Bei uns ist Twirling Sport!
Archiv 2009
http://www.twirling.de/archiv.html

© 2011 Bei uns ist Twirling Sport!

Am CETB Convention 2009 mit Begeisterung teilgenommen

Am Twirlingworkshop in Amsterdam nahmen im Dezember 2009 ca. 120 Sportlerinnen aus 9 Nationen teil, darunter 12 Sportlerinnen aus Deutschland. Vom TV Langenselbold waren dies Ann-Kristin Hildenhagen, Lisa Kiehm und Carina Weigand. Auch die TTSG Niedereschach, TSG Niedergirmes und der TV Herxheim waren mit dabei.

Die Deutschen Twirlerinnen waren in 3 verschiedene Leistungslevels eingeteilt worden, in Beginner, intermediate und Advanced. Die Levels wurden dann insgesamt auf 6 Gruppen aufgeteilt, sodaß eine Gruppe immer ein Thema für 1,5 Stunden bearbeiten konnte. Es gab die Disziplinen Dance, 2 und 3 Batons, Solo Routine, Tricks, Contact Material und Pair Work. Jede Gruppe durchlief alle Stationen. Am Samstag und Sonntag begann der Tag jeweils mit einer Stunde aufwärmen und dann ging es in die einzelnen Gruppen. Es war für die Mädchen sehr aufregend. Die Trainer zeigten viele neue Übungen und gaben tolle Tipps, die zum Gelingen der Übungen beitrug. Da das Thema immer wieder wechselte wurde es nie langweilig. Jedem gefiel etwas anderes besonder gut. Durch die Einteilung in verschiedenen Leistungsgruppen, wurden die Mädchen nicht überfordert und konnten mit Begeisterung dem Unterricht in Englisch kombiniert mir Twirlischer Zeichensprache folgen.

Pech hatte nur Vanessa Metzger, die sich gleich zu Beginn des Lehrgangs verletzte und einen halben Tag im Krankenhaus verbrachte.

Die Resonance der deutschen Sportlerinnen kann als absolut Positiv eingeschätzt werden, jede der Sportlerinnen konnte für sich neue Motivation und Begeisterung aus den Trainingseinheiten mit nach Hause nehmen und ich hoffe, das die Motivation und das neu Erlernte im Verein gut umgesetzt werden kann. Ebenso würde ich sagen, haben die Deutschen Sportlerinnen bei den internationalen Trainern einen guten Eindruck hinterlassen, denn sie waren immer mit unter den besten ihrer Gruppe zu finden und haben fast immer eine Auszeichnung bekommen.

Als Resume würde ich sagen, war es für alle Deutschen ein gelungenes Wochenende mit vielen neuen Anregungen und Viel Spaß!

Petra Hildenhagen

Solo - ab 2010 an den D.T.S.V. Turnieren.

Mehr als einfach nur twirlen!
Auch die Lehrgänge für Solo für Trainer - hierfür werden im diesem Jahr 2 Ausbildungslehrgänge für Trainer angeboten - werden vom D.T.S.V. als Fortbildung angeboten. Es sollte sich kein Trainer, ob bereits ausgebildet oder als Vereinstrainer aktive, diese Kurs entgehen lassen. Es gibt viel neues zu erlernen. Wenn man das Solokonzept im Detail betrachtet, ergeben sich völlig neue Erkenntnisse, die unsere Trainer und auch die Twirler in Zukunft besser und schneller erfolgreich werden lassen.

Es wird auch ein Lehrgang für die Aktiven angeboten. Es wäre von großen Vorteil, wenn Aktive als auch Trainer wüssten was genau zu tun ist.
Der D.T.S.V. wünscht allen einen interessanten und tollen Einstieg in eine Disziplin die auch beim international Cup an der WM getanzt wird.

Qualifikation zur EM 2009 in Frankreich

Herzlichen Glückwunsch,
es haben an der EM 2009 Teilgenommen

Junioren Freestyle:
Beatrice Adelmann


Diana Eisenzapf

Sabine Lautenschläger

Senioren Freestyle:
Katharina Kling

Svenja Schneider

Ann-Kristin Hildenhagen

Senior-Duo:
Annemarie Schulz, Stephanie Wagner

Nationalteam 2009 Deutschland:
Dominuque Hedrich, Ann-Kristin Hildenhagen, Julia Rühl,
Sabine Lautenschläger, Beatrice Adelmann, Jana Weber,
Svenja Schneider, Jannika Rühl

Der Oktober-Hammer2009

Es sieht schwer danach aus, als ob sich ein Nationalteam bilden würde. :-)

Diana Eisenzapf aus dem Baden-Württembergischen Niedereschach freute sich für ihre Duopartnerin Julia Marksteiner, die sich mit dem vorzeitigen erreichen von 2,0 (Ergebnisse des November-LT) nun mit ihr auf die Suche nach neuen LT-Absolventen für das neue Nationalteam. "Wenn es sechs sind, die LT schaffen und auch noch Nationalteam machen möchten, dann fangen wir gleich an." meinte Susanne Henkel. Leider gab es ungünstigerweise eine recht große 2.1er Serie. Schade, schade ganz knapp davor. Doch wieder einen weiteren Monat warten. Langsam wird es spannender als ein Krimi.... und die Musik auch schon da.

Am Wochenende in Stockhausen, warf sich Jana Weber mit kompletten Einsatz ins Rennen der Nationalteamanwärterinnen 2009. Laufen sehr gut. :-) nachdem sie zunächst mal 3 Flips ins sehr gut hatte, wurde mit jeder Übung immer wieder neu gerechnet. "Den werde ich nie schaffen!" so könnte man den  verhassten Spagat auch nennen - war bereits im September mit für sie "senationell ausreichend" erlegt worden. 2,6 und in der Wertung, das machte der ergeizigen Teamplayerin Mut für mehr. Hochkonzentriert, rechnete sie nach jeder LT-Einheit ihre Eintragungen genau nach. Am Ende konnte sie es kaum glauben.... Da stand: 1,9

Ist das nicht klasse. So etwas - dachten wir doch - geht gar nicht. Aber Jana Weber hat uns alle das Gegenteil bewiesen. Starke Leistung. Starke Jana.

Jetzt muss Frau Henkel dank deines tollen Einsatzes Termine und Hallen für das Nationalteam. Und eines können sich alle sicher sein. Diesen eigentlich unliebsamen Kampf nimmt sie hochmotivert in Kauf. Jana vielen Dank, du hast mind. 7 Personen absolut glücklich gemacht. Es geht los:-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

...und die, die kurz davor sind, hast Du sicher auch  gleich motiviert.

Ein schönes Schaufenster

Irland, Limerick in einem hübschen Hotel - Zimmer 121 ebenerdig mit direktem Blick auf einen Parkplatz, der die komplette Woche von Japanischen und manchmal auch Französischen Twirlern annektiert wurde.

Die „schlechten Japaner“ ,die nur am internationalen Cup teilnahmen nutzen die Zeit zwischen den Regenphasen. Da das Wetter recht schnell umschlug, dauerte es nur ca. 5 Minuten bis auf dem nicht gerade kleinen Gelände überall die Stäbe herumwirbelten. Ob mit einem Stab oder drei Stäben auch Teams ließen sich ohne mit der Wimper zu zucken auf dem nicht selten feuchten Asphaltboden nieder und trainierten eifrig, um die für meine Augen bereits perfekte Übungsabläufe noch besser zu machen.

Das mit dem Üben und Trainieren ist offensichtlich schon ein Unterschied. Die Japaner trainieren Übungsabläufe mit einem Automatismus, der hierzulande derzeit noch schier unmöglich scheint.

Ich lag also gegen Abend auf meinem Bett und schaute aus dem Fenster. Zugange war ein Team, das mit Musik mitten im Tanz immer wieder von neuen einen Part übte. Also ich wäre schon begeistert gewesen, wir es so hinbekommen hätte und auf keinen Fall hätte ich es solange wiederholt bis selbst mich die Musik genervt hat. Das ganze geschah natürlich in einer Stille, ohne größeren Diskussionsbedarf. Position - Musik – machen – Musik aus, alles wieder von vorne. Immer wieder mit dem gleichen neutralen Gesichtsausdruck. Die Ersatzfrau im Übrigen auch. Als die Chefin innerhalb des Teams nach außen ging, durfte die Ersatzfrau nicht einmal rein und ihre Position einnehmen. (Ich brauche nicht zu erwähnen dass die Ersatzfrau genauso funktionierte wie alle anderen) Das hat mich doch ein wenig verwundert. Naja ,vielleicht hatte sie nur eine Position perfekt drauf. So eine Reise von Japan nach Irland ist sicher auch nicht gerade billig.

Bei einem weiteren Teamtraining, ich weiß nicht genau, ob es das gleiche war, da ohne Musik trainiert wurde kam ich gerade in mein Zimmer und schaute wieder mal hinter den Vorhängen zu. Offensichtlich war wohl gerade wortloses Rollen angesagt. Da war so eine im rosa Shirt, die ich durch die Farbigkeit auch noch hinter den Vorhängen von den anderen unterscheiden konnte. Da dachte ich mir, nun da zähle ich mal mit. Sie tänzelte an der immer gleichen Stelle in einem gleichmäßigen nicht hektischen aber dennoch zügigen Rhythmus von rechts nach links an meinem Fenster vorbei. Pose – Pose auf halber Sitze Arm nach oben gestreckt 5 perfekte Pops mit tippeln an meinem Fenster vorbei – Pose Pose mit freudigen Präsentieren. Danach in der gleichen Geschwindigkeit auf die Anfangsposition und dann wieder von vorne. Wieder gleiche Haltung... dass ganze machte sie 43 mal, darunter waren lediglich 3 Fehlversuche, die wir bei uns eher als fast gelungen interpretiert hätten. Am Platz zurück, die Hände mit einem Handtuch abgewischt und weiter ging es wortlos zur nächsten Rollpassage. Ich habe sie nicht mehr länger beobachten nach drei mal stellte sich heraus, dass der Ablauf des Trainierens wohl genauso ablaufen würde.

Für mich habe als Trainerin habe ich daraus geschlossen, dass ich wohl zu schnell zufrieden bin mit dem was mir die Twirler so anbieten. Ich bin schon froh, wenn mal etwas einmal klappt. Ich würde nicht auf die Idee kommen eine „gekonnte“ Übung so oft üben zu lassen. Ich denke wohl unsere Sportler auch nicht. Das ist wohl der feine Unterschied deshalb können wir in Stressmomenten unseren Tanz doch nicht so gut, wie theoretisch gedacht. Was dagegen hilft ist offensichtlich ganz schlicht und einfach üben. Was vielleicht in unserer Mentalität weniger toll ist, als in Japan.

Nachruf - Ein großes Herz hat aufgehört zu schlagen

Am 21. Februar 2009 verstarb, für uns alle völlig überraschend und viel zu früh meine Mama „Ulla Lindenstruth“, oder wie Sandra Schwindt sie sehr passend immer nannte „Die Mutter der Nation“…
Für fast 20 Jahre war sie auf besondere Weise mit dem Twirling-Sport verbunden. Egal ob es darum ging in früheren Jahren unsere Kostüme zu nähen, Auftritte an Land zu ziehen, Fahrten zu organisieren oder Turniere auszurichten, die Twirling Abteilung der TSG Niedergirmes wäre ohne ihr Engagement niemals zu dem geworden was sie heute ist.
Zu meiner aktiven Zeit gab es kein Turnier an dem sie uns nicht mit Rat und Tat zur Seite stand; und das nicht nur national. Sie war mit uns in Padua, S’Hertogenbosh und auch in Toronto zur WM und verdiente sich da Sandi’s ‚Spitznamen‘, weil sie nicht nur für uns, sondern auch für alle anderen deutschen Twirler/-innen immer ein offenes Ohr hatte.
Auch wenn sie sich in den letzten Jahren vom Turniergeschehen etwas zurückgezogen hatte, so war sie doch weiterhin im Hintergrund eine ganz wichtige Stütze für „Ihre Mädels“.
Im Moment ist es sehr schwer sich vorzustellen wie wir das alles ohne sie bewältigen sollen, denn schon jetzt ist spürbar wie sehr sie fehlt. Dennoch glaube ich fest daran dass wir es irgendwann schaffen, alles in ihrem Sinne weiterzuführen.

Auf diesem Wege möchte ich mich ganz herzlich bei allen die mir/uns in dieser schweren Zeit mit Ihren Karten und Briefen ihre Anteilnahme ausgesprochen haben, bedanken. Es ist schön zu sehen wie sehr sie so vielen Menschen am Herzen gelegen hat. In gewisser Weise ist es ein schönes Gefühl zu wissen dass sie nicht nur für uns, sondern für so viele andere auch, sehr wichtig war.

Begrenzt ist das Leben, aber unendlich ist die Erinnerung….!!!!

Jutta Mohr-Lindenstruth

Dropfieber am ersten A-Turnier des Jahres

Zur Saisonbeginn sind die Tänze so manches mal noch etwas holprig. So auch in 2008 „„Wie immer“ da sind sich die teilnehmenden D.T.S.V. Vereine einig. Den Kostümen wird auf den Tribünen noch den letzten Schliff gegeben nebenbei wird die Konkurrenz genau sondiert. Mit einem geübten Blick eines echten Twirlingsfans wird schon genau geschaut, auch bei einer etwas verunglückten Darbietung wird dennoch bewundernd festgestellt: „Na wenn der mal klappt – geht was“.

Die D.T.S.V. Zuschauer sind ein faires Völkchen. So können sie sich auch über tolle Leistungen der anderen Vereine freuen und leiden auch mit, wenn es mal nicht so gut laufen möchte. Der Twirlingsport hat eben seine Tücken, der Baton ist manchmal ein unbarmherziger Detektor, der jeden kleinen Fehler mit einem sogenannten Drop bestraft. Neben der Technischen Fertigkeiten in den drei Modes Rollen/Schleudern/Kontaktmaterial, kommt noch körperliche Grazie, Technik des Körpers, Ausdruck sowie die Interpretation der Musik mit einer ansprechenden und runden Choreografie hinzu.

Im Freestyle zeigte sich, dass der Süden weiterhin auf dem Vormarsch ist. Diana Eisenzapf (TTSG Niedereschach) konnte sich die Bronzemedaille hinter Ann-Kristin Hildenhagen (TV Langenselbold) und Beatrice Adelmann (TV Langenselbold) sichern. Beatrice überzeugte mit einer mitreizenden Darbietung und einer gekonnten, ausdrucksstarken Choreografie. Auch Diana Stahl krönte Ihr Finale mit einer lässigen 0 Dropdarbietung. Auch Linda Bühl vom MMC Villingen präsentierte sich mit einem dynamischen und ansprechenden Tanz, der nicht nur die Juroren überzeugte.
Bei den Senioren konnte sich Stephanie Wagner (TV Langenselbold), mit einer für sie ungewohnt tänzerisch orientierten Darbietung, vor Katharina Kling (TSG Niedergirmes) den Titel der Hessenmeisterin 2008 sichern.

Bei den Duos ist in diesem Jahr wohl alles möglich. Bei den Junioren dominiert derzeit das Duo Adelmann/Hildenhagen (TV Langenselbold), die sich die Qualipunkte zur WM ertanzen möchten. Vorausgesetzt die erstmalig eingeführten Leistungstests (kurz LT’s) werden geschafft, kann sich der Nächstplatzierte für den diesjährigen in Deutschland stattfindenden European Cup of Club qualifizieren. Danach ist alles offen. Auch in der Seniorduodisziplin gibt es keine eindeutigen Favoriten. Dies fördert die Spannung. Jedes Duo zieht an einer anderen Strippe. Dieses Mal die Nase vorne hatte das Geschwisterduo Carina und Caroline Mitschke vom TV Langenselbold mit einer wunderschönen, selbst erarbeiteten Choreografie, die den Schwerpunkt Bewegungsqualität hat.

Es scheint so, als möchten wohl einige dieses Jahr zum Cup. So lässt sich das, für deutsche Verhältnisse starke Teilnehmerfeld, bei Teams und Gruppen erklären. Leider vermasseln auch hier die Drops für einige die Teilnahme an der DM. Das Ziel 0 Drops in einem Team scheint hier wohl für manche Teams/Gruppen ein utopische Vorgabe. Erfreulich präsentierte sich die ganz neu zusammengestellte Vereinsgruppe aus Langenselbold mit einer engagierten Vorstellung. Auch das Stipendiumsteam der TTSG Niedereschach Junioren konnte sich den Titel des Hessenmeisters bei den Junioren mit einer interessanten Darbietung vor dem MMC Villingen und der TSG Niedergirmes sichern. Hierfür können sich für den in Rüsselsheim stattfindenden Cup of Club jeweils 2 Teams/Gruppen in den 2 Altersklassen qualifizieren.

Alles in allem ist das Starterfeld erfreulicherweise enger geworden. Der D.T.S.V. betrachtet dies als erfreuliche Entwicklung für Twirlingsport. Wer mehr erreichen möchte, wer die vorderen Platze für sich beanspruchen möchte muss, schlicht und einfach trainieren und nicht nur üben.

Letztendlich ist Twirling eine tolle abwechslungsreiche Freizeitbeschäftigung, indem man sich selbst in vielen Facetten ständig weiterentwickeln kann. Nicht jeder muss sich diesem Leistungsanspruch stellen. Da Twirlingsport in der höchsten Form dennoch den Leistungsgedanken verfolgt, werden am Ende nur die Besten und diszipliniertesten an einer WM oder EM starten können.

Vielleicht sollte man als Sportler nach dem ersten Turnier schlicht und einfach Zielstellung mit dem Einsatzwillen reflektieren und anschließend in Einklang bringen. Vielleicht das Gespräch mit seinem Trainer suchen, um die Möglichkeiten genau auszuloten. Dann kann der Spaß wieder in den Vordergrund rücken, für Leistungsträger, als auch Breitensportler gilt dies gleichermaßen. Es ist weder schlimm gewinnen zu wollen, noch einfach nur mit dabei zu sein. Beide Einstellungen sollten sich respektieren und anerkennen. Das macht unseren geliebten Twirlingsport bunt und sehenswert. Das macht Spaß – besonders den Zuschauern. Diese schauen sich die vielfältigen Darbietungen an und entscheiden ganz subjektiv, ob jemand engagiert und freudig auf der Fläche ist oder nicht.

Also liebe Twirler, lasst uns die Zuschauer von den Sitzen reißen.
Das ist wirklich ein tolles Gefühl.

Und an die Zuschauer: Auch Ihr bringt unserem Sport durch die faire Anerkennung aller Darbietungen weiter. Sicher freut man sich für „seine“ Tänze ein wenig mehr. Das ist auch normal und gut. Der D.S.T.V. freut sich über das Interesse an dieser Randsportart. Bitte weiterhin Applaus für alle tollen Übungen oder eine freudigen Tanz, tolle Posen – unsere Twirler sind in allen Leveln sehenswert.

Weil sie leidenschaftlich sind...

Weil sie immer ihr Bestes geben...

Weil sie einfach Lust haben auf der Fläche zu stehen und euch zu begeistern…

Weil unser Sport so vielfältig ist...

Weil sie ganz einfach Twirler sind und den Sport lieben.

Beschlüsse International

  • Ab 2009 beträgt die Musiklänge für Senior Team/Gruppe EM + Cup of Clubs + WM
    • 3:00 Min – 3:30 Min +/- 5 Sekunden Karenz


  • CETB Covention am 06./07. 2008 in Genf/Schweiz


Der CETB veranstaltet jedes Jahr eine Convention für Athleten und Coaches. Quer durch die Twirlingdisziplinen werden workshops mit internationalen Trainern angeboten. Die Lehrgangsgebühr beträgt 50,00€ zzgl. Fahrt und Übernachtung.

Jedes europäische Land darf 15 Athleten anmelden. Unter www.cetb.org
können detaillierte Informationen eingeholt werden.

 

WM 2008 in Irland

Es haben folgende Twirlingsportlerinnen an der WM 2008 teilgenommen:

Junioren Freestyle:
Beatrice Adelmann


Ann-Kristin Hildenhagen

Senioren Freestyle:
Stephanie Wagner


Katharina Kling

Junior-Duo:
Ann-Kristin Hildenhagen & Beatrice Adelmann

Cup of Clubs 2008 in Rüsselsheim ein voller Erfolg

Es war ein wirklich großes Ereignis in Rüsselsheim und auch für die vielen Helfer des D.T.S.V. 650 Twirler und Twirlerinnen gaben beim europäischen Cup of Club ihr Bestes. Zur Eröffnungfeier freute sich der D.T.S.V. über die Anwesenheit von Delegierten der Stadt Rüsselsheim, sowie über den Besuch des Bürgermeisters aus Niedereschach, der es sich nicht nehmen ließ, den Sportlerinnen der TTSG Niedereschach, persönlich seine Glückwünsche für das Turnier zu übermitteln. 

Wie bereits erwartet führten die französischen Sportlerinnen das Starterfeld wie gewohnt an. Die Deutschen Sportlerinnen konnten sich mit wirklich ansprechenden Leistungen im Mittelfeld etablieren und zeigten als "internationale Debütanten" hier und da mal Nerven. Besonders hervorzuheben bei den Freestylern ist Dominique Hedrich, die sich mit dem 20. Platz gerade noch so für das Semifinale qualifizierte und dann mit einer fehlerfreien Kür sich auf den 15. Platz nach vorne kämpfte.

Der D.T.S.V. konnte sich insgesamt über drei Finalteilnahmen freuen. Das Junior Duo Julia Marksteiner/Diana Eisenzapf von der TTSG Niedereschach konnte den vierten Platz der Vorrunde auch im Finale erfolgreich mit einer engagierten Vorführung verteidigen.

Auch die beiden deutschen Gruppen vom TV Langenselbold und der TSG Niedergirmes konnten Ihre Plätze im Finale erneut bestätigen. Niedergirmes konnte sich mit einer tollen Choreografie von Katharina Kling, die auch als Ersatz in der Gruppe kurzfristig mittanzte einen sechsten Rang erreichen. Die Gruppe des TV Langenselbold konnte mit einer sensationellen Darbietung, gleich 2x eine nahezu fehlerfreie Choreografie zeigen. Die Noten fielen durch die erbrachte Topleistung Twirlerinnen aus Langenselbold entsprechend hoch aus und der vierte Platz wurde vom Verein gefeiert.

Die 15 teilnehmenden Ländern waren von der Organisation des Cup of Clubs sehr angetan. Gerne hat der D.T.S.V. die Dankesschreiben aus verschiedenen Ländern gelesen und gibt dies gerne an alle Helfer die zum Gelingen des Cup of Clubs beigetragen haben weiter. Viele kleine selbstständig agierende Inseln, wie zum Beispiel, das Rechenzentrum, die Hallensprecher, die Juryobmänner, Floormonitor, die Küche, die Ordner, der Fanstand, Kasse, Fotgrafen, Videofilmer und viele Helfer mehr gaben ihr Bestes und deckten Ihre Bereiche bestens und selbstständig ab.
Auch die Stadt Rüsselsheim hat einen erheblichen Teil zum Erfolg beigetragen. Das Ziel, das die Länder Deutschland als einen freundlichen und zuvorkommenden Gastgeber wahrgenommen haben, konnte bestens erfüllt werden.

Schauen Sie sich doch Bilder vom Cup an oder
bestellen Sie sich ihr eigenes Video vom Cup of Clubs in Rüsselsheim.

Liebe D.T.S.V. Vereine nochmals vielen Dank für Eure Hilfe. Ohne Euch hätten wir das nie so toll hinbekommen!
Es dankt das gesamte D.T.S.V. Präsidium für den erfolgreichen Verlauf dieser internationalen Veranstaltung.

Leute: WIR HABEN ES GESCHAFFT :-))))))))

Hirschau startet 2009 bei den Sichtungswettkämpfen

Hirschau. (u) Eine große Herausforderung wartet auf den Musikzug der Stadt Hirschau - in besonderer Weise auf dessen Majorettengruppe - im Februar 2009.
Zum zweiten Mal nach 2003 hat der „Deutsche-Twirling-Sportverband“ den Musikzug mit der Ausrichtung eines großen DTSV-Sichtungsturniers beauftragt. Rund 150 Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Deutschland werden am 7./ 8. Februar 2009 in der Kaolinstadt erwartet. Sie alle wollen sich in den verschiedenen Wertungsklassen für die Endrundenwettkämpfe in Bernbach, Niedereschach und Korbach und letztlich für die deutschen Meisterschaften qualifizieren. Diese finden am 23./24. Mai 2009 in Wetzlar statt.
Es versteht sich von selbst, dass die gastgebenden Hirschauer Mädchen dem Twirling-Top-Ereignis mit besonderem Ehrgeiz entgegenfiebern. Als Maßstab gelten die ausgezeichneten Platzierungen, die 2003 beim Endrundenturnier in Villingen-Schwenningen erzielt wurden. Die „Kleinen“ ertanzten damals einen sensationellen 2. Platz in der C-Kategorie, die „kleinen Großen“ in ihrer Altersklasse einen nicht weniger beachtlichen 6. Rang.
Unter Leitung von Kerstin Ackermann, Daniela Siegert und Manuela Tardel haben die Baton schwingenden Mädchen schon vor Wochen mit dem Training begonnen. Letzten Samstag und Sonntag erhielt das Trainergespann gleichermaßen prominente wie kompetente Unterstützung. Mit der Brigitte Steinhüser (Gelsenkirchen) hatte Musikzug-Chef Werner Stein - selbst Mitglied im DTSV-Bundesvorstand - eine anerkannte D.T.S.V.-Trainerin nach Hirschau holen können, die mit den Mädchen zwei Tage lang die Showtänze einzustudierte.
Am Ende des zweiten Tages zeigte sich Brigitte Steinhüser sehr zufrieden mit den Trainingsergebnissen. Das neunköpfige „Modern-Team“, das zur Filmmusik von „Six feet under“ tanzt und twirlt machte ebenso beachtliche Fortschritte wie die elfköpfige Tanzgruppe mit ihrer Boogie-Woogie-Darbietung. Gleiches galt für das „Mini-Duo“. Dessen Tanz wird von dem Kiddy-Context-Song „Gut, dass es Mütter gibt“ musikalisch begleitet.
Bei der Abschlussbesprechung ermahnte Brigitte Steinhüser die jungen Tänzerinnen, sich auf dem Erlernten nicht auszuruhen, sondern vielmehr das Training weiter zu intensivieren. Mit einem einmaligen wöchentlichen Training sei es nicht getan. Im Februar erwarte man in Hirschau starke Konkurrenz. Sie komme vor allem aus Villingen, Wetzlar, Niedereschach, Bernbach, Korbach und Würzburg.
Majoretten-Chefin Kerstin Ackermann kündigte an, dass man ab sofort samstags Sonderschichten einlegen werde, um im Februar als Gastgeber erfolgreich bestehen zu können. Ziel sei es in jedem Fall, sich für die Endrundenwettkämpfe zu qualifizieren.


Die Majoretten des Hirschauer Musikzuges sind am 8./9. Februar 2009 Gastgeber des DTSV-Sichtungsturnieres. Ca. 150 Tänzerinnen und Tänzer aus ganz Deutschland werden dazu erwartet. Da man selbst erfolgreich abschneiden und sich für die Endrunde qualifizieren will, holte man sich mit Brigitte Steinhüser (hinten 2.v.r.) eine D.T.S.V.-Trainerin nach Hirschau. Unter ihrer Regie trainierten die Mädchen am Wochenende intensiv zwei Tage lang in der Schulturnhalle. Mit im Bild die örtlichen Übungsleiterinnen Kerstin Ackermann (hinten l.), Daniela Siegert (vorne l.) und Manuela Tardel (hinten 3.v.l.).

So viele Batons

Die Solos habe ich wertungstechnisch auf Anhieb einwandfrei hinbekommen. War entspannend für das Gehirn einfach Schwierigkeiten zählen und gut. Für mich war es als ob ich in graue Vorzeit zurückversetzt wurde. Beispiel:

http://www.youtube.com/watch?v=O1ZYWLlHafM

Aber dann ging es los mit zwei Baton.... Sie hatten zunächst mal keine Lust die Rolemodels anzuschauen. Wie ich am Abend von meinem „neuen rolemodelvideo“ auch erkannt, das die Beispiele wirklich „old-fashioned“ waren im Vergleich was wir da als Übung so sahen. Die Schlaufen machte selbstverständlich jeder. Eine interessante Erkenntnis war auch, dass bei zwei und auch drei Batons in „Layern“ gearbeitet wird. Die Stäbe werden voreinander gesetzt, damit die Schwierigkeiten laufen. Ein weiterer Satz hat sich mir eingeprägt: „Der Kleine Stab darf nicht fallen“ Der Anfänger würde immer nur den Stab oben beobachten und muss dadurch die Übung unten quasi Blind machen. Das sei nicht so geschickt. Das sah ich ein, dass dies ein Vorteil ist. Normal sei jedoch, das man immer nach oben kucken möchte und das muss man abstellen. OK, und einen gutes Mehrbaton erkennt man auch dadurch, dass man auch in eine andere Richtung schaut nicht nur nach oben. Auch die Übungen mit Gegenrichtungen sind besser als die, wie wir es machen, Rechts und links in eine Richtung. Alles Klar ich war bereit. Und dann ging es los : ))) Ja mei, da hat ein Japaner mit zwei Batons rumgewirbelt wie unsere Besten mit einem Baton gerne wirbeln würden. Doppel Illusion mit zwei Baton alles easy. Vorne - hinten - Groß - klein -Ich fand ich schon super. Die Versierten beurteilten ihn, wie könnte es anders sein, als etwas variantenlos (oft rechts-rechts Schleudernd). Tja, das Vorne, hinten-herum gewirbel war den anderen dann doch etwas zu einfach . Sie gaben aber zu „...auf dem ersten Blick schon spektakulär“. Es war ja auch mein erster Blick: ) Die Franzosen haben auch einen leicht verwirrten Eindruck gemacht. Das hat mich beruhigt. Beim 2. mal ist mir das auch aufgefallen. Fands aber noch immer KRASS –klasse. Also, eines ist sicher, über A oder B brauchen wir uns in den nächsten Jahren def. keine Gedanken zu machen. Wir sind dann doch eher „B’s“

Xavier aus Frankreich hat sich wohl auch als Juror beim internationalen Cup versucht. Als er gerafft hat, dass er einmal 3 Batons bewerten müsse, hat er fast eine Herzattacke bekomme. Jackie Stewart meinte: „Doch das kannst du“ –„nein, auf keinen Fall“ – „Doch du wirst es können, es ist nur eine!“

Interessante Ansichten

In Irland bin ich brav auf die Meetings getrabt und habe mir das volle Programm vom Judges-Committee über den Vorbereitungslehrgang für den international cup bis zum wm judgesmeeting reingezogen.

Der erste Tag war etwas ermüdend viel Geplänkel keine Entscheidung alles echt amerikanisch „Everyones Darling“ – Bei den Diskussionen wer beim cup verbotene Übungen macht, die nicht in B gezeigt werden dürfen und wenn über eine Schulter gerollt wird dann darf man und wenn über 2 dann nicht.... oder 1/2 Monsterrolls die am Hals aufhören darf man nicht, wenn sie aber unter dem rechten Arm abgenommen werden dann doch wieder.... Auf die Frage hin, für wenn denn der international Cup ist ---- ja für neue Länder--- dachte ich mir, dass sie sich doch wirklich auf anderen Ebenen bewegen und keine Sekunde darüber nachdenken, ob ein Land wie Südafrika oder auch wir uns mit verbotenen Übungen auseinander setzen können. Zum Teil kennen wir noch nicht mal diese aus deutscher Sicht verstaubten Twirlingdisziplinen, die bei uns glaube ich bereits 1996 abgeschafft wurden. Das Solo entspricht unserem ganz Asbachuralten Solo-Twirl.... Oldstars erinnert ihr euch noch an das „U“.

Auch Ron Kopas aus Canada meinte nur, also er könne gar nicht verstehen, wieso die anderen Länder das nicht alles auch so machen. .... Auf der anderen Seite haben sie gejammert, dass sie Rückgänge zu verzeichnen haben, wie auch die USA.

Weiter im Thema wer A oder B solo ist.... Mein gewagter Vorschlag, um auch den verbotenen Übungen, die ja schließlich auch einer kontrollieren muss zu entgehen. Man könnte sie ja auch alle zusammen in ihren Altersklassen starten lassen und die Juroren teilen sie in A oder B ein, oder lassen gar nicht mehr nach ihrer ersten Vorführung auf die Fläche konnte gar keine Freunde gewinnen.

Alles muss so sein wie es war... Aus Sicht Japan/USA/Canada verständlich, weil sie mehr Twirler auf internationale Turniere schicken können und dieses System ja haben und wissen (auch nicht immer, weil sich manche einen Vorteil in B erhoffen) wer wo ist.

Sie gaben ich auch im TA Meeting alle Mühe die 15 „anderen Länder“ für 2 und 3 Batons zu vergleichen, über eine Stunde hat eine USA Startrainerin uns Übungen gezeigt ... ich fands gut.

