Bei uns ist Twirling Sport!
Trainer - Ausbildung
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© 2010 Bei uns ist Twirling Sport!

Lehrgangskosten auf einem Blick

                                         

D.T.S.V. Mitglieder             

Nicht Mitglied                  
Tageslehrgang

 20.-

 40.-

Wochenendlehrgang (2 Tage) 

 30.-LT/40.-

80.- 

LT-Teilnehmer Tageslehrgang

15.-

 -

Grade für Anfänger (4 Stunden)

 10.-

 20.-

Grade für Anfänger Level A (2 Tage)

 30.-LT/40.-

80.-

Trainer-Ausbildung
fachlich

150.-

300.-

Jury-Ausbildung

 150.-

 -

Trainer-Ausbildung
überfachlich

  150.-

 300.-

Die Prüfungsgebühr beträgt 10.- €. Die Gebühr ist im Gradlehrgang einmalig enthalten.
Wird an der Prüfüng nicht teilgenommen verfällt diese Gebühr.
Jede zusätzlich abgelegte Prüfung wird mit 10.-€ berechnet.

Anmeldung: D.T.S.V.-Geschäftsstelle

Bitte Anmeldeschluss beachten!

Bitte evt. Änderungen der Sporthalle beachten!

Bitte folgende Angaben machen: Verein, Name, Alter, Grad (nur bei Gradlehrgängen).

Mindestteilnehmerzahl: 15

Achtung: Wer sich nicht anmeldet, erfährt auch nicht, ob der Lehrgang stattfindet oder nicht!

Wie geht denn überhaupt die Figur 8?

Wie unsere Basistechnik muss sich verbessern?
Zunächst muss diese Erkenntnis beim Twirler ankommen. Den Wunsch zu hegen sich zu verbessern. Danach muss zwingend vom Twirler erkannt werden, das es neben dem "Ablauf üben" noch weitere Aspekte hinzukommen. Was bei der Figur 8 gut vermittelt werden kann, hat man das "Außen - Innen" begriffen, kommt nach einer Figur 8, dann zwei, acht, zehn, zwanzig... erst einmal immer mehr.

Zu jedem Aufwärmen gehören 100 Figur 8 rechts, links, vor- und rückwärts zu üben, ohne die Hand während der Figur 8 zu öffnen.

So „fuchtelt“ man sich einen zurecht. So manch waches Twirlingauge stellt fest: „das sieht ja furchtbar aus!“ - „Oh Gott, hoffentlich sieht uns keiner“ „Mein Arm fault ab“

Die „läppische“ Figur 8 zeigt sich bei genauerer Betrachtung etwas störrisch. Da sie zunächst wohl etwas unrund aussieht. Natürlich geht das, weil nicht bekannt oder als wichtig empfunden nicht so einfach die Figur 8 korrekt zu machen. In jedem Training sollte Figur 8 geübt weden.

Generell ist es ein Problem bei Twirlingsport, dass Breitensport-Twirler und auch manch ein Trainer nicht gewillt sind, eine Übung so lange zu üben, bis sie perfekt gekonnt wird. Der Problem liegt vielleicht nicht unbedingt daran es nicht können zu wollen. Vielleicht, weiß nicht jeder wann kann man eine Übung kann. Viele - oft Anfänger - sind der Ansicht, wenn der Ablauf verstanden wurde bedeutet dies: Aha, die Übung kann ich. Dies ist nicht der Fall. Den Ablauf verstehen ist der Anfang. Die Disziplin entwickeln und der Wille etwas zu genau verstehen zu wollen und sich dies im Training selbst zu erarbeiten, ist die Basis des Twirlingsports.

Der Trainer erklärt eine Übung und weist auf die Schwerpunkte und Schwierigkeiten hin. Doch üben muss die Übung der Twirler! Es ist nicht die Aufgabe eines Trainers beim Üben einer Übung zuzuschauen. Das verwechseln die meisten Twirler leider immer wieder. Ist der Trainer nicht da, trainiert der Twirler oft nicht. Dadurch ist es nicht möglich eine Verbesserung der Basistechnik weiter zu entwickeln.

Da können auch die Eltern helfen!

Geschult werden muss also eine Änderung der Grundeinstellung der Twirler. Da können auch Eltern helfend mitwirken. Die gewünschte Disziplin haben nur ganz wenige Kinder von ganz allein in sich. Dennoch kann dies erlernt werden. Die anderen (ca. 95%) müssen erst üben lernen. Das ist normal. Bei dem einen Twirler geht es leichter und schneller als bei dem anderen. Das ist auch normal.
Dies ist auch einer der Gründe, weshalb sich Kinder unterschiedlich schnell im Twirlingsport weiterentwickeln. Die benötigte Zeit muss jedem Kind gegeben werden und Eltern sollten nicht die Schuld ausschließlich dem Trainer zusprechen.


Übung 1: Figur 8

Schritt 1:

100 Figur 8 rechts, links, vor- und rückwärts zu üben, ohne die Hand während der Figur 8 zu öffnen.

Fehlerquellen:

• Die Hand wird während der Figur 8 geöffnet.

• Der Baton wird nicht richtig in der Hand gehalten.

• Der Baton ist nicht genau in der Mitte

• Der Arm wird nicht gestreckt

• Der Baton dreht sich nicht gleichmäßig

• Der Baton dreht sich zu langsam

• Die Figur 8 ist „eiereckig“


Wenn der Unterarm durch das regelmäßige Üben gekräftigt wurde und das Handgelenk ganz gedreht werden kann, ist es möglich die Figur 8 korrekt zu können. Dies ist nach ein paar Wochen des regelmäßiges Übens der Fall. Jeden Tag 5 Minuten wirken WUNDER!

Schritt 2:

Stimmt die Basis kommt die Geschwindigkeit hinzu.

Spiele:

1.) Wer schafft die schnellsten RICHTIGEN Figur 8 in 30 Sekunden - später 1 Minute.

