- WBTF Wintermeeting für Technical Advisors und Judges - Paris 13,- 15. Februar 2009
- Technische Definition: Der Abwurf beim WBTF
- Lehrgang mit Jackie Stewart ein voller Erfolg
- Der D.T.S.V. hat 2 neue WBTF Juroren ab 2009
- WBTF plant arbeitet am neuen Wettkampfsystem
- Toller Einstand als Wertungsrichter
- Mein erstes Jahr als Juror
- Wertungsrichter Wie erhält man eine Jury-Lizenz
- Der Wertungsvorgang National
- Qualifikationsmodus national
WBTF Wintermeeting für Technical Advisors und Judges - Paris 13,- 15. Februar 2009
Das diesjährige Wintermeeting des Twirlingsport Weltverbandes –WBTF- fand in diesem Jahr in Paris- Bagnolet statt.
Hansjörg Reschke, Präsident des D.T.S.V. hatte sich ,wie einige andere Europäer auch, dafür stark gemacht, dass dieses Meeting in Europa und nicht wie ursprünglich geplant in Australien stattfindet, um den europäischen TA’s sowie Judges eine Teilnahme zu ermöglichen. Für den D.T.S.V. fuhren Stephanie Paulus-Reschke sowie Susanne Henkel am Freitagvormittag nach Paris. Dort angekommen – dank Air France mit 1 ½ stündiger Verspätung- ging es direkt in die Meetingräume.
Folgende Beschlüsse wurden gefasst:
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Das Set der Pflichtübungen für die Juniorfreestyler wird am 01. Mai eines jeden Jahres von der Technical Advisorin des WBTF ausgelost und den Ländern mitgeteilt. Grund: die Seniorfreestyler zeigen den Pflichttanz, der bekannt ist. Die Junioren haben nun eine längere Vorbereitungszeit um das geforderte Pflichtset intensiv zu üben.
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International Cup: Alle Gleichplatzierten des international Cup erreichen die nächste Runde
Norwegen als Ausrichterland der WM 2010 berichtet über den Fortgang ihrer Planung. Hotels, Busse sowie Trainingshallen sind vorreserviert. Der vorläufige Zeitplan für diese WM sieht folgendermaßen aus:
- Sa.31. Juli + So 1. August – Master Judge Workshop
- Mo 02. August TA, Judge Commite, Judge Focus Meeting
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Di 03. August: Musiktest, Board Meeting - Athlet Party
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Mi 04. August: Musiktest + Opening ceremony
- Do 05. August, Fr. 06. Aug, Sa. 07. Aug, So 08. August – Twirlingsport Weltmeisterschaft
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Mo. 09. August Judge Review Meeting – Training mit internationalen Trainern
Der Weltverband arbeitet seit einiger Zeit an einem neuen Wertungssystem.
Dies wurde nun - noch nicht komplett- vorgestellt. Ziel dieses
Wertungssystem ist es eine klarere, objektiv nachzuvollziehende Note zu
bekommen.
Eine große Änderung: der Coach muss für jedes Freestyle ein sogenanntes „Fiche“ ausfüllen. Auf ihm wird der Tanz aufgeschrieben. Mit Schleuderübungen, Rollen und Kontaktmaterial. Der dort beschriebene Ablauf muss in dieser Reihenfolge gezeigt werden!!
Die technische Note – (TM) setzt sich wie bisher aus den 3 Modes
- Arials
- Rollen
- Kontaktmaterial
zusammen.
- Diese 3 Modes werden gleichwertig behandelt, d.h. jedes Mode wird einzeln bewertet- dann addiert und durch 3 dividiert.
- Nun wurden für Arials die Übungen definiert und mit einem Wert versehen, z. B. 1 Spin = 1,5 Punkte, 2 Spins dann 3,0 Punkte. Für Abwurf oder Fangvarianten gibt es zusätzliche Punkte.
- Dieser Punktwert setzt eine perfekte Ausführung voraus. Für Fehler, wie z.B. gekreuzter Push off, oder Kopf im Nacken, gebeugte Knie etc. gibt es Punktabzüge.
- Falls eine Schleuderübung gedropt wird, werden sofort 50% abgezogen- bei dem Beispiel von einem Spin bliebe dann noch 0,75 übrig- dazu kommen dann noch die übrigen Fehlerabzüge.
- Die B- Note –Artistic expression (AE) richtet sich im Grundwert nach der A-Note.
- Dann gibt es verschiedene Plus- oder auch Minuspunkte für:
- Musikalität, Interpretation, Professionalität, Kontrolle der Geschicklichkeit, Choreografie, Kreativität.
- So kann z.B. ein technisch guter Twirler in der A-Note ein 6,0 bekommen aber nur eine 4,6 in der B-Note.
- Umgedreht kann ein Twirler aber auch in der A- Note eine 4,6 und in der B- Note eine 6,0 erhalten.