Im Übrigen wer bei seinen Aerials keine Schleifen macht ist Novice, das ist die Stufe unter dem Anfänger.... „Nun ja“ dachte ich gut, dass wir erst mal nur mit 2 Stäben rummachen und die uns nicht sehen. Aber das Rolemodelvideo habe ich mir mal unter den Nagel gerissen. Also Bina, Step, Lara Sanne und ich konnten sich nur für das oberste Level einigermaßen erfreuen. Vielleicht können wir dieses Thema ja mal einen Lehrgang behandeln. Echt interessant Eure Meinungen zu diesen Disziplinvarianten zu hören.

Norwegen hat weniger Drops

Andere Länder andere Sitten. Norwegen hat für sich eine interessante Methode entwickelt, die Twirler und deren Trainer dazu zu bringen weniger Drops zu machen. Ab einer bestimmten Dropzahl erfolgt keine Wertung.

Der Verband ist mit dieser Vorgehensweise sehr zufrieden, da sich innerhalb kürzester Zeit folgende Dinge grundlegend geändert haben.

  1. Es fallen bedeutend weniger Stäbe.
  2. Die Übungen die gezeigt werden, werden auch technisch besser dargeboten, da das was gezeigt wird, möglichst gut gezeigt wird, damit ein paar Punkte zusammen kommen.
  3. Die Twirler/Trainer lernen ihr tatsächsliches Können besser einzuschätzen.

Der Deutsche Twirlingsport Verband hat diese Idee mit Interesse zur Kenntnis genommen. Ein interessanter Ansatz.

Meine kleinen Schwestern!

Yvette Weber, Majoretten Stockhausen

Nach den Meisterschaften 2003, in denen Jana und Lena ihre ersten Solos getanzt hatten, wurden sie für die Nachwuchsgruppe 2004 nominiert. Sie waren natürlich super glücklich und freuten sich schon auf das erste Training.

Als sie von ihrem ersten Training an einem Samstag Abend zurück kamen, waren sie fix und fertig.

Sie sagten, dass sie “DA” nie wieder hin gehen würden, denn es wäre so schwer und sie würden mit so vielen guten in einer Gruppe tanzen. Und deshalb würden sie auch “100%-ig” nie tanzen. Aber natürlich kam alles anders. Am nächsten morgen konnten sie es kaum erwarten ins Training gebracht zu werden. Denn schließlich würden sie es trotz schlimmen Muskelkater (und noch mehr Katharina-Training) durchziehen.

Und als der Tanz fertig war und sie viel dazu gelernt hatten und die Meisterschaften anfingen wurden sie auch belohnt. Sie durften tanzen. Und nicht nur Samstags, zum Üben, sondern auch Sonntags, als es zählte. Ich war richtig stolz auf die beiden. Nicht nur, dass sie tanzen durften, sondern weil sie es geschafft hatten durchzuhalten. Obwohl Lena mehrmals mit dem Gedanken gespielt hatte in der Nachwuchsgruppe aufzuhören. (Noch mal ein großes Lob an euch beide!) Die Meisterschaften neigten sich dem Ende: die Deutsche Meisterschaft 2004 kam und beide durften tanzen! Leider konnte ich nicht dabei sein, aber auch das haben sie “mehr oder weniger” gut hingekriegt. Danach kam hoffen und bangen, würden sie für 2005 wieder nominiert? Dann kam die E-Mail von Susanne, Katharina. Ja, beide dürfen wieder dabei sein! Ziel, nicht nur für die Trainer vom D.T.S.V., sondern auch für Lena und Jana ist Slowenien!

Mit ihren Solo-Tänzen lief es dieses Jahr auch sehr gut. Lena qualifizierte sich, mit ihrem Dance, sofort für die B-Kategorie. (Ich musste sogar weinen, als sie ihren Tanz mit 0 Drops schaffte.) Und Jana machte zum ersten (und leider auch zum letzten) Mal Mehr-Baton. Den sie meiner Meinung nach auch sehr gut gemacht hatte, obwohl es nicht für die B-Kategorie reichte.

Für das Jahr 2005 bekommen sie ihre Solo-Tänze von den D.T.S.V.-Trainern gemacht. Ich hoffe, sie lernen mehr dazu und können sich verbessern.

Ich bin so stolz auf die beiden!! Obwohl Jana sehr selbstkritisch ist, sie weint sofort, wenn ihr der Stab runterfällt, auch wenn es nur 1 Mal ist. Und Lena Füße hat, die viele Trainer am liebsten abschneiden würden. Deshalb wünsche ich ihnen für das Jahr 2005 viel Erfolg, und hoffe, dass sie selbst wieder so viel Spaß haben, wie dieses Jahr und mir genauso viel Spaß bringen.

Anmerkung der Redaktion: In diesem Jahr ist auch Yvette für die Nachwuchsgruppe nominiert.:-)

D.T.S.V. Ausbildung zum Trainer C

Es geht wieder voran!

Die Nachfrage nach fundierter Trainerausbildung steigt bei den D.T.S.V Mitgliedsvereinen an. In der Lehrgangssaison 2009  findet der angebotene Ü-fachliche Lehrgang statt.

An 5 Wochenenden werden:

  • Sportbiologie
  • Trainingslehre
  • Bewegungslehre
  • Pädagogik
  • Psychologie
  • Ernährung
  • Sportgeschichte
  • Verbandswesen gelehrt.

Der D.T.S.V freut sich, dass einige Vereine den Nutzen des angebotenen Angebots, kompetente Trainer ausbilden zu lassen, erkannt haben. Es ist ein großer Unterschied zwischen einem ausgebildetem und einem selbsternannten Trainer. Abgesehen davon, wird durch eine erfolgreich bestandene Prüfung eine Trainerlizenz erworben, die deutschlandweit gültig ist.

Die Vereine erhalten für lizensierte Trainer höhere Zuschüsse.
Der überfachliche Teil schließt mit einer schriftlichen + praktischen Prüfung ab. Danach folgt der fachliche Teil der Ausbildung, der wiederum an 4 Lehrgangswochenenden in der Saison 2010 mit Stephanie Paulus-Reschke erfolgt.  Kombilehrgänge Dance/Mehrbaton/Speed/Choreographie/Minifree/Miniduo/Miniteam werden aus Trainersicht bearbeitet. Stephanie Paulus-Reschke freut sich heute schon darauf mit gut vorgebildeten Interessenten zu arbeiten. Am Ende der Ausbildung steht dann die Prüfung, die einen schriftlichen sowie einen praktischen Teil enthält und mit der Trainer C Lizens abschließt.

Auszeichnung für Leona Muskat für außergwöhnliches ehrenamtlichen Engagement!

Die Majoretten Stockhausen haben ihre Trainerin Leona Muskat für den Ehrenamtspreises 2009 angemeldet. Dotiert wurde dieser Preis mit 300 € in der Kategeorie "Jugendpreis"

"Trainerin, Psychologin, Phyiologin, zuständig für die Organisation, Jury-Mitglied bei Meisterschaften Ansprechpartnerin für den Vorstand", so beschreibt der Antragsteller - die Majoretten Stockhausen - die Aufgaben von Leona Muskat. Mit bereits 14 Jahren trainierte sie eine eigene Twirling-Gruppe und hat sich seit dem ständig weitergebildet. Heute ist Leona im Besitz einer Trainer-C Lizenz. Insgesamt betreut Leona im Verein rund 100 Personen, davon rund 80 Kinder. Das Erlernen und die Stärkung des Solzialverhaltens der jungen Generation ist dabei ein besonderes Anliegen ihrer ehrenamtlichen Arbeit.

So ist nicht nur der Heimatverein - die Majoretten Stockhausen stolz auf seine engagierte und sympatischen Trainerin. Auch der Deutsche Twirlingsport Verband freut sich mit, das Twirlingsport - auch wenn der Bekanntheitsgrad noch ausbaufähig ist - auch als Förderungswürdig erachtet wird. Dies motiviert vielleicht auch andere Vereine, seine Trainer weiter zu unterstützen. Leona hat sich auf jeden Fall sehr über diese Auszeichnung und die Anerkennung ihrer Leistung gefreut.

Twirlingsport ist eine wunderbare Sportart, die mehr und mehr an Stellenwert gewinnt.

Je mehr Vereine sich gerade in der Öffentlichkeit engagieren, zum Beispiel in den Schulen, Zeitungen, in den Gemeinden und deren Gremien die Aufmerksamkeit gewinnen, desto größer die Chance mehr Trainer für die Vereinsarbeit zu gewinnen.

Majorettengruppe Stockhausen - Pleiten, Pech und Pannen…

Freitag, ca. 20.00 Uhr. Wir Trainer packen in unserem Räumchen im DGH die Kostüme für`s Turnier in Niedereschach ( Schwarzwald). Ein Duo-Kostüm fehlt. Wir beschließen noch einmal nachzusehen. Nach etwa 1 Stunde suchen, telefonieren, herumgrabbeln in sämtlichen Regalen, Kisten und Kleidersäcken

Stellen wir fest: es fehlt. Plan B kommt zum Einsatz. Irgendwas anderes muß doch noch hier rumliegen was passt. Gut.

Alles da, außer den Teamkostümen, die unser Six Pack jeder selbst mit nach Hause genommen hat. Los kann`s gehen.

Samstag ca. 4.50 Uhr morgens. Da wir für 70 Personen einen Doppeldecker bestellt haben ist die Freude groß. Auch Niedergirmes dieses mal mit eingeplant, die in Wetzlar auf uns warten.Weil jeder einen guten Platz im Bus ergattern will, sind alle pünktlich da. Alle, außer dem Bus. Gegen 5.15 Uhr und ca. 25 Minuten im Regen samt Gepäck beschließen wir Horst anzurufen. Erfreut über die Uhrzeit nach mehreren Telefonaten mit dem Busunternehmen leistet er uns schließlich Gesellschaft.

Gegen ca. 6.00 Uhr trifft der Bus ein. Grund der Verspätung: Bei der Informationsübergabe von uns über die Busunternehmen bis zum Busfahrer scheinen ca. 15 Minuten verloren gegangen zu sein. Die restliche Zeit wurde versucht in der Großstadt Stockhausen das DGH zu finden.

Ca. 6.05 Uhr, kurz vor Leun bekommen wir einen Anruf. Horst, der sich im Auto hinter uns befindet schlägt vor, die Kofferraumklappe des Busses zu schließen, damit wir keine Koffer unterwegs verlieren. Gut.

Kurz vor Wetzlar bemerkt Yvette, dass sie die Turniermeldung vergessen hat, das heißt pro nachgemeldetem Tanz 5 Euro Strafe. Nach ca. 30 Min Anweisungen an zu Hause alles im grünen Bereich.

In der Zwischenzeit kommt mir noch einmal der Gedanke: wir haben alles, außer den Teamkostümen, die jeder selbst mitgenommen hat…

Ich beschließe nachzufragen. Ergebnis: positiv! Das vergessene Kostüm wird gegen 6.30 Uhr nach Leun gebracht und kann mit einer später fahrenden Familie noch nachgebracht werden.

Nachdem sich die Lage beruhigt hat, und ich vorne so aus dem Bus schaue , denke ich darüber nach, wie dumm ich wohl jetzt auf dem Foto geschaut haben muß, was gerade am Autobahnrand von uns geschossen wird. Naja, ich denke wenn es dem Busunternehmen zugesandt wird, werden sie mich wegschneiden…

Mit etwas Verspätung kommen wir in Niedereschach an… fast… wenn jetzt der Doppeldecker unter der Brücke durch gepaßt hätte. Nach etwa 10 km Umweg kommen wir schließlich an und werden mit Begeisterung empfangen.

Das Turnier kann beginnen. Modern, Six Pack Anfangsstellung, und das falsche Lied geht los, hoppla, hatten wir wohl eine CD vertauscht.

Der Tanz beginnt, die Mädels geben alles, sogar das Kostüm… Beim Versuch alles wieder korrekt an Ort und Stelle zu ziehen und zu befestigen vergehen gute 15 Sekunden und gefühlte 15 Minuten.

Unsere nächste Gruppe geht an den Start. Es gibt gewisse Regeln beim Turnier. Unter anderem dürfen keine Schimpfwörter auf der Fläche benutzt werden, egal wie sehr man sich über seine Fehler ärgert. Wir haben die Disqualifikation dann einfach ohne viel Aufsehen hingenommen. Es wäre eine Silbermedaille geworden…

Auch alle weiteren organisatorischen Dinge gestalteten sich etwas schwierig, da das Handy einer Hauptverantwortlichen ein kurzes Bad in der Kloschüssel genommen und seine Funktion bis auf weiteres eingestellt hat. Obwohl wir Niedergirmes 2 Mal fast in der Halle vergessen hätten bekamen wir Betreuer auf der Heimfahrt ein bisschen Milch , die nach Joghurt gerochen hat zum trinken und anstossen auf die schönen Leistungen der Mädchen. Das nächste Turnier ist in Planung, und wir freuen uns auf die Busfahrt mit Niedergirmes! ;-) Dieses mal mit mehr Milch!


Das perfekte Chaos

Freitag, (noch 8 Tage bis zum Sichtungsturnier in Hirschau):
Von der Arbeit aus fahre ich direkt ins Training in unserem Dorfgemeinschaftshaus in Stockhausen. Um den Geräuschpegel niedrig zu halten, quetscht sich Yvette mit ihren 9 Miniretten in einen Extraraum (ca. 4x6 Meter), das muss für die Kleinen erstmal reichen. Marion befindet sich zeitgleich mit ihren Little Girls im Dorfgemeinschaftshaus des Nachbarortes.

Vor ungefähr einer Woche war Abgabetermin für die ärztlichen Atteste. Fragt man nebenbei mal so nach, hat die eine Hälfte bereits abgegeben und die andere noch nie was davon gehört. Da Marion die Liste hat, habe ich nicht wirklich den Überblick. Nach 2 Stunden Training ist Schichtwechsel. Die einen gehen, die nächsten kommen. Ein wenig Hektik scheint sich auszubreiten. Alle wollen irgendwas bezahlen. Schade nur, dass Marion die Kasse gerade hat. Auf kleinen Schmierzetteln notiere ich ordnungsgemäß die Finanzen. Da ich nicht rausgeben kann fangen alle Mütter wild an Geld zu wechseln während ich versuche Fragen zur Fahrt zu beantworten. Mit ca. 15 Minuten Verspätung beginnt das nächste Training.

Problem: in der Gruppe sind 2 Leute krank. Alle sind optimistisch. Es ist ja noch ne Woche bis zum Turnier. Marion kommt kurz vorbei und ich drücke ihr meine gesammelten Werke in die Hand. Als ich sie nach der Liste wegen den fehlenden Attesten frage, erfahre ich, dass ich diese schon im letzten Training bereits verantwortungsvoll an mich genommen habe. O.K. Nach dem Training finde ich auf meinem Anrufbeant- worter ca. 4 Nachrichten vor. Während den Telefonaten sehe ich meinen Freund zufällig vorbeilaufen. Bis alle Klarheiten beseitigt sind ist es 23 Uhr.

Samstag, (noch 7 Tage):
Da die Mädels die Tänze auch mal in der Halle üben möchten schieben wir ein Sondertraining in der Braunfelser Halle ein.

10-17 Uhr: Yvette und ich sortieren einen Tanz nach dem Anderen während Marion zu Hause mit den TSU 0105 und bis 1:02 Uhr letzten Kostümen kämpft. Horst trifft zeitgleich letzte Vereinbarungen mit dem Busunternehmen und dem Hotel. Diese wollen genaue Teilnehmerzahlen und Zimmerbeleg- ungen genannt haben. Nach dem Training fahren Yvette und ich zu ihnen um selbiges zu besprechen. Es stellen sich 2 weitere Krankheitsfälle heraus.

Sonntag, (noch 6 Tage):
10-17 Uhr: der Rest unserer insgesamt 24 Tänze möchte in der Halle üben. Die Zwerge fragen ganz aufgeregt nach ihren Kostümen …J … sch… Kostüme! Marion beschließt 4 Tage Urlaub zu nehmen.

Montag, (noch 5 Tage):
Als ich von der Arbeit komme hat Marion bereits mit dem Training mit Jolly Joker angefangen. Da Jannike völlig überraschend auf eine lang geplante Klassenfahrt nach England fährt, beschließen wir, dass Lena den Tanz lernt. In unserem Nachrichtenblatt erscheinen für alle Aktiven die wichtigsten Informationen zur Fahrt. Nach einer Stunde telefonieren und Computer ist der Text fertig, denn montags ist Abgabe.

Dienstag, (noch 4 Tage):
Yvette trainiert im Dorfgemeinschaftshaus mit den Dancing Dolls, ich zeitgleich im DGH des Nachbarorts Solos während Lisa und Steffie versuchen die Little Ladies mit ihrem Zwerge-Modern zu sortieren. Ein Zwerg ist krank. Der Tanz wird für den Notfall von 10 auf 9 umgestellt, was bei 6 jährigen spontan immer gut klappt! 18 Uhr: Ich fahre zu Marion um die Passanträge zu sortieren und sämtliche Listen auf Vordermann zu bringen. Marions Esszimmertisch befindet sich im Ausnahmezu- stand: Ordner, Listen, Kostüme, alles, was man eben so braucht. 3 Nachrichten auf dem Anrufbeantworter, 2 SMS. Aktueller Stand der Kranken: 6

Mittwoch, (noch 3 Tage):
Ich erstelle Ersatz CD`s und beschrifte diese ordnungsge- mäß. Marion überprüft alle Kostüme auf Vollständigkeit und Anwesenheit. Yvette bringt den Hallenschlüssel vom Wochenende zurück zur Kreisverwaltung. Ein Solo mailt panisch: Ich brauche noch ein Training! O.K.

Donnerstag, (noch 2 Tage):
16 Uhr: Das Mini-Modern von Lena und Jana ist von 10 auf 4 Personen geschrumpft. Die Mädels versuchen zu retten, was noch zu retten geht. Zeitgleich trainiert Marion mit ihren neuen Miniretten im kleinen Saal nebenan. 18 Uhr Teamtraining. Anschließend stellen wir eine Liste zusammen mit allem, was sich am Wochenende im Bus befinden sollte. Yvette bringt den Schminkkoffer und unseren Haarkoffer auf Vordermann. Der Schminkkoffer, der alte Werkzeugkoffer von Horst, sogar mit Radio! Darin befindet sich alles, was einige Mütter nicht mehr brauchten. Marion besorgt einige Dosen Haarspray und eine Kiste Strumpfhosen für die Allgemeinheit. 6 Nachrichten auf dem Anrufbeantworter.

Freitag, (noch 1 Tag):
Das DGH bricht aus allen Nähten. Erstaunlich mehr Leute als sonst möchten plötzlich noch mal schnell Training machen! CHAOS! Ich sammle die letzten Atteste ein und stecke sie in meinen Korb. Den Letzten fällt auf, dass sie keinen Trainingsanzug haben und alles wird für den nächsten Morgen griffbereit zurechtgestellt.

Samstag, 1. Turniertag 5 Uhr Abfahrt.
Alle müden Gesichter verteilen sich auf die 2 Busse. Marion und Horst übernehmen den einen, Yvette und ich den anderen. Kurze Absprache – 84 Personen sind anwesend, 86 müssten es laut Anmeldeliste sein. Nach einiger Zeit finden wir heraus, wer fehlt und rufen an. Nach dem dritten Anrufen scheinen sie auch wach geworden zu sein und nach 15 Minuten betreten sie unter lautem Beifall den Bus. In der Zwischenzeit beschließe ich doch noch einmal nach Hause zu fahren, um die Atteste von gestern aus meinem Korb zu holen. Und endlich kann es losgehen. Anzahl der Kranken: 11 Personen Zum besseren Überblick und zur Sicherheit der Kleinen bekommt jeder eine Kappe und eine Umhängeschild mit Namen und Verein. Yvette, Lena und ich beginnen im Bus mit Schminken und Haare machen, während Marion im Nachbarbus die Kasse macht. Nach 2 Stunden machen wir Rast.

Alle Eltern nehmen Kinder zur Aufsicht, bis alle Kleinen untergebracht sind. Schichtwechsel. Lena und ich steigen in den anderen Bus zum Haare machen, während Marion mit der Kasse zu uns kommt. Ankunft. In der Kabine wird es hektisch. „Mein Kostüm ist nicht da!“ – „Nein, es passen nicht alle in einen Umkleideraum, deswegen ist dein Kostüm eine Kabine weiter.“ Die Großen schnappen sich alle Kleinen, die sie als die Unseren identifizieren können, während die Eltern uns die Kleinen zurückbringen, die in der Zwischenzeit auf der Tribüne Nachlauf spielen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hat jeder Trainer mindestens 200 Mal seinen Namen gehört.

Erfreulicherweise schaffen wir es, alle Kinder zur richtigen Zeit im richtigen Kostüm am richtigen Ort zu haben, auch wenn es mit der Aufwärm- phase ab und an echt kritisch ist. Ein Zwerg kommt völlig aufgeregt vom Getränkestand zurück, das Geld noch in der Hand: „Mama, du musst mitkommen, die sprechen hier ausländisch, ich verstehe die nicht!“

Abends geht es dann ins Hotel.
Sammelbestellung: Schnitzel oder Spaghetti.Während die Eltern gemütlich beisammen sitzen, finden auf den Zimmern die Partys mit Gurken- masken, usw. statt.
Unsere Zimmereinteilung scheint auch niemanden wirklich zu interessieren. Die Kleinsten stehen morgens um 5 Uhr schon wieder auf der Matte, während die Eltern noch K.O. sind vom „gemütlichen Beisammensitzen“. Kurz vor der Siegerehrung erklären wir den Kleinen, wie sie heißen und welche Dis- ziplin sie tanzen, damit sie sich die richtigen Urkunden abholen. Die Heimfahrt gestaltet sich in der Regel sehr ruhig. Nachdem sich alle mit Gemüse, Käse und Brot gestärkt haben, wird es schnell leise in den Bussen. Erst in der letzten halben Stunde wird noch mal laut gesungen und gefeiert, während wir in Stockhausen ankommen.

Wir Trainer haben es uns zur Regel gemacht, den Montag TSU studieren, Haare machen, in Stockhausen läuft alles Hand in Hand Ein schönens Team, zeigten leider Nerven und schafften durch die Drops die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft nicht.

Kein Amt, aber voll dabei - Zwei Vereine ähnliche Erfahrungen

Im Herbst 2000 fing mein „Amt“ als Twirlingmama an. Am Anfang ging es nur darum Ann-Kristin zum Training und zu den Wettkämpfen zu bringen. Irgendwann wurde ich dann gefragt, ob ich nicht bereit wäre etwas für den Verein zu tun.

So kamen dann im Laufe der Zeit immer mehr Aufgaben dazu, die es zu Erledigen gab, für die es aber kein „offizielles“ Amt in der Abteilung gibt. Inzwischen bin ich für die Lehrgangsanmeldungen, Hallenbelegung und Anmietung, Adressenpflege, Elterninfo, Homepagegestaltung, „Ansprechpartner für Alle“ und kommissarisch für die Pressearbeit (bis sich ein neuer Pressewart findet) zuständig.

Für meinen Mann, der z. Zt. Abteilungsleiter der Twirlingsportabteilung ist, übernehme ich größtenteils ebenfalls den Schriftverkehr, da er beruflich sehr eingespannt ist. So bekommt man mit der Zeit immer mehr Aufgaben, ohne selbst aktiv ein Amt im Verein auszuüben. Mir macht die Arbeit für den Verein sehr viel Spaß, auch wenn ich denke, manchmal wächst mir das ganze über den Kopf.

Ich würde mir wünschen, das sich andere Eltern ebenfalls etwas mehr für den Sport ihrer Kinder interessieren und sich mehr im Verein engagieren würden, denn nur so kann auf Dauer eine gute Arbeit für den Verein geleistet werden. Das gilt für das Organisatorische ebenso wie für das Training mit den Kindern. Petra Hildenhagen

Viele Ämter !!
Mir ist es fast genauso wie Frau Hildenhagen ergangen. Bei Danys erstem Turnier in Herxheim 1998 wurde ich mehrfach bekniet, das Amt des Schriftführers zu übernehmen. Das einzige, was ich machen müsste, wäre ein Protokoll bei den Sitzungen zu schreiben??!!! Völlig ahnungslos, was da in den Jahren auf mich zukommen würde, habe ich dieses Amt übernommen.
Nach einiger Zeit war ich nicht nur Schriftführer, sondern auch Pressewart, Sportwart, kümmerte mich um die Auftritte, Meisterschaften, Übernachtungen, Lehrgänge, Arbeitspläne, die Homepage und war Ansprechpartner für alles.

Twirling bestimmte mein Leben besonders als Brigitte weggezogen und Dany das Training übernommen hat. Da sie erst 14 Jahre alt war, habe ich zunächst die Aufsichtspflicht übernommen und zusammen mit ihr alle Entscheidungen über Lehrgänge, Meisterschaftstänze, Auftritte, Trainingszeiten usw. getroffen. Bei uns zu Hause gab es fast kein anderes Thema mehr als Twirling.

Mit der Zeit konnte ich andere Mütter motivieren, die Aufsichtspflicht zu übernehmen. Wir hatten tatsächlich das Glück, dass es Mütter gab, die ab und zu ins Training schauten und sich dafür interessierten, was ihre Kinder machen. Genau diese Mütter habe ich in der Jahreshauptversammlung als Beisitzer vorgeschlagen, was sie auch annahmen und sich von da an noch mehr engagierten. Leider gibt es aber auch Mütter, die ihre Kinder nur abliefern und froh sind, diese für ein paar Stunden untergebracht zu haben und die Arbeit gerne der Vorstandschaft überlassen.

Doch wer ist die Vorstandschaft?
Auch wir sind nur Mütter die ein Kind im Verein haben und diese Arbeit ehrenamtlich machen!! Wie viel einfacher wäre es, wenn man diese Arbeit auf mehrere Schultern verteilen könnte? Wie viel Unmut könnte manchmal vermieden werden, wenn sich mehr Eltern für den Verein engagieren würden? Denn nur so kann eine gute Arbeit für den Verein geleistet werden. Zwischenzeitlich haben wir vier Beisitzerinnen, die gerne bereit sind, sich für den Verein einzusetzen, nicht nur im Training sondern auch in der Organisation. Zu lange habe ich alles selbst gemacht um sicherzugehen, dass es auch richtig gemacht wird.

Irgendwann war mir klar, dass ich mehr delegieren muss und es auch mal in Ordnung ist, wenn etwas nicht ganz klappt. Ein paar willige Mütter gibt es in jedem Verein die bereit sind, ein paar kleine Aufgaben zu über- nehmen man muss sie nur finden und motivieren können. Bei einem großen Verein wie dem TV Langenselbold müsste dies doch möglich sein.

Ich wünsche Frau Hildenhagen jedenfalls viel Glück dabei.

Vera Neu

2008 - Die schönste Zeit die ich bis jetzt hatte.

Turniersaison `08 Gruppe Junior:

1. Turnier : Katastrophe
Ja gut, Mädels , wir tanzen auch gleich ... ja okay .Wir liefen auf und ich glaube wir machten uns alle mehr Gedanken darüber ob man Schweißflecken bei unseren T-Shirts sah , oder eben nicht.
So sah dann auch das Ergebnis aus. Ich glaube es waren 24 Drops, da bin ich mir aber nicht mehr ganz so sicher. So stieg die Motivation dann auch nicht gerade sehr an im Training. Jedoch konnten wir die Drops verringern.


2. Turnier : Nein? Echt? Jetzt aber!
Ich fuhr gar nicht mit dem Bus , so wie alle anderen und als ich in der Halle ankam , war alles schon klar. Sally tanzt die Gruppe! Das einzigste was ich noch fragen konnte: Hallo? Kann mich mal jemand aufklären bitte ?Ich meine, sie kann doch gar keine Positionen und nichts?
OK, es fiel eine aus und wenn Sally nicht tanzt, keine Gruppe und so auch keine Punkte . Außerdem haben wir alles schon im Bus durchgeplant. Formationen sitzen, der Stab ist kein Problem , nur noch mal die Exchange durchgehen. Gut, das konnten wir schaffen. Da sah ich auch kein Problem! Ich glaube Sally, wir sind dir alle sehr dankbar! Ohne dich hätten wir das alles nicht möglich machen können!

DANKE*

Unser Ziel blieb trotzdem :weniger Drops.

Okay , das hatten wir geschafft. Mit um die 10 Drops waren wir zufrieden.(Für diesen Zwischenfall allemal!) Doch als wir die Punkte sahen und Leo uns sagte, wenn wir das nächste Mal 0-2 Drops machen und alles geben würden, hätten wir die Punkte für die Deutsche ... ging uns allen - ich sage jetzt mal - ein „Licht“ auf.

Blicktausch unter uns Mädchen folgte mit den gedachten Worten: Könnten wir das schaffen?
Und dann mit dem für mich motivierendem Ergebnis: JA! Ja wir wollen es schaffen!
Ab diesem Tag hieß es trainieren, trainieren, trainieren! – für alle! - auch unser Ersatzmann Vanny zog mit! ( SUPER!)
(Sally war jetzt feste in der Gruppe drin, da Sara am nächsten Turnier fehlte)

und dann ...


3. Turnier: letzte Chance

Einer für alle & alle für einen!
Wir waren bereit! Sara, die zwar in Gedanken bei uns war, Körperlich aber leider nicht da sein konnte, wartete gespannt auf den Anruf. Die Aufregung war ziemlich groß, doch wir waren alle zusammen, was wieder beruhigte. Vor dem Tanz saßen wir alle in einem Kreis. Jetzt gleich zählte es, es entscheidet sich das, wofür wir alle hart trainiert haben. Die letzte Zahl von der Wertung und dann alle zusammen: „WIR KÖNNEN DAS!“

Wir liefen auf, Anfangspose:
Stille ... auf einmal:
„Einer für alle ....
und alle für einen! KAMPFSCHWEINE “
riefen uns Yvette und Paddy von der Tribüne aus zu.

WoW mich durchfuhr große Gänsehaut und der Gedanke, versau es jetzt nicht ;-)
Die Musik startete, erster Exchange gefangen, jetzt auf! Ich habe mich noch nie so wohl gefühlt auf der Tanzfläche. Es war großartig. Egal wen ich aus der Gruppe anschaute, alle strahlten und waren voller Energie und Willen. Schlussbild, nur 2 oder 3 Drops. „JA“ wir fielen uns alle in die Arme .So etwas schönes!
In dem Moment war mir alles egal, ich war so stolz auf die Gruppe . Doch... dir Wertung fehlte noch... wir stellten uns auf und als der erste Wertungstafel hochging, liefen mir die Tränen. Wir hatten es geschafft! Wir hatten es wirklich geschafft!Alles was wir die letzte Zeit gemacht haben hatte sich gelohnt.
Jetzt aber schnell in die Kabine um Sara anzurufen, weil sie ja immer noch zitterte und nicht wusste wie es war. Als sie dran ging haben wir alle gerufen, dass wir es geschafft haben und obwohl wir kein Lautsprecher anhatten hörten wir alle wie sie sich gefreut hat.

  • super Tag – Und als wir bei der Siegerehrung auch noch 1. wurden, liefen mir erneut die Tränen.


4. Turnier: Deutsche =)
Das Training ging weiter, weil: 2 Gruppen sind auf der Deutschen ... d.h. : Anstrengen dann dürfen wir auf den CUP. Und das wäre für uns alle das schönste was wir uns vorstellen konnten. Der Tanz auf der Deutschen war ganz okay. Und das hieß wir durften mit zum CUP!!!=) Jedes Training begann mit riesiger Motivation.
Es wurde weiterhin viel trainiert und der Gruppenzusammenhalt stieg immer mehr an. In jedem Training habe ich so viel gelacht, das mir der Bauch wehtat - was aber dann so gesehen ein schönes Gefühl war.
Dann ging es langsam auch schon ans planen: Wo schlafen wir? Oder müssen wir jeden Tag wieder nach Hause fahren? Anfangs fanden wir leider keine Unterkunft, wir Mädels schlugen vor zu Zelten, doch Horst suchte weiter für uns. Dann im nächsten Training: „Wir haben ein Haus “ Unsere Gesichter strahlten. Wie geil, ein Haus für uns alleine. Es würde so toll werden! Dann verteilte Leo die Aufgaben, wer macht das Plakat, wer schminkt, wer macht die Haare, und wer macht die Spiele für das Training??
Wir teilten auch noch die Essenssachen und das Trinken ein, also wer was mitzubringen hat ; -)


Tag der Abfahrt:
...und es ging los in eine unvergessliche Woche für mich!
Alles war erledigt, Autos eingeteilt und das Gepäck mehr oder weniger verstaut. Es konnte also losgehen. In Leun haben wir dann noch versucht das letzte Zeug von Mone so gut es ging unterzubringen und die Mone noch ins Auto zu quetschen. Ich würde mal sagen, die Autos waren prope-voll.
Rüsselsheim gefunden, auf dem Weg zur Halle.(Großes Gelächter über die „dicken Büsche“, die wir kurz besuchten :P ) Am Parkplatz der Halle angekommen. Alle wollten schnell wie es nur geht hinein, doch dann Problem: Der Eingang ist zu ... wir liefen mit der ganzen Truppe zu jeder Tür um die Halle herum, bis uns dann Susanne zum richtigen Eingang winkte. Wären wir links rum gegangen, hätten wir uns den Weg und die Treppen gespart, naja so waren wir wenigstens mal in Bewegung. ;-)
Am Montag war das einüben des Eröffnungstanz, außer ein paar von uns, warteten alle auf den letzten Teil, den Katharina schon mit uns einstudiert hatte. Danach fuhren wir dann alle Hallen geschwitzt zu unserem Naturfreundehaus. :P

Gespannt gingen wir die Treppen zu unserem Eingang hoch und dann: die Überraschung. Es war wunderschön dort. Alle holten schnell ihr Gepäck hoch und verschwanden in ihren Zimmern. Die Zimmer waren auch toll und da die Einteilung schon in der Halle verkündet wurde und die 2 Zimmer direkt nebeneinander waren, verlief alles ganz gut. Bei dem Haus war noch ein riesiger Außenplatz mit Naturerkundungsspielen und einem kleinen Spielplatz (was sehr zum Vorteil war für uns ... =) ) Nachdem von allen erwartetem Essen, gingen die Meisten noch mal raus an die Luft und suchten das Waldschwimmbad, was sich als See rausstellte.
In der Zeit richteten Sally und ich die Deutschlandecke fertig ein =) Der Abend war sehr lustig, dann ging es auch schon ins Bett, mussten ja früh raus.