2.) Was kann manch an einer Figur 8 alles falsch machen!

Das neue Gradheft 1-5 ab sofort erhältlich!

Es ist vollbracht, das neue Gradheft für die Grade 1-5 sowie die komplette Beschreibungen der Pflichtübungen und Pflichtanz ist ab sofort bei der Geschäftsstelle erhältlich. Das 28-seitige Gradheft, enthält die Beschreibungen aller Gradübungen, als auch eine Beschreibung von Fehlerkorrekturen der Übungen.

Rechtzeitig zur Saison 2009 erhalten alle Twirler ab sofort erhält die Möglichkeit die korrekten Beschreibungen der Pflichtübungen/Pflichttanz sich selbst beizubringen. Auch ohne Trainer ist es möglich, sich den korrekten Ablauf der einzelnen Übungen anzueigenen.
Das Heft ist wie bei dem "Grade für Anfänger Level D-A" zur Gradprüfung vorzulegen. Darin wird auch das Prüfungsergebnis festgehalten. Diese werden dann in den D.T.S.V.-Mitgliedsausweis übertragen. Die Vorgehensweise zur Teilnahme an einer Gradprüfung erfolgt wie bei "Grade für Anfänger Level D-A" erst, wenn ein Sportler alle Übungen mit Körper und Baton kann, und ein Prüfer/Lehrer alle Übungen als gekonnt eingestuft hat, dann wird die Prüfung erfolgreich abgeschlossen. Kann ein Prüfling eine Übung nicht, dann muss die Prüfung komplett neu wiederholt werden.
Das Können aller Übungen ist absolut notwendig, da die Grade beginnend bei "Grade für Anfänger", über Grad 1,2,3,4 und schließlich auch Grad 5 aufeinander aufbauen. Oft werden die Twirler feststellen, dass viele Übungen als leicht empfunden werden. Dennoch wird es bei den meisten Twirler Übungen geben, die zunächst nicht gekonnt werden oder erst richtig gelernt werden müssen. Dabei bildet eine Hürde der Körper. Deim Baton liegt die Herausforderung darin, zunächst die "gefühlt gekonnten" Übungen korrekt auszuführen und diese beidhändig zu beherrschen.
Am Ende haben wir einen Twirler, der die Pflichtübungen und auch den Pflichttanz kann. Grad 5 stellt einen Übergang zur Trainerausbildung dar, denn da muss der Twirler, der bereits die Grade 1-4 erfolgreich abgeschlossen hat, sich eine eigene Choreografie unter Anleitung eines Trainers erstellen. Es ist sicher eine spannende Aufgabe das Verbinden der Batonübungen und den Körper abgestimmt auf sich selbst zu entwickeln.

Der D.T.S.V. bietet hierzu entsprechende Weiterbildungslehrgänge auch für Trainer an. Diese werden auch als Fortbildung zur Erhaltung der Lizenz anerkannt.

Nicht vergessen:
Bevor man mit Grad 1 beginnen kann, ist es notwendig die Prüfung Grade Für Anfänger Level A erfolgreich abgeschlossen zu haben.
Auch dieses Gradheft, kann man bei der Geschäftsstelle bestellen.

Die 3 Modes - Wer weiß worauf es ankommt, hat es im Twirling leichter!

Tja, was ist denn das?
Trainer sollten das wissen und genaustens beachten. Die drei modes bestehen aus:

  • Rollen
  • Schleudern
  • Kontaktmaterial

In den Choreografien wird oft einer, leider auch manchmal in zwei der oben genannten modes nicht oder im falschen Leistungslevel beachtet.
Meistens handelt es sich dabei um ROLLEN, aber auch nicht oder wenig vorhandenes Kontaktmaterial und dieses dann nicht korrekt ausgeführt!
Die meisten Twirler und leider auch Trainer finden es besser, wenn man möglichst schnell die Schleuderübungen nach oben bringt. Sieht zumindest Spektakulärer aus. Wen kümmert da, wenn die Abwürfe oder auch das Fangen nicht korrekt sind. Hauptsache fangen. Auch die schönen Turnübungen sind nicht korrekt. Hauptsache schnell Überschlag. Wozu braucht man denn nur gestreckte Beine oder warum sollen die Arme - wie beim "Nicht im Hohlkreuz" gestandenen Handstand - nebeneinander sein? Notentechnisch betrachtet, nützt dieser schnelle Eifer allerdings nichts. Denn die Twirler, die mit einer gekonnten Choreografie in allen 3 Modes das gleiche Level zeigen, bekommen eine bessere Note.
Oft kommt es vor, das sich ein Twirler im Schleudern zumind. theoretisch gefühlt in sehr gut befinden. Leider stimmt die Ausführung dazu nicht und wird deshalb vom Juroren, selbstverständlich nicht in dieses Level eingestuft. Im Rollen - weil geschummelt oder im Tanz immer wieder gerne weggelassen zeigen sich die selben Probleme. Dank unzureichender Ausführung wird dann gut recht schnell zu durchschnittlich.

Auch interessant ist das Kontaktmaterial ist manchmal gar nicht vorhanden. Bestenfalls werden 2-3 Flips gezeigt und davon ist dann mind. einer Level A. Bessere Flips werden bestenfalls isoliert - d. h. ohne Kombination oder mit Stopp gezeigt. Gerade im Kontaktmaterial wird das canceln gerne betrieben. Ist eine Risikoübung nach 1-2 Takten fertig und fällt, so werden Schleuderübungen bei vielen Twirlern, die unter Umständen 5-8 Takte andauert sicher höher im Trainingseinsatz als so ein gemeiner Flip.
Werden alle 3 Modes beachtet, dann wird die Körpertechnik zunehmend interessanter. Eine Übung wird von den Wertungsrichtern besser bewertet, wenn diese mit einer korrekten Körpertechnik dargeboten wird. Dies ist wiederum zu unterscheiden in Basistechnik und später auch Tanztechnik. Hierzu bieten die D.T.S.V. Ausbildungslehrgänge immer wieder - auch wenn man schon mal einen Lehrgang besucht hat - neues Lernpotenzial für den wissbegierigen Trainer. Auch Aktive können an solchen Lehrgängen teilnehmen.