Das System ist noch nicht vollständig erarbeitet. Es fehlen noch einige Roll
und Kontaktmateriallevel sowie endgültige Definierungen der AE. Für Trainer ist
dieses neue System hilfreich, da er durch die Definition der Abzüge erkennt an
welchen Fehlern er arbeiten muss um seine Sportler voranzubringen. Der Deutsche
Twirlingsport Verband wird an allen Meetings teilnehmen um den Fortgang dieses
neuen Wertungssystem korrekt zu verstehen und dann auch in Deutschland
umzusetzen.
Es ist bereits für 2010 geplant, dieses neue Wertungssystem in zweiter Reihe
an der Weltmeisterschaft zu testen.
Technische Definition: Der Abwurf beim WBTF
Am Wintermeeting, wurde über die Abwurftechnik gesprochen und festgelegt.
Es wird bis zu einem Wert von 6,0 erwartet, dass der Sportler in der der
mitte des Batons abwirft.
D.H. bis einschließlich Doppelillusion soll in der
Mitte abgeworfen werden.
Ab Spin-Doppelillusion darf innerhalb des mittleren Drittels - also innerhalb
der Markierung - abgeworfen werden.
Auch die Abwurfhöhe wurde diesbezüglich
festgelegt.
Für unser Leistungslevel ist es relativ einfach festzustellen wo wir
abzuwerfen haben:
Immer in der Mitte sowohl beim Baton als auch in der
Abwurfhöhe, in der Körpermitte und nicht an der Schulter oder gar an
der Nase!
Lehrgang mit Jackie Stewart ein voller Erfolg
Jackie Stewart ist die Juryvorsitzende des Weltverband. Am 21./22.02.09 gab sie den Ausbildungslehrgang in Hanau.
Folgende Juroren waren an diesem Faschingswochenende anwesend: Susanne Henkel, Katja Bohne, Dominique Hedrich, Sabine Jerg, Sabrina Irion, Larissa Werlein, Leona Muskat, Stephanie Paulus-Reschke.
Am Samstag, wurden die Pflichtübungen und der Pflichttanz behandelt. Die Übungen wurden noch einmal genau erörtert, was so alles falsch gemacht werden kann. Die Lehrgangsteilnehmer waren sehr interessiert. Es wurde jedoch bedauerlich festgestellt, das das Deutsche Niveau in den Pflichtübungen nicht sehr hoch ist. So ist es auch für die Wertungsrichter nicht einfach, wenn Sie höhere Levels leider nur alle 2 Jahre - falls es die Entfernung des Austragungsortes zulässt - angeschaut und bewertet werden können. So kamen die Juroren zum Schluss, das es doch sehr schön wäre, wenn so viele Twirler wie möglich an den Turnieren Pflichttanz zeigen würden, damit man ein wenig mehr Übungsmaterial hätte.
Am nächsten Tag ging es mit Freestyle weiter. Hierzu wurde festgestellt, dass Übungen die nicht gekonnt - also in schlechter Technik gezeigt werden - eigentlich nicht gezählt werden. Es wurde auch lobend erwähnt, das die Choreos der Deutschen sehr ansprechend seien und sehr gute Ideen enthalten würden, die auch ein etwas niedrigeres Level ansehnlich machen würden. Anhand interessanter Beispiele erörterte Frau Stewart die Wichtigkeit einer funktionierenden und ansprechenden Choreografie in Verbindung mit einer korrekten Technik.
Im Duo wurde es auch recht interessant, da alle deutschen
Juroren festgestellten, dass wir "Deutschen" das mit dem Pairwork
und auch mit den Exchanges in allen modes und auch verschiedene
Exchangetypen bei uns noch nicht in den Choreografien eingearbeitet
sind. Auch die Stabhöhe bei den Exchanges spielt bereits im
"Durchschnittlichen"-Level eine nicht unerhebliche Rolle. Auch eine
korrekte Technik, gleicher Abwurf, gleiche Drehgeschwindigkeit
sowie das genau Platzieren von Twirlingübungen sind in einem
funktionierenden Duo von allergrößter Wichtigkeit. Erst danach
kommt der Inhalt - der bei uns den wichtigsten Teil definiert
(nicht richtig) und erst danach kommt eine ausgefallene
Choreografie.
So definiert sich ein funktionierendes Duo durch eine korrekte
Baton und Körpertechnik, die gemeinsam mit einer Präzisen
Ausführung gekonnt dargeboten werden muss.
Die Juroren haben sich die Ausführungen genau angehört und werden
versuchen dies auch schon gleich in diesem Jahr korrekt zu
bewerten. So kann es vielleicht zu etwas anderen Ergebnissen für
2009. Es werden funktionierende, technisch richtige Duos mit
Schwerpunkt Pairwork, Twirling, Exchanges eingefordert. Also, liebe
Duos... weniger ist manchmal mehr!
Dennoch sollten alle darauf achten, das der Baton in Bewegung
gehalten wird und nicht herumgetragen wird! Wir machen schließlich
Twirlingsport!