Dienstag:
Hieß es Generalprobe des Eröffnungstanzes und anschließend noch kurzes Gruppentraining. Als Jana S. dann aus Kroatien ankam, gingen wir alle noch zum mentalen Training zur Bille, was der Gruppe sehr gut tat, da sich jeder eine besondere Aufgabe für die Gruppe aussuchen konnte und sie uns einige Entspannungsübungen zeigte. Den Abend im Haus, wurden Frisuren und Schminke ausprobiert. Und dann wieder schnell ins Bett.

Mittwoch:
Kostümcheck. Wir mussten sehr früh aufstehen, um Bine für ihr Freestyle und Vanny für die Gruppe fertig zu machen.
Bei dem Musikcheck war es sehr interessant die ganzen Deutschen Tänze anzusehen, wie sie jetzt fertig gestellt waren für den Cup. An diesem Tag erhob sich die Aufregung ein bisschen ;-) . Danach ging es zurück in unser Haus und ab ins Schwimmbad. Dort war es ziemlich lustig und warm :P .

Donnerstag:
Letztes kurzes Training, dieses verlief ganz okay, doch man merkte das die Aufregung erheblich anstieg.

Freitag: Heute fing es an!
Wir waren sehr gespannt, was uns alles so erwartet und vollstens bereit, die Deutschen lautstark anzufeuern. Und wir waren alle sehr gespannt wie Bine es meistern würde =) Es war ein schöner Tag, auch wenn vielleicht nicht alles so glatt lief.

Freitag- Abend:
Ich holte die ganze Gruppe in ein Zimmer, nur die Gruppe. Da ich meine Aufgabe aus dem mentalen Training weiterführen wollte. Wir setzten uns zusammen und tauschten uns aus. Über die letzten Tage, Unstimmigkeiten und den bevorstehenden Tag. Auch wenn alles in Tränen endete, weil Leo uns das schönste sagte was sie nur sagen konnte und Sally ihren Dank an die Gruppe richtete , gab es mir das Gefühl, dass der nächste Tag schön wird!
Ich merkte bei diesem Gespräch wie eng wir alle zusammen gerückt sind. Wir waren wirklich EINE Gruppe. Jeder konnte sagen was ihn stört oder was er gut fand ohne das sofort losgezickt wurde oder die einzelnen Grüppchen sich zusammenzogen zum lästern. Man fühlte sich einfach richtig wohl!
Am Ende tanzten wir dir Gruppe im Kopf auf Musik mehrmals durch und sprachen dann über die einzelnen Dinge. Der letzte „Kopf- Tanz“ war bei allen GUT! Das stärke alle und gab das richtige Gefühl für den Auftritt!


Samstag:Der große Tag
Wir verbrachten den ersten Teil des Tages eigentlich nur damit, allen die Haare zu machen und sie fertig zu schminken. Dann wärmten wir uns auf und schon standen wir hinter dem Vorhang. Nun war es soweit. Wir wurden aufgerufen.
Als dies passierte, liefen mir fast dir Tränen ;-) es war ein so schönes Gefühl von so vielen unterstützt zu werden. Unser „Fan- Club“ hatte sogar T- Shrits gemacht ( Magenda farbend ). Und unser Tanz klappte auch sehr gut! Ich denke wir waren alle sehr zufrieden.

Samstag- Abend:
Unser ganzer „Fan- Club“ kam mit zu unserem Haus und es wurde gegrillt. Das war die Gelegenheit uns bei allen zu bedanken, was wir dann auch taten . Und dann wurde noch ein bisschen „gefeiert“. Es war ein sehr toller Abschluss =) !


Sonntag:Finale...
Wir saßen auf der Tribüne und feuerten die Deutschen an, sammelten Ideen und staunten bei manchen Tänzen doch sehr ....Dann kam die Abfahrt. Ende der schönsten Woche, die ich bis jetzt hatte !

An dieser Stelle möchte ich erst im Namen der Gruppe noch DANKE sagen, an alle die mit oder eher an uns gearbeitet haben. Ste und Sanne, es war wirklich sehr lieb, das ihr mit uns trainiert habt! Ihr habt uns Mut gegeben, das wir es doch noch schaffen können!
Als nächstes noch Danke an Horst und Marion. Ohne euch wären wir gar nicht dorthin gekommen , denn ohne Unterkunft und Organisation und ohne Kostüme wäre das alles sehr schwierig geworden, denn wer tanzt schon ohne Kostüm ;-)
Einen großen Dank auch an unsere Eltern und Leute aus dem Verein die extra gekommen sind um uns zu unterstützen! Das war sehr, sehr lieb! Auch bei unseren „Betreuern“ wollen wir und bedanken.

Der wohl größte Dank geht an unsere Trainerin Leo...
Leo, ohne dich hätten wir das alles nicht geschafft! DU hast uns so viel gegeben und so an uns geglaubt. Das ist wirklich einzigartig! Ich denke bei dir fehlen uns die Worte ... DANKE für dich!

Jetzt möchte ich noch etwas an meine Gruppe richten:
Ihr habt mir die schönste Zeit gegeben die ich bisher hatte! Ihr alle seit mir sehr nahe gekommen und ich weiß genau was ich an euch habe! Ihr seit mir alle so unendlich wichtig geworden. Im nachhinein ist mir durch diese Woche sehr viel klargeworden.(was ich hier nicht erläutern möchte ;-) )
Ich habe Menschen gefunden die mein Leben lang da sein werden , die 2Personen wissen schon das sie gemeint sind ;-)
Und eine Freundschaft ist noch intensiver geworden: Sally ... für immer vielleicht! =)
Und an alle: Ich freue mich jeden Freitag weiterhin mich euch trainieren zu können. Ich werde versuchen ein Guter Ersatzmann für euch zu sein. Ich habe euch alle sehr, sehr gern!

Und DANKE für diese tolle Zeit!
& denkt immer daran ... 3Tage wach ***

Jana Weber, Majoretten Stockhausen

Deutsch Französischer Freundschaftswettkampf ein voller Erfolg

Am 19./20. Oktober 2008 machten sich 2 Kleinbusse auf den Weg nach Paris. Immerhin mit 17 Tänzen freute sich die Mini-Delegation auf ein schönes Wochenende.

Das Training wurde in einer Mini-Halle absolviert, aber es ging so einigermaßen. Am Abend konnte sich die Deutsche Delegation bei Champagner und leckeren Häppchen schon mal beschnuppern. Beim Abendessen haben sich die Twirlerinnen ein Herz gefasst und gemeinsam all ihre fanzösisch Kenntnisse zusammengeworfen und die Damen - auch Herren - interviewt. Es war so zwischendurch mal ein recht großer Kreis mit deutsch-französisch-englisch Sprachenmix. Echt schön anzuschauen, denn die Franzosen, wollten nach anfänglichen Schwächen, auch von uns etwas wissen. Der Sinn dieser Zusammenkunft wurde sozusagen bereits Samstag abend beim leckeren Essen und hervorragender Betreuung erfüllt.

Auch das Jurymeeting kristallisierte sich als äußerst interessant und freundschaftlich geprät aus. Dominique Hedrich und Stephanie Paulus-Reschke vertraten den D.T.S.V. und tauschten gerne ihre Wertungsmethoden aus.

Sonntag, der Wettkampftag, war auch gut organisiert. Es wurde sich alle Mühe gegeben, sich als perfekter Gastgeber zu präsentieren. Zum Mittag, wurden die Vereinsvorstände eingeladen, sich zu Champagner und wieder sehr leckeren Häppchen zu treffen. Sogar ein deutscher Ansager wurde organisiert, damit wir die Noten auch schön mitschreiben konnten.

Das Turnier an sich war auch sehr schön. Ein "Oh" mit Applaus ging durch die Halle als Ann-Kristin Hildenhagen, ihr freies Rad auspackte. Die Deutschen Sportlerinnen zeigten noch einmal gute Leistungen. Teilweise wurden auch schon die frisch einstudierten Tänze für nächstes Jahr dargeboten. Für die Kleinsten, Sarah Schlier und Lisa-Marie Hahner war es ein aufregendes Erlebnis. Da waren auch interessante Übungen von den Franzosen zu sehen. Am Ende konnte Ann-Kristin Hildenhagen sich auf einen dritten Platz freuen und Beatrice Adelmann auf den 5. Platz. Im Duo erreichten die beiden den zweiten Platz.
Eine 0 Drop Darbietung zeigten Daniela Neu und Caroline Knoch. Das war wirklich toll dargeboten. Auch die französischen Juroren fanden, das dieses pair gelungen war, von der begeisterten Dropzählerin mal ganz abgesehen. Auch in Frankreich, scheint eine 0 Drop-Variante gut anzukommen. Bedauerlicherweise wollen laut Gerüchteküche beide aufhören. Es bleibt zu hoffen, dass die beiden nach diesem tollen Erfolg es sich vielleicht doch noch mal überlegen.

Bei der Siegerehrung, wurden die Teilnehmerinnen mit Geschenken überhäuft. Julia und Janni Rühl haben wohl einen Extrakoffer für die Rückreise gebraucht, Duo, Freestyle, Team, da gab es ganz schön viele Geschenke.

Zur Heimfahrt, boten die Französischen Ausrichter alle Reste - wieder leckere Reste für die Heimfahrt - an. Verzehrt werden konnte die ganzen Leckereien noch in Paris. Denn da war leider erst mal Stau angesagt. Mitten in der Nacht, kamen die Mini-Delegation zufrieden vom schönen Wochenende nach Hause. Diese Reise hat sich gelohnt, nette Menschen kennengelernt, Fremde Speisen genossen, schöne Twirlingdarbietungen, für die Twirlerinnen viele Geschenke und dann war es auch noch billig.

Also, nächstes Jahr, kommen die Franzosen zu uns, da müssen wir uns mal schwer ins Zeug legen, um diese Gastfreundschaft gerecht zu werden.

Oldies but Goodies…

… alter Spruch aber er hat sich wieder einmal bestätigt beim zweiten Twirling Oldie-Treff im Juli 2009. Es war ein sehr schönes, humorvolles und spannendes Spektakel mit 12 ehemaligen TwirlerInnen.
Man(n und Frau) traf sich in der Ballett & Jazztanzschule Uffelmann & Runkel in Linsengericht bei Freigericht. Zunächst wurde erfreut und wild begrüßt, umarmt und gesmalltalkt, bevor es auch schon mit Warmup konsequent zur Sache ging (Da kennt Sabine eben nach wie vor kein Pardon *g*). Schnell war die Truppe in Schweiß gebadet aber dennoch froh und erstaunt, was die ollen Alabasterkörper noch alles mitmachen.
Aufgewärmt stürzte man sich an die Stäbe, und ein heftiges Hin- und Hergewirbel sorgte erneut für grinsende Gesichter. (Anmerkung der Redaktion: Nach 2 Stunden haben mir vor lauter Grinsen schon die Bäggscher wehgetan. :-). Schnell war klar ‚Wir wollen mehr!!!’, und aufgrund mangelnder Schleuder-Höhe der Räumlichkeiten wurde auf Outdoor-Event umgesattelt. Viele Menschen, viele Meinungen? Von wegen! Fixes und zielorientiertes Übereinstimmen führte rasch zu Aufstellungen und Exchanges, die alle nach einigen Versuchen ein Null-Drop-Ergebnis erzielten. Es wird mir jeder zustimmen, dass wir uns nach diesem „Erlebnis“ wahrlich innerlich selbst auf die Schulter geklopft haben.
Am Ende sind wir gut gelaunt auseinander gegangen und sind uns sicher, dass diese Serie fortgesetzt wird. Vielleicht sieht man uns ja irgendwann einmal auf einer Meisterschaft bei der Disziplin „Greise ab 40“, hahaha!!

Viele Grüße an das aktive Volk da draußen

Eure Twirling-Oldies

Anbei der Beweis einer hoch motivierten Truppe. v.l.n.r.: Helga Gärtig, Martina Schmidt (geb. Gärtig), Silvia Ballweg, Christian Kircher, Kerstin Pfeiffer, Claudia Runkel (geb. Rödiger), Anke Windeck (geb. Meiser), Sascha Strupp, Petra „Bibi“ Biesdorf, Tanja Kling (Thielebein), Sabine Runkel-Ingenhaag

So jetzt ist sie dran

„Was machen wir nur?“ grübelten Sanne und ich am Telefon. Dani rückt an und auch noch in Villingen. „Danis erstes Team ist auf I’m walking gewesen…“– „Oh ja und das machen wir ihr vor“ – hihihi – Das wäre ja super peinlich aber einzigartig… der Dani würds sicher gefallen. Ich ging runter zu Jörg und unterbreitete ihm unsere Idee und fragte, ob er sich sehr für mich schä- men würde „Tu einfach was du nicht lassen kannst“ (Insgeheim bedauerte ich sein nicht vorhandenes Scham - ge fühl für mich) Sanne war wild entschlossen. „Das machen wir… und wer macht mit das müssen ja mind. 6 sein?“
In Niedereschach gings los, Tänzer aquirieren, Sissi muss unbedingt ran, Jutta und Bille und Anke. Sofort stimmten alle zu. Wir treffen uns vorher. Die MMC-Girls wollten ein Medley zaubern und wir rocken auf I’m walking.
Kleine Probleme, kein Video, das Lied auch bis 3 Tage vorher nicht auffindbar. Sissi wollte es, glaube ich, nicht wirklich finden und hoffte darauf, das wir unseren Plan aufgeben würden. Aber wir hatten unseren Joker ins Rennen geworfen: Jörg. Er fand das Lied. Unser Training: bei Anke per nicht funktionierender DVD dann per Notizzettel von Jutta „Ich mach kein Rad“ meinte Anke entsetzt, „Nein das ist nur das mit dem Stab“ Freitags runter - Jutta unser „Brain“ konnte nicht und brachte unserer „Stabschwachen“ Susanne am Mittwoch zuvor den Tanz bei. Figur 8 kein Problem „Aber dabei Laufen… Ohje und schleudern tu ich nicht“. Zu viert kämpften wir uns in die „gewagten“ Schritt - kombis, lachten uns tot. Kath wollte nicht unser Trainer sein, ganz allein machten wir rum und stellten fest, dass die Musik doch ganz schön hurtig ist. Samstag morgen Schnellkurs mit Anke und Jutta wurde auch noch mit den neuesten Erkenntnissen versehen. Anke bestand auf ein Sondertraining.
Wir bekamen endlich einen Trainer der sich nicht für uns schämte – Lucia motivierte uns und versuchte uns nicht auszulachen. Ich fiel mir die Knie blau weil ich vor lachen zusammenbrach, ansonsten keine weiteren Verluste. Dani raffte gar nix. Erst als ich sie „anheulte“, raffte sie, dass das was Jörg gerade redete wohl für sie war. Dann heulte sie während der gesamten, wirklich gelungen, Vorf ühr ung. Ein Teil der Sportler und Zuschauer erklärten sich solidarisch und stimmten in dem Geheule mit ein. Das Greaseteam wurde, da es vier Jahre getanzt wurde, auf vier mal zerlegt dargeboten. Sanjia packte Ihr „I am What I am“ aus. „Unterwaterlove“ von Janine Roth und Caros „Vogel“ wurden nocheinmal für Dani vorgeführt. Dani war begeistert. Wir tranken Ramazotti und Jörg meinte: „Erinnerst du dich noch an 1996“– „?“ …und dann kamen wir. Dani verfolgte jeden Meter von uns. Die Sportler – diesmal Zuschauer, fandens wohl auch recht Lustig, dass wir uns zum Affen machten. Sanne packte mutig ihr schleu- dern aus und war begeistert „0 Drop“!! Was sein muss… muss halt sein. Für Freunde tut man halt alles, auch wenn man schon etwas älter ist. Also, die Urkunde fand Dani auch ganz toll und das obwohl es doch eigentlich früher als unwichtiger Sch…

Wie bekomme ich meinen Tanz ohne Drop hin?

 Es gibt verschiedenen Leistungsstufen, die überwunden werden müssen, damit jeder Twirler einen O Droptanz auf die Fläche zaubern kann. Leider gibt es dafür keinen Zauberspruch. Generell gilt, bin ich bereit daran zu arbeiten meinen Tanz mit O Drops hinzu legen? Will ich das oder ist es auch OK, wenn ich 3-4 Drops mache. Vielleicht ist die Toleranzschwelle, wieviel Drops ich mir erlauben darf, schon relativ hoch. Normalerweise weiß ein Twirler, was er in seinen Tanz zeigen kann.Was zum Turnier nicht gekonnt wird, sollte vereinfacht werden. Es gilt zunächst einmal die Folgenden Leistungsstufen zu erreichen:

  1. Kann ich alle Übungen in meinem Tanz?
  2. Kann ich meine Übungen im Tanzablauf in der Choreografie?
  3. Kann ich den Tanz mit Musik ohne Drop? (Ausdruck nicht vergessen:-)))

DAS WICHTIGSTE IST:
Glaube ich selbst daran, dass ich meinen Tanz mit 0 Drop hinbekommen kann? Will ich das wirklich? Fixiert man sich auf irgendwelche „Kampfübungen“ bekommen sie einen höheren Stellenwert als ihnen eigentlich zusteht. Dann ist es nahezu unmöglich, diese am Turnier in Streßsituationen hinzubekommen. Behandle in jedem Training alle Übungen gleich (auch die Körperarbeit;-).

Eine gute oder schlechtere Benotung hängt niemals von einer einzigen Übung ab. Es gilt ein Gesamtkonzept einer hoffentlich vom Trainer durchdachten Choreografie zu präsentieren. Leider geht es einfacher alles schwarz zu sehen, als weiß. Also macht Euch locker, glaubt an Euch – Ihr könnt alles was ihr wirklich von Herzen wollt!

Es geschieht immer so, wie man es sich vorstellt. P-R

Wer will es wirklich wissen?

An jedem Turnier – an jedem Lehrgang werden D.T.S.V. Trainer angesprochen, wie man einen Tanz richtig einstudiert – wie man diese oder jene Übung richtig beibringt. Aber wer will es wirklich wissen? Twirlingsport ist eine sehr komplexe Sportart. Es reicht einfach nicht, sich eine Frage beantworten zu lassen. Es gibt viel mehr zu wissen, denn ein guter Trainer doktert nicht an Symptomen herum.

Ein Trainer erarbeitet ein Konzept für jeden einzelnen Sportler/ für jedes einzelne Problem. Dabei geht es schon mit den Basics los.

  • Was ist Erwärmung?
  • Muss Körperarbeit mmer mit Qual verbunden sein?

Manche Trainer sind auf dem Drive – „Viel hilft viel.“ Also lassen sie eine Übung immer wieder wiederholen. Damit ein Twirler auch nicht weiß, was dieser verbessern könnte – Ohne korrekte Bewegungsbeschreibung. Ohne individuelle Fehlerkorektur erreicht ein Trainer damit nur, dass der Sportler im besten Falle keine Lust mehr hat, im schlechtesten Falle ist er demotiviert: „Das lerne ich nie“ Aber - wer will das wirklich wissen??

Der D.T.S.V. bietet ein großes Spektrum an Trainerlehrgängen an, die oft nicht wahrgenommen werden. Auf Nachfrage bekommt man immer wieder zu hören: An dem Wochenende kann ich nicht – es ist zu weit entfernt – 2 Tage sind so anstrengend etc. Dabei ist es doch viel anstrengender jahrelang – als selbsternannter „Trainer“ – auf der Stelle zu treten. An Turnieren festzustellen, dass sich dieser oder jener Verein verbessert hat und einfach nicht wahrhaben möchte, dass es nicht immer - aber öfters mal am Trainer liegt. Viel zu schnell wird dem Sportlern der schwarze Peter zugeschoben. Er kommt nicht regelmäßig ins Training. Dabei kann man sich doch vorstellen, dass die Sportler keinen Bock auf endlose Wiederholungen haben. Oder die Feststellung: „Sie lernt ihre Schwierigkeiten nie!“ Na wie auch, wenn nicht durch genaue Fehlerkorrekturen Hilfestellung geboten wird. An dieser Stelle sollte nocheinmal erwähnt werden, dass dies nicht immer der Fall ist. Manchmal haben die Damen wirklich keinen Bock und möchten nicht kritsiert werden oder stecken in einer Entwicklungsphase, die nicht wirklich einfach ist – Ein guter Trainer kann so etwas allerdings erkennen! Aber…wer will das wirklich wissen???

Einfacher ist es, den Sportlern, den Eltern die Verantwortung für das nur zögerliche Vorankommen zu geben. Jeder Trainer steht meist neben seiner regulären Arbeit zusätzlich noch mehrere Stunden Woche für Woche in der Sporthalle. Er verbringt den größten Teil seiner Freizeit, damit mit den Sportlern zu arbei- ten. Keiner weiß alles!!!

Das Angebot des D.T.S.V. steht!

Es können Wochenendlehrgänge zu den einzelnen Disziplinen besucht werden. Man kann sich auch entscheiden eine Ausbildung zum Fachübungsleiter oder lizensierten Trainer C zu machen. Diese Ausbildung gliedert sich in einen überfachlichen Bereich. Es scheint nunmehr bei vielen durchgedrungen zu sein, dass es nicht reicht, nur den Stab in Bewegung zu halten. Auch der Körper muss bewegt werden. Des weiteren gibt es einen fachlichen Bereich. „Rund ums Twirling“ und den unterschiedlichen Turnier-Disziplinen. „Ach wie aufwendig!“ „Das dauert ja so ewig!“ Ja, jede fundierte Ausbildung braucht seine Zeit und man glaubt es kaum, es macht wirklich Spaß! Auf jeden Fall mehr Spaß, als jahrelang herumzudümpeln und nur im Gänsefußtempo voranzukommen. Auch in diesem Jahr bietet der D.T.S.V. wieder Lehrgänge zur Trainerausbildung an. Auch die Verantwortlichen in den Vereinen sollten sich damit beschäftigen, die ihnen anvertrauten Sportler bestmöglich auszubilden und immer wieder Trainer in die Ausbildung zu schicken.

Also: Willst Du es wirklich wissen???

Twirlingsport ist toll….

Mädchen aus Norden, Osten,
Süden und auch Westen,
zeigen auf den Meisterschaften sich vom Besten.

Sie zeigen das was sie lernten
und hoffen von der Jury Lob zu ernten

Kleine, Mittlere und auch Große
machen sich vor Angst oft in die Hose
und dennoch sind alle gut, das macht ihnen oft viel Mut

Kämpfen ist oft angesagt
das es an den Nerven nagt,
Meister kann nicht jeder sein
doch alle sagen Twirling ist sehr fein

Wo ist das Feuer?

Ein Trainer, der seine "Arbeit" ehrenamtlich betreibt zieht seine Energie aus der Motivation seiner Sportler oder denen die es zukünftig vielleicht einmal werden könnten.

Seit geraumer Zeit ist bei vielen Sportler eine "gewisse Sättigung" zu beobachten. "Keine Zeit für Training" ... "ich habe dies und das", neue Freunde die Disziplin und Freude an einem Sport, den zudem keiner kennt nicht nachvollziehen können. So kommt es immer öfter dazu, die reguläre Trainingszeit, wenn überhaupt dann bestenfalls später anzutreten, früher zu verlassen oder am Besten beides zusammen zu kombinieren. Wenn aufgrund dramatischer Termine, dann doch mal da, wird ca. 2/3 des ohnehin bereits selbstständig reduzierten Trainings mit dem Berichten aller wichtigen Ereignissen außerhalb des Trainings unter dem Deckmäntelchen eines unmotivierten Aufwärmens (Falls man es überhaupt so nennen darf, ohne den Begriff des Aufwärmens zu beleidigen) ausgibig erörtert.

Ja, fast nicht geglaubt sind sie irgendwann tatsächlich bereit, das der Trainer (der bereits wohl wissend schon immer eine 1/2 Stunde später erscheint, damit die Wartezeit nicht zu lange wird) mal am Tanz arbeiten "darf". Doch dann.... Empörung.... Sie ;-) zuckt nicht... eine Unverschämtheit. Keine Beachtung, so ein böser Trainer... "wo ich doch so fleißig trainiere." Diese dann noch ganz und gar unpopulär zu dem nun doch schon "fleißig trainierende" Twirler, der etwas halbherzig an einer Übung arbeitet (Ein augebildeter Trainer würde dies nicht als solches bezeichnen "arbeiten"!) "Wie schön, das du schon jetzt nach ca. 1 Stunde Trainig tatsächlich begonnen hast zu üben." (Das wort trainieren wird schon seit langer zeit nicht mehr in den Mund genommen) bemüht ein wenigstens einigermaßen neutrales Gesicht zu machen geht es weiter mit dem Vortrag "Jedoch wollte ich bemerken: Wir hatten vor ca. 4 oder 6 Wochen besprochen, das du an dieser Übung a-b-und c verbessern wolltest, warum versuchst du es jetzt nicht einmal?" vom Twirler selbstverständlich ein beleidigter Blick und eine nicht weniger empörte Verteidigungsbemerkung "Das haben wir erst beim letzten Mal besprochen. Das ist noch nicht so lange her" -Tja die Zeit vergeht. Für den einen erscheint es kurz, für den anderen wie eine Ewigkeit.

Da in Deutschland die Trainer fast ausschließlich ehrenamtlich arbeiten, entweder studieren, arbeiten, vielleicht auch noch eigene Termine und auch auch noch Familie haben. Wirkt ein uneffektives Training wie eine Giftspritze. Langsam breitet es sich das Gift der Unzufriedenheit in einem Trainer aus und erreicht immer mehr Körperregionen. Nachdem das Verständnis und der Versuch des verstehen wollens der sicher wichtigen Probleme der Twirler aufgebraucht wurde. Fragt sich diese immer öfter "Warum gehe ich ins Training?" "Wozu sollte ich eine schöne Choreografie machen, wenn diese eh nie wirklich geübt wird?" Aufgehalten werden diese wirklich giftigen Gedanken, indem man versucht sich nur noch mit Twirlern zu umgebeb, die mit Begeisterung und Elan an Übungen oder Choreografien arbeiten. Doch wo sind sie - die Twirler, bei denen das Feuer brennt?

Was denkt Ihr denn wie lange es dauert, bis das Herz mit diesem Gift erreicht sein wird?

Ist das Herz eines Trainers erst einmal erreicht, fehlt dann auch plötzlich die Zeit zum Training, dann ist es vorbei mit all den schönen Tänzen, die wenn auch halbherzig und unmotiviert dargeboten immer noch besser sind als andere. Was meinte eine Freundin so treffend: "Die wollen Champagner und bringen nur billigen Sekt!"

Bevor dieses Herz vollständig vom Gift ertränkt wird, könnte dieser Trainer ja sagen: "Ich nehme nur noch die, die es wirklich wollen und motiviert sind. Gleichgültig ob gut oder schlecht!" Die restlichen Twirler könnten sich ja dann andere Trainer engagieren oder diesen Trainer ja auch bezahlen. Was dann die "Augenschmerzen" erträglich machen würde.

Na liebe Twirler, was meint ihr, wieviele Twirler dieser Trainer in der nächsten Saison noch trainiert?

 

Unsere Eindrücke zum Workshop mit Kelechi:

Du bringst uns weiter und inspirierst uns für neue Wege_ Danke
Stephanie Paulus-Reschke, 38


Du hast uns geholfen einen Schritt nach vorne gehen zu können. Effektiver Unterricht mit Freude und Engagement. Vielen Dank!
Susanne Henkel, 49


Ich finde den workshop total cool und ich finde du kannst sehr gut erklären und mitgeben!!!
Ich freue mich auf die weiteren workshops!!!
Andrea Kizmann, 15

Ich finde man kann auf jeden Fall sehr viel lernen und es macht Riesen spass!!!!! Also wenns so etwas irgendwann noch mal geben sollte, ich bin auf jeden Fall wieder dabei =)
julia Marksteiner, 13


Ich finde den workshop total klasse,und ich denke und finde,dass man von ihm viel lernen kann!!!!!!!!!!!!!!!!
alena heidt, 13


Ich fand den workshop total geil ;) super eindrücke gesammelt, tolle tänze gemacht und neue erfahrungen mitgenommen. Gerne wieder ;) DANKE!

PS: ihr müsst das auch mal ausprobieren :D
Ann-kristin hildenhagen , 15:

Als ich die ca.400 km zum Workshop nach Wetzlar gefahren bin habe ich mich tierisch darauf gefreut,ein paar Erfahrungen im Hip-Hop sammeln zu können…was ja zum Einen auch in Erfüllung ging. Aber ich hätte im Voraus nie gedacht wie viele Grundlagen man beherrschen muss,um wirklich richtig tanzen zu lernen!
Das hat mich zum einen wahnsinnig beeindruckt und somit auch weiter gebracht, zum anderen hat es mir gezeigt, dass ich im Tanzsport noch lange nicht gut bin und dass mir einige grundlegende Dinge fehlen! Deshalb bin ich froh diesen weiten Weg gefahren zu sein, da ich jetzt weiß worauf ich achten muss und was ich lernen muss um WIRKLICH weiter zu kommen. Vielen Dank!
Janine Roth, 17


Wir finden das total klasse das wir so viel lernen durften,und neue Erfahrungen gesammelt haben…vielen dank, für das,was wir heute gemacht haben…
Sabrina Demirboga,14 & Anne Tragl, 14


Ich fand es sehr beeindruckend wie die Mädls auf Ihn hörten, vielleicht sollten sie sich alle nicht nur hier Diszipliniert verhalten, sondern auch in Ihren Vereinen beim Training. Danke für den schönen Tag, hoffe es werden noch mehr solche Workshops gehalten.
Beate Emden, 33


Wir finden dich sau cool wie du tanz und uns alles beibringst..!! wie du die Musik umstellst ist genial…!! Wir würden uns freuen wenn du noch mal zu uns kommst wir sind dann auf jeden fall dabei..!!...Liebe Grüße..DANKE..=)…Diana 15, Sabine 14


Der Workshop war voll lol. Uns hat der Tag sehr gut gefallen hoffentlich gibt es noch mehr von den Workshops. Lisa 13 Sophie 12 Viola 13

War echt ein super Tag! Wir haben total viel gelernt und trotzdem viel Spaß gehabt !!!
Würden jeder Zeit wieder mitmachen!!! Liebe Grüße,
Dixi 23, Verena 21, Annabel 14, Anja 12 und Nadine 19 vom CMG 1980 Gießen


Danke für alles was ich heute mitnehmen konnte. Es war einfach super.
Man will nur noch mehr davon haben, so mitreißend war alles.
Géraldine

Es war einfach toll wie natürlich und kompetent dieser workshop gestaltet wurde. Vielen Dank.
Doris Schaub


Ich fand es total interessant heute! War super lehrreich! Vielen Dank!
Ramona Schneider, 26 Jahre

Meine Trainerinnen

Wenn ich an meine Trainerinnen denke, fällt mir eigentlich zuerst Carina Mitschke ein. Sie macht mein Dance und nicht nur das, sie tanzt auch selbst total gut.Wenn Carina mit mir mein Dance übt, komme ich mir neben ihr manchmal vor wie ein riesiges Trampeltier. Sie tänzelt dann durch die ganze Halle und ich renne hinterher und versuche, den Tanz hinzukriegen,mit Spitze, Kopf nach vorne und perfektem Stab,Aber trotzdem sieht bei mir noch alles soooooo steif aus.Wenn ich irgendwann mal ganz verzweifelt bin und aufgeben oder in Selbstmitleid versinken will, dann baut Carina mich immer wieder auf und meistens klappt die Übung dann auch.

Ziemlich oft wird Carina selbst kreativ, dann denkt sie sich völlig verrückte Übungen aus und zeigt sie mir . Ihr Spezialspruch für solche Fälle ist dann: „ Jede Übung ist minimierbar.“ Ich glaube, seit Carina meine Trainerin ist, bin ich Weltmeisterin im Übungen Minimieren.Aber das ist schon ok so. Ich bin froh, dass Carina überhaupt Zeit hat oder sich die Zeit nimmt, sich ein Dance für mich auszudenken. Ich hoffe, dass ich irgendwann so gut werde wie sie.