Eines ist auf jeden Fall sicher:
Auch ein Trainer, der schon vieles weiß, lernt man glücklicherweise immer wieder etwas Neues dazu. So geht es zumindest mir, auch wenn ich manchmal diese Lehrgänge als Trainer, für neuen Trainer abhalte. Das ist das, was mir persönlich an diesem Sport besonders gut gefällt.

TWIRLING HÖRT NIE AUF NEUE HORIZONTE ZU ERÖFFNEN!

Nicht nur dem aktiven Twirlingsportler geht es so, dass man auf einmal eine Übung, die man seit Jahren macht plötzlich völlig neu wahrnimmt. Es gibt offensichtlich einen Unterschied zwischen dem Ablauf verstehen und eine Tatsache in einer Übung in seiner Quintessenz plötzlich neu wahrzunehmen. Dies geschieht nicht selten bei einer Basisübung wie Figur 8 oder dem Flip. Auch im Solo, warten diesbezüglich interessante Überraschungen


Stephanie Paulus-Reschke

Wer will gerne Twirling- Trainer werden?

Alle Jahre wieder werden D.T.S.V. Trainer angesprochen, wie man einen Tanz richtig einstudiert – wie man diese oder jene Übung richtig beibringt.

Twirlingsport ist eine sehr komplexe Sportart. Es reicht einfach nicht, sich eine Frage beantworten zu lassen. Es gibt viel mehr zu wissen. Aus diesem Grunde ist eine fundierte Ausbildung zum Trainer notwendig, damit nicht nur an den Symptomen "herumgedocktert" wird. Ein ausgebildeter Trainer doktert nicht an Symptomen herum, er/sie sucht nach Fehlern im Urprung. Ein Trainer erarbeitet ein Konzept für jeden einzelnen Sportler/ für jedes einzelne Problem.
Dabei geht es schon mit den Basics los. Was ist Erwärmung? Muss Körperarbeit immer mit Qual verbunden sein? Manche Trainer sind auf dem Drive – „Viel hilft viel.“ Also lassen sie eine Übung immer wieder wiederholen. Damit ein Twirler auch nicht weiß, was dieser verbessern könnte – Ohne korrekte Bewegungsbeschreibung. Ohne individuelle Fehler korrektur erreicht ein Trainer damit nur, dass der Sportler im besten Falle keine Lust mehr hat, im schlechtesten Falle ist er demotiviert: „Das lerne ich nie“

Der D.T.S.V. bildet Trainer aus!

Der D.T.S.V. bietet ein großes Spektrum an Trainerlehrgängen an. Wenn man als Vereinstrainer bereit ist Verantwortung zu übernehmen, fällt es leicht, sich für einen Ausbildungslehrgang beim D.T.S.V. teilzunehmen. Ein kluger zukünftiger Trainer weiß, dass es viel anstrengender ist jahrelang – als selbsternannter „Trainer“ –auf der Stelle zu treten. An Turnieren stellt man nicht selten frustriert fest, dass sich dieser oder jener Verein verbessert hat und einfach nicht wahrhaben möchte, dass es nicht immer - aber evt. an einem nicht ausgebildeten Trainer liegt.

Viel zu schnell wird dem Sportlern der schwarze Peter zugeschoben. Er/Sie kommt nicht regelmäßig ins Training. Dabei kann man sich doch vorstellen, dass die Twirler keinen Bock auf endlose Wiederholungen haben. Oder die Feststellung: „Sie lernt ihre Schwierigkeiten nie!“ Na wie auch, wenn nicht durch genaue Fehlerkorrekturen Hilfestellung geboten wird. An dieser Stelle sollte nocheinmal erwähnt werden, dass dies nicht immer der Fall ist. Manchmal haben die Twirlerinnen mehr Lust auf "Breitensport" und möchten nicht korrigiert werden oder stecken in einer Entwicklungsphase, die nicht wirklich einfach ist – Ein guter Trainer kann so etwas allerdings erkennen!

Die meist ehrenamtlichen Trainer geben ihr Bestes. So liegt es im Aufgabenbereich der Vereinsführung, seine Trainer oder zukünftigen Trainer so gut wie es nur möglich auszubilden. Dies sollte unbedingt von der Vereinsführung unterstützt werden. Die Trainer - zumeist auch noch jung - stehen meist neben seiner regulären Arbeit zusätzlich noch mehrere Stunden Woche für Woche in der Sporthalle.Sie verbringen den größten Teil seiner Freizeit, damit mit den Sportlern zu arbeiten. Ein Vereinsvorstand kann entsprechend froh sein, wenn man einen Trainer hat. Insbesondere in organisatorischen Dingen kann jedes Mitglied - auch "Nicht-Twirler" dem Vereinstrainer unter die Arme greifen, um diesen bestmöglich zu entlasten.

Das Ausbildungsprogramm des D.T.S.V. ist umfangreich

Es können Wochenendlehrgänge zu den einzelnen Disziplinen besucht werden. Man kann sich auch entscheiden eine Ausbildung zum Trainerassistent oder lizensierten Trainer C zu absolvieren. Zukunftorientierte Vereine legen Wert auf eine permanente Ausbildung seiner Trainer. Die Trainer bilden die Basis des Könnens in einem Verein. Je besser die Qualifikation der Trainer, desto größer die Chance einer Herausbildung von guten Twirlern. Dies ist die eigentliche Aufgabe einer Twirlingabteilung oder eines Twirlingsportvereins! Förderung des Twirlingsports.