Auch bei den Teams waren die Ausführungen von Frau Stewart sehr
interessant. Zuerst muss eine korrekte Technik her, klare und
eindeutige Formationen, gemeinsames Twirling in allen modes mit dem
gesamten Team/Gruppe. Dann erst der Schwierigkeitsgrad und erst
danach ausgefallenene Choreografien. Die Twirler müssen alle den
Tanz können. Ein gute Teamchoreografie zeichnet sich dadurch aus,
dass alle Twirler wissen was sie zu tun haben und sich sicher
innerhalb der Wechselnden Formationen bewegen. Die Exchange werden
in der einfachsten Form paarweise dargeboten. Die Exchangequalität
zeichnet sich durch die gekonnte Platzierung der Stäbe und die Höhe
der Stäbe aus. Je höher ein Exchange desto besser, je mehr Personen
in die Exchanges integriert werden desto höher der
Schwierigkeitsgrad.
In den Formationen eine klare und logische vorgehensweise
bevorzugt. Auch die Art wie Formationen gewechselt werden macht die
Qualität eines Teams/Gruppe aus. Sieht man seinen Weg vor sich oder
nicht? Werden Formationswechsel mit oder ohne Stab gezeigt. Werden
Formationswechsel mit Exchanges gemacht.
Ein interessantes Thema bei Duo und Teams war das erforderliche Timing. Die Juroren kamen zur Einsicht, dass dies wohl das wichtigste Thema zu Verbesserung eines deutschen Duos/Team/Gruppe ist. So scheint es verständlich, das z.B. Duos nicht funktionieren, weil die Stabhöhe nicht für beide Teilnehmer klar und platziert sind. Die Twirler treffen ungefähr die Richtung, aber generell kann man sich nicht darauf verlassen wo und vor allem wann der Stab ankommt. Dies führt zur allgemeinen Hektik und die Twirler wirken dadurch gehetzt und vor allem unkontrolliert. Dies ist laut Frau Stewart kein Duo oder Team. Je besser dieses Timing beherrscht wird, desto schneller ergeben sich Möglichkeiten zur Verbesserung.
Der Deutsche Tanzsportverband hat diesen wirklich interessanten Lehrgang finanziert. Dank der guten Zusammenarbeit von D.T.S.V. Präsident Hansjörg Reschke mit dem DTV musste kein Juror, kein Verein etwas für diesen internationalen Lehrgang etwas zahlen. Dies wahr eine wirklich lohnende Weiterbildung für die Vereine des Deutschen Twirlingsport Verbandes.
Der D.T.S.V. freut sich auf die diesjährigen Lehrgänge für
Trainer und Twirler, um des frisch erlangte Wissen an alle D.T.S.V.
Mitglieder weitergeben zu können. Es gibt noch viel zu tun - fangen
wir gleich mit der Umsetzung an.
Der D.T.S.V. hat 2 neue WBTF Juroren ab 2009
Im Sommer 2008 machten sich Larissa Werlein und Sabrina Irion auf, um in Irland vor der Weltmeisterschaft einen Lehrgang für internationale Juroren zu besuchen. Eine Regel besagt, das nur lizensierte Wertungsrichter international werten dürfen. Nur wer einen internationalen WBTF-Judges-Clinic besucht und die dazugehörige Prüfung besteht, ist berechtigt an den Europäischen Twirlingsportmeisterschaften, europäischen Cup of clubs oder Weltmeisterschaften zu werten.
In unserem Fall nahmen sich die beiden D.T.S.V. Nachwuchsjuroren Urlaub und nahmen an diesen für sie spannenden Workshop teil. Der Lehrgang wird immer in englisch abgehalten, was für die beiden kein Problem war. Interessiert versuchten sie alles aufzunehmen, um ihre neu erlangten Informationen zum Beispiel im Prlichttanz sofort bei den WM-Teilnehmerinnen anzuwenden.
Sicher waren sich die beiden ehrgeizigen "Lehrlinge" Larissa und Sabrina nicht, ob sie die Prüfung nun erfolgreich abgelegt hatten oder nicht. Schließlich wollten sich nicht nach Irland fliegen, sich Urlaub nehmen und dann nicht bestehen. Der D.T.S.V. betrachtete es locker, vielleicht würden es die Debütantinnen ja schaffen, wenn nicht, auch kein Problem. Etwas gelernt haben sie auf jeden Fall, zudem hatten sie dabei auch ihren Spaß. Als erfahrene internationale D.T.S.V. Sportlerinnen war es für sie recht interessant eine WM mal von der anderen Seite zu sehen. Es stärkte auch ihr selbstvertrauen, da sie feststellen konnten, das andere Länder auch hier und da mal mit den Noten daneben schossen.
Jetzt bekam Jury-Vorsitzende Stephanie Paulus-Reschke eine tolle Nachricht. Larissa und Sabrina sind nicht nur reich an Erfahrung, sie haben auch die Prüfung erfolgreich bestanden. Der D.T.S.V. ist wirklich stolz auf seine neuen WBTF-Juroren. Sie haben in Irland, den Deutschen Twirlingsport positiv und kompetent repräsentiert.