Dann ist da noch Stephanie Paulus-Reschke. Im Gegensatz zu Carina trainiere ich nur Freitags mit ihr, weil ich Sonntags meistens keine Zeit habe. Auch Ste ist eine Supertrainerin und sie macht wirklich tolle Tänze, die sind zwar oft ziemlich ausgefallen aber gerade deshalb macht es Spaß, sie zu üben und sie vorzuführen. Ste ist jetzt schon seit drei Jahren meine Trainerin. Ich finde es toll, dass sie sich so super bewegen kann, auch wenn sie immer sagt, dass sie Rückenprobleme hat.Wenn sie dann etwas wirklich nicht hinbekommt, kommt sie auf mich zu und verbiegt mich mitleidlos.Aber danach klappt die Übung meistens. Ste sagt immer, dass ich ein Takt- und Teammensch bin und immer den Durchblick habe. Außerdem findet sie, dass ich einen tollen Ausdruck habe, wenn ich mir Mühe gebe. Das war ein kleiner Bericht über meine Trainerinnen.

Ich will eigentlich nur noch sagen:
Carina, Ste, ihr seid super und hoffentlich macht ihr auch weiterhin meine Tänze!

Lisa Kiehm, TV Langenselbold

Nationalmannschaft Nationalmannschaftstrainer 2007/2008

Als Nationaltrainer A wurde vom Präsidium für die Saison 2007/2008 Stephanie Paulus-Reschke beauftragt.

Der Nationalmannschaftstrainer A hat seine Aufgaben sorgfältig und professionell zum Wohle des Twirling-Sports zu erfüllen. Der Nationalmannschaftstrainer hat dem Präsidium auf Anfrage Bericht zu erstatten. Der Nationalmannschaftstrainer A ist verantwortlich für alle internationale Meisterschaften im gesamten Sportjahr. Der Nationalmannschaftstrainer A sucht in Abstimmung mit dem Sportausschuss nach talentiertem Twirling-Nachwuchs an Twirling-Veranstaltungen (Turniere, Lehrgänge).

Nationalmannschaftstrainer B und C
Diese sind dem Sportwart und dem Nationalmannschaftstrainer A unterstellt und unterstützen diesen bei dem Training. Für die Saison 2006/2007 hat Katharina Kling das Training der Nachwuchsgruppe erfolgreich absolviert.

Mitglieder der Nationalmannschaft A Nationalmannschaft-A

Die A-Nationalmannschaft setzt sich aus den Teilnehmern (incl. Ersatz) der internationalen Turniere zusammen. Diese müssen den Leistungstest im Mai erfolgreich abgeschlossen haben.
Sie werden von den Nationalmannschaftstrainern A, B und C trainiert.
Der Nationalmannschaftstrainer lädt die international qualifizierten Twirler mit ihrem Trainer zum Kadertraining ein. Das Kadertraining ist für EM und WM-Teilnehmer gleichermaßen. Die Zahl der Lehrgänge sollte mind. zwei Trainingseinheiten sein. Das Kadertraining ist kostenlos. Der D.T.S.V. trägt die Trainer-Kosten für den Lehrgang.
Für die qualifizierten Twirler (incl. Ersatz) ist es Pflicht, zum Kadertraining zu erscheinen. Der Nationaltrainer ist vorher zu informieren, falls Gründe für ein Nichterscheinen vorliegen.

Lehrinhalte für Kadertraining A vor dem internationalen Turnieren

  • Vorbereiten auf den internationalen Wettkampf.
  • Das korrekte Aufwärmen und Erklären von Basisübungen sollten auch hier ein Bestandteil des Trainings sein.
  • Ausdruck, Haltung werden in diesem Training geübt.
  • Zu einem Kadertraining gehören neben dem Tanz auch die Pflichtübungen. Diese müssen erst nach der EM verstärkt trainiert werden, können aber vorher auch schon trainiert werden.

Lehrinhalte für Kadertraining A während den internationalen Turnieren

Der Nationaltrainer kümmert sich während des laufenden Turniers um alle Aktiven. Er ist verantwortlich für Trainingseinheiten, Bettruhe, Freizeitgestaltung, Ernährung. Die Bezuschussung für Fahrt und Übernachtung bestimmt der D.T.S.V. jährlich neu. Jeder Aktive darf seinen eigenen Trainer (fristgerecht beim Sportwart anmelden) mitbringen. Die Aktiven und Vereinstrainer haben den Weisungen des Nationaltrainers, des Sportwart und des Präsidiums zu folgen

Sonstige Voraussetzungen für die Teilnahme an EM/WM

Annahme der Nominierung

Nach Bekanntgabe der Nominierung müssen die Nominierten innerhalb einer Woche die Annahme der
Nominierung dem Sportwart bekanntgeben.

Teilnahme am Nationalmannschaftstraining

Voraussetzung für eine Teilnahme an EM/WM ist die lückenlose Teilnahme am Training der Nationalmannschaft. Eine Ausnahme davon, besteht nur für begründetet Ausnahmefälle. Die Begründung der Nichtteilnahme am Nationalmannschaftstraining ist dem Sportwart vorzulegen. Der Sportwart und Nationalmannschaftstrainer entscheiden über die Annahme bzw. Nichtannahme der Begründung.

Anmeldemodus für internationale Turniere

Einreichen der Anmeldeunterlagen für EM/WM zum festgelegten Stichtag.

Zu den geforderten Unterlagen gehören:

  • 2 Lichtbilder für Solisten
  • ein Lichtbild pro Duo-/Team-/Gruppenmitglied und ein Duo-/Team-/Gruppen-Foto
  • Ärztliches Attest, welches belegt
  • daß mit der Teilnahme an EM/WM die Gesundheit nicht gefährdet ist
  • und daß der Teilnehmer männlich bzw. weiblich ist.
  • Kopie des Ausweises
  • Kopie des Mitgliedsausweises

Die nichtfristgerechte Einreichung der Unterlagen führt zur Disqualifikation von Teilnahme an internationalen Wettkämpfen.

Sonstiges
Haben für die Europa- und Weltmeisterschaft einer oder mehrere der qualifizierten Teilnehmer bis zum Stichtag ihre Teilnahme nicht bestätigt, rücken die aus dem Qualifikationsergebnis plazierten Teilnehmer nach. Die Nachrückenden unterliegen dem Qualifikationsmodus.
Wenn begründete sportliche Bedenken dagegen stehen, kann das D.T.S.V. Präsidium gegen die Teilnahme von nachrückenden Teilnehmern entscheiden.

Alles begann mit dem Bericht in der TSU...

Der D.T.S.V. sucht nach Kandidaten für die Nachwuchs-/Nationalgruppe. Man konnte sich freiwillig melden, doch da waren noch die Übungen, die man können sollte, bzw. bis zur EM 07 erlernen soll (wenn möglich). Darauf haben sich sehr viele Twirlerinnen gemeldet. Dann kam auch schon eine Mail von Katharina, Susanne und Ste, in der die ersten Trainingszeiten und –orte standen. So kam es, dass wir uns zum 1. Mal trafen. Insgesamt sind wir 23 Twirlerinnen, die zusammen in zwei Gruppen starten. Dazu kommen natürlich auch noch die Edelreservisten, also hauptsächlich Mitglieder der alten Nationalgruppe.

Los ging es natürlich, wie sollte es auch anders sein, mit Aufwärmtraining alla Katharina. Und die Spannung stieg, wer kommt mit wem in eine Gruppe, welche Gruppe bekommt welches Lied, welche Gruppe wird von wem trainiert, usw. Während des Aufwärmens „rödelte“ (wie Ste selbst immer sagt) Ste schon auf eine für die meisten sehr ansprechende Musik rum. Dann war es endlich so weit, die zwei Gruppen standen: die eine legt es mehr auf Stabtechnik und Schwierigkeiten an, die andere mehr auf Show und Körper.
Zur ersten der beiden Gruppen gehören: Ramona Schneider, Carmen + Claire Lops, Ann-Kristin Hilden - hagen, Jana Weber, Diana Stahl, Diana Eisenzapf, Vanessa Metzger, Louisa Wagner, Steffi Schmidt, Anita Shum und Simone Jarosch.
Zur Zweiten: Christine Gloos, Katrin Müller, Sarah Pasca - rella, Lena Weber, Alena Heidt, Sabine Lautenschläger, Vanessa Brock, Julia + Jannika Rühl, Madeleine Pietsch, Christina Schmidt und Yvette Weber.
Ja, ihr habt richtig gezählt, dass sind doch 24! Doch leider musste Simone dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen aussetzen. (An dieser Stelle viele liebe Grüße und gute Besserung von uns allen!) Das heißt Simone muss da raus, dann muss Christina eben rein. So weit so gut. Zurück zum ersten Training… die Musiken wurden vorgespielt. Glück für die „Techniker“; Schock bei den älteren Mitgliedern der anderen Gruppe. Man hört:“ Das ist doch ein Witz, wollt ihr uns ärgern?“ Doch die drei Trainer bestätigten dies noch mal. Unter großem Protest fingen wir mit dem Tanz an. Und was am Ende raus kam, habt ihr ja gesehen. Alle freun- deten sich jedoch noch mehr oder weniger mit dem Lied an, denn es liegt am Twirler, selbst aus den unglücklich- sten Situationen das Beste heraus zu holen! Es kommt immer darauf an, wie man sich selbst in eine Musik hinein versetzt und sie dann dem Publikum rüberbringt.
Abgesehen von solchen kleinen Anfangsschwierigkeiten war das Training sonst immer sehr lustig, sei es durch Spiele am Ende eines Training-Wochenendes, oder wenn Katharina bei den Dehnungsübungen nachhalf… Das Training lief eigentlich immer gleich ab, denn Struktur muss sein! Samstag: 12 Uhr Trainingsbeginn mit Aufwärmtraining (Katharina), dann Stabtraining mit Ste (unter „strenger“ Beobachtung von Katharina + Susanne) sowie anschließendem mentalen Training. Dann Aufteilung in die zwei Gruppen, eine halbe Stunde Zeit, den Tanz in Klein gruppen durchzumachen und anschließend alle gemeinsam. (Das klappte nicht immer in der vorgegebenen Zeit – aber nicht, dass wir zu langsam wären! J)
Dann stürzten sich Katharina und Susanne auf uns und Ste sich auf die „Techniker“. Ste bekam aber auch die nette Unterstützung von Leona, denn vier Augen sehen bekanntlich mehr als zwei! In den Gruppen wurde jetzt am Tanz weiter gearbeitet und Einzelheiten besprochen. Ende am Samstag 17/18 Uhr. Dann ging es für alle heim, denn viele Übernachte- ten auch bei Wetzlarern und Stockhäusern, dafür noch- mals vielen Dank an die Eltern!!!! Am Sonntag 9 Uhr Trainingsbeginn, selbe Prozedur wie am Samstag, doch am Ende wurde noch etwas gespielt. Laufspiele und Aufgaben, die in den Gruppen gelöst wer- den sollten. Dann folgte noch die mehr oder weniger herzenszerreißende Verabschiedung. Aber wir sehen uns doch wieder! Es gab viele Höhen und Tiefen im Training der Nachwuchs gruppe, doch Spaß gemacht hat es uns allen!
Vielen Dank an Katharina, Susanne, Ste und Leona

und noch ein Interview der Nachwuchsgruppe

Auf welche Musik tanzt ihr bei der Gruppe?
Jana: Auf die mit den Schlägen =)
Ann-Kristin: Dire Straights
Diana E.: Es ist von Dire-Straits
Anita: Öhm auf so 'ne Istrumentale.. Ja keine Ahnung kann ich irgendwie nicht so ganz definiern x) Carmen: Dire Straits

Wer hat dieses Lied ausgesucht?
Jana: Ich denke die Ste und/oder Susanne/Katharina
Diana S.: Ste
Ann-Kristin: Ste und Susanne
Vanessa: Weiß nicht! Ich denke mal Ste?!
Diana E.: Ich glaube Ste
Anita: Ich denke mal Ste + Susanne (vielleicht auch Kath?)
Carmen: Ste und Sanny?

Findet ihr das Lied interessant bzw. schön, oder eher nicht. Bitte auch jeweils um einen kurze Angabe, warum ihr es schön oder schlecht findet.
Jana: Ich find das Lied ganz gut, nur manchmal hören sich die Schläge so gleich an…
Diana S.: Es ist schon toll.......auf so eine Musik tanzen zu können.......
Ann-Kristin: Ich finde das Lied interessant und gut, weil es Akzente gibt und man sich gut daran orientieren kann.
Vanessa: Ich finde unser Lied cool. Die Wech sel in der Musik gefallen mir, außerdem ist es gut, dass fast kein Gesang dabei ist!
Diana E.: Nicht wirklich. Meine Mutter findet es toll, besonders wenn die 2 Reihen ineinander laufen.
Anita: Die Musik trifft nicht ganz meinen Geschmack, da sie irgendwie fast immer gleich klingt ect. Carmen: Ich find die Musik ganz gut. Ohne den Bilderteil find ich die Musik besser, weil man an der Stelle nicht erkennen konnte wann man anfangen und aufhören soll.

Wie findet ihr die Kostüme?
Jana: Die find ich schön !
Diana S.: Naja nicht so toll...mit den Farben schon aber mit den Blumen....!!!
Ann-Kristin: Ich finde sie gut, weil ein Kontrast da ist und das mit den Bildern (wenn wir es endlich mal packen) gut aussieht
Vanessa: Ganz o.k. Nur die Blüten passen nicht wirklich dazu!
Diana E.: Ich finde, die Blumen passen nicht wirklich dazu
Anita: Am Anfang fand ich die Kostüme etwas langweilig, weil wir die schonmal anhatten, aber mit den drauf genähten Blüten find ich es schon besser :)
Carmen: hmm unvorteilhaft? =P Gibt schönere, aber Hauptsache wir haben welche. Mit den Blüten sehen die Kostüme auch schöner aus.

Wer tanzt mit euch zusammen?
Jana: Hauptsächlich mit den Leuten, die die schwarzen Kostüme tragen: Carmen, Ramona, Anita, Claire, Diana S., Dominique, und mit den roten Kostümen.
Diana S.: Natürlich die ganze Gruppe *grins* Ann-Kristin, Diana E.+ Vanessa: Carmen & Claire Lops, Ann-Kristin Hildenhagen, Diana Stahl, Diana Eisenzapf, Louisa Wagner, Stefanie & Christina Schmidt, Jana Weber, Anita Shum, Dominique Hedrich, Ramona Schneider und natürlich ICH! Also: Lauter total nette Leute! :-)
Anita: Huii des sind ganz schön viele.. Soll ich die jetzt wirklich alle aufzählen?! Nene, des wisst ihr sicherlich auch ohne meine Hilfe

Wie läuft so ein Training ab?
Jana: Erst Aufwärmtraining dann Stab training und danach geht’s in die Gruppen (zwischendurch wird getrunken und ge gessen!)
Diana S.: Es ist anstrengend aber alle haben spaß...*lach*
Ann-Kristin: Also erst aufwärmen, mentales Training, Training, Pausen, Abschlußspiel (das die Gruppe zusammenbringen soll)
Vanessa: Als 1. machen wir immer ein sehr anstrengendes Aufwärmen danach geht jeder in seine Gruppe. Dann machen wir in kleinen Grüppchen den Tanz durch und anschließend dann alle zusammen.
Diana E.: Aufwärmen, Stabaufwärmen, Tanz in Gruppen üben, auf Musik zusammen Tanzen
Anita: Wir kommen an (die einen etwas früher die anderen etwas später) ziehen unsere Japaner an und dann kommt eine Std. Kinderquälerei , d.h. Aufwärmtraining mit Kath aber wenn wir das überstanden haben gibt Ste und meistens ungefähr eine halbe Std. Zeit, dass wir die Gruppe durch machen können und dann fangen wir mit exchangen an. Dazwischen haben wir natürlich auch Pausen wie jede andere Gruppe. Wir machen auch manchmal (oder fast jedes Training?) mentale Übungen.
Carmen: Erst Aufwärmtraining mit Katharina, dann erst mal eine wohlverdiente PAUSE...nach der Pause üben wir meistens die Gruppe in 2er Gruppen, dann in 5er Gruppen und dann zusammen. Danach üben wir meistens einen bestimmten Teil, der nicht so gut klappt oder Exchange. Dann mit Musik. Zwischendurch natürlich Pause und manchmal auch "mentales Training" mit Ste.

Hast Du eine lange Anreise?
Jana: Nein; ich komme mit dem Auto! Diana S.: Nein ist immer bei mir in der Nähe.....!!
Ann-Kristin: Naja, die Anreise ist nicht so lang, da wir meistens in Wetzlar oder Stockhausen trainieren. Von Langenselbold bis Wetzlar fährt man ungefähr 45 Minuten. Meistens bringen mich meine Eltern mit dem Auto ins Training oder die Ste nimmt mich, Carmen und Claire mit dem Auto mit.
Vanessa: Ja, wir müssen immer mehr als 4 Stunden mit dem Auto fahren!
Diana E.: Wir, Alena, Vanessa und ich fahren mit 2 Müttern mit dem Auto zum Training, reine Fahrzeit ca. 3 Stunden Anita: Ne, da das Training eigentlich immer hier in der Nähe ist.
Carmen: Kommt drauf an wo das Training ist, aber eigentlich nicht so lang. Wir fahren meistens bei Ste mit, schlafen irgendwo (meistens bei Familie Weber :) und fahren mit Ste sonntags wieder heim.

Was macht Dir bei der Gruppe Spaß?
Jana: Ich lern neue Sachen und mit manchen versteh ich mich auch …
Diana S.: Natürlich ALLES......!!!!
Ann-Kristin: Das Training mit den anderen und die Kontakte die dadurch entstehen.
Vanessa: ALLES!!!
Diana E.: Mit den anderen zu üben und auch zu reden, sich einfach wieder zu sehen
Anita: Die Pausen xD .. Nene, eigentlich macht mir so ziemlich alles Spaß, bis auf das Aufwärmtraining mit Katharina (Wir haben dich doch lieb Kath, obwohl das manchmal garnicht SO schlimm ist
Carmen: Exchange üben und an der Meisterschaft muss man nicht alleine tanzen :) und es macht einfach Spaß Gruppe zu tanzen...

Was "nervt" oder stört Dich?
Jana: Das es irgendwie (zumindest für mich) keine rich- tige Gruppe ist !!!!!!!!!!- kein Gruppenzusammenhalt!
Diana S.: Eigentlich stört mich garnix an der Gruppe.... Manchmal nervt es wenn wir was sagen wollen und alle reden durcheinander....!!
Ann-Kristin: Das lange Aufwärmtraining Vanessa: Das sooo... lange Aufwärmen!!!
Diana E.: Das lange aufwärmen
Anita: mh.. keine Ahnung da müsst ich überlegen.. öhm.. die Frage lass ich mal offen
Carmen: Wenn manche Leute nicht zuhören und die ganze Zeit labern oder sich nicht konzentrieren.

Was sind Deine Ziele in der Gruppe?
Jana: Mehr Zusammenhalt , null Drops, (die Deutsche)
Diana S.: Weniger Drops......*grins* Natürlich sehr weit zu kommen.....!!!!
Ann-Kristin: Ich möchte besser werden und teamfähiger werden
Vanessa: Das wir unseren Tanz gut hinkriegen mit mög- lichst WENIGEN Drops.
Diana E.: An die Deutsche Meisterschaft zu kommen und nen 0-Drop-Tanz von mir
Anita: Nun ja, dass wir mit der Gruppe auf die Deutsche kommen und das ich mich in der Gruppe weiter entwickle.
Carmen: DM und keine Drops ;)

Fühlst Du Dich wohl in der Zusammensetzung?
Jana: Mmhhhh…ich weiß nicht so genau manchmal schon aber manchmal auch nicht!
Diana S.: Ja.....SEHR WOHL.....
Ann-Kristin: Ja, es ist toll mit allen zu tanzen
Vanessa: Ja, total! Wir verstehen uns alle super und es gibt immer viel zu lachen :-)
Diana E.: Ja
Anita: Japp, ich mag eigentlich alle aus der Gruppe, die sind auch ganz lustig und es macht Spaß mit ihnen zu trainieren :)
Carmen: Ja weil wir so auch mal mit Leuten tanzen mit denen wir noch nie getanzt haben =)

Ramona Schneider

Die Nachwuchsgruppe II befragt sich selbst (2006)

1.) Was dachtest du, als du zum ersten Mal unsere Gruppenmusik gehört hast?

Sabine: Das wird ein Tanz mit Hüftschwung Christine: Das was wahrscheinlich viele gedacht haben. Oh Gott, was ist das denn für ein Akkordeon Gedudel. Darauf sollen wir tanzen??? Das ist nicht euer Ernst!
Sarah: Als erstes dachte ich, dass diese Musik ziemlich außergewöhnlich ist.

2.) Wie findest du das Lied heute?
Sabine: Ich finde das Lied heute immer noch gut
Christine: Mittlerweile finde es ehrlich gesagt sogar gut. Es verbreitet auf jeden Fall super gute Laune! Sarah: Heute finde ich sie ganz gut

3.) Was ist dir im Training am schwersten gefallen?
Julia: Das Aufwärmtraining ist mir am schwersten gefallen.
Sarah: Am schwersten fand ich, als Gruppe zu arbeiten, da ich noch nie in einer Gruppe getanzt habe. Christine: Mir selbst zu vertrauen und daran zu glauben, dass ich die Übungen gut hinbekommen werde.

4.) Wie wichtig ist dir die Gruppe?
Sabine: Sehr wichtig, wir müssen ja auch zusammen halten, damit es harmonisch wird
Jannika: Mir ist sie sehr wichtig. Yvette: Sehr, da ich dadurch mehr an mir arbeiten muss.

5.) Ziehst du persönliche Nutzen aus dem Gruppentraining oder deinem Einsatz in der Gruppe für deine Einzeltänze? Wenn ja, welche?
Jannika: Nein.
Katrin: Ich lerne viel aus Katharinas Training, auch wenn es total hart ist. Außerdem lerne ich mich auf andere einzustellen und Überblick zu gewinnen (Z.B.: bei Aufstellungen) Wichtig ist auch, dass ich merke, dass ich mich nicht länger nur auf die Übungen konzentriere, sondern auch ein bisschen auf die Präsentation.
Julia: Manche Sachen aus der Gruppe sind in meinen Tanz gekommen.

6.) Wie findest du den Zusammenhalt der Gruppenmitglieder untereinander?
Alena: Wir haben mit der Zeit einen guten Zusammenhalt untereinander gefunden.
Katrin: Teilweise war es eine Katastrophe, aber mit der Zeit lernt man miteinander zu arbeiten. Mittlerweile finde ich den Zusammenhalt gut und ich glaube an uns.
Julia: Ich finde ihn gut.

7.) Was hat dir im Zusammenhang mit der Gruppe am besten gefallen/ am meisten Spaß gemacht?
Jannika: Die Spiele am Ende des Trainings.
Sarah: Am besten gefallen hat mir, dass mich jeder freundliche aufgenommen hat und wir viel Spaß hatten.
Christine: Ich habe mich immer aufs Training gefreut und darauf, die Leute wieder zu sehen. Am tollsten war es natürlich, wenn eine Übung dann so geklappt hat, wie wir es uns vorgestellt hatten. Die Wettkämpfe waren natürlich auch immer ein Highlight. Dafür trainieren wir ja schließlich.

8.) Was sind deine Ziele in der Gruppe?
Yvette: Das die Gruppe auch als Gruppe auftritt, und nicht wie bisher als viele Einzeltänzer!
Julia: Wenig Drops zu haben. Christine: Vor allem Spaß zu haben, ganz viel zu lernen, möglichst gut und am besten ohne Drops zu tanzen. Ich möchte gerne lernen meinen Blick auch nach außen zu Richten und im Tanz nicht mehr so auf mich fixiert sein zu müssen.

9.) Was war für dich die lustigste Situation innerhalb der Gruppe?
Alena: Als Katrin gezählt hat und sie hat als einzige schon angefangen. Da mussten wir alle voll lachen. Yvette: Die Märchen auf „twirlerisch“.
Katrin: Als wir auf der Tanzfläche standen und uns ein Hier nicht genanntes Gruppenmitglied fehlte.
Ste: „Und dann erschoß der Jäger die blöde Sau – die nicht in der Formation stand“ (aus euren twirlischen Märchen)

10.) Wie groß schätzt du die Chance ein, noch einmal mehr Punkte als die andere Gruppe zu erhalten?
Sabine: 50:50
Yvette: Sehr gering, da wir am nächsten Turnier in einer völlig neuen Besetzung tanzen!
Katrin: Sehr groß. Beim nächsten Mal können wir die null Drops schaffen. Das weiß ich. Wir müssen uns nur konzentrieren und positiv denken

11.)Was ist deine Lieblingsübung im Tanz und welche hasst du am meisten?
Jannika: Die Flipserie am Ende finde ich cool. Die Franzosenübung hasse ich!
Katrin: Ich bin ein bisschen unsicher beim Illusion, aber damit lerne ich umzugehen. Ansonsten mag ich die anderen Übungen alle. Die Flipserie mag ich am liebsten.
Sarah: Am liebsten mag ich die Exchanges und das Illusion hasse ich (war mein Unfall mit doppelt gebro- chenem Mittelfinger, was mir nichts nützt, ich muss ihn trotzdem weiter üben, wenn mein Gips herunter kommt)
Christine: Das ist schwierig. Ich glaube ich mach am liebsten die Franzosenübung und die Exchanges. Am wenigsten mag ich schleudern Illusion.

12.)Was war persönlich dein größter Erfolg mit/in der Gruppe?
Alena: Als wir mal mehr Punkte hatten wie die andere Gruppe.
Yvette: Das ich mich doch dazu entschieden habe, nicht aufzugeben.
Julia: Als ich 0 Drops hatte.

13.) Würdest du etwas verändern wollen?
Alena: Das da mit dem Po gewackle.
Sabine: Wir müssten etwas konzentrierter sein und weniger rumhampeln
Katrin: Ich wünschte ich wäre nicht so hart mit den Anderen umgesprungen. Das tut mir heute sehr leid, obwohl ich es nie böse gemeint hab!

Mein erstes Kadertraining

Ja!!! Wir haben es geschafft! Unglaublich… dachte ich mir, als ich an der Deutschen Meisterschaft erfuhr, dass wir mit unserem Duo zur WM fahren.

Zu Beginn der Saison hätten Bea und ich uns das nie erträumt!

Samstag Mittag um 12 Uhr ankommen in Wetzlar… Erstes Kadertraining steht an. Erst einmal aufwärmen mit Kath. „Oh mein Gott, dachte ich, ich werde sterben!“

Naja später stellte sich dann heraus ich hab ja doch nicht so ne’ schlechte Kondition! ;) Gespannt auf das folgende Training erholte ich mich ein bisschen von den „kleinen“ Strapazen vom Aufwärmen. Langsam realisierte ich, das wir wirklich zur WM fahren. Ich fand dieses kribbeln und gespannt sein einfach nur toll. Nachdem wir uns mit Ste ein bisschen mit dem Stab warm gemacht hatten, begann Susanne mit mir die Feinheiten vom Duo auszuarbeiten. Nach ungefähr 10 Minuten wurde mir klar, dass auch in den 2 Minuten eines Tanzes ziemlich viele Sachen zu beachten sind:

  • Füße strecken
  • Kopf zur Seite / nach vorne oder nach hinten
  • Posen richtig ausführen
  • in der Stabmitte abschleudern
  • da der Arm so
  • dort die Hand so strecken

… all diese Dinge soll man sich merken! Ganz schön viel für einen Tanz…

Bea arbeitete derweil an ihren Freestyle und übte was das Zeug hielt! ;)

Nach einer kurzen verschnauf Pause sollte ich Bea alle neuen (sehr „wenigen“) Änderungen zeigen und zusammen mit ihr durchgehen. Doch das war leichter gesagt, als getan. Nach etlichem rumgezicke waren wir fertig und sollten es doch einmal auf Musik versuchen. OK! Das endete dann doch in einem „kleinen großen“ Chaos. Also hieß es weiter ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN!!! Der Gedanke das Bea und ich zu unserer erste WM gemeinsam fahren, gab mir einen gewissen Antrieb, sodass ich versuchte viel zu trainieren damit wir eine gute und vor allem schöne Leistung zeigen können. Die weiteren Kadertrainings verliefen sehr gut und Bea und ich verbesserten uns immer mehr. Für mich war das Kadertraining eine schöne und sehr gute Erfahrung die mich viel weiter gebracht hat. Es war schön mit den anderen ein gemeinsames Anfeurungsplakat zu gestalten. Die Gruppenspiele fand ich persönlich sehr lustig und aufregend, doch manchmal führten sie zu kleinen Blessuren an Armen und Beinen.

Es war eine tolle Zeit!

Danke Ste, danke Susanne!


Eure Ann-Kristin Hildenhagen TV Langenselbold

Das N-Team auf Identitätsfindung

Nach anfänglichen Hin und Her wer nun entgültig bereit ist beim Nationalteam mitzumachen. Jetzt stehen die derzeit 6 Twirlingsportlerinnen "N-Team" Mitglieder fest. Mit dabei sind Dominique Hedrich, Sabine Lautenschläger, Beatrice Adelmann, Ann-Kristin Hildenhagen, Jana Weber, Julia Rühl.

Als Trainer arbeiten mit dem Nationalteam Susanne Henkel, Leona Muskat, Stephanie Paulus-Reschke.

Es ist ein für die Trainer sehr abwechslungsreiches Training, wobei das Einstudieren derzeit den Schwerpunkt bildet. Bearbeiten werden gleichzeitig, Körper- und Batontechnik, Formationen, auch mental wird gearbeitet. Für die Mädchen, ist der ungewohnte Zustand permanent unter Beobachtung zu stehen, nicht nur körperlich recht anstrengend.

Ob das angeipeilte Ziel bereits in diesem Jahr an der EM in Straßburg teilnehmen zu können erreicht wird, ist bei der frisch zusammengestellten N-Team eher nebensächlich. Das erste Ziel ist erst einmal die Choreografie zu lernen, die Einzel-Übungen nach vorgegebenen Takten zu erlernen und als "neues N-Team" erst einmal zusammenzufinden.
Danach muss noch von jedem Absolventen  die LT's im Mai erfolgreich abgehandelt werden, die nicht unerhebliche Hürde der Qualifikationspunkte gilt es auch noch zu überwinden.

Mit 6 Twirlingsportlerinnen ohne Ersatz bleibt das "N-Team"-Projekt weiterhin spannend.
Ein klasse Spruch von Dominique Hedrich trifft das Projekt "N-Team" auf dem Punkt: 
"Die, die wollen können nicht und die die können wollen nicht."

Die 6 Twirlingsportlerinnen freuen sich darauf weitere interessierten Twirlingsportlerinnen,
die die LT's erfolgreich mit Durchschnitt 2,0 geschafft haben in die Choreografie einzuweisen.

Es darf jeder mitmachen, der die LT's geschafft hat und Lust hast an einem interessanten Projekt mitzumachen.
Keine Altersbegrenzung... Es muss nur die Bereitschaft da sein, neues zu lernen und neue Trainingsmethoden auszuprobieren.

Wir alle freuen uns auf weitere "N-Team"-Mitglieder.

Dominique, Sabine, Jana, Bea, Ann-Kristin, Julia
& die Trainer Leo, Ste und Sanne

Eine nette Rundmail an das "N-Team"

Eine gute Nachricht in der mail 11.12.2008 „das N-Team“ geht weiter...
Alle N-Team Akteure waren froh über diese Nachricht.
Das Lustige daran war, das die Nachricht und Trainingstermine auch an  die schottische JoAnn Robertson (i. V. CETB-Judges Chair) geschickt hat... :-D:-D:-D:-D:-D

Anbei der icq Auszug:
Twirlingste [21:33 Uhr]: was echt.... :---9999999
Twirlingste [21:34 Uhr] an Sanne: macht nix, die Frau kann eh kein Deutsch.
Sanni [21:34 Uhr]: Ich wollte Ann-Kristin da bin ich eine zeile runtergerutscht.....kath hat sich totgelacht
Twirlingste [21:35 Uhr]: mach ich auch gerade.... ich kann mich kaum halten.
Sanni [21:35 Uhr]: Ach weißt du!!!!!!!!! obwohl ich muß auch selbst immer noch lachen.

C- Kadertraining ein voller Erfolg

Das D.T.S.V. Präsidium, immer auf der Suche nach neuen Wegen der Nachwuchsförderung, hatte es beschlossen und im Sommer 2009 ging es los.
An zwei Samstagen einmal in Wetzlar einmal in Villingen trafen sich die nominierten Nachwuchssportler zusammen mit ihren Vereinstrainern aus 7 Twirlingsport treibenden Vereinen.

