Bei uns ist Twirling Sport!
Mein schönstes Erlebnis
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© 2010 Bei uns ist Twirling Sport!

Einfach unbeschreiblich!

Ende des Jahres 2008 beschloss ich nach der, für mich erfolgreichen WM 2008 in Irland, neue Wege zu gehen. In all den intensiven Jahren Training mit meiner Trainerin Ste habe ich sehr viel sportliches, soziales, sowie kreatives von ihr in diesem wunderbaren Sport gelernt und mitgenommen.
Diesmal nahm ich es in die Hand und versuchte mich an einem eigenen Freestyle und Dance. Erst einmal musste eine geniale Musik her. Was will ich machen? Was will ich erreichen? Dies waren meine ersten Fragen. Nach längerem Suchen begann das Projekt. Mit meiner ausgewählten Musik, stellte mich sonntags in die Halle und ließ mich von ihr leiten. Stück für Stück wurde es zu meinem eigenen Tanz. Genau das war „ich“!!! Ich ließ mich von der Musik, Gefühlen und Emotionen leiten, trainierte hart und gerne daran. Nach den ersten Monaten wollte ich nun gerne eine Sicherheit und Rückantwort bekommen, ob das, was ich da kreiert habe gut ist. Also durfte ich nach Absprache sonntags zu Ste ins Training kommen. Ich glaube sie hat sich nachdem sie meine Tänze sah einfach nur im Kopf gedacht: „Dieses Mädel, warum hat sie das nicht schon früher gemacht. Genau das wollte ich.“ Sie war begeistert und ich natürlich erleichtert, mein Weg war nun also richtig.

Diese Saison habe ich gelernt, „es“ für mich zu machen!
Ich habe mich sau wohl gefühlt. Denn dieser Tanz spiegelte mich als Person wieder. Nun war es mein Ziel und meine Aufgabe, die Europameisterschaft in Frankreich! Vorab besprachen Ste und ich noch einmal, was für ein EM Freestyle richtig sei. Also bearbeitete ich meinen Tanz im Kadertraining und im normalen Training, sodass er EM- tauglich wurde. Ich war mir sicher, ich kann den Tanz und ging entschlossen und motiviert an den Start der EM.

Meine erste 6!
Mein großes Ziel, ich wollte endlich 6er Wertungen bekommen. Sehr konzentriert, aber gelassen ging es los. Mein Freestyle in der Vorrunde lief gut. Ich fühlte mich verdammt wohl auf der Fläche und wollte gar nicht mehr runter. In der Schlusspose gab ich noch einmal alles und schaute einer holländischen Jurorin direkt in die Augen. Ich versuchte so das Gefühl weiter zu transportieren. Dies hatte ich mich vorher noch nie getraut. Und huch, sie belohnte mich mit meiner aller ersten 6,1. Ich war hin und weg und die Tränen konnten sich nicht mehr halten. Ich war an meinem Ziel angekommen. Beim Abendessen erfuhren wir die Ergebnisse. Total unerwartet für mich, stand ich nun auf dem 9.ten Platz! Wow.
Das erste Mal in meiner Twirlingkarriere wusste ich am Tag danach (Semi-Finale), ich kann meinen Tanz. Ich kann ihn noch einmal so gut machen. Total ungehemmt freute ich mich darauf noch mal tanzen zu dürfen. Ich steigerte mich etwas zu der Vorrunde und war total glücklich, denn ich hatte nun die 6er geknackt. Nun bekam ich durch die Bank weg mehrere 6er Noten. Es war für mich ein tolles Erlebnis. Irgendetwas in mir wollte sofort danach wissen, auf welchem Platz bin ich? Habe ich es ins Finale geschafft?
Ich wollte gerne noch einmal tanzen. Und tatsächlich, beim Abendessen bekam ich die tolle Nachricht: Ich durte im Finale für Deutschland starten. Im Finale :-)
Es war Sonntag und ich durfte das erste Mal als Freestyler hier im Finale mitmischen. Ich konnte nichts verlieren, sondern nur an Erfahrung gewinnen. Ich hatte alle drei Tage lang das gleiche gute Gefühl. Ich kann meinen Tanz. Konzentriert, aber innerlich mit mir im Reinen. Wie schön... Stolz tanzte ich meinen Tanz noch einmal. 
Wer hätte es gedacht, schon wieder schaffte ich eine persönliches Steigerung. Eine Schwierigkeit, kurzfristig noch eingeplant... und ich wusste es vorher, ich werde sie fangen. In meinem ersten Freestylefinale war ich tatsächlich noch einen Tick besser. Ich konnte mich noch mehr gehen lassen.  Ich wollte zeigen, dass ich es verdient habe in einem Finale zu stehen. Als Belohnung bekam ich fast nur noch 6er.