Gerne gratuliert der Deutsche Twirlingsport Verband für den erfolgreichen Abschluß der internationalen Zulassung.
Herzlichen Glückwunsch, habt ihr ganz toll gemacht.
Wir sind alle stolz auf Euch.
WBTF plant arbeitet am neuen Wettkampfsystem
Alle Länder sind sich einig, die Wertungsmethode muss transparenter und
neutraler werden.
Seit Jahren diskutieren die Länder federführend Frankreich
und Italien und arbeiten auch an konkreten Wertungsmethoden.
Nachdem Frankreich seine Idee beim Europa- und Weltverband präsentiert hat, war der Weltverband der ansicht, das die Idee zwar gut sei, aber der Sport so nicht komplett abgedeckt wäre.
Mit diesem System würde jede Übungen einen Wert bekommen und der Juror rechnet das ganze nur noch zusammen und verteilt Extrapunkte oder zieht bei jeder Übung etwas ab. (Grobzusammen gefasst) Leider würde bei dieser Vorgehensweise die Artistik verloren gehen, auch die Tanztechnik würde auf diese Art und Weise nur wenig berücksichtigt werden. Dadurch würde die Idividualität verloren gehen, was unseren Sport gerade interessant macht.
Bereits im Sommermeeting 2008 in Irland stellte der bekannteste Choreograf Dale White eine Ausarbeitung was, Tanz, Ausdruck, Darstellung ist und transportierte zum ersten mal "emotionale Kriterien" auf Papier in Richtung einerMöglichkeit zur Einstufung.
Im Oktober fand in Milano eine Zusammenkunft statt, um gemeinsam an einem neuen Bewertungssystem zu arbeiten, welches im wohl im Wintermeeting 2009 in Paris vorgestellt werden soll. Jackie Steward zeigte sich begeistert, das sie es geschafft haben, wohl Regeln aufzustellen und totz allem die Kreativität nicht zu verlieren.
Vorstellen wird die Chefin der Weltverbandsjuroren das Ergebnis auch an dem
Lehrgang in Deutschland im Februar 2009.
Der Deutsche Twirlingsport Verband
ist erfreut, Informationen aus erster Hand zu bekommen.
Toller Einstand als Wertungsrichter
"Oh je, hoffentlich blamiere ich mich nicht." Das Täfelchen mit den Noten tatsächlich hochzuhalten und es es vorher theoretisch wissen ist schon ein Unterschied. Das war Larissa Werlein und Sabina Irion bereits vorher völlig klar. So setzten Sie sich in Mannheim zur BW-Meisterschaft 2008 tapfer an dem Jurytisch und werteten zum ersten Mal "richtig" Freestyle.
Die dazugehörgigen Pflichtübungen sahen sie - als ehemalige Twirlerinnen - als ein eher banales Problem. "Einfach" hieß es da selbstsicher. Gut hinbekommen haben Sie es auch, weil Sie die Übungen selbst jahrelang erfolgreich praktiziert haben. Als aktive Twirlerinnen wissen sie ja wie es geht. Als Juror bekommt man jedoch viele Pflichtübungen gezeigt, die nicht so gezeigt werden wie seit 1995 bestehend beschrieben sind. Das macht dann doch die Sache für die Wertungsrichter recht spannend. Denn welcher Fehler ist schlimmer und wieviel zieht man dann ab? Diese Disziplin haben die beiden gut gemeistert.
Nach der Pflicht kamen die Freestyles. Leichte Nervosität machte sich dann doch noch breit. Die Schwierigkeit, die doch recht vielen Feestyle-Teilnehmer, mit teilweisen geringen Leistungsunterschieden, richtig zu platzierenbrachten die beiden dann doch ins Grübeln. Den ersten Range erfolgreich getroffen, schafften Sie sich durch die Junioren und waren doch gespannt, ob sie eine vergleichbare Note der beiden erfahrenen Juroren treffen würden. Alles in allem hat es wirklich gut geklappt.
In der Mittagspause waren Larissa und Bina froh, dass die Junioren vorbei waren. "Jetzt wird es sicher nicht mehr so schlimm. Sind ja nicht mehr so viele." Die anwesenden Juroren ließen sie guter Dinge und lachten sich insgeheim ins Fäustchen :-) Denn Sie beachteten den Ausdruck der Senioren bisher nicht eines Juroren. Und so kam es, das sie doch ab und zu ein wenig gebeutelt wurden. Die Sportler schauten die, ehemals auf der gleichen Seite stehenden EX-Twirler, genau an. :-) Sehr spannend. Das anschließende Finale verlief dann schon fast souverän. Am Ende war es für die beiden gut gelaufen und "gar nicht so schlimm" wie zuvor befürchtet. Es war aber doch anstrengend.