Die Trainerausbildung gliedert sich in einen überfachlichen Bereich. Es scheint nunmehr in vielen Veeinen durchgedrungen zu sein, dass es nicht reicht, nur den Stab in Bewegung zu halten. Auch der Körper muss bewegt werden. Ein Unterricht muss geplant, Übungen müssen auch nach pädagogischen Aspekten beigebracht werden. Des weiteren gibt es einen fachlichen Bereich. „Rund ums Twirling“ und den unterschiedlichen Turnier-Disziplinen. Das D.T.S.V. Ausbildungsprogramm bietet viele Einstiegsmöglichkeiten. Auch ist es im Twirlingsport möglich sich auf unterschiedliche Bereiche im Twirlingsport zu konzentrieren. So bedarf es besonderer Fähigkeiten sich sinnvoll mit Twirlinganfängern zu beschäftigen. „Ach wie aufwendig!“ „Das dauert ja so ewig!“ Ja, jede fundierte Ausbildung braucht seine Zeit und man glaubt es kaum, es macht wirklich Spaß!

Auf jeden Fall macht es mehr Spaß, als jahrelang herumzudümpeln und nur im Gänsefußtempo voranzukommen. Auch der Austausch unter den Trainern, das besprechen diverser Problemen in einer Gruppe engagierter "Trainingsazubis" führt zu einer positiven Entwicklung eines Trainers. Es ist auch schon zu erfahren, dass man "nicht allein" mit seinen Problemen kämpft.

Auch in diesem Jahr bietet der D.T.S.V. wieder Lehrgänge zur Trainerausbildung an. Auch die Verantwortlichen in den Vereinen sollten sich damit beschäftigen, die ihnen anvertrauten Sportler bestmöglich auszubilden und immer wieder Trainer in die Ausbildung zu schicken. Der D.T.S.V. freut sich darauf Trainer auszubilden, damit diese schneller zu Ziel  kommen:

Twirler mit Freude korrekt und chancengleich auszubilden.

Wer von Anfang an alles richtig lernt – kann später mehr

D.T.S.V. Ausbildungssystem - Grade für Anfänger

Grade Für Anfänger Level D-A: Mit den Gradübungen wird von der ersten Übungsstunde an eine Lehrmethode für die Mitgliedsvereine geschaffen, im eigenen Verein die richtige Twirling-Methode zu lehren. Nur so kann im Laufe der Zeit, ein besseres Twirling-Level auch mit dem KÖRPER an Lehrgängen und Meisterschaften gefördert werden.
Durch die Entwicklung eines dazugehörigen Gradheftes – für jeden Twirler – mit Check?listen zu den Übungen, sowie Informationen rund um das Thema Twirlingsport ist eine Grundlage für die zukunftorientierten Sport geschaffen worden. Damit können die Vereine den Twirlingnachwuchs – auch mit Trainern, die keinerlei Erfahrung mit Twirlingsport haben – nach D.T.S.V. Methode korrekt ausbilden.
Die Grade für Anfänger D-B werden freiwillig abgelegt. Ein Grad baut immer auf den vorherigen auf, wie bei den Graden 1-4. LEVEL D ist der Einfachste, dann folgt C-B-A. Die Prüfung für LEvel D-B können in den Vereinen abgenommen werden. Hierzu sind dei vom D.T.S.V. ausgebildeteten Trainerassistenten, nach dem ablegen einer praktischen Prüfung befähigt die Prüfung für Level D-B abzunehmen.


Sie möchten in Ihrem Verein die Prüfung abnehmen?
Die Prüfungen werden zuerst im Verein unter gewohnten Bedingungen abgelegt. Hat ein Twirler, alle Grade für Anfänger durchlaufen, ist dieser in der Lage, auch Grad 1 leicht zu erlernen. Selbstverständlich können auch Prüfungen abgelegt werden. Diese dürfen von lizensierten Vereinstrainern 2x jährlich abgenommen werden. Die Kinder müssen so ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen und können trotzdem an einem besonderen Ereignis teilnehmen. Der Trainer bereitet die Kinder, mit Hilfe des Gradheftes, auf diese Prüfung vor. Das Bestehen der Prüfung wird im Grafheft des Twirlers festgehalten. Dazu gibt es noch einen coolen Aufnäher, der für die Kinder bei der Geschäftstelle bestellt werden kann.

Ab Level B wird der D.T.S.V. in Zukunft einen Tages-Lehrgang einschließlich Prüfung anbieten. Level A wird 2 Tage dauern. Die Lehrgänge schließen jeweils mit einer Prüfung ab.

Ausbildung zum Trainer C - Twirlingsport - Was bringt es dem Verein?

Diese Frage haben sich sicherlich schon einige D.T.S.V. Mitgliedsvereine gestellt. Nachdem der D.T.S.V. nun schon seit 1997 als Verband die Ausbildungsmöglichkeiten geschaffen hat, eine vom DOSB anerkannte Trainerlizenz zu erwerben, wird immer mehr sichtbar, dass Vereine, die sich mit dem Thema qualifizierter Ausbildung beschäftigen, im sportlichen Bereich schnellere Fortschritte machen.

Qualifizierter Trainer – bessere Sportler
Nur…..was bringt dies – abgesehen vom sich einstellenden sportlichen Erfolg- dem Verein?? Erst einmal kostet eine Ausbildung zum Trainer C Twirlingsport Geld, Zeit, Mühe, Energie.

  1. Geld: Kosten für die komplette Ausbildung zum Trainer C einschl. Prüfungsgebühren 300,00 € - im Vergleich zu anderen Tanzsportverbänden günstig!

  1. Zeit: Die Traineranwärter müssen an diesen anberaumten Wochenenden ihre geforderten UE absolvieren. Der D.T.S.V. bietet den überfachlichen sowie fachlichen Bereich in konzentrierter Form an. Die bedingt allerdings eine komplette, lückenlose Teilnahme!!