Mit dabei waren:

Majoretten Stockhausen:

  • Kaya Weber
  • Luisa Wolf
  • Vanessa Zimmerman
  • Vereinstrainer: Yvette Weber

TTSG Niedereschach:

  • Romina Marksteiner
  • Cheyenne Echle
  • Chiara Marx
  • Vereinstrainer: Dany Neu

MMC Villingen:

  • Celine Niedermeier
  • Ellen Kühnle
  • Laura Epperlein
  • Vereinstrainer: Ramona Schütz

TV Langenselbold

  • Lisa-Marie Hahner
  • Fabienne Hoffmann
  • Sarah Gross
  • Vereinstrainer: Step Wagner

TSG Niedergirmes

  • Viktoria Saitzew
  • Kim-Annika Mohr
  • Celine Moravek
  • Vereinstrainer: Julia Rühl

TSG Worfelden

  • Leonie Hoyer
  • Melanie Greiner
  • Vereinstrainer:Petra Hensen

Musikzug Hirschau

  • Theresia Schneider
  • Nadine Treutel
  • Vereinstrainer: Kerstin Ackermann


Ziel dieses besonderen Fördertrainings für Nachwuchstwirler war:


  • Spielerisch den Körper wahrnehmen

  • Spielerische Ausdrucksschulung

  • Spielerische Rhythmusschulung

  • Basis Twirlingtechnik

  • Basis Körpertechnik


Es wurde eine Zirkelbahn aufgebaut in deren unterschiedlichen Stationen Akrobatik, Gleichgewicht, Reaktionsschnelligkeit, Gewandtheit geschult wurden. Das alles unter Zeitvorgabe um einen Wettspielcharakter zu erzeugen. Die Nachwuchssportler hatten sehr viel Freude, waren mit vollem Einsatz dabei. Für die anwesenden Vereinstrainer taten sich plötzlich neue Erkenntnisse auf, dass es möglich ist das eigentlich langweilige Aufwärmtraining interessant und motivierend für die Sportler zu gestalten.

Weiter ging es mit Basisstabtechniken, die sich deutlich steigern konnten, wenn die Korrektur auf den Punkt gebracht wurde.

Es wurden in Gruppen Märchen auf twirlerisch erarbeitet. Was für ein Spaß! Die Kinder haben wirklich kreativ versucht ihr Märchen auf Twirling-Art zu erzählen.

Musik wurde aufgelegt- der Rhythmus durch klatschen, stampfen, hüpfen deutlich gemacht. Nicht nur die Sportler hatten viel Freude auch die anwesenden Vereinstrainer hatten einige Male Tränen vor Lachen in den Augen.


Ein insgesamt gelungener Start zum Aufbau eines D.T.S.V. C- Kaders!

Einige Nachwuchssportler wurden als Talent gesichtet und werden in den kommenden Monaten besonders beobachtet werden.

Twirling ist eine technisch sehr komplexe und daher anspruchsvolle Sportart. Man sollte aber nie vergessen, dass der größte Antrieb eines Nachwuchssportlers die Freude und der Spaß an der Bewegung- dem Twirlingsport ist. Durch Aufbau eines zielorientierten sowie freudebetonten Trainings ist es möglich relativ schnell Fortschritte zu erzielen. Die Zeiten in den ein Sportler jahrelang auf der Stelle herumdümpelt sollte nun wirklich vorbei sein.

Die Kinder des diesjährigen C-Kadertrainings sind der Beweis!

Claire Lops

Mein Vorbild ist Claire Lops vom TV Langenselbold. Ihre Haltung ist total gut und die Stabtechnik ebenfalls. Der Ausdruck passt immer zu den Liedern.
Es macht immer wieder Spaß ihre Tänze anzuschauen.
Zuerst fand ich immer nur das Duo Schulz/Lops interessant doch irgendwann hab ich mir dann auch mal ihr Freestyle und ihr Dance angeguckt und ich war beeindruckt.
Ich werde mich weiterhin auf ihre Tänze freuen und drücke ihr fest die Daumen das alles klappt.

Franziska Gassner, SG Korbach


Alena Heidt, TTSG Niedereschach

Mein Vorbild Mein Vorbild ist KATHARINA KLING; weil sie so eine gute Haltung hat und weil sie sehr, sehr gut twirlt. Ich möchte auch mal so gut werden wie sie. Ich weiß, dass das noch ein langer Weg ist und ich mich bis dorthin noch sehr, sehr anstrengen muss. Ich würde mir wünschen, dass sie ab und zu ein bisschen mehr lächeln würde (auch in der Nachwuchsgruppe!-). Dann würde sie mir noch besser gefallen.

Ramona Schneider - TLSV Herxheim

Mein größtes Vorbild war von Anfang an Sandra Schwindt.

Sie tanzte mit so einer Leichtigkeit, als ob das alles über- haupt nicht schwer wäre, seinen Körper und seinen Stab in Einklag zu haben. Als wenn sie nach dem Tanzen überhaupt nicht außer Atem ist, und das in keinster Weise Anstengung bedeutet.

 

Marion Demuth

Hmmm … schwere Frage!

Bei mir sind es mehrere. Nach langem Überlegen weiß ich, dass ich sehr viele Vorbilder habe. Ich finde, man kann von jedem etwas lernen: von Caroline Mitschke den Ausdruck, von Katharina Kling die Haltung und die Stabtechnik, von einem dies und vom anderen das. Niemand kann alles perfekt. Es ist das Beste von jedem, das beste zu suchen und es dann zu üben.Bis ich so gut bin wie Caroline oder Katharina Kling, ist es noch ein sehr sehr langer Weg. Vielleicht kann ich es schaffen, das hoffe ich. Da heißt es nur üben üben üben …

 

Hey meine zwei Süßen!

„Als erstes muss ich sagen, dass ihr meine aller besten Freunde seid, die ich jemals hatte. Ihr seid unersetzbar für mich geworden. Unsere Zeit zusammen werde ich nie- mals mehr vergessen!“ Anne lernte ich kennen, als sie mit dem Twirling angefangen hat. Vorher war sie *nur* die kleine, süße Turnerin nebenan, die schon damals tausend Mal besser als ihre Mitstreiterinnen war. Ste übernahm Anne und ich durfte ihr sogar ein Dance einstudieren...so begann unsere Freund schaft. Anne und ich hatten immer sehr viel Spaß ihre Tänze zu üben und ich wusste schon damals, dass sie etwas ganz Besonderes ist. Aus den Tagen im Training wurde wahre Freundschaft. Wir verabredeten uns und hatten immer viel Freude miteinander, trotz dass Anne ein Stück jünger als ich war.
Es hat immer sehr viel Spaß gemacht mit ihr in der Halle rumzuturnen (Affen fangen), auch mal am PC zu hängen, um Sims zu spielen, Beauty- und Styleabende zu veranstalten, oder einfach nur vor dem Fernseher zu sitzen, um lustige, traurige oder Horrorfilme anzuschauen. In der ganzen Zeit ist Anne für mich so was wie eine kleine Schwester geworden. Ich wollte sie immer beschützen und davor bewahren auf den falschen Weg zu kommen. Kath lernte ich bei der EM 2000 kennen, bei der sie einen Streit mit einer Freundin hatte und ich versuchte sie zu trösten. Wir haben geredet, geredet, geredet,...und merkten, dass wir viel gemeinsam haben. Wir verabrede- ten uns nach der EM immer öfters, telefonierten und haben gechattet. So baute sich unsere Freundschaft recht schnell auf. Doch Kath und ich haben nicht Alles gemeinsam.
Es war manchmal ziemlich schwierig für mich mehrere Tage hintereinander bei Kath zu verbringen. Sie wohnt in einem Kaff, ihre Freunde sah sie meist nur in der Schule, sie ist also eigentlich ein ruhiger Mensch und kommt am Tag auch mit Zeitung lesen, in der Sonne brutzeln und einfach nur entspannen aus. Doch ich hatte in meinem Leben schon immer Action. Ich kletterte auf Bäume, spielte Playstation, war ständig unterwegs und konnte meine Freunde auch ohne Auto besuchen. Das Problem ist klar: Ich langweilte mich nach einigen Tagen bei Kath und begann damit, Sanni zu nerven, die mich, glaub ich, manchmal auch dafür hasste. Aber bis auf diese Tage, die vielleicht zwei Mal vorgekommen waren, hatten wir sehr viel Spaß zusammen. Wir konnten wirklich über Alles reden und lachten über jeden Scheiß miteinander. Richtig super mit den Beiden waren die nationalen und internationalen Wettkämpfe. Wir konnten uns gegenseitig beruhigen, gut zu reden und auch nerven, necken und scharf auf einen Konkurrenzkampf machen. Diese Zeit kurz vor den Tänzen war immer die Beste! Ich wollte wirklich immer nur das Beste für meine beiden Schatzis, doch dann machte ich den größten Fehler meines Lebens: Ich hatte eine Auseinandersetzung mit Ste und hörte mit Twirling auf. Ich war so sauer, dass ich damit nichts mehr zu tun haben wollte und nur noch Handball im Kopf hatte. Somit habe ich auch Anne und Kath nicht mehr so oft gesehen und unser Kontakt wurde immer weniger. Ich habe die Beiden im Stich gelassen.
Es vergingen bestimmt einige Monate ohne mich bei Kath oder Anne zu melden, doch dann merkte ich, dass mir etwas fehlte: Meine besten Freunde und Twirling! Ich hab versucht mich wieder bei Anne zu melden, doch sie war so enttäuscht von mir, dass sie nun auch keine Zeit mehr für mich hatte. Es flossen einige Tränen in dieser Zeit. Ich habe die zwei wichtigsten Personen in mei- nem Leben verletzt und enttäuscht. „Es tut mir wirklich wahnsinnig Leid, dass es so gekom- men ist und wenn ich könnte, würde ich die Zeit wieder zurückdrehen, doch das kann ich nicht.“ Mit Kath konnte ich wieder reden und wir blieben Freunde. Seit einigen Wochen läuft es bei uns wieder super. Kath hat mir alles verziehen und ich bemühe mich sehr unsere nun wieder beste Freundschaft zu erhalten. „Ich bin so froh, dass es wieder so geworden ist und werde dich nie mehr enttäuschen.“
Doch was mir immer noch Bauchschmerzen bereitet, ist die Freundschaft zu Anne. Ich blieb zwar hartnäckig, mel- dete mich öfters bei ihr, und schaffte es auch mal wieder sie zu begeistern, etwas mit mir machen zu wollen, doch unsere Freundschaft ist nicht mehr das geworden, was sie mal war. Wir blieben Freunde, aber nicht die Besten. Anne hat einfach zu sehr Angst, dass ich sie wieder enttäuschen könnte. „Und ich verspreche dir, dass ich das nie wieder machen würde.“
Heute sind wir gute Freunde, machen ab und zu mal etwas zusammen, doch Anne erzählt mir nicht mehr, wenn sie ein Problem hat, oder sich über etwas freut. Unsere Freundschaft ist einfach nur oberflächlich geblieben, finde das sehr schade, dass sie mir nicht mehr vertrauen will. Ich denke, ich bin halt nur eine von vielen Freunden von ihr geworden. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie älter geworden ist und mich nicht mehr so braucht?!
„Ich hoffe, du kannst mir irgendwann wieder verzeihen und richtig vertrauen. Würde mich total darüber freuen.“ „Ich bin immer für euch da, egal um welche Zeit, wo ihr auch seid und was mit euch ist! Ohne euch wäre Twirling nur halb so lustig und schön geworden. Ich werde diese glückliche Zeit bestimmt nie mehr vergessen!“

Ihr seid in meinem Herzen! Lieb euch! Best Friends!... *Kussi*

Ann-Kristin Hildenhagen - TV-Langenselbold

Mein größtes Twirlingvorbild Anfangs als ich mit Twirling anfing hatte ich noch kein Vorbild( Naja ... ist ja auch kein Wunder, wenn man kei- nen kennt :) ). Jedes Training hörte ich die anderen Mädchen über eine gewisse Katharina Kling sprechen. „Doch wer ist diese Katharina Kling?“, dachte ich.
Also war ich an meiner ersten Meisterschaft ziemlich aufgeregt. Das lag aber nicht nur an meinem ersten Dance, Team oder Duo, sondern auch an Katharina. Ich wollte sie unbedingt sehen, da die anderen Mädchen aus meinem Verein ja so toll von ihr gesprochen hatten.
So wartete ich gespannt auf ihren Tanz und machte im Laufe des Wettkampftages eine tolle Entdeckung. Da stand sie, ich war so aufgeregt und gespannt, wie sie wohl tanzen würde. Katharina begann mit ihrem Tanz und ich war sofort hin und weg von ihr. Da setzte ich mir ein Ziel. Ich möchte auch so gut werden, wie sie!
Jedes Mal, wenn eine neue Saison beginnt, kann ich mit Erstaunen feststellen: Sie verbessert sich von Jahr zu Jahr immer mehr. Sie bringt jedes Mal das Publikum mit ihrem Tanz außer Rand und Band! Jeden Sonntag im Training stehe ich immer wie versteinert da, wenn Katharina anfängt zu trainieren und zu tanzen. Es macht einfach riesig Spaß ihr zuzuschauen. Außerdem bewundere ich sie dafür, wie sie trainiert ... mit soviel ELAN, BEGEISTERUNG, DIZIPLIN und KONZENTRATION!!! Einfach klasse! :)

Inzwischen kenne ich Katharina gut und habe auch Kontakt mit ihr. Ich habe ihre Karriere schon sechs Jahre verfolgt und freue mich auf jedes weitere Jahr. Ab und zu chatte ich mit ihr und wir tauschen ein paar Neuigkeiten und Bilder von Meisterschaften aus. Katharina ist ein toller Mensch und ich hoffe sie macht noch viele Jahre weiter mit dem Sport, denn es wäre schade wenn sie nicht mehr dabei wäre! Sie ist mein größtes Vorbild

Ein unvergesslich schönes Erlebnis - Weltmeisterschaft 2006 in Rom

Sonntag den 30.07.2006

In der Nacht zum Sonntag starteten wir alle Richtung Frankfurt/Hahn. Endlich ging es los. Unsere Vorbereitungen waren alle getroffen. Früh morgens flogen wir mit Ryan Air nach Rom. Kleine Bedenken kamen auf wegen der Koffer. Jeder hoffte, dass sein Koffer heil ankam. Immerhin waren wir voll ausgerüstet mit tollen Klamotten etc.! Es musste ja schon mal optisch alles stimmen an so einer WM. Der Flug verlief ruhig und wir sind pünktlich nach Plan angekommen. Mit einem Transfer von unserem Hotel wurden wir vom Flughafen abgeholt. Die Fahrt war wie zu erwarten nicht wirklich entspannend. Ob links oder rechts überholen in der Stadt, ist den Italienern recht gleichgültig. Gott sei Dank überlebten alle Fußgänger Im Hotel angekommen stellten wir alle Koffer in einem Zimmer ab, denn unsere Eincheck- Zeit war erst ab 14 Uhr mittags. Nun bis dahin brachten wir die Zeit nur zäh herum indem wir zur Wettkampfhalle liefen. Leider durften wir noch nicht reinschauen, da die ersten Nationen ihren Musik- Test hatten. Aber von außen sah sie schon mal sehr vielversprechend aus. Daraufhin fuhren wir mit der Straßenbahn Richtung Stadt. Wir hatten alle mächtig Hunger und suchten nach einem Restaurant das billig war und geöffnet hatte- ein recht schwieriges Unterfangen sonntags zur Mittagszeit in Rom. Die Chancen standen schlecht. Wir waren alle sehr müde und wollten uns möglichst schnell einfach nur irgendwo hinsetzen und etwas zu uns nehmen. An jeder Ecke fanden wir ein Eislokal, es lächelte uns immer zu… doch leider mussten wir immer nur vorbei gehen. Denn Sportler sollen sich ja möglichst gesund ernähren!  . Um 14 Uhr checkten wir in unserem Hotel ein und hatten den Rest des Nachmittags Freizeit. Die einen testeten das Bett und schliefen eine Runde, die anderen richteten das Zimmer Deutschlandmässig ein und wieder rum andere erkundigten sich schon nach einem Restaurant für Abends. Gegen Nachmittag dann starteten Anne und ich (Kath) eine kleine Tour noch mal zu der Halle. Weshalb wohl?  Ja genau…. Richtig… die Japaner hatten nämlich Costume-Check um diese Uhrzeit. Nicht, dass wir irgendwie neugierig waren.  Als sie dann eintrafen, ging bei mir das Herz auf. Endlich begann alles. Und auch schon dort war „er“ Shuichi Kawazu. Es war wohl das tollste Gefühl nach 2 Jahren ihn endlich wieder sehen zu dürfen. Wir betrachteten von allen die Kostüme ganz gespannt. Gegen Ende brachte ich’s übers Herz und habe ihm gewunken und schon ein wenig Kontakt zu seiner Trainerin aufgenommen. Anne versuchte einiges im Hintergrund per Kamera festzuhalten, aber leider lief sie mit der Kamera noch nicht so rund wie sie wollte! Das war das Highlight dieses Tages. Gegen Abend versuchten wir unser Glück in dem Restaurant in der Nebenstraße. Aber so ganz optimal war es nicht, also entschieden wir uns an den nächsten Tagen für ein anderes Restaurant. Abends fielen wir alle recht platt in unsere Betten und schliefen super bis zum nächsten morgen. Mit unserem Hotel haben wir wirklich einen Glücksgriff gemacht.


Montag den 31.07.2006

Um 9 Uhr morgens trafen wir uns an einem gemütlichen Platz in der Nähe unseres Hotels und starteten das erste 2- stündige Training. Wettertechnisch war es wie zu erwarten recht warm. Aber das war uns ja schon klar! Ab 11 Uhr hatten wir bis 14 Uhr Freizeit. Jedoch mussten wir uns in dieser Zeit schminktechnisch und haartechnisch auf Zack bringen, denn heute stand unser Costume und Musik Check an. Es verlief nicht perfekt, aber es war in Ordnung für einen Musik Test. Bei den einen liefs gut, die anderen vergossen ein paar Tränen. Alle Tänze waren verbesserbar! Danach duschten wir alle erst einmal in unserem Hotel und machten uns frisch. Denn heute begann unsere erste Tour mit unseren Rom- Guides Lara und Bina  Sie hatten die Aufgabe uns verschiedene Sehenswürdigkeiten zu zeigen. Heute standen die spanische Treppe und der Trevi- Brunnen auf dem Plan. Ohne sich ein einziges Mal zu verlaufen, führten sie uns durch Rom. So manch einer fühlte sich schon wie ein Japaner, jede Zeit die Kamera in der Hand und ganz viele Fotos schiessen. Auf der spanischen Treppe machten wir alle zusammen ein Gruppenfoto als Andenken und liefen weiter zum Trevi- Brunnen. Hier verewigten wir uns alle indem wir Geld in den Brunnen warfen und uns natürlich etwas Besonderes wünschen durften. Der erste Abend wurde super genutzt und kaputt vom weiten durch die Stadt gehen, gingen wir dann auch wieder Richtung Hotel. An diesem Abend versuchten wir uns in einem anderen Restaurant mit vollem Erfolg möchte ich es nennen.


Dienstag den 01.08.2006

Heute hatten wir unser erstes Training in der teuren Trainingshalle oder besser Trainingszelt. 2 Stunden trainierten wir noch mal an unseren Tänzen für die WM. Von einer Klimaanlage ganz zu schweigen, gingen wir verschwitzt danach wieder in unser Hotel und kühlten uns unter unserer Dusche erst mal ab. Unseren freien Nachmittag gestalteten wir locker. Wir besuchten mit unseren 2 Tour Guides das Pantheon in Rom. Den Rest des Nachmittags teilten wir uns in 2 Gruppen und begannen unsere Shopping Tour. Denn beide Gruppen bekamen eine Aufgabe, jeweils einen Glücksbringer für jede Person der anderen Gruppe zu kaufen. Somit hatten wir doch einiges zu tun. Durchquerten Souvenirs Geschäfte, Schmuck Geschäfte und vieles mehr. Nach 1 ½ Stunden durch die Stadt laufen, schmerzten die Füße schon ein wenig. Danach trafen wir uns alle wieder an der spanischen Treppe und gingen zusammen zurück zu unserem Restaurant. Immerhin bekommt man von so einer langen Tour auch ziemlich Hunger. Abends fielen wir dann wieder müde ins Bett und schliefen wie tot.


Mittwoch den 02.08.2006

Von 10 Uhr bis 12 Uhr fand heute wieder Training in unserem Zelt statt. Wir waren voll bereit. Die Pflicht wurde noch mal geübt, sowie das Shortprogram. Alle Tänze liefen relativ gut. Wir wussten, wir können alles. Aber leider fehlt bei uns noch der letzte Weg im Kopf. Wir sind schon sehr viel mutiger geworden, aber wir müssen uns noch steigern. Gegen Nachmittag besuchten wir den Petersplatz – Vatikan. Hier teilten wir uns in kleine Grüppchen. Die einen stellten sich an um in den Petersdom reinzukommen, aber der Rest begnügte sich draußen bei 40° Grad. Es war wirklich klasse. Abends besuchten wir unser Stammrestaurant wieder und ein Teil der Athleten gingen zur sog. Welcome Party. Doch kurz gesagt- ein Reinfall. Die Siegerehrung des International Cups war noch in den Anfängen und auch nur ein Teil aus Belgien war bereit für eine Welcome Party. Der Rest der Nationen fehlte. Kurz saßen wir draußen doch es änderte sich leider nichts. Gegen halb 10 gingen wir wieder zurück zum Hotel. Das war dann mal wohl nix mit der Welcome Party in diesem Jahr. Schade. 


Donnerstag den 03.08.2006

Heute war der Tag der Tage für uns. Mit einer Opening Cermonies begann alles. Deutschland hatte das Glück in der Mitte von Japan und Frankreich zu stehen. Das war wohl mit das Tollste an dieser Begrüßung. Lynda Garland sprach auch in diesem Jahr wieder jeden an ob Coaches, Judges und nicht zu vergessen die Athletes. Denn wir sind die, die die Weltmeisterschaft leben. Das Motto war einfach: Enjoy it and have fun. Jede Sekunde, jede Minute jedes kleinste Details an diesen Tagen genießen. Wow… was ein verdammt gutes Gefühl. Los ging es heute mit den Pflichtübungen und dem Shortprogram. Anne war die erste von uns und legte eine richtig gute Pflicht hin. Hier schaffte sie sich schon mal mit dem 19.ten Platz eine gute Ausgangsbasis. Die nächste von uns war Step, leider lief es nicht ganz optimal, denn ein Drop im Shortprogram wollen die einfach nicht sehen. Nicht schlimm. Im Anschluss folgten Lara und Bea. Lara absolvierte das Shortprogram mit 0 Drops, gute Vorraussetzung. Bea war leider zu nervös und die Pflicht lief auch nicht optimal für sie. Als letzte Starterinnen von uns kamen noch Anita und ich (Kath). Da Anita ja nicht unbedingt unser Pflichtkönig ist, konnte man nicht sehr viel erwarten. Aber es war für das erste Mal wirklich Ok – Platz 39. Für mich lief es wirklich genial. Anfangs noch hochkonzentriert, doch dann lief es einfach weiter. Wirklich klasse- Platz 23! Nun war für uns Pause angesagt. Denn jetzt kamen ja auch noch die Männer. Favorit Toshimichi Sasaki und Shuichi Kawazu legten ein klasse Shortprogram hin. Beide machten das Shortprogram zu seinen eigenen Tanz. Cool war’s! Weiter geht’s im Programm. Duo Junioren und Senioren. Bea und Tini starteten wirklich gut, bis es dann zu den ersten Drops kam die sie ein wenig aus dem Konzept brachte. Bina und Carina sahen wieder wirklich schön zusammen auf der Fläche aus, aber leider konnten auch sie kein optimales Programm durchziehen. Trotzdem war’s gut. Bea und Tini belegten Platz 11 und Bina/ Carina Platz13. Danach gingen wir hungrig zu unserem Restaurant und so endete auch schon der erste Tag der Weltmeisterschaft 2006.


Freitag den 04.08.2006

Heute standen auf dem Programm, die Freestyler Junioren und Senioren Women. Als erste aus Deutschland ging Anita an den Start. Sie hat es wirklich für ihre erste WM richtig gut hingebracht und sooo schön präsentiert. Durch ihre guten Noten im Freestyle wurde sie um 11 Plätze nach vorne katapultiert. 28.ter Platz! Das gab es noch nie, geil gemacht! Danach startete Step, leider lief es bei ihr nicht so wie gewollt, nicht schlimm. Am Ende kam Platz 28 raus. Als nächste von uns war nun auch Lara dran, konzentriert ging sie auf die Fläche und hat es wirklich schön gemacht. Zufrieden endete sie auf Platz 26. Anne folgte als nächstes, brachte es auch nicht optimal hin, aber immer noch gut genug. Sie wurde mit dem Semi- Finale belohnt 18.Platz. Klasse! Als letzte von Deutschland ging ich nun an den Start. Auch hier lief es nicht perfekt, aber diese guten Noten sicherten mir den 19ten Platz, also auch das Semi- Finale. Cool! Leider konnte Beatrice von uns nicht an den Start gehen, da sie sich im Vorfeld schon eine Zerrung zugezogen hat. Schade! Der Tag ging nun für uns alle recht zufrieden zu Ende. Wir schauten uns den Rest der Freestyler noch an und waren wieder so erstaunt von den Japanern. Wie genial die sich doch in ihre Rolle schmeißen können. Und wie korrekt der Stab läuft. Eine ganz andere Klasse! Respekt.


Samstag den 05.08.2006

Heute war ein großer Tag. Es begann mit den Teams. Im Vorfeld trainierten wir noch ein bisschen, machten uns danach fix und fertig und dann ging es auch schon für uns alle los. Im Großen und Ganzen hätte es besser laufen können, aber zwischendurch fühlte man sich recht geordnet. Aber der Schluss war ein kleines Desaster! Naja, auch wir sind irgendwann dran und können allen zeigen, dass wir’s doch können. Am Ende mussten wir uns mit Platz 10 begnügen.

Im Anschluss der Teams kam wohl der Höhepunkt des Tages für einige.

Die Männer 

Bei den Junior Männern ging Keisuke Komada als Favorit an den Start. Er zwirbelte den Tanz runter als wäre es das einfachste von der Welt. Und nur 1 dummer Drop, wow. Bei den Senioren gingen Shuichi Kawazu und Toshimichi Sasaki an den Start. Shuichi Kawazu, der die Geschichte des hässlichen Entleins zum wunderschönen Schwan uns zeigte, wurde sogar mit der 9,9 in der B-Note belohnt. Hier sicherte er sich Platz 1 vor Toshimichi Sasaki, der in diesem Jahr wieder etwas „cooles“ präsentiert.

Im Anschluss ging es nun dann zu den Semi- Finalisten. Anne und ich waren doch richtig froh, dass wir noch einmal tanzen durften. Wir zwei konnten noch einmal das Gefühl auf dieser Fläche zu stehen genießen. Mir persönlich hat es das zweite Mal richtig gut gefallen. Am Ende konnte sich Anne noch ein Platz vorschießen und endete auf Platz 17. Ich konnte meinen 19.ten Platz halten.

Am Abend war wohl unser Kellner unseres Stammrestaurants leicht aus dem Häuschen, denn heute stand Pizza auf dem Programm. Die lang ersehnte Pizza, richtig lecker 

An diesem Abend feierten unsere Trainer noch ein bisschen in die Nacht hinein und ließen es sich gut gehen! 


Sonntag den 06.08.2006 / Montag den 07.08.2006

Heute startete ein ganz besonderer Tag: das Finale! Mit den Freestylern angefangen sahen wir so viele richtig gute Tänze. Jeder wollte gewinnen, jeder gab alles…einfach gigantisch. Bei den Senioren setzte sich Chiho Honjo „der alte Kater“ durch. Gänsehaut pur!!! Bei den Junior Männern legte Keisuke noch ein Zacken drauf und zauberte den Tanz mit 0 Drops. Er hat sogar sein 4-fach Illusion gefangen. Fassungslos freudig stolzierte er von der Fläche und fiel seiner Trainerin um den Hals. Mit dieser perfekten Leistung wurde er belohnt und zwar mit einigen 10ern.

Wow  Bei den Senioren lief es nicht optimal Toshimichi Sasaki baute 2 dumme Drops rein, wurde jedoch mit dem 1.Platz belohnt. Denn Shuichi war ein wenig von der Rolle, mental gesehen hat er es noch nicht drauf. Ziemlich schade! Aber ich bin mir sicher, bald ist er dran. Bei den Duos sicherte sich Japan den 1.Platz vor Frankreich und den USA. Bei den Teams war es am spannendsten. Im Endeffekt wurde Frankreich Weltmeister 2006 vor Japan und den USA. Mit nur 2 Drops gaben sie alles. Super! Das war ein Tag, viel zu schön um dies alles nun zu beenden. Mit der Closing Ceremonies beendete Lynda Garland diese Weltmeisterschaft. Noch einmal sprach sie uns Athleten an und bedankte sich für diese schönen Tage, die wir gemacht haben. Toll!

Diese 4 wunderschönen Tage gingen viel zu schnell um. Man war so mitten drin und jetzt sollte man das alles wieder abgeben, sich davon verabschieden. So schade. Es war wohl das tollste Erlebnis in diesem Jahr und es bleibt immer in mir drin.

Am Abend packten wir noch unsere Koffer, da es in der Nacht zum Montag schon wieder los ging Richtung Deutschland.

Der Flug mit Ryan Air verlief glimpflich gut, kamen ohne Verspätung in Frankfurt Hahn an und wurden alle freudig von unseren Bekannten empfangen und nach Hause gefahren.

Ob Erleichterung oder ein klein bisschen Trauer, so endete diese wunderbare Weltmeisterschaft 2006 in Rom.

Danke an meine Trainerin Ste, dass du immer für mich da bist. Du hast mich in jeder Situation unterstützt und gestärkt. Ich habe schon so viele Erfahrungen machen dürfen und bin begeistert. Ich bin voll bereit, möchte besser werden und mich steigern für die nächsten Jahre. Denn ich habe in den letzten 2 Jahren schon ein bisschen dieses Gefühl verlernt an so einer tollen Weltmeisterschaft starten zu dürfen. Jetzt weiß ich wieder wie wunderbar es ist und ich möchte es nicht missen!!!

DANKE !!!

Katharina Kling




Pausenclowns:-)

Der Cup of Club 2009 war der Hammer^^ Die Stimmung in der Turnhalle war so toll... so was hab ich noch nie erlebt! Als Leo uns fragte ob wir in den Pausen einen kleinen Tanz aufführen wollen, um Stimmung zu machen haben wir, der Six Pack & Co, natürlich nicht nein gesagt! Wir, die Partykracher überhaupt^^

Nach jeder Aufwärmphase sind wir auf die Tanzfläche gerannt und dann gings ab^^
Die ersten paar Male haben die Leute nicht so unbedingt verstanden was wir da von ihnen wollten... Doch so nach dem 3. Mal ungefähr, machten die Leute alle mit! Es war so ein geiles Feeling, echt mal^^

Vor allem hat mir der Stimmungstanz auch total geholfen mit der Nervosität umzugehen. Man stand schon mal auf der Tanzfläche und konnte sich die Jury angucken, wo sie genau saßen, wie sie aussahen... Das war echt so geil^^ Und vor allem hat mir das rießen Spaß gemacht=)

Ich würds sofort wieder machen!!!

Manche haben uns sogar angesprochen wie geil das wäre wenn wir nach der Aufwärmphase auf die Tanzfläche laufen und Party machen... Das war echt toll!!!

Nadine Friedrich, Majoretten Stockhausen

Mein Freestyle am Cup in Belgien

Dieses Jahr durfte ich zum 3. Mal mein Freestyle am Cup tanzen.
Beim Musiktest klappte mein Tanz ganz okay. Am Abend vor meinem Tanz war ich richtig aufgeregt, weil ich wegen der Mückenplage und der Hitze nicht schlafen konnte und mir deshalb viele Gedanken über meinen Tanz am nächsten Tag machte. Während meiner Aufwärmphase am nächsten Morgen war ich ziemlich zuversichtlich und ich versuchte mich nicht von den 3fach Illusions der Franzosen beeindrucken zu lassen, während ich Spin-Illusion übte :)

Als ich dann endlich dran war, versuchte ich die Aufregung zu verdrängen und freute mich an diesem internationalen Turnier tanzen zu dürfen. Als ich tanzte machte es mir Spass und ich freute mich über jede gefangene Schwierigkeit mehr und mehr. Nach meinem Tanz war ich zufrieden, denn ich hatte alle Schwierigkeiten+Rollen gefangen, die 3 Drops zwischen durch fand ich nicht so schlimm, da mein Tanz ja Spaß gemacht hatte :)

Später erfuhren wir dann unsere Plätze, ich war 16. geworden. Dieses Jahr kamen aber die ersten 20 Freestyler ins Semifinale, also musste ich am nächsten Tag nochmal tanzen. Dieses Mal war ich viel aufgeregter, weil ich unbedingt nochmal besser sein wollte als am vorherigen Tag, denn ich wusste dass ich meinen Tanz eigentlich auch noch besser konnte (ohne Drops). Während der Aufwärmphase tat ich mir weh, was meine Aufregung leider auch noch verstärkte. Irgendwie konnte ich mich vor meinem Tanz noch mal motivieren und ich tanzte für mich den besten Tanz in diesem Jahr. Ich hatte nur einen Drop und freute mich sehr darüber, weil ich mich auch noch auf den 14.Platz verbessern konnte. Über meine Wertungen freute ich mich auch, denn sie waren viel besser als letztes Jahr am Cup. (Carmen Lops)

Belgien Freestyler berichtet

Name:Dominique "Mimam" Hedrich

Was habe ich vor meinem Auftritt gedacht?
Eigentlich nicht viel. Hab gehofft, das es gut läuft. Wie habe ich mich motivert: Im Kopf hab ich meinen Tanz durchgemacht und durch meine "Lieblingsstellen" hatte ich immer mehr Lust gleich dranzukommen. Ich hab immer dran gedacht, wie es gleich ist, wenn ich auf der Fläche stehe bis ich bei dem Gedanken war, du machst das jetzt gut!!!

