäckig, mel- dete mich öfters bei ihr, und schaffte es auch mal wieder sie zu begeistern, etwas mit mir machen zu wollen, doch unsere Freundschaft ist nicht mehr das geworden, was sie mal war. Wir blieben Freunde, aber nicht die Besten. Anne hat einfach zu sehr Angst, dass ich sie wieder enttäuschen könnte. „Und ich verspreche dir, dass ich das nie wieder machen würde.“
Heute sind wir gute Freunde, machen ab und zu mal etwas zusammen, doch Anne erzählt mir nicht mehr, wenn sie ein Problem hat, oder sich über etwas freut. Unsere Freundschaft ist einfach nur oberflächlich geblieben, finde das sehr schade, dass sie mir nicht mehr vertrauen will. Ich denke, ich bin halt nur eine von vielen Freunden von ihr geworden. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie älter geworden ist und mich nicht mehr so braucht?!
„Ich hoffe, du kannst mir irgendwann wieder verzeihen und richtig vertrauen. Würde mich total darüber freuen.“ „Ich bin immer für euch da, egal um welche Zeit, wo ihr auch seid und was mit euch ist! Ohne euch wäre Twirling nur halb so lustig und schön geworden. Ich werde diese glückliche Zeit bestimmt nie mehr vergessen!“

Ihr seid in meinem Herzen! Lieb euch! Best Friends!... *Kussi*

Ann-Kristin Hildenhagen - TV-Langenselbold

Mein größtes Twirlingvorbild Anfangs als ich mit Twirling anfing hatte ich noch kein Vorbild( Naja ... ist ja auch kein Wunder, wenn man kei- nen kennt :) ). Jedes Training hörte ich die anderen Mädchen über eine gewisse Katharina Kling sprechen. „Doch wer ist diese Katharina Kling?“, dachte ich.
Also war ich an meiner ersten Meisterschaft ziemlich aufgeregt. Das lag aber nicht nur an meinem ersten Dance, Team oder Duo, sondern auch an Katharina. Ich wollte sie unbedingt sehen, da die anderen Mädchen aus meinem Verein ja so toll von ihr gesprochen hatten.
So wartete ich gespannt auf ihren Tanz und machte im Laufe des Wettkampftages eine tolle Entdeckung. Da stand sie, ich war so aufgeregt und gespannt, wie sie wohl tanzen würde. Katharina begann mit ihrem Tanz und ich war sofort hin und weg von ihr. Da setzte ich mir ein Ziel. Ich möchte auch so gut werden, wie sie!
Jedes Mal, wenn eine neue Saison beginnt, kann ich mit Erstaunen feststellen: Sie verbessert sich von Jahr zu Jahr immer mehr. Sie bringt jedes Mal das Publikum mit ihrem Tanz außer Rand und Band! Jeden Sonntag im Training stehe ich immer wie versteinert da, wenn Katharina anfängt zu trainieren und zu tanzen. Es macht einfach riesig Spaß ihr zuzuschauen. Außerdem bewundere ich sie dafür, wie sie trainiert ... mit soviel ELAN, BEGEISTERUNG, DIZIPLIN und KONZENTRATION!!! Einfach klasse! :)

Inzwischen kenne ich Katharina gut und habe auch Kontakt mit ihr. Ich habe ihre Karriere schon sechs Jahre verfolgt und freue mich auf jedes weitere Jahr. Ab und zu chatte ich mit ihr und wir tauschen ein paar Neuigkeiten und Bilder von Meisterschaften aus. Katharina ist ein toller Mensch und ich hoffe sie macht noch viele Jahre weiter mit dem Sport, denn es wäre schade wenn sie nicht mehr dabei wäre! Sie ist mein größtes Vorbild