  2. Mühe: Es ist schon mühsam sich durch diese ganzen UE zu schaffen- Freestyle,Dance,Zweibaton,Modern-Dance,Duo,Team,Gruppe,alle Mini-Disziplinen, Sportbiologie, Trainingslehre, Pädagogik, Psychologie, Rhythmik, Verbandslehre, Ernährung ,Erste Hilfe……….das ist schon ein nettes Paket, was absolviert werden muss.

  3. Energie: Ein nicht zu unterschätzender Aspekt! Ohne Energie schaffen es die Vereine nicht ihre Traineranwärter anzufüttern und sie zu bewegen an diesem Ausbildungsprogramm teilzunehmen. Ohne Energie schafft es kein Traineranwärter erfolgreich dieses Programm zu Ende zu führen.


Aber wenn es geschafft wurde dann bieten sich folgende Vorteile:

  1. Einen Trainer, der den Verein in sportlicher Hinsicht auf die Erfolgsspur bringen kann. Dies ist nun allgemein anerkannt und wird wohl von niemandem in Frage gestellt.

  1. Ein sportlich erfolgreicher Verein hat es meist leichter lokale Sponsoren zu finden.

  1. Ein sportlich erfolgreicher Verein wird bei der Hallenvergabe stärker berücksichtigt. In der momentanen Zeit der Hallenzeitenknappheit ein nicht zu unterschätzender Faktor!

  2. Für lizenzierte Trainer gibt es Zuschüsse von den LSB’s.

  3. Ein lizenzierter Trainer C hat in verschiedenen Bundesländern die Möglichkeit aufgrund dieser Lizenzierung Sportunterricht in der Schule zu halten auch wenn er nicht Sport studiert hat. Dies ist im besonderen Maße für Lehrer/Lehramtstudenten interessant, die durch den Trainer C Schein ein drittes Fach unterrichten dürfen und somit bei der Bewerbung einen Vorteil haben.

  1. Die Haftung – Unfall im Sportunterricht- :ein lizenzierter Trainer ist mit den Haftungsrisiken vertraut. Der Verein ist durch die Lizenz abgesichert. Dieses Thema sollte immer im Hinterkopf des Vereinsvorstandes sein. Die Eltern übertragen die Sorgfaltspflicht über ihre Kinder dem Verein – der an den Trainer – Übungsleiter- oder, wenn es dumm läuft einer Person, die keinerlei Qualifikation hat.

Es bedarf viel Verantwortungsbewusstsein um eine Kinder-/Jugendlichengruppe zu leiten. Ein Trainer C wird in der Ausbildung diesbezgl. geschult – Vorsichtmaßnahmen wie Hilfestellungen, methodischer Aufbau von Übungen, Verletzungsminimierung eingeübt. Anbei ein Auszug aus dem BGB:

§ 831 BGB   Haftung für den Verrichtungsgehilfen
(1) Wer einen anderen zu einer Verrichtung bestellt, ist zum Ersatz des Schadens verpflichtet, den der andere in Ausführung der Verrichtung einem Dritten widerrechtlich zufügt.
Die Ersatzpflicht tritt nicht ein, wenn der Geschäftsherr bei der Auswahl der bestellten Person und, sofern er Vorrichtungen oder Gerätschaften zu beschaffen oder die Ausführung der Verrichtung zu leiten hat, bei der Beschaffung oder der Leitung die im Verkehr erforderliche Sorgfalt beobachtet oder wenn der Schaden auch bei Anwendung dieser Sorgfalt entstanden sein würde.

Anbei ein kurzer Auszug aus den Rahmenrichtlinien zur Qualifizierung (Trainerrichtlinie)des D.T.S.V.

Aufgaben Trainer C- Breitensport

  • Tätigkeit als Vereinstrainer im Breitensportbereich.
  • Selbstständige Planung, Organisation, Durchführung und Auswertung von Übungseinheiten im Twirlingsport – Bereich der Grade 1 – 2
  • Unterstützung des Trainer- B Breitensport bei D.T.S.V. Kombi-Lehrgängen
  • Mitgliedergewinnung – Förderung und Bindung

Ziele der Ausbildung

  • Verantwortung eines Vereinstrainers im Bereich des Breitensports kennen lernen
  • Verantwortung eines Trainers/in im Bereich der Aktiven Ausbildung durch die D.T.S.V. Lehrmethode (Grade1 – 2) und D.T.S.V. Kombilehrgänge für Aktive kennen lernen
  • Kennt und beachtet den Ehrenkodex für Trainer
  • Kennen lernen und Anwenden der Grundregeln der Kommunikation
  • Kennen lernen und Berücksichtigung der entwicklungsgemäßen Besonderheiten im Kinder/Jugendbereich
  • Erlangung eines pädagogischen Grundwissens zur Planung, Organisation, Durchführung und
  • Auswertung von Trainingseinheiten im Bereich der D.T.S.V. Grade 1 – 2
  • Erlangung einer Basis von Lehr- und Lernverständnis sowie Trainingsmethoden
  • Kennen lernen der Twirlingsport Disziplinen – Kategorie der nationalen Disziplinen
  • Auswahl der Twirlingsport Disziplinen zielgruppengerecht gestalten

Zulassung zur Ausbildung

  • Vollendung des 16. Lebensjahres
  • Nachweis über die Grundtechnik im Rahmen der Lehrmethoden Grad 1 – 2 des D.T.S.V. (Nachweis durch bestandene Gradprüfungen)
  • Anmeldung durch einen ordentlichen Mitgliedsverein des D.T.S.V.

Zulassung zur Prüfung:

  • Vollendung des 18. Lebensjahres
  • Lückenlose, aktive Teilnahme am Ausbildungsprogramm
  • Nachweis eines 16-stündigen „ Erste- Hilfe- Kurses“ darf zum Zeitpunkt der Prüfung nicht länger als 2 Jahre zurückliegen

Bestehen der kompletten Prüfung lt. Prüfungsordnung. Die komplette Trainerrichtlinie ist auf unter downloads einzusehen.