Was war während dem Tanz?
Ich hab mich gut gefühlt. Wenn ich meine erste Schwierigkeit fange, bin ich noch motivierter, den Tanz weiter so gut zu machen. Und das hat ja gleich 2x geklappt! Es hat Spaß gemacht zu tanzen!

Was danach:
Erleichterung, das es rum war und das ich es so gut hinbekommen habe. Freude über die Wertung (ich war zufrieden damit!)

Fazit:
STE, dein, mein und Jutta's Fazit spaßigerweise war ja: Auch mit wenig Training kann man soviel erreichen, oder "Leben nach dem Minimalprinzip".
Mein ernsthaftes Fazit ist: Auch wenn ich mich mit meinen Trainingseinheiten immer hinten angestellt habe, dadurch das ich das Jun.-Team und das Sen.-Duo trainiere, hat es sich gelohnt wieder als Solist an den Start zu gehen. Der CoC in Belgien hat mich motiviert, noch ein bisschen beim Freestyle zu bleiben! :-)

Fußball WM-Fieber in Belgien

„Die Welt zu Gast bei Freunden!“

2006 fand die Fußballweltmeisterschaft in Deutschland statt. Das Fußballfieber reiste mit uns sogar bis nach Belgien. Trotz des verlorenen Spieles gegen Italien freuten wir uns auf den Cup.

An unserem ersten Tag in Belgien verfolgten wir das Spiel Frankreich gegen Portugal. Zumindest Isa, Sassi, Lisa und ich informierten die „Großen“ ständig über die gefallenen Tore. Na ja, so viele Tore wurden es dann doch nicht, denn das Spiel endete 0:1. Unser Gegner um Platz drei stand also fest: Portugal.

Endlich war es dann auch so weit. Unser Team war getanzt und nun konnten wir uns völlig in Ruhe auf das große Spiel vorbereiten. Mit Fahnen, Deutschland T-Shirts, Hüten und geschminkten Gesichtern und Armen machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant mit Fernseher.

Eigentlich wollten wir in unserem „Ballack-Restaurant“ (weil der Ober dort ein Doppelgänger von Michael Ballack war) schauen, was aber nicht klappte, vermutlich konnten sie es nicht mit ansehen, wie wir den Sieg feiern würden. Irgendwie auch verständlich… Also ging die Suche weiter. Zuerst wollten wir in eine Pizzabude gehen, aber das ließen wir dann doch lieber bleiben. Schließlich fanden wir dann doch noch ein passendes Restaurant und schauten zusammen mit den Niedergirmesern das Spiel.

Belgien-Rap


Und jetzt geht die Fahrt schon los

Alle tragen eine Hos’

Sanji mit ihrem Audi

Muss aufpassen, dass sie nicht fährt wie ein Raudi


Wo ist Janine’s Beauty-Case???

Denn nur damit hat sie ein schönews

Denn nur damit hat sie ein schönes Face!

In Neckarburg kommt dann der Manne schnell vorbei

Er hat das Beauty-Case auch mit dabei.


Wir haben schon im Hotel eingecheckt

Während Sanji (dank Navi) noch in Holland steckt

Sogar den Ballack ham wir schon gesichtet

Im Fernsehen und beim bringen unserer Gerichte


Der Musikcheck ist nun auch vorbei

Die Drops, die sind uns einerlei

Am nächsten Tag, da geht’s dann los

Und wir alle tragen die Germany Hos’


Da warn dann auch Caro und Dany dran

Und wir alle hatten daran ganz viel Fun.

Sie trugen beide ein Kleid

Und waren für ihr Freestyle bereit.


Am Samstag spielte dann der Klose

Und im Team trugen wir auch wieder eine Hose

3 :1 so ging das Spiel dann aus

Und Deutschland freute sich wie eine Maus.


Am Sonntag waren die Finaltänzer ganz gespannt

Und wir alle sahen zu, wie gebannt

Am Montag fuhren wir dann ab nach Haus,

Der Cup, der war jetzt leider aus.


In zwei Jahren, wenn in Deutschland ist der Cup

Geht die Party wieder ab

Weil wie ihr wisst:

Dann die Welt zu Gast bei Freunden ist! 




Lisa Hildebrandt

EM in Genf – Tagebuch Claire Lops (14 Jahre) & Annemarie Schulz

Wir waren einfach Klasse


Sonntag, 3.Juli – Ab nach Slowenien

Zu früh ging alles los. Gegen 7 Uhr morgens brachen wir nach Slowenien auf. Die Langenselbolder hatten einen 9er Bus & Pkw’s am Start. Ebenso die aus Girmes. Die Fahrten liefen mehr oder weniger spektakulär. Im 9er Bus jedoch (bestehend aus Simone, Gabi, Anke, Lara, Carmen, Claire, Christiane und Stephi) ging es schon recht heiter zu. Ein einziger Kaugummi (!) hielt uns sehr auf Trapp. (Sorry Leute der Insider musste hier rein gepackt werden.) Na ja, jedenfalls fuhren wir im Durchschnitt um die 7 Stun?den. Als wir an der Slowenischen Grenze ankamen waren alle bester Laune, bis... Anke Mankel eine sms erhielt, die alle sehr schockierte. Die sms stammt von Susanne, welche bereits im Hotel war. ’’Mr. Bed ist Luxus dagegen.’’ Die Leute, die damals im Hotel Mr. Bed nicht dabei waren wurden erst mal von den damaligen Anwesenden aufgeklärt. Ein kleines Bad, in dem man gleichzeitig duschen & auf die Toilette gehen konnte. Und es waren auch keine 2er Zimmer, wie eingeplant, sondern 3er. Das hieß im Klartext, dass unsere ganzen tollen Pläne noch einmal umgeschmissen werden mussten. Also. Als wir ankamen saßen einige schon draußen vor dem Hotel (?! Konnte man es so nennen, na ja gut es war ein Studenten?wohn?heim) und grinsten uns an. Manche begrüßten uns auch mit einem „Viel Spaß in euren Zimmern!“ Das machte uns nicht gerade Mut. Aber O.K. So schlimm waren die Zimmer jetzt auch nicht. Es ließ sich aushalten. Wir gammelten bloß draußen rum, unterhielten sich, und ein paar erkundeten die „schöne“ Umgebung oder fuhren zur Halle.

Montag 4. Juli – Musiktest & Kostümcheck / CoC

Schminkstress. Alle wurden vor dem Hotel geschminkt, dann gings ab in die Halle. Die EM Teilnehmer sind illegaler Weise auch mit gekommen, um in der Halle zu trainieren. Der Musiktest verlief eigentlich O.K., bis auf kleine Zankereien. Natasha und Anne fingen beide ihr Dop?pel?illusion mit Musik (was sich aber nachher auch nicht mehr als nützlich herausstellte). Danach gingen wir mit den slowenischen Twirlern essen. Dies war leider etwas verplant, da es nur Essen für 5 Leute gab und wir einige mehr waren. Alle gingen früh ins Bett, weil am nächsten Tag CoC war.

Dienstag 5. Juli – Freestyle/Duo Grandprix

Für die Cup Leute gings heute los. Carmen war mit der Startnummer 2 als erstes an der Reihe. Der Tanz klappte richtig gut, nur ein Drop. Wir waren stolz auf unsere „Evita-Kostüm-Sprengerin“ (Carmen unser Engel ;-)). Bea?trice kam sehr gut an, bei den Juroren (11. Platz!). Simone zeigte zwar Nerven, bekam aber doch einen tollen 20. Platz :-). Sanjia’s Free verlief Dropfrei, und war ein?fach nur klasse! Ramona bekam es auch gut hin, vor allem dafür, dass es ihre erste Internationale Meister?schaft (mit dem Freestyle) war. Leider zeigte auch Mimam Nerven. Viele Deutschen waren der Ansicht, sie wäre zu niedrig bewertet worden. Weiter ging es dann mit den Duo’s. Carmen & Natascha tanzten mit Null Drops (wer hätte das gedacht? ;-))- was zur Final Teilnahme führte. Mimam & Nena konnten sich auch einen Platz im Finale sichern (jiiiihaaaa). Bald waren auch schon die Junior Teams an der Reihe. Unser Junior Team war – haben zumindest die anderen gesagt – total geil (am Anfang wenigstens). Na ja, jedenfalls konnten wir stolz auf uns sein & Anke Mankel erst Recht, denn wir bekamen ein Lob aus Italien für unsere tolle Choreographie. Hätte Frank?reich nicht noch ein 3. Ersatzteam nach Slowenien ge?schickt, wären wir ins Finale gekommen :-D

Loooosseeer? Bunniiiieeez!!! ;-D Nun war das Team von ?Niedergirmes dran. Sie haben gut getanzt und waren 12.

Somit war auch der heutige Tag beendet, und wir gingen zu Bett.


Mittwoch, 6.Juli – Cup Finale

Der erste deutsche Tanz heute war das Senior Team von Villingen. Auch sie haben den 7. Platz erreicht! :-) Weiter ging es mit Freestyle. Leider durften wir hier keinen deutschen Tanz sehen, dafür aber Franzosen die mal wieder schöne Tänzchen hatten ;-). Duo: Carmen & Natascha mussten nun noch einmal auf die Fläche. Leider haben die Slowenier irgend etwas mit der Organisation nicht auf die Reihe bekommen (die Juroren waren noch nicht da, als sie schon aufgerufen wurden oder so ähnlich), was Carmen & Natascha etwas aus dem Konzept warf. Sie be?hielten jedoch ihren 4.Platz. Nena & Mimam gingen auf die Fläche und fingen an zu Rocken was das Zeug hält. Nachdem die erste Schwierigkeit gefangen war wussten alle: Das würde geil werden. Die Deutschen gingen ab wie noch nie. So soll es in einem 10. Duojahr sein, jawohl! Bald war es auch schon Zeit für die Closing Ceremony. Der CoC war nun vorbei, und wir kamen der EM näher.

 

Donnerstag, 7.Juli – Musiktest & Kostümcheck EM!

Und wieder einmal ging es los mit der Schminkerei. Carmen war das Versuchskanninchen für die Gruppenfrisur und bekam schwarze Haare :-) Das sah sogar richtig gut aus. Musikcheck- wie immer, einigermaßen O.K.

Danach Training in der Trainingshalle. Jeder gab sich noch mal den letzten Schliff, es war schließlich das letzte Training bevor es los ging. Heute ging es „zur Abwechslung“ mal früh ins Bett. Morgen war der große für die Freestyler.

Freitag 8. Juli - Freestyle Vorrunde

EEEEEEEEEEEM :-) ENDLICH! Gemischte Gefühle: Man war aufgeregt, und doch freute man sich auf die ganzen tollen Twirler (Franzosen ...hihi...) In der ersten Aufwärm?phase war Dany dran. Alle anderen von uns waren erst später dran, deshalb konnten wir uns den ersten Block anschauen, wo die ganzen Senior Französinnen getanzt haben. Catherine Moua und Geraldine Lebret waren mal wieder total geil! Daniela’s Tanz klappte nicht so gut wie erwartet. Natascha und Lara tanzten in der 2. Auf?wärm?phase, in der Natascha sich eine Zerrung holte. Auf Grund der Verletzung konnte sie nicht starten. Das hieß für Anita: Sie musste tanzen. (Unsere kleine Ani brach vor Aufregung in Tränen aus).

Lara’s Tanz war ganz gut, sie wurde 25. Ani lief, ohne eine Aufwärmphase gehabt zu haben, todesmutig auf die Fläche. Sie fing sogar ihr Doppelspagatsprung-Überschlag, und ihre Trainerin (Katharina) brach ihn Tränen aus. Gut gemacht Anita!! :-)

3. Aufwärmphase: Bei den Junior waren es wir (Claire& Anne), bei den Senioren Katharina & Svenja. Anne über Claire: Go claire goo :-) war richtig gut! Zum Glück hat sie das Improvisieren drauf ;-)) Claire hat sich echt mal wieder gerettet. Aber egal, was sie macht, es sieht eh immer gut aus, von daher :-) Bin stolz auf dich Laire Bär <3 (Claire: Anne ist gut im Übertreiben). Aber na ja. Nun zu ihr. Anne hat einen total tollen 0-Drop Tanz hingelegt. Ihr Tanz war einfach komplett. Das, was man fast schon als perfekt bezeichnen kann. :-) Ärmel (Französischer Juror) heulte, weil er’s so schön fand. Anne/Ste wurden von Frankreich,Italien, Holland, Schott?land und England gelobt. War ja auch nicht anders zu erwarten!

Nun zu den Senioren. Natürlich bekam es Katharina wieder klasse hin. Sie tanzt halt gerne. Das ist immer auf der Fläche zu sehen! Svenja’s Tanz war gut. Ihr Ausdruck war mal wieder übelst abgefahren :-D Jetzt war nur noch Stephi dran. Sie hat mal wieder gezeigt was sie drauf hat. Die Schwierigkeiten haben alle geklappt, sogar Annes Lieblingsübung (Rad-Sprung-Rad :-)) Es war einfach nur toll! Frauen waren jetzt vorbei. Nun kamen die Männer (das Beste an der ganzen EM ^.^) Der kleine Junior war sooo goldig :-), aber die Senioren..... hui! Alex, Thomas alias Brisko, und Francois. Alle drei waren klasse.

Danach war nur noch freies Training und wir bekamen die Ergebnisse. Hey, wir haben richtig gut abgeschnitten.

  • Anita 30.
  • Daniela 29.
  • Claire 28.
  • Anne 9.
  • Svenja 27.
  • Lara 25.
  • Katharina 11.
  • Stephi 10.

Somit hatten wir drei im Semifinale. Klasse!


9. Juli – Duo/Team/Gruppe/Semifinale

Stresstag – manche hatten drei Tänze. Es fing mit Team an. Es hat aber recht gut geklappt. Es waren nur Dusseldrops dabei (aber das kennen wir ja ;-)). Als nächstes kamen Bina&Carina. Das Duo war einfach schön. Carina und Sabrina halt :-D Gruppe: Noch mal mentales Training bevor wir versuchten die Fläche zu rocken :-) Als die Nationalgruppe an der Reihe war, wurden alle plötzlich mega aufgeregt. Würde es klappen .. Und vor allem: Wird auch nur irgendwer unsere Geschichte verstehen („Phantom of the Opera“)? Die Gruppe wurde natürlich übernatürlich viel angefeuert! :-) Und?- Unsere Mädels waren auch gar nicht mal so schlecht. Hier und da Mal kleine Patzer, aber sie haben sich richtig angestrengt Der 2. EM Tag ging somit auch vorbei. Nur noch auf die Ergebnisse warten. Und wieder waren sie richtig gut.




  • Duo 6.
  • Team 4.
  • Gruppe 4.

Also haben wir es mit den Tänzen ins Finale gekappt. Toll! :-) Endlich dürfen wir mal im Finale tanzen.

Anne hat sich im Semifinale um einen Platz verbessert und wurde 8. (yeah) Katharina und Stephi verloren leider ein paar Plätze. Katharina wurde 13. (wie im Vorjahr) und Stephi 16.

Im Wohnheim angekommen, fielen alle müde ins Bett.

 

10. Juli – Finale

Der Tag der Besten ^.^ Heute wurden die besten Freestyles noch mal genau betrachtet. Die senior Frauen waren ALLE richtig geil. Bei den Junioren tanzte unsre geliebte Marina Bernard mit null Drops (die ging schon ab ;-)) und wurde Europameisterin.

Männer- jaja, wie immer halt x) Bei den Senioren wars richtig knapp, aber am Ende hat Francois Leboucher gewonnen, 2. wurde Thomas Gogendeau und 3. Alexandre Claveau.


Jetzt waren Bina&Carina noch mal dran. Es klappte eigentlich wieder recht gut. Sie blieben auf dem 6. Platz. Team und Gruppe klappte genau so wie in der Vorrunde. Im Team fielen wir ein Platz nach hinten und wurden 5., in der Gruppe konnten wir den 4. Platz behalten :-)

So ging die Europameisterschaft zu Ende. Die Krönung des Tages: Italienisch Essen :-) –lecker-

Claire&Anne


Tagebuch über den Cup of Club in Slowenien

Caroline Knoch, MMC Villingen

Vorgeschichte
Die EM und der Cup of Club in Slowenien rücken immer näher. Unser Senior-Team wird sich wohl, wie auch schon vor zwei Jahren, für den CoC qualifizieren. Alle freuen sich und das Team klappt mittlerweile auch gut, es ist ja schon das zweite Jahr, dass wir es tanzen. Dann der Schock: Am CoC werden keine Startge mein - schaften zugelassen. Was nun? Entweder müssen Dany (TTSG Niedereschach) und Ramona (TLSV Herxheim) wirklich zum MMC wechseln und nächstes Jahr auch für diesen starten, oder unser Team verlassen. Bedenkzeit für die beiden: bis zur Süddeutschen Meisterschaft in Villingen. Bei Ramona ist es schon ziemlich früh klar, dass sie nicht wechseln kann, da sie von ihrem Verein gebraucht wird und diesen nicht im Stich lassen möchte. Dany sagt schon von vornherein: „Ja klar wechsele ich zu euch!“ Doch nach einigen Gesprächen mit dem Vorstand der TTSG, ihrer Mutter und einigen Trainern ist sie auf ein- mal nicht mehr so sicher. Den Verein wechseln, ihre TTSG in der sie sozusagen „aufgewachsen“ ist, nur für einen Tanz zu verlassen? Dany ist unsicher, doch mit meinen Argumenten („Stell dir vor, du siehst uns am CoC tan- zen und bist nicht dabei, sondern musst auf der Tribüne sitzen und alles von außen anschauen. Bist nicht dabei, wenn wir uns freuen, wenn wir eine gute Wertung bekommen oder wenn wir traurig sind, weil wir so viele Drops gemacht haben, …“) gelingt es mir dann doch, sie nochmals umzustimmen. „Euer Trainingsanzug ist auch viel cooler!“, ist dann ihre Meinung und wir stellen uns darauf ein, dass Franzi Schramm anstelle von Ramona tanzt, sonst aber alles gleich bleiben wird. Eine Woche später kommt Dany wieder in unser Training, leider mit schlechten Neuigkeiten. Sie hatte sich nun endgültig entschieden, nicht im Team mitzutanzen. Warum sie sich jetzt wieder umentschieden hatte, verstehe ich bis jetzt eigentlich nicht so richtig. Wir sind alle ziemlich enttäuscht. Das ganze hin und her und dann doch nicht. Im ersten Teamtraining, ohne die beiden herrscht schlechte Stimmung. Die kleinen trauen sich kaum etwas zu sagen, obwohl sie sich eigentlich freuen, denn jetzt be kommt noch eine von ihnen die Chance, international zu tanzen (auf einmal sind alle so ehrgeizig und trainingsfreudig wie noch nie.)
Doch trotzdem stellt sich die Frage, wen wir für Dany tanzen lassen. Isa Roth oder Sassi Mauch? Sicher, wer es wohl besser hinbekommen wird, ist sich niemand und so wird das Team erstmal allen dreien beigebracht. Franzi hat nun Danys Platz und die anderen teilen sich Ramonas. Das Team ist ja nicht schwer, die kriegen das schon hin, war damals meine optimistische Aussage im ersten Training. Vielleicht ein bisschen zu optimistisch, denn das erste mal auf Musik war die reinste Katas - trophe. Nichts klappt, sogar die Großen lassen auf ein- mal die einfachsten Übungen fallen. Wenn wir wirklich nach Slowenien wollen, haben wir noch ein hartes Stück Arbeit vor uns.
Dann die Deutsche Meisterschaft. Das erste mal mit den kleinen auf einem Turnier. Kostüme wurden weitergegeben und Hosenbeine gekürzt. Kurz bevor wir tanzen müssen, kommen Dany und Ramona zu uns und wünschen uns viel Glück. Sie sind aufgeregter als sonst und ich bin im Vergleich zu den anderen Malen auch etwas aufgeregt. Schaffen die kleinen das auch mental? Auf den CoC schaf- fen wir es auf jeden Fall, da hinter uns kein anderes Team mehr ist, versuche ich mich zu beruhigen, doch uns blamieren (oder durch die Drops ins Minus kommen) wollen wir ja auch nicht!
Es klappt einigermaßen gut und nun bin ich wieder etwas zuversichtlicher und dann geht’s ab in die Schweiz, sozusagen unsere Probe für den CoC. Dort können wir nicht nur unser Team sondern auch unsere Freestyles tanzen. Es ist ein schönes Turnier und gute Stimmung. Das Team klappt richtig gut, nur zwei Drops.
Na jetzt kann Slowenien kommen!
Doch im nächsten Teamtraining, der zweite Schock! Unser Team ist nur drei Minuten lang, also eine halbe Minute zu kurz. Irgendwie muss das Team innerhalb von drei Wochen noch verlängert werden. Keine Schwierigkeiten mehr, die Rollserie etwas länger und sonst nur noch „herumtanzen“, sagt Daniela und nach mehreren Trainings ist unser Team um 30 Sekunden länger. Jetzt müssen wir aber noch einmal ran. Trotz Hitze und eigentlichem Schwimmbadwetter trainieren wir bei Regenwaldtemperaturen in der Halle und bald können sogar die kleinen das Team im Schlaf. Jetzt muss einfach alles klappen, und wenn es doch nicht so ist, wird auch niemandem der Kopf abgerissen. Slowenien, wir kommen!!!

3 Wochen später… Sonntag 03.07.05,
Zugfahrt mit Hindernissen?! Um 6:52 fährt der Zug, also Treffpunkt am Bahnhof Villingen spätestens um 20 vor Sieben. Sogar einigerma- ßen pünktlich stehen alle aus unserem Team erwartungs - voll am Gleis, vor allem die jüngeren. Bei den „Oldies“ überwiegt wohl eher die Müdigkeit. Im zweiten Zug auf dem Weg nach Ulm (wir mussten fünfmal umsteigen) werden nach zahlreichen Komplikationen beim Umsteigen sofort die Ohrstöpsel von MP3-Playern oder nicht ganz so „coolen“ Discmans in die Ohren gesteckt. Es sind ja noch mindestens elf Stunden Fahrt und so werden Aufgaben, die eigentlich noch für die Schule gemacht werden müssten, auf später verschoben. Nach kurzen Aufenthalten in Graz, Bischofshofen und anderen zahlreichen Orten in Deutschland und Osterreich kommen wir endlich im slowenischen Maribor an. Müde und erschöpft von der Fahrt sind wir gespannt auf unsere Zimmer im Studentenwohnheim, doch die stellen sich wohl leider als totaler Reinfall heraus.
Meiner Ansicht nach sind die Zimmer noch schlimmer als Mister Bed (EM 2002 in Straßbourg). Es gibt weder Decken noch Kissen und die Wände sind übervoll mit Postern von Stars. Wohnen hier normalerweise Studenten oder verrückte Teenager? Ich bin ziemlich geschockt und keiner von uns hat jetzt noch Lust etwas zu essen.
Also richten wir uns in unseren Zimmern ein, mit Hoffnung auf den morgigen Tag, dass die Trainingshalle mehr verspricht.

Montag 04.07.05, Musiktest und Kostümcheck
Vor dem Musiktest ist für alle, die am Cup of Clubs teil- nehmen, noch Training in der hauseigenen Halle. Sie ist zwar klein und niedrig aber besser als nichts. Zuerst ist das Training ziemlich chaotisch, weil drei Teams gleichzeitig auf der Fläche sind, doch danach wird auf Musik getanzt und die Lage entspannt sich. Nach dem Training geht’s in die Wettkampfhalle. Da wir mit dem Zug gefahren sind, haben wir nun kein Auto, doch dank Vera Neu, Jutta, Frau Restivo und den Schneiders sind wir auch pünktlich da. Ich bin schon auf die Reaktion der „Kleinen“ gespannt, die ja zum ersten Mal bei einem internationalem Turnier dabei sind und dementsprechend weder eine so große Halle gesehen haben, noch wissen, wie ein Musiktest abläuft. Ich bin überrascht, denn entweder beeindruckt sie das gar nicht oder sie wollen es nicht zeigen. Auf Musik klappt unser Team nicht wirklich. Zu viele Drops, ungleichmäßig, („wo sind die Köpfe?“) Aber wie heißt es doch so schön? Wenn die Generalprobe nicht klappt, klappt der Wettkampf dafür umso besser!

Dienstag 05.07.05, Jetzt geht’s los! („Oh Allehle…!“)
Ich habe das Gefühl, dass die Slowenier ein wenig über- fordert sind, denn wir müssen eine Ewigkeit warten, bis wir einlaufen dürfen. Endlich ist es soweit, der Coc 2005 beginnt! Wahrend der Reden der Offiziellen und dem Präsidenten („…the president of the C.E.T.B…“ wird mir wohl immer in den Ohren bleiben) dürfen wir uns sogar setzen. Wahrscheinlich haben sie sich noch an die letzte EM erinnert…
Sanji ist die einzige Freestylerin vom MMC und da das Team erst morgen tanzt, ist sie heute die einzige aus Villingen auf der Fläche. Nicht nur Janine und ich hof- fen, dass sie es gut hinbekommt, denn sonst müssten wir wieder einmal ihre schlechte Laune ertragen…Wow, sie tanzt wirklich cool! Sogar null Drops!!! (Naja, das Doppelillusion war nicht wirklich ein Doppeltes aber ansonsten wars super!) Nun sind wir anderen irgendwie auch zuversichtlich und freuen uns auf morgen, denn dann sind wir endlich dran. Doch zuerst schauen wir uns noch die Duos an, wobei es uns das Seniorduo aus der Schweiz besonders ange- tan hat…ich kann sogar Isa überreden, dass sie mir ein Foto macht, als sie die Wertung bekommen!

Mittwoch, 06.07.05, Team und Siegerehrung des Cocs
Heute dürfen wir endlich tanzen und weil wir in der Halle schon gerichtet sein wollen, müssen Janine und ich ziemlich früh aufstehen. Ich mache die Frisuren und sie schminkt, alle 15 Minuten wird gewechselt und nach dem Frühstück geht’s ab in die Halle. Alle Versuche, auf der Fläche noch etwas zu trainieren scheitern, da wir alle zehn Sekunden von Italienern oder Franzosen, wie zum Beispiel Alexandre Claveau (gell Kadda…) überrannt oder abgeschossen werden. Es herrscht schlechte Stimmung unter den Teammitgliedern und wir müssen wohl oder übel auf unsere Aufwärmzeit warten. Bis wir an der Reihe sind, können wir noch in die Aufwärmhalle doch dort reißen sich Sanji und ich fast „die Haare aus“.
Nicht einmal die Schweizer, die auch in der Trainingshalle trainieren, können uns jetzt noch aufheitern. Nun ist es Zeit, endlich. Irgendwie will sich das „auf-internationalen-Turnieren-tanzen-Gefühl“ nicht einstellen und der Tanz geht viel zu schnell vorbei. Während wir auf die Wertung warten, zählen wir unsere Drops zusammen während die Enttäuschung immer größer wird, dass sogar manche Tränen fließen. Hoffentlich ist die Wertung nicht ganz so schlecht, geht es mir durch den Kopf und nach einigen Rechnereien steht fest: wir sind auf dem siebten Platz. Leider knapp das Finale verpasst und das nicht mal um einen Punkt. Vor uns sind sie Engländer, denen wir im Finale nicht wirklich mit Begeisterung „zujubeln“. Die anderen Finaltänze können wir uns jetzt in Ruhe anschauen. Die Siegerehrung der Freestyles und Duos wird getrennt von den Teams und Gruppen abgehalten und so können Janine und ich auf die Fläche, um Fotos zu machen, bevor wir unsere Siegerehrung haben. Nun ist das Turnier für uns zu Ende. Nach dem Essen setzen wir uns vor den Eingang unserer „Absteige“ und feiern noch ein wenig unseren siebten Platz.

Donnerstag, 07.07.05, freier Tag!
Wir haben uns alle im Vorfeld entschieden, bis Montag in Maribor zu bleiben, um die Tänze der EM noch anschau- en zu können. Da am Donnerstag der Musiktest stattfindet, haben wir einen freien Tag um uns die Stadt anzu- schauen. Wir können alle ausschlafen, verpassen aber unglücklicherweise das Frühstück. Wir beschließen, in die Stadt zu laufen und beim Mittagessen in einer Pizzeria, sehen wir sogar den Bruder von Allysson Vilaca mit seiner Familie. Unsere „Kleinen“ sind hellauf begeistert!
Später erfahren wir, dass in Maribor noch ein Fest stattfindet. Natürlich gehen wir abends dorthin, Vera Neu ist von der Idee auch begeistert. Es ist ein total schöner Abend inmitten von feiernden Slowenen. Dany wäre auch gern mitgekommen, aber sie musste ja früh ins Bett. Am Abend sitzen wir alle noch zusammen im Zimmer der „Reds“ (Janine und Isa) und freuen uns auf die kommenden Tage voller Tanz und Musik, an denen wir ganz entspannt auf der Tribüne sitzen können und anderen zujubeln! Sanjia Biedermann vom MMC Villingen Präsentierte sich beim Cup guter in Form.

Einblicke am Cup 2008 oder wie es ist ein Springer zu sein

Als die Einteilungen für die Dienste am Cup of Clubs gemacht wurden, hab ich gesehen, das ich gleich in mehreren Bereichen eingesetzt werden sollte. Das hat mich am Anfang doch etwas beunruhigt. Ich sollte an der Musikanlage sitzen, sollte Drops zählen und noch einiges mehr.

Als dann der Montag, 30.06.08 kam begannen die finalen Vorbereitungen für den Cup. Auch hier war noch einiges zu erledigen, es mussten noch verschiedene Sachen fertig aufgebaut werden, die Schilder an die Umkleidekabinen gehängt werden, die Küche auf Vordermann gebracht werden und natürlich auch Massen an Wertungsbögen für die Jury geschrieben werden. Dies setzte sich natürlich auch am Dienstag so fort. Zwischendurch immer mal die Musikanlage für die Mädels anwerfen, weil noch schwer geübt wurde.

Am Mittwoch dann fingen die Musiktests für die Länder an. Dort habe ich dann mit Antje Hedrich und Sabine Rühl zusammen an der Musikanlage gesessen und die Zeit gestoppt, CDs eingetütet und mit allen wichtigen Informationen, wie Musiklänge, Lautstärke und Geschwindigkeit der Musik versehen. Die Umschläge mussten dann von den jeweiligen Trainern unterschrieben werden und wurden dann weg gepackt. Dasselbe passierte auch am Donnerstag bis alle 15 Länder durchwaren. 

Freitags, als die Wettkämpfe anfingen, hatte ich dann meinen Job oben am Haupteingang, in der Kasse. Dort mussten Eintrittskarten verkauft werden, die Lucia Schneider vorher schon nach Eintages, Zweitages oder Dreitages Tickets sortiert hatte. Ebenfalls konnten schon über das Internet vorbestellte Karten abgeholt werden. Bei dem Ansturm am Anfang, war es nicht immer leicht den Überblick zu behalten, aber wir haben es geschafft. Nachdem der erste Ansturm vorrüber war ging ich nach unten in die Wettkampfhalle, wo schon mein nächster Job auf mich wartete. Für den Rest des Wettkampftages zählte ich Drops, was auch sehr interessant war, denn jetzt konnte ich sehen wie so die anderen Länder ihre Tänze hinbekommen haben. Leider haben die deutschen Mädels etwas unter Nervosität gelitten und ihre Tänze nicht ganz so gut hinbekommen, ausser Dominique die super war und es ins Halbfinale schaffte, ebenso wie Diana Eisenzapf und Julia Marksteiner mit ihrem Junior Duo, die es ins Finale geschafft haben.

Am Samstag bekam ich dann wieder einen neuen Job, ich durfte den Range ausrechnen. Eine sehr interessante Tätigkeit, wo man sehen kann, wie Juroren doch einen Tanz bewerten und wie weit sie teilweise auseinanderliegen. 

Sonntag durfte ich dann wieder am Musiktisch sitzen und mit bei den Umschlägen der CDs helfen. Am Ende haben wir dann die ganzen Cds noch nach Ländern sortiert, damit sich die Länder dann ihre Cds wieder abholen konnten. Am Ende ging es noch darum wieder einigermaßen klar Schiff in der Halle zu machen. Es war eine anstrengende Woche, die aber viel Spaß gemacht hat. Langweilig wurde es mir auf jeden Fall nicht, da ich ja jeden Tag etwas anderes machen konnte.

Six Pack & Co allein im Haus

Trotz langer, langer, langer Nächte und unzähligem Blödsinn ist es zu einer der geilsten Wochen meines ganzen Lebens geworden... Wir, die Mädels aus Stockhausen, hatten so viel Spaß zusammen und sind echt total zusammen gewachsen und gemeinsam stärker geworden!