Der D.T.S.V. freut sich, zwei von klein an aktive und erfolgreiche Twirlerinnen wie Larissa Werlein und Sabrina Irion, als aktive Wertungsrichter der A-Kategorie begrüßen zu können. Wir freuen uns auf eine lange Karriere als D.T.S.V. Wertungsrichter.
Stephanie Paulus-Reschke
Mein erstes Jahr als Juror
Ach, Juror? Oh Gott, dachte ich mir nur. Wobei mich das Thema schon immer ein bisschen gereizt hat und ich auch schon vorher einige Lehrgänge besucht hatte. Aber jetzt ALLES an EINEM Wochenende durchzuackern, das kam mir dann doch schon etwas heftig vor. Naja, versuchen wir es halt mit dem Crash-Kurs bei Susanne zuhause.
Schön war es, dass Bina, Carina, Katja, Geraldine und Susanne selbst sich auch dieses Drama antaten. Von daher war ich ja nicht alleine. Es ging los. Wir wurden mit sämtlichen Disziplinbeschreibungen erschlagen und Ste packte unzählige Videos aus. Anhand der Videos sollten wir dann mal unser Glück versuchen. Oh Mann, auf was hatten wir uns da eingelassen? Die ersten Versuche waren ziemlich missraten aber Ste ermutigte uns damit, dass sie damals auch so angefangen hätte. War natürlich nicht besonders vertrauenserweckend, immerhin ist damals auch schon wirklich ewig her und wir sollten das ganze an einem Wochenende über die Bühne bringen!
Die Disziplinen wurden durchgesprochen, worauf muss man achten? Was macht ein Dance-Twirl aus? Wie soll ein Modern-Dance-Twirl-Team aussehen, das in „Mid Good“ kommen will? Welche Übungen gehören zu „Mid Average“ beim Mini-Freestyle? Uns rauchten die Köpfe! So verlief das ganze Wochenende und am Schluss sagte Ste: „Schön, dass ihr teilgenommen habt. Wir sehen uns dann zur Prüfung am C-Endrundenwettkampf in Wetzlar“. Bevor aber der Prüfungstag anstand, erfuhren wir noch, dass wir gleich bei diesem Turnier schon mal testen können, wie es ist, wenn ein „lebendes“ Objekt vor einem tanzt. So wurden wir dann den verschiedenen Disziplinen zugeteilt.
Es war soweit, wir trafen uns alle in einem netten Nebenraum der August-Bebel-Halle wieder, wo wir schon freudig erwartet wurden. „Viel Erfolg“ und „ihr schafft das schon“ brachten uns in dem Moment, als die Prüfung vor uns lag auch nicht viel, aber wir gaben unser Bestes. Mit gemischten Gefühlen verließen wir nacheinander den Raum und bereiteten uns auf das Turnier vor. Wir suchten uns unsere Tische, legten unsere Unterlagen zurecht. Ich muss sagen, es verlief recht reibungslos und wir haben unsere Sache fürs erste Turnier wohl recht gut gemacht. Zum Glück war ja Jörg da, der sich dann in Notfällen mal schnell einmischen konnte.
Vielen Dank auch noch mal an dich, Jörg!!!
Den Rest der Saison wurden wir dann weiterhin eingeteilt, immer etwas gemischt mit den „erfahreneren“ unter uns. Es klappte wirklich gut, wobei man manchmal seine Emotionen ein wenig zügeln musste. Mir persönlich fing es an, richtig Spaß zu machen und umso enttäuschter war ich, als ich ein Turnier pausieren sollte. Als es aber zur Deutschen ging und wir einen kleinen Jurorenmangel hatten, durfte ich gleich das ganze B-Endrundenturnier werten, was mich wieder freudig stimmte.
Im Endeffekt verlief alles gut, wir konnten mit uns zufrieden sein. Mir macht es Spaß, Tänze zu bewerten und auch besonders zu honorieren, wenn ein Athlet was gut gemacht hat. Ich freue mich schon auf die nächste Saison und bin gespannt, was wir alles geboten bekommen.
Dominique Hedrich
Dominique HedrichDominique HedrichWertungsrichter Wie erhält man eine Jury-Lizenz
Was Sie haben Interesse an einer
Jury-Lizenz?
Melden Sie sich bei der D.T.S.V. Geschäftsstelle wir informieren
Sie gerne.
Aufgaben eines Wertungsrichters D.T.S.V. Wertungsrichter müssen
folgenden Kriterien verstehen/nutzen/Weiterentwickeln:
Anschauen,Analysieren und Interpretieren des Basislevels eines
Sportlers
• Verstehen, daß gute Technik eine Kombination zwischen Fluss,
Schwierigkeitsgrad, Flexibilität und Kontrolle über alle Elemente
in einer Choreografie ist. Keines dieser geforderten Elemente
werden allein als gute Technik beurteilt.
• Verstehen das korrekte Technik lehren immer das Bevorzugen der
Sicherheit eines Sportlers, deren richtige Weiterentwicklung und
ästhetische Werte im Vordergrund stellt.