Einen Trainer C Schein kann man nicht mal eben so nebenher machen. Es gehört Energie, Ehrgeiz und der Wille dazu, den von uns allen heißgeliebten Twirlingsport auf eine qualitativ höhere sportliche Ebene zu bringen.
Ein lizenzierter Trainer weiß was er tut!
Ein Verein, der seinen Trainern diese Ausbildungsmöglichkeit bietet wird in absehbarer Zeit in der ersten Reihe sein!!

Das D.T.S.V. Lehrgangssystem

Viele Vereine wissen nicht, wie sie den Anfang finden sollen. Gerne wollen alle an den Turnieren mitmachen, schöne Tänze einstudieren. Doch meistens bleibt es dann doch nur beim „ich würde auch gerne“. Vielen ist es nicht bekannt, was an den Lehrgängen des D.T.S.V. angeboten wird. Das Ausbildungsangebot ist umfangreich und man kann jederzeit einsteigen. Es empfiehlt sich an so vielen Lehrgängen wie möglich teilzunehmen. Genauso ist es jedoch möglich nur einen Lehrgang zu besuchen. Gerade zu Beginn benötigt ein neuer Verein etwas Zeit sich mit diesem Thema auseinander zu setzten.

Wenn Sie "NEU" sind, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf. Wir helfen Ihnen gerne persönlich und unverbindlich weiter. Damit auch Ihr Verein den besten Einstieg in das D.T.S.V. Lehrgangssystem schafft.

Eins kann man aber mit Sicherheit sagen: Jeder lernt immer etwas Neues dazu. Dennoch sollten sich alle im Klaren sein, dass Weisheit nicht vom Himmel fällt.

Um den Eintritt zu den D.T.S.V. Turnieren zu schaffen, wurden 1995 Kombi-Lehrgänge eingeführt. Kombi-Lehrgänge sind Lehrgänge, die für Aktive,Trainer und Juroren gleichermaßen angeboten werden.Trainer, Aktive und Juroren werden am gleichen Ort, zur gleichen Zeit und zum gleichen Thema ausgebildet. So kommen auch neue Vereine schneller voran, da die Aktiven das gleiche nur praktisch lernen. Interessierte Trainer können so das theoretisch Gelernte gleich weiterarbeiten und in die Tänze einarbeiten. Auch Eltern sollten Ihren Kindern die Chance zur Weiterbildung geben.Die Kids ler- nen etwas. Ziele der Kombi-Lehrgänge: Trainer, Juroren und Aktive werden auf den gleichen Wissensstand gebracht. Trainer lernen, ihre einstudierten Tänze besser einzuschätzen. Juroren erhalten Einblicke in Arbeit eines Trainers und können dadurch Probleme besser einschätzen.Aktive lernen praktisch die Schwerpunkte einer Disziplin kennen.Trainer und Juroren lernen sich kennen und respektieren.Trainer können sich untereinander austau- schen. Die Aktiven lernen sich besser kennen und können überregionale Freundschaften schließen. DAS WICHTIGSTE:Man lernt sich kennen und hat Spaß miteinander.

Grade für Trainer (1 bis 5. Grad) (Level D-A)

Lernziele:
Die Grade  sind eine vom D.T.S.V. ausgearbeitete Trainings- und Lehrgangsmethode, die Twirling-Basis-Übungen beginnend mit Level D vermittelt. Das System der Gradlehrgänge ist ein strukturiertes Ausbildungsprogramm zur Vermittlung einer korrekten Twirlingtechnik (Stab- und Körpertechnik) in allen Twirling Modes (Kontaktmaterial, Rollen und Schleudern). Die Gradlehrgänge sind zum einen auf den Pflichtübungen aufgebaut und zum anderen ist noch ein breites Spektrum an Roll-, Flip-, Schleuder- und Fangtechniken enthalten.
Der Lehrgang "Grade für Trainer" ist ein spezieller Lehrgang, der getrennt von dem Gradlehrgang für Aktive stattfindet.Trainern ist es freigestellt, auch an den Gradlehrgängen für Aktive teilzunehmen. Der Lehrgang "Grade für Trainer" wird regelmäßig vom D.T.S.V. angeboten.

Als Lernziele der Trainer stehen vor allem die folgen- den Punkte im Vordergrund:

  • Inhalte der einzelnen Grade, einzelne Twirlinggrundtechniken erklären können (z.B. Flip)
  • einzelne, in den Graden geforderte Übungsabläufe erklären können (z.B. Flipkombinationen)
  • Erkennen von Fehlerquellen und diesen entgegenwirken können.

Inhaltsübersicht:
Erläuterungen zu den einzelnen Übungen bzgl. Erklärungsweise und Fehlerquellen. Verantwortung eines Vereinstrainers erkennen (Grundlagen). Basis sind die vom D.T.S.V. herausgegebenen schriftlichen Gradbeschreibungen und die Prüfungsordnung für Gradlehrgänge.

Kombi 1: PFLICHTÜBUNGEN A+B-Level/Pflichttanz

Lernziele
Die Pflichtübungen wurden auf der Ebene des Weltverbandes eingeführt, damit die Twirler anhand verschiedener Twirling-Basis-Techniken in Verbindung mit dem Körper eine korrekte Baton- und Körpertechnik erlernen und trainieren.

Als Lernziele stehen dabei folgende Punkte im Vordergrund:

  • Kennenlernen der 15 Pflichtübungen (A+B- Level)
  • die 15 Pflichtübungen (A+B-Level) erklären können
  • Fehlerquellen erkennen können und diesen entgegenwirken
  • einzelne Problempunkte der Pflichtübungen (A+B-Level) kennen
  • Bewertungsmethode kennenlernen
  • Erarbeiten der Bewertungsranges
  • Lernen gezeigte Pflichtübungen (A+B-Level) den Bewertungsranges zuzuordnen.