Es fing schon morgens am Frühstückstisch an...
‘’Kann mir mal jemand die Halbfett-Margarine geben?’’,... Sara:’’ Soll ich euch mal erklären was Halbfett-Margarine eigentlich ist?’’ Alle ganz gespannt auf die Erklärung... Sara: ’’Halbfett- Margarine ist Margarine mit halb so viel Fett!’’
Ja ne, ist klar oder?!^^

Am Besten war ja immer noch das ‘Ich-mache-Klamotten-nur-mit-Zeitungspapier-und-Tesa-Spiel’
Leo kam ins Zimmer mit einem überdimensionalem Zeitungsvorrat (an dem sie bestimmt schon ein paar Jahre gesammelt hatte :-D) ‘’So Mädels, ihr bastelt euch jetzt Klamotten aus Zeitungspapier! Ihr habt 30 Minuten Zeit! Wenn die Zeit abgelaufen ist sagen wir euch bescheid und ihr müsst die Klamotten vorstellen.... Wie so eine kleine Modenschau! Viel Spaß^^’’ Leere Gesichter... Wie jetzt? Da Leo uns nicht mehr sagen wollte, machten wir uns ans Werk^^ Es war ganz interessant^^ Röcke, Hosen, Kleider, BH’s und Tanga kamen bei der ganzen Geschichte bei raus :-D Die Zeitungspapier-Klamotten sind zwar nicht alttagstauglich, aber ich muss schon sagen schlecht sahen sie nicht aus ;-) 

Das Kochen war ja noch eins der schwierigsten Dinge...
Wir hatten keine Küche und wir waren 18 Leute!!! Ei ja gut... Kochplatten raus und ab geht’s :-D Schnitzel mit Kartoffeln und Salat für 18 Personen auf 2 Kochplatten ist schon ne Leistung oder?!^^
Ich bin so verdammt stolz auf uns alle das wir es auf den Cup of Club geschafft haben!!! Und es war mir echt eine Ehre mit so geilen Persönlichkeiten eine Woche zusammen gewohnt zuhaben=)

Mädels ich liebe euch :-*

Eure Nadine

Ein tolles Erlebnis

Der Cup war einfach nur toll. Die ganze Woche, wo wir in Rüsselsheim waren, war so super, die werde ich so schnell nicht mehr vergessen! Unser Haus, in dem wir gewohnt haben, war total schön. Am Waldrand und direkt neben einem Waldschwimmbad. In den 9er Zimmern konnte man sich echt richtig wohl fühlen. Für 18 Leute mussten wir jeden Tag ohne Küche auf einer kleinen Herdplatte auf dem Balkon kochen und im Bad spülen... und es ging auch, sogar richtig gut! Mit Spüldienst, Kochdienst usw. war alles perfekt organisiert. Die Woche war einfach von vorne bis hinten super lustig!!

Unser toller Stimmung-mach-Tanz in den Pausen hat mir, wo dann zum Schluss alle mitgemacht haben, total Spaß gemacht. Zuerst haben nur die Katalonier mitgemacht, dann kamen die Holländer dazu und zum Schluss hat fast die ganze Halle mitgemacht.

Am Aufregensten war natürlich der Tag, an dem wir getanzt haben. Das erste Mal international zu starten war schon ein tolles Gefühl! Unser Fanbus mit den Fan T-Shirts hat so gejubelt und uns angefeuert... einfach klasse. Nach dem Tanz fiel dann erst mal die ganze Last von einem ab.

Die Eröffnungsfeier war auch ein sehr tolles Gefühl. Alle 15 Länder hinter ihren Fahnen, die Nationalhymnen wurden gespielt. Die Siegerehrung natürlich genauso. Und ich glaube wir waren alle sehr zufrieden mit unserem 7. Platz!

Jana Weber

Internationale Cup in Irland

Also zugegebenermaßen war ich nicht lange da. Aber eine 3/4 Stunde habe ich mir das ganze schon reingezogen. Die gehen dort zu dritt auf die Fläche, dann geht die Einheitsmusik los und alle hektiken wie von der Biene gestochen mal mit einem, zwei oder drei Batons herum. Die Batons purzeln auch bei denen unkontrolliert über die Fläche und wenn es dumm läuft attackiert der abtrünnige Baton auch mal jemanden aus der anderen „Lane“. Ich fand es die erste 1/5 Stunde auch interessant, danach eher langweilig. Also mein Ding ist es nicht. Jörg meinte: „Das hat doch eher etwas mit Zirkus zu tun, als das was an einer WM läuft“ Dem kann ich nur beipflichten. Ich bin mir sicher, dass man schon seine Freude daran entwickeln kann und das es für den ein oder anderen die perfekte Disziplin ist, aber im Moment ist außer Solo bei uns in Deutschland eher nicht durchführbar. Also, wenn man es kann sieht es gut aus. Es ist ein schnelles Wirbeln, um in möglichst kurzer Zeit möglichst viele Übungen zu zeigen, ohne Raumaufteilung. Nächstes Jahr ist der Cup in Australien, vielleicht will es sich jemand mal anschauen. Wir haben EM, das ist schöner.

Imaging – das Japan Team Weltmeister 2008

Konsequent ziehen sie ihren neuen Stil durch und haben sich mehr verbessert. GETANZT wurde auf einer coolen Version von John Lennons imaging. Im Jurymeeting bereits bis zum erbrechen besprochen mit Videobespielen aus anderen Sportarten, das Tempobased nicht so anspruchsvoll ist wie das Rhythmische... Na bitte, es besteht Hoffnung, dass sich der Sport eher Tänzerisch auf eine andere Ebene bewegt. Allen voran gilt es bei den Teams auf eine ordentliche Basistechnik zu achten. Des weiteren ist es von oberster Priorität, dass sich ein Team wie eine Einheit - als Team eben – sicher präsentiert. Daraus ergibt sich die Choreo, die erst wenn die zuvor genannten Dinge von allen beherrscht und entsprechend dargeboten werden können.

Zurück zu den Japanern. Ich muss schon sagen, allein für diesen Tanz, den ich als einzigen magischen Moment (so haben sie es in den meetings gerne genannt und abgefragt) bezeichnen würde, hat sich der Weg nach Irland gelohnt. Diese Männer und Frauen haben den Rhythmus von vorne bis hinten komplett durchgehalten... ich fand die 95 glatt zu niedrig. So souverän, so viele coole Details, die ich gar nicht beschreiben kann, die auch beim ersten Blick gar nicht alle wahrgenommen werden können. Fasziniert hat mich das perfekte Timing und wie sie für sich allein, aber doch in einer Einheit punktgenau standen und die Stäbe platzierten. KLASSSSSSSSE - Auf Video kommt es sicher nur halb so gut rüber.

Ich erinnere mich nur noch an eine Diagonale in Bewegung, wo sie direkt in meine Richtung liefen - auf den Takt - die Diagonale selbstverständlich wie eine Schnur und alle gleich ein Perfektes Schulter – Schulter Kopf so nebenbei – 3 kleine Töne einwarfen. Ganz toll. Für mich haben die Japaner ein eigenes Level aufgemacht, welches gar nicht mit den anderen Teams zu vergleichen ist. Die USA hat mir auch sehr gut gefallen. Interessante Choreo super gestellt. Mit ebenso guten Timing. Schluß exchange hat mit klasse gefallen. Ein Kreis Exchange der sich plötzlich aufgetan und totesmutig macht die Powerfrau Wimberly einen kleinen Flickflack mitten in den Exchange hinein. Nicht schlecht. Die Franzosen waren auch ganz toll. Sehr harmonisch zeigten sie ein tolles und funktionierendes Team. Dennoch muss ich sagen, auch ich hätte die Weltmeister 2006 mit dieser tollen Leistung auch auf den dritten Platz gesetzt. Es war ein spannender Wettkampf und alle drei waren gut. Schaut es euch an:

http://www.youtube.com/watch?v=SdaZdqiiApw

WM 10er im Dreierpack

Bei den Seniorenmännern ging die Post ab. Die drei Japaner haben es sich gegeben. Das Nesthäckchen hat einen technisch perfekten Säbeltanz gezeigt. 4-fach Illusion und 3-fach Illusion. Cool. Suishi kam mit seinem Westsite Story Story auch richtig gut an – Ihr wisst ja der Stabschwache ;-)) auch 10er

Und dann kam unser lieber Sasaki mit einem total abgedrehten Buddhistischen Singsang, wo er mit der Hand anfing sich zu bewegen in geraden Bahnen nach vorne lief und mit geschlossenen Augen ---- ich schwöre es ---- ein paar Kontakte machte. Nach einer andächtigen Gebetspose warf er mal ein dreifach Element ein und zog weiter seine geometrischen Bahnen. Ich meinte zur Sanne, die auch völlig aus dem Häuschen war „Der läuft bestimmt ein Mandala!“ Es war totgeil... dann war die Musik fertig und man dachte er sei zu spät mit einem dreifach Element. Fing er in der Hocke, dann stellte sich ganz gerade auf und hielt einfach seinen Arm hoch und kuckte stoisch gerade aus... und genau.....also totalgenau.... kam der letzte Bäng. Wir sind fast abgebrochen.

Ich hoffe, Sie tauchen recht bald auf youtube auf. Wenn die Herren gefunden wurden bitte eine Nachricht an mich. Die habe ich schon gefunden:

Auch die kleine Juniorkatze war entzückend.: schaut mal unter youtube nach:
http://www.youtube.com/watch?v=KnWU4Rc584M


Das war "die", die bei den Junioren gewonnen hat: http://www.youtube.com/watch?v=jS3TJYFh-WM


auch der Schwan kam bei uns gut an: Er war ein toller Schwan und kann sogar "english"

http://www.youtube.com/watch?v=iir3xZCeK48&feature=related

WM-Semifinale im Doppelpack

Mit nur vier Twirlerinnen im Gepäck reiste Deutschland zur WM. Die Entscheidung Beatrice Adelmann, Ann-Kristin Hildenhagen, Stephanie Wagner und Katharina Kling zu nominieren war gut. Qualität vor Quantität. Durch die relativ guten Pflichtübungen hatten die Mädels Startnummern in der Mitte erhalten. Ein gutes Zeichen. Zum Horror von den beiden Coaches Susanne Henkel und Stephanie Paulus-Reschke kam es so, wie es kommen musste. Junioren und Senioren kamen direkt hintereinander. Aber es gelang die Deutschen Twirlerinnen gut an den Start zu bringen.

Alle präsentierten sich gut, wenn auch hier und da mal etwas daneben ging, konnten sie sich durch die nicht immer freiwillige Einsicht, im Schwierigkeitsgrad etwas zurückzuschrauben schnell wieder in Ihr Freestyle einfinden. Mit der dadurch zu erkennenden Choreografie konnten sie sich optimale Ergebnisse sichern. Die Rechnung mit: „...die gleichen Punkte kann man auch mit weniger Stress bekommen“ ging auf. Andere zum Teil auch technisch bessere Twirlerinnen konnten so toll in Schach gehalten werden.

Ann-Kristin Hildenhagen zauberte ein für sich selbst optimales Freestyle hin und belegte einen tollen 22. Platz bei ihrer ersten WM-Teilnahme. Stephanie Wagner, die durch den Pflichttanz eine gute Startposition hatte, patzte leider bei 2 Aerials, die sie aber gekonnte abcancelte und erreichte dadurch trotz allem den 24. Rang bei den Seniorfrauen.

Für Beatrice Adelmann und Katharina wurde der Traum wahr, ins Semifinale bei einer Weltmeisterschaft einziehen zu dürfen. Beatrice verzichtete auf einige Kleinigkeiten und präsentierte sich so überzeugend, dass sie von Platz 20 auf den 18. Platz vorrückte. Auch Katharina zeigte einen schönen Tanz und konnte ihren 18. Platz ohne Probleme in diesem starken Starterfeld halten.

Im Junioren-Duo zeigten sich Beatrice Adelmann und Ann-Kristin Hildenhagen trotz kleinerer „Missverständnisse“ mit einer guten Leistung. Beide konnten sich schnell wieder in ihr Programm einfinden. Am Ende belegten sie einen glücklichen 8. Platz.


Fazit für den Deutschen Twirlingsport Verband

Die Tänze wurden dieses Jahr etwas besser durchgebracht und konnten als ganzes erkannt werden. Dies ist für Deutschland schon ein großer und erfreulicher Fortschritt. Falls Deutsche Sportler in Zukunft einmal den Ehrgeiz besitzen sollten weiter nach vorne kommen zu wollen, sollte noch an drei Dingen gearbeitet werden:.

  1. Wenn es an einem Internationalen Turnier gestartet wird sollte das Ziel sein, keine gute -sondern persönliche Bestleistung - zu bringen.

  2. An der Basistechnik am Baton als auch am Körper konzentrierter Arbeiten.

  3. Die Trainingseinheiten effektiver und konstanter gestalten und zwar von der ersten Trainingseinheit im September bis zur letzten kurz vor dem Tanz an der EM oder WM.


Auch beim Trainieren gilt: Qualität geht vor Quantität. Wobei auch klar ist, dass bei nur 2 Trainingseinheiten in der Woche keine nennenswerte Leistungssteigerung zu erwarten ist. Aber ein richtiger Twirlingfreak hält es ohne sein Stäbchen doch nur max. 1 Tag aus :-)))

Twirling Baton Weltmeisterschaft 2.–8. August ,Limerick, Irland

Zur diesjährigen Twirlingsport Weltmeisterschaft konnten sich 4 deutsche Sportler über den LT sowie die Turniere qualifizieren:

  • Beatrice Adelmann, TV Langenselbold
  • Ann- Kristin Hildenhagen , TV Langenselbold
  • Katharina Kling, TSG Niedergirmes
  • Stephanie Wagner , TV Langenselbold


Als Nationalcoach wurde, wie in den letzten 15 Jahren Stephanie Paulus-Reschke vom D.T.S.V. Präsidium ernannt. Erstmals seit Jahren wurden 2 deutsche Juroren – Sabrina Irion und Larissa Werlein- zur Ausbildung zum WBTF – Juror an dem in Limerick stattfindenden Master Training Program angemeldet. Beide kämpften sich tapfer 2 komplette Tage durch die Disziplinen sowie die Prüfung. Die größte Hürde war für beide die Pflichtübungen sowie das Shortprogramm – Pflicht für Senioren.
Neue Erkenntnisse des Lehrgangs wurden sofort den angereisten Sportlern und Trainern weitergegeben. Ein schönes Gefühl besonders auch für die Sportler. Ihnen wurde deutlich gemacht wo die Bewertungsschwerpunkte für ihr Level liegen. So konnten sie die verbleibende Zeit nutzen genau daran zu arbeiten.

Der sportliche Höhepunkt des Jahres 2008 bildete die Twirlingsport Weltmeisterschaft.

Die besten Sportler aus 19 Nationen stellten sich dem Wettkampf. Für unsere Sportler immer wieder ein absoluter Höhepunkt . Twirlingdeutschland ist eine kleine Twirling -Nation im Vergleich zu Japan- USA- Canada- Frankreich. In diesen Ländern wird der Twirlingsport schon allein durch die Anzahl der Twirler professioneller ausgeübt. Für unsere Sportler immer recht nett zu beobachten wenn z.B. Japaner scheinbar perfekt ausgeübte Übungen wieder und wieder trainieren.


Die von unseren Sportlern erreichten Platzierungen kann man als erfreulich bewerten.

  • Beatrice Adelmann im Juniorfreestyle erreichte das Halbfinale und belegte dort Platz 18.
  • Ann-Kristin Hildenhagen erkämpfte sich bei ihrer ersten WM-Teilnahme im Juniorfreestyle den 22. Platz
  • In der Disziplin Juniorenduo erreichen beide Platz 8.
  • Katharina Kling- Seniorfreestyle- konnte nach schwachem Shortprogram mit einem Kampffreestyle in der Vorrunde doch noch das Halbfinale der besten 20 Sportler erreichen und belegte dort dann den 18. Platz.
  • Stephanie Wagner – Seniorfreestyle – belegte Platz 24 in einem Starterfeld von 39 Sportlern.


Für den Deutschen Twirlingsport Verband ist diese Ausbeute von 2 Semifinalteilnahmen sowie den vorgenannten Plätzen bei einer Mannschaftsgröße von 4 Sportlern erfreulich.
Die Rechnung Qualität geht vor Quantität ist aufgegangen. Schön wäre es, wenn auch in Deutschland mehr Sportler den Twirlingsport leistungsbetont und leistungsorientiert ausführen würden.

Lasst euch von der WM-Teilnehmern erzählen wie es dort abgeht. Das Gefühl an einer Weltmeisterschaft zu tanzen – auf der Fläche mit vielen, sehr guten Sportlern zu stehen wird euch ein ganzes Leben lang begleiten.

Hier findet Ihr Impressionen von der WM 2008:

http://www.youtube.com/watch?v=I4dz4Hv-koE&feature=related

Fahrt zur WM nach Irland

Ann-Kristin Hildenhagen hat es ja dieses Jahr mit ihrem Freestyle und dem Duo geschafft, sich für die WM in Irland zu qualifizieren, obwohl es lange Zeit nicht sicher war, ob sie nach ihrer Krankheit im April dieses Jahr überhaupt noch mal tanzen darf. Ann-Kristin bekam dieses Jahr Anfang April den EBV-Virus (Pfeifersches Drüsenfieber), bei dem die Leber und die Milz stark betroffen sind. Der Virus lässt diese Organe anschwellen und wenn man Sport macht kann z.B. die Milz reißen und dann besteht Lebensgefahr.

Die ersten Symptome bekam sie kurz vor dem Wettkampf in Mannheim, allerdings dachte da noch niemand an das Virus, sondern alle Ärzte dachten es wäre eine Allergie bzw. nach dem Wettkampf es wäre eine Angina. Leider stellte sich dann doch recht schnell heraus, das es das Pfeifersche Drüsenfieber ist und das kann bedeuten das man bis zu einem Jahr keinen Sport mehr machen darf. Sie musste auch gleich nach dem Wettkampf ins Krankenhaus, weil sie so stark geschwollene Mandeln hatte, das sie nicht mehr alleine trinken konnte und das dann über Infusionen gemacht werden musste. Ann-Kristin hat gekämpft und immer gesagt, bei ihr wird das nicht so schlimm, sie schafft das und wird wieder fit, allerdings hatte sie am Anfang auch stark mit ständiger Müdigkeit und Erschöpfung zu kämpfen, was auch Begleiterscheinungen vom dem Virus sind.

Auch hab ich mir als Mutter natürlich ständig große Sorgen um sie gemacht, weil sie immer wieder gesagt hat, ich schaff das. Zu der Zeit waren wir Dauergast bei Arzt und endlich 4 Tage vor der Deutschen Meisterschaft Ende Mai hat sie vom Arzt das OK bekommen, bei ihr wären alle Werte wieder in Ordnung. Natürlich hat sie immer noch mit der Müdigkeit gekämpft, denn die würde noch eine Zeitlang bleiben meinte der Arzt. Ebenfalls hatte sie natürlich nach fast 8 Wochen ohne Sport, keine Kondition mehr und auch die Konzentration war noch nicht wieder wirklich vorhanden, aber sie hat es geschafft und hat sich durchgebissen und am Ende hieß es sie darf mit ihrem Freestyle und dem Duo nach Irland fliegen.

Natürlich war auch das Training danach noch immer für sie sehr anstrengend und auch die Kadertrainings, aber Susanne meinte, es würde jedesmal besser werden. In Irland selber hat es ihr sehr gut gefallen, die Trainingseinheiten waren manchmal durchwachsen und manchmal gut. Auf der Fläche jedenfalls hat es ihr einen rießengroßen Spaß gemacht und bei ihrer ersten Teilnahme an einer WM im Freestyle hat sie den 22. Platz erreicht, was ich finde schon sehr gut ist. Im Duo konnte man ihnen auch den Spaß ansehen und so haben sie trotz einiger Drops den 8. Platz erreicht, nur 1,76 Punkte hinter dem 6. Platz, der die Finalteilnahme bedeutet hätte.

Als Mutter kann ich nur sagen,
das ich total stolz auf meine Tochter bin,
denn sie hat sich durchgebissen und es geschafft.

EM Tagebuch 2009 - Nationalmannschaft

Die Ankunft
Die Anreise verlief bei allen ohne große Komplikationen. Manche haben sich ein bisschen verfahren, weil das NAVI entweder „falsche“ Info’s gegeben hat, oder man diesem nicht traute ;-)
„Das super freundlich Navi: „Bitte fahren Sie an der ersten Ausfahrt (350) rechts ab“…. hahaha guter Witz! DAS war aber die Ausfahrt 351 und so sind wir falsch abgebogen, weil die eigentliche Ausfahrt 350 die ZWEITE Ausfahrt war xDDDDDD… Aahh sche…. Navi!“
Naja, kann jedem mal passieren. Im Hotel angekommen, wurden wir unseren Zimmern zugewiesen. Die Zimmer waren recht schön, im Gegensatz zu manchen Jahren zuvor. Zwar nicht sehr groß, aber man fühlte sich wohl. Wir packten aus und schauten uns um, und entdeckten direkt gegenüber unseres Hotels einen Lidl. Ach wie praktisch. So konnte unser „Cateringservice Antje&Co.“ direkt vor dem Hotel das Essen einkaufen. Hier einmal im Namen von Allen ein herzliches Dankeschön. Ihr habt das – wie immer – sehr gut organisiert.

Kleiner Zwischenfall
Bea und Anne haben als letzte eingecheckt: Sie bekamen die Zimmernummer 427 auf den Namen Beatrice. Die zwei gingen nach oben und waren erleichtert, dass sie endlich ihr schweres Gepäck abladen konnten. Bea stand in der Tür und wunderte sich, dass jemand im Bett lag. Bea zu Anne: „Da ist jemand andres drrrinnnnööeee!!!“ Hhhmm es war Beatrice von den Schweizern. Ups.
Ok die beiden wanderten wieder nach unten, beschwerten sich und haben ihren neuen Schlüssel/Karte erhalten: 325. Sie stapften nach oben wieder samt Gepäck und wollen zum Zimmer, da sehen sie: „Oooaaaaahhh geil Step und Tiny sind ja direkt neben uns.....ach neeee sie sind IN uns....äähh in unserem Zimmer.“ Na toll. Nun haben die beiden ihr Gepäck stehen gelassen und sind wieder runter gestapft. Diesmal wurde das Missverständnis von unserem Vizepräsident Christoph geklärt. Nächste Nummer 104...sehr blöd, ist ja total weit weg von den anderen. Auf dem Weg nach oben bot Christoph den beiden dann sein Zimmer an und er zog in 104. Freude war bei Anne und Bea zu sehen.
Was ein Zufall, Christoph war direkt neben Step und Tiny einquartiert, jetzt sind Anne und Bea daneben...hehehe.

Nach diesem ganzen Hin und Her haben die beiden leider nur noch 20 Minuten gehabt bis zum Essen gehen. Jetzt aber schnell, ok… umziehen reicht nicht mehr. Step und Tinys Zimmer blieb erstmal ein Viererzimmer samt Gepäck...man muss dazu sagen die Zimmer sind nicht sehr groß.

Alle haben sich schnellstmöglich fertig gemacht und dabei eine Tür entdeckt, die einfach in der Wand endet. Hhhhmmm, neugierig musste man nachschauen. Dahinter ist ja noch eine Tür...man sah es in den Köpfen rattern...auf der andren Seite ist Bea und Annes Zimmer. Sie sind schnell rüber und auf einmal ging bei Tiny und Step die Tür in der Wand auf. Cool aus 1 mach 2: unsere beiden Doppelzimmer wurden zu einem Viererzimmer. Sau geil. :-) Damit niemand unser Viererzimmer entdecken konnte, indem er/sie unangekündigt ins Zimmer marschiert, während die Tür zwischen den Zimmer offen ist, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Ein “Zauberwort” musste her. Carina guckte nur auf Annes Leibniz SchokoSticks und unser Passwort war geboren ;)


Kostüm-/Musikcheck
Am Nachmittag hatten wir Kostüm- und Musikcheck. Wir stylten uns und zogen unsere Kostüme an. Wir fanden, dass unsere Kostüme dieses Jahr wirklich alle sehr schön aussahen. Es ging zum Check der Kostüme. Wir wanderten einer nach dem anderen in den Raum und ließen uns begutachten und fotografieren. Anders wie sonst, wurde diesmal nicht so genau auf die Frisur und Schminke geachtet. So blieb uns ein bisschen mehr Freiraum. Viel besser! Auch bei der Frage, ob man einen Piercing trägt, sagte jede von uns nein und neigte ihren Kopf leicht zur Seite, damit der Piercing am Ohr nicht entdeckt wird.  Anne war dabei so aufgeregt, dass sie nicht „Nein“ sagte, sondern nur mmhhh mmhhh (nein) von sich gab und die Lippen zusammen presste. Der „Kostümchecker“ natürlich gleich: „Streck deine Zunge raus.“ Hehe…falsche Vermutung. Gut vom Ohrpiercing abgelenkt Anne.
Endlich konnten wir die EM-Halle mal von innen betrachten. Kaths Kommentar: „Die ist aber nicht sehr hoch!?“ Naja das täuschte wohl. Als wir auf dem Parkett standen und unsere Stäbe hochschleuderten stellte sich schnell heraus, dass die Halle mehr als genug hoch ist. Keiner von uns musste bedenken haben, seinen Stab an die Decke zu werfen. Wir fingen an in unserer Reihenfolge mit Musik zu tanzen. Es haben alle Tänze recht gut geklappt, auch wenn ein paar von uns einen zweiten Anlauf gebraucht haben. Bei Bea und dem Duo gab es kleine Probleme mit der Musik. Einig Töne wurden nicht gespielt. Hörte sich sehr gewöhnungsbedürftig an. Man probierte ein weiteres Gerät zum Abspielen der CDs aus. Beim Duo lief die Musik nun einwandfrei. Nur bei Bea konnte das Problem nicht behoben werden. Sie musste mit ihrer veränderten Musik tanzen. Bestimmt auch nicht einfach sich so schnell umzustellen.
Nach dem Kostüm- und Musikcheck hat Diana ein kleines Picknick für uns organisiert. Die Auswahl war sogar noch umfangreicher als unser letztes Picknick am Kadertraining. An dem Picknick waren nun alle auch das erste Mal an der EM vereinigt: Athleten, Trainer, Juroren und natürlich auch die Mütter und Väter. Wir hatten uns ein schönes Plätzchen neben der Halle auf den Treppen ausgesucht. „Dankeschön, war echt lecker!“
Sabine Lautenschläger hatte sich wohl am Musiktest oder auf der Bank beim Picknick (ich weiß dass nicht mehr so genau...) einige kleine Holzsplitter in ihr Bein „gerammt“

Randbemerkung: An dem Platz von der Bank, wo Sabine sich verletzt hatte, saß Bea, unsere kleine Weltmeisterin im Verletzungen bekommen auch vorher und hat sich wundersamer Weise NICHTS getan! Phänomenal! :D

Und so haben dann einige Mädels nach und nach an Sabine´s Bein „rum gedoktert“ und versucht die Splitter aus ihrem Bein heraus zu bekommen. Sabine musste reichlich ihre Zähne zusammen beißen und war den Tränen nahe. Zwischendurch brachte Lucia ein bisschen Salbe, die Sabine auf die Wunde machen sollte. Anfangs war Sabine voller Euphorie, endlich eine Salbe, die die Schmerzen lindern sollte, zu haben, doch danach stellte sich heraus, dass die Salbe wie Feuer brannte. Sabine fühlte sich nicht wirklich besser, doch schließlich hat Ivette alle Splitter mit einer kleinen Pinzette herausbekommen – alles wieder gut!

1. Abendessen zusammen
Wir hatten gleich schon am ersten Abend eine Pizzeria direkt neben dem Hotel entdeckt und ausgetestet. Leider konnte kaum jemand von uns Athleten französisch, sodass wir uns gegenseitig ein wenig auf die Sprünge helfen mussten. Es hat daher am ersten Abend etwas länger mit dem Aussuchen gedauert und das Bestellen war auch sehr lustig. Die Meisten haben sich versucht mit „Händen und Füßen“ auszudrücken oder haben so getan, als wären sie nicht da, wenn schon ein anderes Mädel für sie mitbestellt hatte...Der Besitzer der Pizzeria hat gleich verstanden, dass er sich bei uns ein wenig mehr anstrengen muss, als nur die Bestellung aufzunehmen.


10.07.2009 - Es geht los
Heute wurde die EM offiziell eröffnet. Die Eröffnungszeremonie war sehr schön gestaltet und Morganne Caro tanzte mit 4 anderen Mädels die Europaflagge in die Halle. Ein sehr schönes Schauspiel J. Im zweiten Block kamen dann endlich, nach unzähligen langweiligen Franzosentänzen, unsere Mädels dran. Sabine, die zum ersten Mal an der EM gestartet ist, zog sich in ihrer Anfangsstellung zwar erstmal ihren Schuh aus, bekam ihren Tanz dann aber doch richtig gut hin. Danach verpasste uns Svenja, durch ihren Ausdrucksstarken Tanz, Gänsehaut. Nur zwei Drops und es war wie immer total schön :) Bea verpatzte ihren Tanz ein bisschen, trotzdem verzauberte sie uns mit ihrem charmanten Lächeln und ihrem Kostüm. Diana bekam, wie erwartet, ihren Tanz sehr gut hin, einfach klasse :) Auch Kath zeigte uns eine perfekte Leistung. Nur ein „Dusseldrop“. Dafür bekam sie sogar 6er von der Klumbi!!! ;) Als letztes ging Tiny auf die Fläche. Zwar lief es bei ihr nicht optimal, trotzdem konnte sie ihre „Dusseldrops“ durch ihre Schwierigkeiten und den schönen Posen wieder gut machen. Nach dem ersten EM Tag haben wir gemerkt, dass wir nicht nur die schönsten Kostüme haben, sondern uns von unserem Tanzstil von den anderen Ländern abheben. Wenn unsere Freestylerinnen nicht gewesen wären, wäre wohl der Rest der Nationalmannschaft, spätestens nach den ersten zwei Blöcken eingeschlafen ;) Wir sind echt Stolz auf euch, ihr wart einfach spitze :) Beim Abendessen wurden uns von Mr. President freudig die Ergebnisse verkündet:


Junior-Freestyle

  • Sabine, Platz 32
  • Bea, Platz 13
  • Diana, Platz 12   ... das heißt: SEMIFINALE für Bea und Diana!! SUPER, Mädels :-)


Senior- Freestyle

  • Tiny, Platz 34
  • Svenja, Platz 28
  • Kath, Platz 9    ... auch hier SEMIFINA LE für Svenja und Kath!!!! JUHUU!!!!

11.07.2009 - Duo, Team und Semifinale
Am Samstag gings los mit den Duos und im Anschluss weiter mit der Königsdisziplin Team. Anne und Step sind morgens sehr früh aufgestanden (quasi 05:00 Uhr!!!), um den perfekten Look zu erzielen (getreu nach dem Motto: “Hauptsache gut aussehen!”) Die Beiden hatten im Duo zwar ein paar dusselige Drops, aber die Schwierigkeiten und die großen Exchanges haben geklappt. Wir warten mal die Ergebnisse ab. So langsam wurde es Zeit, sich fürs Team vorzubereiten. Die Haare und auch teilweise das Schminken wurden schon im Hotel erledigt, man wollte ja schließlich das Seniorduo nicht verpassen. Nach einer kleinen Trainingseinheit draußen auf dem Parkplatz wurde es dann langsam ernst. Die Aufwärmphase verlief ganz gut und das Team war voller guter Dinge, den Tanz gut rüber zu bringen. Kurz vorm Tanzen wurde dann noch der geile, blutrote Lippenstift und die Traubenzuckerlollies von Janni und Jule ( noch mal ein herzliches Dankeschön an die lieben Glücksbringer J) ausgepackt, damit das Team auch richtig gefährlich wirken kann. Im Vergleich zur EM 2007 waren alle “völlig gechillt”und bereit alles zu geben. Das Team betritt die Fläche: Es geht los und alle sind hochkonzentriert. 2/3 vom Tanz waren es sogar 0 Drops. Zu diesem Zeitpunkt spielte das Team mit dem Gedanken, wenn alles bis zum Schluss so gut läuft, das ach so tolle „Passé“ von Mimam auszupacken :P
Man konnte die Spannung förmlich spüren. Im letzten Drittel waren es dann doch noch 5 Drops, aber das Team konnte wirklich zufrieden mit dieser Leistung sein. Dann ging es weiter mit unseren Semifinalisten. Kath musste schon als Zweite ran. Aber auch mit dieser unglücklichen Startnummer kam sie gut klar und überzeugte wieder einmal die Jury mit einem fast fehlerfreien Tanz. Bei Svenja lief es ganz gut, Diana war super und Bea’s Tanz war immer noch verbesserungswürdig.

Am Abend beim Essen wollten wir dann nun die Ergebnisse des Tages verkündet bekommen.

Aber wie immer waren Jörg, Ste und Sanni noch in der Halle und warteten gespannt darauf, dass sie die Listen ausgehändigt bekommen. Dann endlich in der Pizzeria angekommen, war Jörg wie immer die Ruhe in Person. „In der ruhe liegt die Kraft.“  Wir Mädels waren förmlich vor Spannung zerfressen und drängten schon wissenshungrig nach den Ergebnissen… Bleibt Kath auf ihrem hart verdienten 9. Platz? Und haben Anne und Step es im Duo geschafft ins Finale zu kommen???