• Ein Wertungsrichter arbeitet mit Disziplinbeschreibungen und
deren Einteilung in die verschiedenen Leistungslevel
• Ein Wertungsrichter muss die Erwartungen, die in einem
Leistungslevel gefordert werden verstehen
• Ein Wertungsrichter erarbeitet Methoden zur Festlegung des
Leistungslevels mit dem „Standard“ und nicht wertet nie pro oder
contra teilnehmender Sportler in einer Disziplin
• Ein Wertungsrichter versteht die Wichtigkeit der „Rolemodel“
Videos und trägt mit einer korrekten Anwendung zur Etablierung im
D.T.S.V. bei.
• Ein Wertungsrichter gibt keinen Kredit für nicht „perfekt“
ausgeführte Übungen und Bewegungen.
• Ein Wertungsrichter versteht die Wichtigkeit Konstante
Entscheidungen zu treffen, die mit der Philosophie des D.T.S.V. als
auch Weltverbandes im Einklang stehen
Wie geht ein Wertungsrichter mit Extremen um?
(Sportler, die nicht nachdem Leistungslevel in allen Modes
arbeiten)
a) Wo liegen die Toleranzgrenzen
b) Wie geht man mit Fehlern und Drops um
c) Die Wichtigkeit des Hinterfragens der geforderten Kriterien im
Vergleich mit der Darbietung
d) Die Wichtigkeit der gleichmäßigen Entwicklung von Körper und
Baton
e) Eisberg-Theorie
f) Würstchen-Theorie
g) Sehen – Analysieren – und Interpretation des gestalterischen
Konzepts der Darbietung
• Choreografie als Schwierigkeitsgrad
• Kreativität in Kombination von guter Technik
h) Sehen – Analysieren – und Interpretation der Musik
i) Sehen – Analysieren – und Interpretation der Erfolgsquote des
Choreograf unter Berücksichtigung seiner/ihrer Verantwortung und
die des Sportlers
j) Sehen – Analysieren – und Interpretation die Faktoren der
mentalen und physischen Fähigkeiten
k) Sehen – Analysieren – und Interpretation des
Schwierigkeitsgrades einer Übung
l) Sehen – Analysieren – und Interpretation des Risikofaktors
innerhalb deines Tanzes
m) Sehen – Analysieren – und Interpretation des Leistungslevel des
Sportlers in der Darbietung
• Details der einzelnen Bewegungen
• Fehlern in der Darbietung
• technische Mängel ins richtige Verhältnis setzen
• Die Wichtigkeit Musik sichtbar zu machen
• Die Fähigkeit Fehler professionell zu Verstecken
Die Grundeinstellung eines Wertungsrichter sollte sein:
„Sich irren ist menschlich. Weitermachen ohne von diesem Fehler zu
lernen ist Unverzeihlich.“
II. Ethische Aspekte
Definition Ethik:
„Ethik ist der Bereich des menschlichen Verhaltens in Bezug auf
Moral oder der grundsätzlichen Pflichten. In der Wissenschaft wird
Ethik ach als Studium der „richtigen“ Verhaltensregeln
verstanden.“
Ehrenkodex bilde die Basis zur Förderung eines hohen Standard an
professionellen und gewissenhaftem Verhalten der Juroren. Ethik ist
ein sehr weitgefasster Begriff und kann auf alle Bereiche
menschlichen Verhaltens angewandt werden. Diese vorgeschriebenen
Verhaltensregeln werden sowohl in beruflichen Bereich als auch im
privatem Bereich verwendet.
Allgemeine Grundsätze professionellen Verhaltens
• sich körperlich und geistig fit halten
• Vorbild sein für Athleten und Eltern
• sich selbst nicht in schlechten Ruf bringen
• die Jury-Tätigkeit oder den D.T.S.V./WBTF nicht in schlechten Ruf
bringen
a) Verhaltensregeln in Bezug auf die Beziehung
Juror–Athlet
Der Charakter eines Menschen ist auch ein direktes Ergebnis von
Ansichten, Urteilen,Werturteilen und Einschätzungen, die von außen
auf den Menschen Einwirken. Dieser großen Verantwortung muss sich
ein Juror bewusst sein. Die Fähigkeit und Kompetenz eines Jurors
hängt nicht nur von seiner Ausbildung als Juror ab, sondern auch
von seinem Verhalten und Ruf außerhalb seiner Tätigkeit als
Juror.
b) Das Wohl ergehen des Athleten Dies ist ein Hauptanliegen
eines Jurors.
Jede Einwirkung auf den Athleten, ob geschrieben oder verbal sollen
beschützend sein.
c) Respekt vor dem Individuum
Die Forderung das Individuum zu respektieren und mit jedem Athleten
entsprechend seinem Charakter und Leistungsvermögen umzugehen sind
Themen des Ehrenkodex. Es ist eine positive Herausforderung für
einen Juror zu jedem einzelnen Athleten und seiner Darbietung eine
Beziehung zu finden. Dies gilt auch bei einer großen Masse von
Athleten.
d) Objektivität
Weder durch Wort, Handlungen noch durch Einstellungen sollte ein
Juror das Recht eines jeden Athleten auf faire und unparteiliche
Behandlung Beeinträchtigen. Es soll keine Vorurteile oder
Präferenzen geben aufgrund von Stil, vorherigen Fähigkeiten oder
Mängel, Hintergründe oder Vereinszugehörigkeit. Jeder Athlet sollte
gut gesonnen bewertet werden unter Beachtung seines individuellem
Leistungsvermögens.