 

Kombi 2: FREESTYLE

Lernziele
Ein Solo-Freestyle ist eine individuelle Einzel-Disziplin mit freier Musikwahl. Der Schwerpunkt eines Freestyles ist es, die Musik mit Körper und Stab (vor allem in Verbindung dieser zwei Elemente) zu interpretieren.

Es stehen für Trainer vor allem folgende Lernziele im Vordergrund:

  • Erkennen der Anforderungen an den Inhalten eines Freestyles
  • Erkennen was Interpretation der Musik mit Körper und Stab bedeutet (Baton- u. Körperkombinationen)
  • Erkennen was Entertainment bedeutet
  • Bewertungsmethode und -kriterien kennenlernen
  • Erarbeiten der Bewertungsranges
  • Lernen gezeigte Freestyles den Bewertungsranges zuzuordnen.

 

Kombi 3: Solo + Zweibaton

Lernziele:
Solo ist eine Einzeldisziplin mit einheitlicher Musik.

Es stehen vor allem folgende Lernziele im Vordergrund:

  • Erlernen des vorgegebenen Tanzaufbaus
  • Kennenlernen der vorgegebenen Solomusik
  • Erkennen der Zielsetzung der Disziplin Solo (Zielgruppengerechte Auswahl)
  • Erkennen der Verantwortung eines Trainers

 

Zweibatons

Es stehen vor allem folgende Lernziele im Vordergrund:

  • Kennenlernen eines Tanzaufbaus
  • Inhalte des 2-Batons
  • Erkennen der Zielsetzung der Disziplin Zweibatons (zielgruppengerechte Auswahl) Inhaltsübersicht Einführung in den Kurs
  • Verantwortung und Aufgabe eines Trainers

 

Kombi 4: Dance-Twirl + Modern-Dance-Twirl

Im Mittelpunkt steht das Erlernen eines strukturierten und logischen Tanzaufbaus und die zielgruppengerechte Auswahl dieser Disziplin im Vordergrund.
Modern-Dance-Twirl-Teams Das Modern-Dance besteht aus zwei Teilen; dem Pflichtteil und dem Showteil.

Lernziele

Modern-Dancetwirlteams 

  • Tanzaufbau
  • Die Verantwortung eines Teilnehmers in einer Gruppe erkennen
  • Interpretation der Musik in einer Gruppe
  • Benutzung von anderen Handgeräten
  • zielgruppengerechte Auswahl
  • Verantwortung und Aufgabe eines Trainers.

Dance-Twirl

  • Sinn und Zweck
  • Der Tanzaufbau und Musikwahl
  • Sprünge und Elementetricks

 

Kombi 5a: Duo/Team/Gruppe

Die Disziplin Duo ist eine Kombination aus dem Freestyle-Konzept und dem Team-Konzept. Da ein Duo aus zwei Personen besteht, werden an die Athleten besondere Anforderungen gestellt.

Team/Gruppe Ein Team bzw. Gruppe ist eine Disziplin mit 5-9 Teilnehmer bzw. ab 10 Teilnehmer. Da ein Team/Gruppe aus mehreren Personen besteht,werden an die Athleten besondere Anforderungen gestellt.

Daher stehen als Lernziele folgende Punkte im Vordergrund:

  • Tanzaufbau
  • Die Verantwortung eines Teilnehmers in einem Duo erkennen
  • Bedeutung der Gleichmäßigkeit der Duo-Partner hinsichtlich Bewegungen des Köpers und des Stabes erkennen
  • Ex- changes in allen drei Twirling-Modes
  • Formationen
  • zielgruppengerechte Auswahl
  • Was bedeutet Gleichmäßigkeit?
  • Bewertung und Bewertungskriterien Teams/Gruppe
  • Die Disziplin als internationale Disziplin
  • Besondere Anforderungen an den Tanzaufbau und der Einfluß der Teilnehmerzahl

 

Musik und Choreographie I+II

Lernziele Mit diesem Lehrgang soll die Fähigkeit der Trainer, Choreographien zu entwickeln verbessert werden. Der Teilnehmer soll erkennen, daß sich eine Choreographie an verschiedenen Punkten orientiert. Musik und Choreographie I ist als Grundkurs zu verstehen, während Musik und Choreographie II als Aufbaukurs gilt.

  • Ziele und Vorraussetzung für eine gute Choreografie
  • Inhaltsübersicht Musikrichtungen
  • Erläuterungen zu verschiedenen Musikstilrichtungen
  • Interpretation eines Musikstils (Ausdruck)
  • Tanzstile (Klassisch, Jazz,Modern, usw.)
  • Musikwahl bezogen auf den Athleten, bezogen auf die Disziplin
  • Choreographie mit dem Baton /Körper
  • Choreographie im Raum
  • Choreographie einer Solo-Darbietung/ Duos/Teams/Gruppe
  • Harmonische und logische Komposition
  • Leistungsorientierte Choreographie

Neue D.T.S.V. Trainerassistenten Twirlingsport 2009

Der zweite D.T.S.V. Ausbildungslehrgang zum Trainerassistenten Twirlingsport 2009 war ein voller Erfolg.
An drei kompletten Wochenenden haben die Auszubildenden die Themen Basiskörpertechnik- Basisstabtechnik – Anfängergrade Level D-A, neue Disziplin Solo, Gestaltung einer Unterrichtseinheit, Kommunikation im Umgang mit Sportlern bearbeitet.
Es wurde anhand der Grade für Anfänger viel gelernt. Am Stab, aber auch am Körper. Lustig war es teilweise, als eigentlich gekonnte Übungen auf einmal zu sehr komplexen Übungen mutierten. Die zukünftigen Trainerassistenten haben sofort erkannt, dass eine völlig andere Sichtweise entsteht, wenn man diese Übung anstatt aus Sportler- aus Trainersicht betrachtet. Es war sehr spannend so viele unterschiedliche Lehrmethoden, wie man, wann, wie, wo, was sagt, welche Rolle die Stimme, die eigene Körperhaltung, Wortwahl spielt. So manches mal staunten die Anwärter nicht schlecht, wenn sie eine "sooo einfache Übung" erklären sollten und sich selbst beobachteten was sie denn eigentlich tatsächlich tun.