Jörg liest die Ergebnisse vor: Beatrice hat sich den 14. platz ergattert und Diana den 13. platz! Svenja schaffte es auf Platz 28 und Kath hat ihren Grandiosen 9. Platz verteidigt und steht somit im FINALE!!!

Das Senior Duo von Anne und Step spannte uns richtig auf die Folter. Es waren nur minimale Wertungsunterschiede zwischen Deutschland und England, die alles entschieden, wer ins heißersähnte FINALE kommt. Eigentlich hatten wir schon ausgerechnet, dass unser deutsches Duo auf Platz 7 ist und sich somit keinen Platz im Finale sichern konnte. Es kam darauf an, wie viel Drops bei den Duos gezählt wurden, denn Beide hatten laut unserer Aufzählung 6 Drops. Letztendlich spannte Jörg uns beim Abendessen richtig auf die Folter, sodass man kaum denken konnte wir hätten es nicht geschafft. Und wir hatten sie um ~ 0,2 Punkte geschlagen! Step und Anne stehen morgen im FINALE der Duos!!!!!!!!!!! Wir haben uns sooo sehr gefreut :) Step ist erst mal vor Freude in Tränen ausgebrochen, weil sie schon dachte, sie dürften nicht noch einmal „ran“. Sie wollten so gerne zeigen, dass sie den Tanz können...und das können sie nun auch. Super Mädels!!!!


12.07.2009 - Finaltag und wir mit dabei
Am Sonntag freuten wir uns schon alle auf die besten Tänze der EM. Es waren einige schöne Tänze dabei. Vor allem Kath’s Free haute uns alle ein drittes Mal vom Hocker. Sie hat ihre Darbietung so gut wie fehlerlos präsentiert. Sie wurde dafür belohnt und hielt ihren 9. Platz. Super gemacht, Kath.
Auch das Senior Duo legte einen perfekten Tanz hin. Es klappte einfach alles. Sie überzeugten die Jury und kämpften sich um einen weiteren Platz nach vorne. 5. Platz. Für die restlichen Mädels auf der Bühne waren die beiden deutschen Tänze, die besten Tänze an diesem Tag.
Aber auch ein paar andere Tänze konnte man sich durchaus anschauen – es waren schließlich die Besten 10! Vor allem die Männer haben sich ganz gut (an)sehen lassen. Besonders die Junior Men von den Franzosen- Joffrey Cappi und der „kleine Clown“ waren super! J So langsam werden die Kostüme der Männer, den der Frauen aber immer ähnlicher – na ja, so lange sie keine Body´s tragen. *lach*
Zwischendurch hatten wir auch kleine Sichtprobleme. Die Holländer haben wohl geglaubt, dass sie durchsichtig und die Einzigen wären, die die Finaltänze sehen wollten. Also haben sich mal ganz schnell zehn von solchen orangenen Gestalten direkt vor unserer Nase an das Geländer gestellt – TOLL!...und so vorurteilsfrei wie wir sind, haben wir gedacht, dass die sich dort nur kurz aufhalten wollten. Falsch gedacht!... Nach zahlreichen Aufforderung aus unseren Reihen haben sie es endlich geblickt und sind zur Seite gegangen. Dann hatten wir endlich Ruhe – dachten wir! Der einzige männliche Slowene „VILI“ wollte anscheinend ein paar schöne Fotos machen. Also hat er sich – weil das Geländer ja gerade von den Holländern freigeräumt wurde – auch direkt vor uns aufgehalten und schön ein Foto hier, ein Foto da gemacht und ist rumgetänzelt…soooowas von schwul ^^ …bis Mimam, natürlich vom Rest der Mannschaft angefeuert, sich erbarmt hat, den netten Kerl mal darauf aufmerksam zu machen. Er hat sich zutiefst erschreckt und ist traurig und eingeschüchtert zurück getreten. Toll, Mimam;-) Für den Rest des Tages war die Aktion das Gelächter pur.
Bei den Teams haben wir einige „Blender“ entdeckt. Sogar die Franzosen hatten in der Gruppe zwei Mädels, die zum Schluss nur Doppelillusion ohne Stab mitgemacht haben. Tja, die Franzosen sind halt auch nicht perfekt und wir ein wenig beruhigt. Denn die Gruppe war schon wirklich sehr gut. Leider waren viele Tänze sehr ähnlich von ihrem Stil, da viele Länder die Tänze von den Franzosen einstudieren lassen. WIR NICHT!!!!! Von daher kann man es schon bald nicht mehr Europameisterschaft nennen, denn bald werden wahrscheinlich nur noch wir als einziges „Nicht-Franzoseneinstudierland“ übrig bleiben. Aber dafür haben wir dann auch einzigartige Tänze


Gewonnen hat bei den…

  • Junior Free Woman: Elodie Kupke, Frankreich
  • Junior Free Man: Joffrey Cappi, Frankreich
  • Senior Free Woman: Marina Bernard, Frankreich
  • Senior Free Man: Adrien Sellier, Frankreich
  • Duo Junioren: Morine Carro & Florine Mercier, Frankreich
  • Duo Senioren: Coralie Mappus & Laura Medjahedi, Frankreich
  • Team : Frankreich
  • Gruppe: Frankreich


Positives:

  • Wir haben uns als Deutschland wieder einen Platz nach vorne erkämpft (Platz 9)
  • Die Ergebnisse unserer im Vergleich wenigen Tänze verbesserten sich zu den Tänzen und auch Plätzen der letzten Jahre
  • Unsere deutschen Tänze hoben sich positiv hervor, da sie sich von den Franzosen-Tänzen unterschieden.
  • Wir hatten sehr viel Spaß und einen guten Gruppenzusammenhalt
  • Speziell das Team kann stolz auf die Leistung sein, wurde man doch komplett neu zusammengewürfelt
  • Wir hatten mega viel Spaß und man kommt sich näher (schade, dass die EM so kurz war.. L)

Negatives:

  • Das Semi-Finale dauerte viel zu lange und ist auch nichts besonderes mehr, da so gut wie jeder rein kommt.
  • Dieses Jahr gab es sehr viele gleiche/ähnliche Musiken bzw. Musikrichtungen, was auf die Dauer langweilig wurde
  • Viele Tänze waren langweilig, da so gut wie alle einen Franzosenstil hatten.
  • Die “Twirling-Stars” fehlten, man vermisste doch so einige Franzosen (u.a. Catherine Moua oder Francois Leboucher)
  • Eine zweistündige Siegerehrung durchzuführen hat auch noch niemand geschafft
  • Die Siegerehrung war viel zu lange (2,5 Stunden). Zwar haben die Franzosen eine schöne Aufführung gemacht aber die Zeit im Ganzen hat diese ganz schöne Show wieder wett gemacht
  • Es wurden Athleten geehrt und wir und auch viele andere Länder /Personen wurde einfach vergessen.

Gut zu wissen...
Die Twirlingfreaks unter euch und die, die schon sehr lange dabei sind, werden ihn vielleicht kennen. Der nette junge Mann, der den Kostümcheck gemacht hat und vor dem Tanzen noch einmal die Kostüme geprüft hat, war einer DER MÄNNER aus dem Franzosenteam „Engel und Teufel“ von 1999. Als Mimam dieses Insiderwissen Svenja mitgeteilt hatte, war sie völlig „aus dem Häuschen“, weil sie sich damals die Twirling Video’s mehr als 80.000mal (Zahl Zitat von Bina) reingezogen hatte. Das sind DIE STARS, wie sie es früher einmal für die jetzt „älteren Athleten“ von uns waren. Echt Klasse!
Charlie Luka war da!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Da wurde Svenja noch einmal zum Teenager…aber er sieht auch wirklich gut aus!


Alles in allem
Für uns fast das erste im Gesamten gelungene internationale Turnier. Wir können stolz auf unsere Leistungen sein und sind auf dem richtigen Weg. Das haben wir zum größten Teil unseren tollen Trainern, Juroren und natürlich auch Organisatoren zu verdanken. Ohne euch wäre es nie so schön gewesen.
Die Ergebnisse der EM 09 waren spitze und uns allen hat die EM sehr viel Spaß und manchen auch neue Erfahrungen bereitet.

Anekdoten

  • Bea: “Hat jemand was spitzes????” - Carina: “Ja! Meine Nippel sind spitz!”
  • Svenja: „Wer ist denn der Klöckner“… - „Mimam,...die Maske...“

Noch mal an das N-Team:
Ich bin so stolz auf uns und sehr positiv durch euch aus dieser EM gegangen. Hätte ich am Samstag nicht das Team gehabt, wäre die EM nicht so toll gewesen, wie sie jetzt war. J Es hat mir super viel Spaß mit euch gemacht und ich bin schon ganz traurig, dass es jetzt schon vorbei ist. L  (Tiny)

EM 2009 Straßburg - 2x Finale

Nach bestandenem LT, den Qualipunkten sowie dem Kadertraining war es endlich soweit. Die Deutsche Nationalmannschaft bestehend aus 12 Sportlern, 3 Juroren sowie den Officals, fuhr nach Straßburg. Donnerstag der Musiktest sowie Kostümcheck- die erste Gelegenheit die Wettkampfhalle zu beschnuppern…..allgemeines Credo der Sportler: gute Halle!!

Die schon am Mittwoch Angereisten hatten in der Nähe des Hotels eine nette Pizzeria ausgemacht, die zum Stammlokal der Nationalmannschaft erklärt wurde. Beim gemeinsamen Abendessen wurde über die ausgelosten Startnummern diskutiert…habe ich eine gute oder eine schlecht Starnummer??? Die Juroren wurden befragt was denn besser sei- vorne oder hinten zu starten.

Freitag der Tag der Freestyler
Fast alle deutschen Freestyler starteten in einem Aufwärmblock. Für die Trainer hieß das- flotte Füße zu haben und eine gute Beinmuskulatur um von der Aufwärmfläche zur Wettkampffläche und schnell wieder zurück zur Aufwärmfläche zu kommen, da dort der nächste Athlet wartete.
Als erste startete Sabine Lautenschläger im Juniorfree – ihr Tanz komplett umgestellt- von ihren Horrorschwierigkeiten befreit, konnte sie ihn so souverän darbieten. Nur einen Drop zum Schluss. Feine Leistung! Höchst zufrieden mit sich wackelte sie von der Fläche voll motiviert für das nächste Jahr.
Im Endklassement kam der 32. Platz heraus.
Als nächste war Svenja Schneider im Seniorfree dran- routiniert absolvierte sie ihr Programm- kleine Wackler hinderten sie nicht daran ihre Stärke – den Ausdruck und Präsenz auszupacken. Ihr interessanter, individueller Tanzstil wurde mit dem 28 Platz- das hieß Semifinale- belohnt.
Direkt hinter Svenja durfte Beatrice Adelmann auf die Fläche. Durch ihr gute Technik sowie Körpergeschwindigkeit konnte sie trotz des nicht optimal laufenden Tanzes den 13. Platz – das hieß Semifinale erreichen.
Dann kam Diana Eisenzapf (Juniorfree)- ihr Tanz wurde im Kadertraining von der Nationaltrainerin Stephanie Paulus-Reschke komplett EM- tauglich umgestellt. Sie konnte ihn kraftvoll und souverän darbieten und wurde mit dem Platz 12- Semifinale- belohnt. Klasse gemacht!
Nun war Katharina Kling (Seniorfree) dran. Konzentriert ging sie auf die Fläche und brachte ihr Programm mit nur einem Drop durch. Erstmals wagte sie es international mit einem Juror in Augenkontakt zu treten und wurde von demjenigen Juror mit der höchsten Wertung belohnt. 6,1 das hatten wir noch nie. Platz 9- auch das hieß Semifinale.
Als letzte deutsche Starterin betrat Ann-Kristin Hildenhagen die Fläche. Sie begann nervös konnte sich aber im Mittelteil deutlich steigern. Die Konzentration reichte aber nicht ganz bis zum Schluss. Für sie kam der 34. Platz heraus.
Ende des ersten Tages. Alle verließen erleichtert die Wettkampfhalle um ausgehungert in unserer Pizzeria einzufallen, sich zu stärken um für den nächsten Tag gerüstet zu sein.


Der Samstag - Halfinale/Team/Duo
Das Seniorduo- Stephanie Wagner und Annemarie Schulz- waren als Erstes dran. In der Aufwärmhalle wurde voll konzentriert der Tanz geübt- sie waren zuversichtlich, dass sie das Ding hinbekommen würden. Auf der Fläche haben sie es geschafft ihre dummen Drops so zu verschleiern, dass das Programm trotzdem harmonisch rüberkam.

Dann….das N-Team

Für die EM auf 8 Personen umgestellt. Erstmals in dieser Besetzung zusammen….die Oldies gaben den Neulingen durch ihre Ruhe Halt. Alle freuten sich darauf, dass es nun losging. Auf der Fläche zeigten sie den Tanz mit nur 5 Drops….voller Einsatz von allen Teammitglieder war zu sehen. Dafür, dass sie in dieser Besetzung genau 5 x trainiert haben war es eine sehr, sehr gute Leistung …..und…..sie waren wirklich ein TEAM!!! Platz 9 ist eine nette Ausgangsposition für die kommenden Jahre.

Weiter ging es mit dem Semifinale der Freestyler.
Als erste startete Katharina Kling. Sie konnte ihre Leistung aus der Vorrunde noch etwas steigern und so auch einigen anderen Juroren eine 6er Wertung aus den Rippen leiern.
Danach bekam Beatrice Adelmann ihre zweite Chance. Wieder bestach sie durch ihre Technik – konnte das Programm aber nicht vollständig durchziehen. So sahen wir teilweise eine völlig neue Kreation. Im Endklassement belegte sie den 14. Platz.
Svenja Schneider, wild entschlossen mehr auszupacken als in der Vorrunde, zeigte mehr Präsenz, die aber leider auf Kosten der Präzision gingen. Am Ende erreichte sie Platz 29.
Als letzte deutsche Starterin betrat Diana Eisenzapf die Fläche. Auch dieses Mal konnte sie durch ihre Kraft und Energie überzeugen und belegte im Endklassement Platz 13.
Ein langer Wettkampftag ging zu Ende. Der Italiener wurde geentert….und dann kam das gespannte Warten. Hatte sich ein deutscher Tanz für das Finale qualifiziert? Als Hansjörg mit den Ergebnislisten den Italiener betrat, herrschte gespannte Ruhe. Und dann…….Seniorduo Platz 6 ,das hieß Finale!!!! Stephanie Wagner und Annemarie Schulz konnten es kaum fassen….die Freudentränen liefen. Und als wäre es nicht genug….Katharina Kling Platz 9- auch das hieß Finale. Die immer so beherrschte Katharina hatte sichtlich Mühe ihre Freudentränen runterzuschlucken. Die Finalisten gingen früh zu Bett- die anderen Sportler hatten viel Spaß an ihrem Spieleabend.

Sonntag - Die Finals, wir mit dabei!
Katharina Kling brachte die beste Leistung dieser Saison. Präsent, sicher, souverän packte sie sogar noch eine weitere Schwierigkeit aus. Eigentlich unfassbar, wenn man bedenkt, dass sie noch vor Jahren immer gesagt hat: ich kann es nur einmal gut. Nun hatte sie sich 3 x kontinuierlich immer etwas mehr gesteigert und ihren 9. Platz nicht mehr hergegeben.
Das Seniorduo schaffte es den Tanz komplett -mit einem dummen Drop, den man kaum gesehen hat, zu tanzen. Sie konnten präsentieren und ihre Stärken darbieten. Im Endeffekt hatten sie durch ihre gute Technik eine Basis, auf die sie sich verlassen konnten und waren daher in der Lage den Tanz harmonisch zu präsentieren. Sie verbesserten sich auf Platz 5!!

Fazit dieser EM 2009
Wir haben uns verbessert, der vom D.T.S.V. eingeschlagene Weg trägt erste Früchte. Unsere Basistechnik von Stab und Körper muss weiter verbessert werden. Wer darauf zurückgreifen kann ist klar im Vorteil. Mental waren unsere Sportler in der Lage diese EM Teilnahme als Herausforderung zu betrachten, der sie sich stellen wollten!
Der Zusammenhalt in der Mannschaft war gut…der Spaß kam nicht zu kurz….gegenseitiges Unterstützen, sei es beim Anfeuern in der Halle oder im Hotel war angesagt. Man hat versucht nicht nur sich selbst zu sehen, sondern auch darauf zu achten, dass es allen gut geht.


Spruch Katharina:
"
Ein Sportler, der an der EM oder WM für Deutschland tanzen möchte, muss mehr bringen als nur Leistung."

EM 2009 - Katharina Kling und das Duo Stephanie Wagner/Annemarie Schulz im EM-Finale

Das Kadertraining, deutete es bereits an, die Deutschen Twirlerinnen haben sich technisch und auch mental verbessert. Der Umgang miteinander verlief offen und teilweise sogar recht lustig.

In Straßburg traf man sich zum Musiktest am Donnerstag. Durch die günstige Auslosung war Deutschland das letzte Land an diesem Tag. In entspannter Atmosphäre wurde der Musiktest von allen Twirlerinnen gut gemeistert. Die Halle wurde für "gut und gemütlich" befunden. Der Französische "Hausitaliener" bereitete für alle ebenfalls als "gut" befundenes Essen zu. Da man keine unnötige Experimente machen wollte, was diese die allabendliche Anlaufstation.

Die Deutschen Starterinnen konnten alle mit ihren Darbietungen zufrieden sein. Jeder präsentierte seinen persönlichen Leistungsstand gut. Besonders hervorzuheben waren da die Tänze von Diana Eisenzapf, Katharina Kling und das Duo Schulz/Wagner. Sie führten ihre Tänze nahezu fehlerfrei der internationalen Jury vor.
Das Starterfeld war erwartungsgemäß sehr eng bei den Freestyles gingen 48/49 Starterinnen in die Vorrunde. Es war klar, das die Jury Fehler gnadenlos bestrafen mussten. Vertreten wurde Deutschland durch Sabrina Irion, Larissa Werlein und Leona Muskat. Da die Drops abgezogen wurden, ergaben sich interessante Platzierungen. Man kann sich sicher gut vorstellen wie geschafft, die internationalen Jurydebütanten nach der Vorrunde waren.
Die 30 Besten durften ein weiteres mal im Semifinale am Samstag tanzen. Bei den Junioren waren es Diana Eisenzapf und Beatrice Adelmann die sich dann auf Platz 13 und 14 nach dem Semifinale wiederfanden. Bei den Senioren konnten sich Svenja Schneider und Katharina Kling durchsetzen. Für Svenja war es am Ende der 29. Platz und Katharina Kling konnte sich mit ihrer gelungenen Choreografie und einen tollen Ausdruck das Finale sichern.

Das durch die LT-Absolventen Svenja Schneider und Jannika Rühl kurzfristig erweiterter Nationalteam konnte sich gut präsentieren mit nur 5 Drops konnten sich auf ihren 9. Platz freuen. Dafür das sie in dieser Formation zum ersten mal getanzt haben, besonders bemerkenswert. Ein Tag umstellen, insgesamt ca. 4 Stunden für die zugegeben wenigen Exchanges. Dazu an 4 Tagen je 1 Stunde Teamtraining und ein paar mal auf Musik gemacht. Um in den Teams, die durchweg gut waren sich weiter vorne zu etablieren, ist es notwendig noch mehr an der Basistechnik, Laufwegen und vor allem an den Exchanges zu arbeiten. "Also mit den Exchanges, da müssen wir aber noch was tun. Da sind die anderen Besser." meinte Larissa Werlein nach der Vorrunde der Teams. Die Trainer nickten nur "Joo, machen wir."
Da dieses Team erst am Anfang seiner Laufbahn steht, kann der D.T.S.V. sich auf eine erfolgreiche Zukunft im Team freuen, wenn weiterhin so konzentriert an den Verbesserungen gearbeitet wird.

Deutschland im Finale nicht schlecht.
Katharina Kling, freute sich sehr und trat souverän und glücklich an den Start und tanzte den allerbesten Tanz in ihrer Twirling Karriere. Gut getimt. Belohnt wurde sie mit einer hohen Wertung: 6er man kann es kaum glauben. Die erste Deutsche Twirlerin, die eine 6 bekommen. Sensationell.
Das Duo Stephanie Wagner und Annemarie Schulz taten es ihr gleich. Sie zeigten auch im richtigen Moment absolute Bestleistung und konnte sich vom 6.ten auf den 5.ten verbessern. Die Deutschen Fans waren schon sehr begeistert, dass unsere Finalisten so gut waren.

Fazit: Unsere Tänze und sogar unsere Technik wurde von den anderen Ländern gelobt. Wir fallen unter den Europähern positiv auf. Die Einführung der LT's hinterlässt offensichtlich ihre Spuren. Daran müssen wir weiter konsequent arbeiten. Insgesamt betrachtet wurden die Tänze für Deutsche Verhältnisse wirklich gekonnt präsentiert. Diejenigen, die ihren Tanz durchgebracht haben, wurden sofort besser bewertet. Es gilt nun dafür zu sorgen, dass wir in Deutschland in Zukunft mehr fehlerfreie Tänze auf die Fläche bringen. Wir kommen gut an. "Theoretisch ist alles im grünen Bereich. Wir brauchen es nur noch zu zeigen." meinte eine Jurorin, nach dem Jurymeeting.

Beatrice Adelmann - TV Langenselbold

Mein schönstes Twirlingerlebnis war 2005 der Cup of Clubs in Slowenien. Als wir unterwegs nach Slowenien waren hatte ich schon ein kribbeliges Gefühl im Magen, aber nicht weil ich aufgeregt war, sondern weil ich es nicht erwarten konnte bei so einem Wettkampf dabei zu sein, um meinen schönen Tanz zu zeigen und um haut- nah andere gute Sportler aus ganz Europa zu sehen!!!!

Als Musikcheck war und wir das erste Mal die Halle betraten, dachte ich: „Boah, ist das eine schöne Halle und vor allen Dingen hoch!“ Es war ein tolles Gefühl in der Halle zu trainieren, nicht nur weil man sich keine Sorgen machen musste, dass der Stab an die Decke oder an einen Balken prallen würde, sondern auch weil es für mich der erste Musikcheck war. Deshalb genoss ich es umso mehr.
In der Nacht konnte ich nicht ruhig schlafen, da ich mir Gedanken machte wie ich wohl mein Freestyle tanzen würde...gut oder schlecht? Natürlich überlegte ich auch, wie gut wohl die anderen Freestyler sind, aber nach einer Zeit bin ich dann auch eingeschlafen. Am nächsten Tag standen wir schon früh auf, da wir für unsere Tänze gestylt werden mussten. Danach fuhren wir sofort in die Halle.
Alle Twirlingvereine von ganz Europa liefen ein. Es war ein tolles Gefühl mit zu laufen! Nach einer etwas langen Rede marschierten wir wieder raus. Sofort fingen die Tänze an. Zum Glück war ich etwas später dran!! So konnte ich mir noch ein paar Tänze anschauen. Es hat Spaß gemacht zu zugucken, manche Tänze und Kostüme gefielen mir richtig gut! Aber irgendwann kam auch meine Aufwärmphase dran.
Total aufgeregt lief ich runter zur Fläche und machte meinen Tanz durch, bis die Aufwärmphase zu Ende war. Ste nahm mich in den Arm und ermunterte mich und gab mir Mut. (Danke Ste das du immer für mich da bist!!!) Als dann nun mein Name aufgerufen wurde, lief ich ein und stellte mich in meine Anfangsposition. Als die Musik startete, fing ich an. Es war ein so tolles Gefühl, ich finde man kann es gar nicht beschreiben!!!!!

Als dann nun mein Tanz fertig war, war es einerseits erleichternd, aber andererseits hätte ich am liebsten noch ein Mal getanzt!!!!!!!!!! 

N-Team 2009 - Twirlingsport kann spaß machen!

Also mein schönstes Erlebnis 2009 war der Neuanfang mit einem neuen Nationalteam in dieser Saison. In einer Phase, an der ich mich fragte, ob es überhaupt Sinn macht mit diesem Sport weiterzumachen, gaben mir die "Bienchen" mit ihrer positiven Einstellung und Begeisterung im Training wirkliche Freude daran Trainerin sein zu dürfen.
Es war eine erfreuliche Erfahrung, sich der permantenten Unterstützung von Susanne Henkel zu wissen, die dem Ablauf eines N-Teamtrainings eine perfekte Struktur verleiht. Die... die den Mädchen "das Laufen beibringt".
Oder Leo, die uns allen beibrachte, wie man Formationen taktisch ausarbeitet und den Bienchen und auch mir neue Horizonte in Sachen Formationen eröffnete. Sich freut, wenn die "Bienchen" gerafft haben, wenn sie falsch stehen. Sich geduldig immer wieder neue Formationen ausdachte, weil die "Kreativen Chaoten" den theoretisch geplanten Ablauf zum 100sten mal zerstört haben... ;-) "Ei, da machen wir halt etwas anderes"

Auch Dominique Hedrich, die als "alter Twirlinghase" innerhalb des N-Teams für Ordnung sorgt und so den "jungen Bienchen" das unkoordinierte summen versucht auszutreiben. Juli, die den Überblick im Team einfach im Blut hat und stumm für Ruhe sorgt. Ann-Kristin, die im Team lernt den Überblick zu behalten, sich über jede neue Erkenntnis "wie Bolle" freut und sich als "Teamschreier" versucht. Jana, die immer an sich zweifelt und eine deratig tolle Präsenz und Willensstärke auf die Fläche zaubert, das einem manchmal wirklich Angst wird. Sabine, die mit ihrer freudigen Art, auch über sich selbst lachen zu können jedes Training zur Freude macht und den nötigen ernst nimmt. Ich sage nur "Du" --- oder war es eher Peng? Beatrice, die als letzte zu diesem Team dazu gestoßen ist und wenn sie einen Fehler macht, mit einem leidenden "Dramablick" durch den Rest des Tanzes fliegt.
Ja und ich? Ich mache am allerwenigsten. Ich schaue allen zu und versuche den Dingen eine positive Richtung zu geben. Freue mich, wie toll sich die Dinge entwickeln. Ich denke ich habe den besten Job im N-Team :-)

Ja - und jetzt nach dem LT hat das N-Team Verstärkung bekommen.
Svenja Schneider und Jannika Rühl werden eingebaut, haben schon die gemeinsamen Übungen nachgelernt. Jetzt, wo wir die Formationen einigermaßen gerafft haben, kann Leo sich mit einem 8-er von vorne völlig neu austoben. "Da wirken wir größer" - Na dann... Leo macht das schon.

Susanne und ich haben nicht gewagt zu hoffen, dass wir es innerhalb eines Jahres schaffen ein komplett neues Team auf die Europameisterschaft 2009 zu bringen. Der LT 2009 offenbarte, dass wir N-Teamler mit ECHTEN Teamgeist haben. An der Deutschen kam es für "die Bienchen" darauf an, die Juroren zu überzeugen, ob sie entschlossen und fähig sind, an einem internationalen Turnier anzutreten. Alle Juroren waren der Ansicht und demonstrierten dies anhand eindeutiger Noten. Sie wollen das D.T.S.V. - auch wenn es noch nicht perfekt ist - an der EM sehen und denken, das sich der D.T.S.V. mit diesem Team als Neuanfang zeigen kann. Das gesamte N-Team wird sein Bestes an der EM geben. Schließlich ist unsere Stärke, uns permanent zu verbessern.

Ich würde sagen wir haben alle viel gelernt, obwohl wir noch lange nicht da sind, wo wir im Idealfall gerne sein möchten. Wir sind alle realistisch und können uns darüber freuen, dass wir jedes Training ein wenig besser werden. Wir hoffen auf viele Zuschauer an der EM, die uns lautstark motivieren.

Völlig begeistert von den Noten der Jury "Wir haben es gepackt!"

Einfach unbeschreiblich!

Ende des Jahres 2008 beschloss ich nach der, für mich erfolgreichen WM 2008 in Irland, neue Wege zu gehen. In all den intensiven Jahren Training mit meiner Trainerin Ste habe ich sehr viel sportliches, soziales, sowie kreatives von ihr in diesem wunderbaren Sport gelernt und mitgenommen.
Diesmal nahm ich es in die Hand und versuchte mich an einem eigenen Freestyle und Dance. Erst einmal musste eine geniale Musik her. Was will ich machen? Was will ich erreichen? Dies waren meine ersten Fragen. Nach längerem Suchen begann das Projekt. Mit meiner ausgewählten Musik, stellte mich sonntags in die Halle und ließ mich von ihr leiten. Stück für Stück wurde es zu meinem eigenen Tanz. Genau das war „ich“!!! Ich ließ mich von der Musik, Gefühlen und Emotionen leiten, trainierte hart und gerne daran. Nach den ersten Monaten wollte ich nun gerne eine Sicherheit und Rückantwort bekommen, ob das, was ich da kreiert habe gut ist. Also durfte ich nach Absprache sonntags zu Ste ins Training kommen. Ich glaube sie hat sich nachdem sie meine Tänze sah einfach nur im Kopf gedacht: „Dieses Mädel, warum hat sie das nicht schon früher gemacht. Genau das wollte ich.“ Sie war begeistert und ich natürlich erleichtert, mein Weg war nun also richtig.

Diese Saison habe ich gelernt, „es“ für mich zu machen!
Ich habe mich sau wohl gefühlt. Denn dieser Tanz spiegelte mich als Person wieder. Nun war es mein Ziel und meine Aufgabe, die Europameisterschaft in Frankreich! Vorab besprachen Ste und ich noch einmal, was für ein EM Freestyle richtig sei. Also bearbeitete ich meinen Tanz im Kadertraining und im normalen Training, sodass er EM- tauglich wurde. Ich war mir sicher, ich kann den Tanz und ging entschlossen und motiviert an den Start der EM.

Meine erste 6!
Mein großes Ziel, ich wollte endlich 6er Wertungen bekommen. Sehr konzentriert, aber gelassen ging es los. Mein Freestyle in der Vorrunde lief gut. Ich fühlte mich verdammt wohl auf der Fläche und wollte gar nicht mehr runter. In der Schlusspose gab ich noch einmal alles und schaute einer holländischen Jurorin direkt in die Augen. Ich versuchte so das Gefühl weiter zu transportieren. Dies hatte ich mich vorher noch nie getraut. Und huch, sie belohnte mich mit meiner aller ersten 6,1. Ich war hin und weg und die Tränen konnten sich nicht mehr halten. Ich war an meinem Ziel angekommen. Beim Abendessen erfuhren wir die Ergebnisse. Total unerwartet für mich, stand ich nun auf dem 9.ten Platz! Wow.
Das erste Mal in meiner Twirlingkarriere wusste ich am Tag danach (Semi-Finale), ich kann meinen Tanz. Ich kann ihn noch einmal so gut machen. Total ungehemmt freute ich mich darauf noch mal tanzen zu dürfen. Ich steigerte mich etwas zu der Vorrunde und war total glücklich, denn ich hatte nun die 6er geknackt. Nun bekam ich durch die Bank weg mehrere 6er Noten. Es war für mich ein tolles Erlebnis. Irgendetwas in mir wollte sofort danach wissen, auf welchem Platz bin ich? Habe ich es ins Finale geschafft?
Ich wollte gerne noch einmal tanzen. Und tatsächlich, beim Abendessen bekam ich die tolle Nachricht: Ich durte im Finale für Deutschland starten. Im Finale :-)
Es war Sonntag und ich durfte das erste Mal als Freestyler hier im Finale mitmischen. Ich konnte nichts verlieren, sondern nur an Erfahrung gewinnen. Ich hatte alle drei Tage lang das gleiche gute Gefühl. Ich kann meinen Tanz. Konzentriert, aber innerlich mit mir im Reinen. Wie schön... Stolz tanzte ich meinen Tanz noch einmal. 
Wer hätte es gedacht, schon wieder schaffte ich eine persönliches Steigerung. Eine Schwierigkeit, kurzfristig noch eingeplant... und ich wusste es vorher, ich werde sie fangen. In meinem ersten Freestylefinale war ich tatsächlich noch einen Tick besser. Ich konnte mich noch mehr gehen lassen.  Ich wollte zeigen, dass ich es verdient habe in einem Finale zu stehen. Als Belohnung bekam ich fast nur noch 6er.

Es war ein überragendes Gefühl diese Tage dort teilnehmen zu dürfen. Keiner hätte es von mir erwartet. Wer mich kennt, weiß dass ich die letzten Jahre immer wieder gesagt habe: „...aber ich kann es immer nur einmal gut!“
Dieses Jahr fühlte ich es, dass ich nun soweit bin. Es hätte nicht besser laufen können, es war perfekt. Und ich bin vollkommen zufrieden. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran zurück, es hat mich geprägt. Es hat in mir etwas ausgelöst!

Das war mein schönstes Erlebnis

Daran bist Du nicht ganz unschuldig, denn Du liebe Ste hast mich geprägt. Dadurch hast du mir die Möglichkeit gegeben, mich auf einen eigenen Weg machen. Du hast mir die Grundbausteine gegeben. Du hast mir die Richtung gezeigt. Dich kann keiner ersetzen, du gibst mir soviel mit in diesem Sport.
Ich brauche Dich, denn Du wirst immer meine Trainerin bleiben.
Ich danke dir für alles…Worte können das nicht ausdrücken. Ich glaube, dass du es gefühlt und gesehen hast am Finaltag, Dankeschön!!!

Kath