Neutralität
Ein Wertungsrichter wird an den Turnieren
und Wettkämpfen als neutrale Person mit Wohnort ohne Vereinsangabe
vorgestellt. Die Juroren haben nach besten Wissen und Gewissen
unbeeinflußt zu entscheiden.
D.T.S.V.-Bewertungsstandard
Die Juroren bewerten nach dem
D.T.S.V.-Bewertungsstandard. Dies ist durch den Jury-Vorsitzenden
zu überwachen und zu kontrollieren. Dem Sportwart und/oder dem
Präsidium ist durch den Juryvorsitzenden über die Einhaltung des
D.T.S.V.-Bewertungsstandards Bericht zu erstatten.
Es gibt jeweils zwei Penalty-Schiedsrichter für Mehrfach- und Einfachpunktabzüge. Diese werden vom JuryvorsItzenden bestimmt.
Mindestens ein Pentaly-Schiedsrichter für Einfachpunktabzüge muss ein vom D.T.S.V. geprüfter Juror (A-oder B-Kategorie) sein. Die Penalty-Schiedsrichter für Einfachpunktabzüge geben eine gemeinsame Wertung ab. Penalty-Schiedsrichter für Mehrfachpunktabzüge geben zwei getrennte Wertungen ab.
Die Musikzeit wird ebenfalls von zwei weiteren Penalty-Schiedsrichter abgenommen.
Der Wertungsvorgang National
Die Wertungsbogen sind neben den Wertungskriterien für den technischen- und artistischen Wert, und werden in verschiedene Level (Leistungsgruppen) eingeteilt, d.h. Die Punkte 1-10 bzw 1-100 werden in „Noten“ für die Darbietung aufgeteilt.
ausreichend
durchschnittlich
gut
sehr gut
perfekt
Dies sind die Leistungsstufen für Twirler. Nach dem
ersten Teilnehmer stuft jeder Juror den Teilnehmer in einer dieser
Gruppeneinstufungen ein. Unterscheidet dann, ob die Darbietung mehr
an der darunterliegenden Leistungsstufe liegt oder mehr an der
darüberliegenden oder genau in der Mitte. Danach vergibt der
Wertungsrichter seine Punkte.
Bei Teams/Duo und Gruppe sieht die Leveleinteilung anders aus: Da
hier pro Juror insgesamt 100 Punkte vergeben werden können, teilt
sich die Wertung in drei Kriterien auf.
Inhalt: 30 Punkte
Präzision: 30 Punkte
Gesamtinhalt: 40 Punkte
Auch hier werden die drei Kriterien in den oben genannten
Leistungsgruppen eingestuft. Es ist somit nicht unbedingt gesagt,
wenn ein Juror bei einem Teilnehmer 3,1 Punkte gibt und ein anderer
4,5 Punkte, daß einer der Juroren total falsch liegt. Immerhin
liegen beide in diesem konkreten Beispiel im Level
durchschnittlich! Es sollte jedoch jedem Wertungsrichter klar sein,
daß die Sichtweise wenn möglich nicht so weit abweichen sollte. Im
Endergebnis, d.h. in der Plazierungsreihenfolge ist es wichtig,daß
sich alle Juroren über die Platzierungen einig sind. Das Ziel ist
es, daß jeder die gleichen Finalisten und Gewinner ermittelt, ob
nun mit einem Punkt Unterschied oder drei Punkten oder mit einem
Zehntel. Ebenso ist es für jeden Teilnehmer wichtig, sich diese
Wertungsbogen abzuholen und mit dem Trainer sich mit dem Ergebnis
zu beschäftigen. Der Teilnehmer weiß nun, in welchem Leistungslevel
er sich befindet. Der Wertungsrichter zeigt anhand der Note woran
als nächstes gearbeitet werden sollte. Die richtige Note – auch in
den Teilbereichen zu finden, ist daher sehr wichtig. Die Juroren
möchten gleichmäßig trainierte Twirler sehen, der in allen
Wertungskriterien eine konstante Leistung bringen kann. Dies gilt
nicht nur für Solisten, sondern auch für Teams und Gruppen.