Nach den Lehrgangs-Wochenenden stellten sich nun 7 Anwärter zur Prüfung:

  • Beatrice Adelmann, TV Langenselbold
  • Carina Weigand, TV Langenselbold
  • Christine Gloos, TV Langenselbold
  • Jannika Rühl, TSG Niedergirmes
  • Annika Herrmann, Majoretten Stockhausen
  • Jana Schäufler, Majoretten Stockhausen
  • Sara Bucher, Majoretten Stockhausen


Die Praktische Prüfung meisterten ohne Probleme. Die Prüfungsaufgabe: Sie brachten einem unbekannten Sportler eine Übung aus dem Bereich Level A bei. Aufregend war es schon für die ambitionierten Prüflinge. Die Übungen konnten alle. Unterschiedlich wie dabei vorgegangen wurde: teilweise mit vollem Körpereinsatz, teilweise vorwiegend durch den Einsatz der Stimme, teilweise durch Führen des Sportlers wurde darauf geachtet die Übung korrekt beizubringen.

Die dafür ausgewählten Kinder, des zeitgleich stattfindenden Lehrgangs Level A, gaben alles um die Prüflinge gut aussehen zu lassen. Und das Beste… alle haben es geschafft!!

Herzlichen Glückwunsch!

Nun geht es in den D.T.S.V. Vereinen rund…..die Trainer C haben durch diese Trainerassistenten kompetente Hilfe bei der Gestaltung des Trainings.
Die Vorsitzenden oder Abteilungsleiter eines Vereines, die diese Wichtigkeit eines qualifizierten Trainers und damit eines qualifizierten Trainings erkennen und fördern, werden zukünftig mit ihrem Verein auch sportlich in die erste Reihe aufrücken.

Qualität zahlt sich aus!
Auch im nächsten Jahr ist ein weiterer Ausbildungsgang zum Trainerassistenten Twirlingsport geplant. Die Ausbilder freuen sich bereits jetzt schon auf einen Super Ausbildungslehrgang der allen Teilnehmer neue Horizonte eröffnet.

Neue Trainer sind auf dem Weg!

Im Juni 2009 haben sich einige, teils noch aktive Sportler und Vereinstrainer auf den Weg gemacht, um beim D.T.S.V. eine Trainerlizenz zu erwerben. An vier kompletten Wochenenden wurde der überfachliche Bereich des Twirlingsports gelehrt:

  • Pädagogik
  • Trainingslehre
  • Sportbiologie
  • Ernährung
  • Sportorganisation stand auf dem Lehrplan.

In all diesen Bereichen gab es, obwohl die meisten Teilnehmer über einiges an Vorwissen verfügten, große „Aaahhhhhhh’s“ wenn völlig neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten. Den Trainerazubis fielen nicht selten auf, dass einige Probleme, mit denen man sich im Training oft jahrelang herumschlägt, schlichtweg hausgemacht sind und doch - wenn man weiß wie - recht einfach lösbar sind.

Lustig ging es auch zu, als Leona Muskat, ausgebildete Physiotherapeutin in der Sportbiologie einzelne Muskeln mit farbigem Theraband an das Knochenskelett heftete… und dann an dem Band zog. Bildhaft dargestellt war alles: "Jaaaa,klar- dieser Muskel hebt den Unterschenkel- logo!"
Es ist einfach ein Unterschied, so aus dem Bauch heraus ein Training zu gestalten. Mit fundiertem Wissen zu arbeiten bringt die Twirler viel schneller weiter. Dazu macht es den Kindern auch mehr spaß. Ein ausgebildeter Trainer weiß wie er was mit welchem Sportler wann trainieren kann. Die Trainer, die sich verantwortlich fühlen und gerne Wissen über Twirlingsport vermitteln können sich bei der Ausbildung freuen. Der Erfolg der Trainer ist durch den Erfolg der anvertrauten Twirlingsportler deutlich spürbar! Es strengt den Twirler mehr an, denn plötzlich zieht es irgendwo, wo zuvor nieeeee etwas gezogen hat. Das ist ein Zeichen von Qualität. Und nicht nur im Twirlingsport gilt: Qualität zahlt sich aus - immer.

Alle Teilnehmer waren mit Feuereifer bei der Sache - haben gut mitgearbeitet - nachgefragt - in Gruppen selbstständig Lösungen zu einzelnen Themen gesucht und gefunden. Es hat dern zukünftigen Trainern tatsächlich Spaß gemacht, sich Wissen anzueignen, sich mit anderen auszutauschen.

Am Prüfungswochenende lagen die Nerven bei einigen blank. Es mussten 2 praktische Lehrproben, sowie eine schriftliche Prüfung abgelegt werden.

Bestanden haben den überfachlichen Bereich:

  • Ann-Kristin Hildenhagen TV Langenselbold
  • Caroline Knoch MMC Villingen
  • Ramona Schütz MMC Villingen
  • Julia Rühl TSG Niedergirmes


Nun geht es für sie in die nächste Runde. Die fachliche Ausbildung umfasst wieder 4 komplette Wochenenden. Dort werden die einzelnen Twirlingdisziplinen, die Grade , die Pflichtübungen Teil der Ausbildung sein.

Mir persönlich ist es nicht bange – wenn sie mit derselben Energie und Freude am Lernen an den fachlichen Bereich gehen, werden sie die Prüfung bestehen und als stolze, lizenzierte Trainer C ihren Heimatverein auf sportlicher Ebene eine neue Qualität geben.

Denn dann wissen sie was sie tun!


Susanne Henkel