Internationale Meisterschaften
Der Weltverband hat vor Jahren eine Wertungsskala entwickelt, nachdem jeder Juror an den internationalen Meisterschaften wertet. Diese Wertungsskala ist – wie in der Schule – in Leistungsgruppen wie: ausreichend/befriedigend/gut/sehr gut aufgeteilt. Für jede „Note“ (Leistungsgruppe) ist ein Standard-Twirler im mittleren Leistungs-Bereich genau definiert. Es wird beschrieben, wie ein Twirler in der Befriedigend-Leistungsgruppe rollt, schleudert, wie wieviele Spin er/sie zeigen sollte, wo die verschiedenen Schleuderübungen gefangen werden, wo Mängel auftreten,welche Art von Kontaktmaterial in der jeweiligen Leistungsgruppe gezeigt werden sollte, wie der Ausdruck ist etc.. Kurz, ob es sich um einen gleichmäßig trainierten Twirler handelt oder nicht. Anhand von Video-Beispielen (Rolemodels) werden die Twirler, die am Turnier teilnehmen, verglichen. Das heißt: Im Prinzip tanzen die Twirler nicht gegeneinander, sondern werden von den Juroren mit den Video-rolemodels verglichen, ob sie gleich, besser oder schlechter getanzt haben. Der D.T.S.V. verwendet ebenfalls diese Definitionen und Rolemodels des Weltverbandes. Der D.T.S.V. hat 1995 dieses Prinzip übernommen. Um die Wertungen für die Deutschen Twirler attraktiver zu gestalten, wurde noch eine weitere Leistungsgruppe entwickelt, die unter dem internationalen Fair-Level (niedrigste Leistungsgruppe) liegt. Was in Deutschland als „Durchschnitts (average)-Leistungsgruppe“ definiert ist, liegt international in der Fair (=ausreichend)-Leistungsgruppe. Auf internationaler Ebene gibt es unsere „D.T.S.V.-Ausreichend-Leistungsgruppe“ also gar nicht. An den internationalen Meisterschaften treten schließlich nur die Besten eines Landes an. Folglich ist erachtet der WBTF(Weltverband) es auch nicht notwendig, eine leichtere Leistungsgruppe zu schaffen. Die meisten Länder arbeiten mit der gleichen Methode, wie Deutschland. Nicht alle, die Twirling Hochburgen wie USA, Kanada, Frankreich, Japan, Italien oder Frankreich brauchen sich aufgrund der großen Anzahl der Twirler und die daraus resultierende große Konkurrenz diesbezüglich keine Gedanken zu machen. Letztendlich sehen alle genau das gleiche, teilen die Twirler in entsprechende Leistungsgruppen ein und vergeben nach dieser Skala ihre Punkte. National verwenden wir unsere D.T.S.V.-Skala, wo die Sportler für die gleiche Leistung mehr Punkte bekommt, international verwenden wir die Weltskala, wo für die gleiche Leistung weniger Punkte erteilt werden. Eine einfache Formel: national Durchschnitts-Leistungsgruppe = international Ausreichend-Leistungsgruppe Der D.T.S.V. hat es sich zum Ziel gemacht, irgendwann einmal die gleiche Berwertungsskala benutzen zu können. Dies kann nur ganz langsam geschehen. Die erste Anpassung wurde 2002 durchgeführt. Der D.T.S.V. benötigt also noch Zeit. Denn erst, wenn sich das Deutsche Niveau insgesamt verbessert hat, erst dann kann die Bewertungsskala wieder angepaßt werden.
Qualifikationsmodus national
Zur Qualifikation müssen folgende Mindestpunktzahlen erreicht werden:
Junioren mind. 70 Punkte
Senioren mind.
90 Punkte
Freestyle
|
1.) Punktzahl Kür |
2.) Punktzahl Pflicht |
3.) Endpunktzahl |
|
Gesamtpunktzahl der Juroren |
Gesamtpunktzahl der Juroren |
Punktzahl aus Kür x 0,75 |
|
: die Anzahl der Juroren |
: die Anzahl der Juroren |
+ Punktzahl Pflicht x 0,25 |
|
= Zwischenergebnis 1 X 5 |
= Zwischenergebnis X 1,25 |
= Endpunktzahl aus Pflicht und Kür |
|
= Zwischenergebnis 2 |
(Hochrechnung auf 100 Punkte) |
|
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- Einfachpunktabzüge |
= Punktzahl aus Pflichtübungen |
|
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- Mehrfachpunktabzüge |
|
|
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= Punktzahl aus Kür |
|
|
Duo/Team/Gruppe
Gesamtpunktzahl der Juroren
: die Anzahl der Juroren
= Zwischenergebnis
- Einfachpunktabzüge
- Mehrfachpunktabzüge
= Endpunktzahl
Ermittlung der Mindestpunktzahl (=Gesamtpunktzahl)Zur Ermittlung der Mindestpunktzahl gilt folgende Formel:
höchste Endpunktzahl aus einem Qualifikationsturnier zur DM
+ zweithöchste Endpunktzahl aus einem Qualifikationsturnier zur DM
= Gesamtpunktzahl
Bei der Teilnahme an einem Finale wird für die Berücksichtigung der Endpunktzahl in das nationale Qualifikationsergebnis immer die höhere Endpunktzahl aus der Vorrunde oder Finale herangezogen