Es war ein überragendes Gefühl diese Tage dort teilnehmen zu dürfen. Keiner hätte es von mir erwartet. Wer mich kennt, weiß dass ich die letzten Jahre immer wieder gesagt habe: „...aber ich kann es immer nur einmal gut!“
Dieses Jahr fühlte ich es, dass ich nun soweit bin. Es hätte nicht besser laufen können, es war perfekt. Und ich bin vollkommen zufrieden. Ich erinnere mich immer wieder gerne daran zurück, es hat mich geprägt. Es hat in mir etwas ausgelöst!

Das war mein schönstes Erlebnis

Daran bist Du nicht ganz unschuldig, denn Du liebe Ste hast mich geprägt. Dadurch hast du mir die Möglichkeit gegeben, mich auf einen eigenen Weg machen. Du hast mir die Grundbausteine gegeben. Du hast mir die Richtung gezeigt. Dich kann keiner ersetzen, du gibst mir soviel mit in diesem Sport.
Ich brauche Dich, denn Du wirst immer meine Trainerin bleiben.
Ich danke dir für alles…Worte können das nicht ausdrücken. Ich glaube, dass du es gefühlt und gesehen hast am Finaltag, Dankeschön!!!

Kath

N-Team 2009 - Twirlingsport kann spaß machen!

Also mein schönstes Erlebnis 2009 war der Neuanfang mit einem neuen Nationalteam in dieser Saison. In einer Phase, an der ich mich fragte, ob es überhaupt Sinn macht mit diesem Sport weiterzumachen, gaben mir die "Bienchen" mit ihrer positiven Einstellung und Begeisterung im Training wirkliche Freude daran Trainerin sein zu dürfen.
Es war eine erfreuliche Erfahrung, sich der permantenten Unterstützung von Susanne Henkel zu wissen, die dem Ablauf eines N-Teamtrainings eine perfekte Struktur verleiht. Die... die den Mädchen "das Laufen beibringt".
Oder Leo, die uns allen beibrachte, wie man Formationen taktisch ausarbeitet und den Bienchen und auch mir neue Horizonte in Sachen Formationen eröffnete. Sich freut, wenn die "Bienchen" gerafft haben, wenn sie falsch stehen. Sich geduldig immer wieder neue Formationen ausdachte, weil die "Kreativen Chaoten" den theoretisch geplanten Ablauf zum 100sten mal zerstört haben... ;-) "Ei, da machen wir halt etwas anderes"

Auch Dominique Hedrich, die als "alter Twirlinghase" innerhalb des N-Teams für Ordnung sorgt und so den "jungen Bienchen" das unkoordinierte summen versucht auszutreiben. Juli, die den Überblick im Team einfach im Blut hat und stumm für Ruhe sorgt. Ann-Kristin, die im Team lernt den Überblick zu behalten, sich über jede neue Erkenntnis "wie Bolle" freut und sich als "Teamschreier" versucht. Jana, die immer an sich zweifelt und eine deratig tolle Präsenz und Willensstärke auf die Fläche zaubert, das einem manchmal wirklich Angst wird. Sabine, die mit ihrer freudigen Art, auch über sich selbst lachen zu können jedes Training zur Freude macht und den nötigen ernst nimmt. Ich sage nur "Du" --- oder war es eher Peng? Beatrice, die als letzte zu diesem Team dazu gestoßen ist und wenn sie einen Fehler macht, mit einem leidenden "Dramablick" durch den Rest des Tanzes fliegt.
Ja und ich? Ich mache am allerwenigsten. Ich schaue allen zu und versuche den Dingen eine positive Richtung zu geben. Freue mich, wie toll sich die Dinge entwickeln. Ich denke ich habe den besten Job im N-Team :-)

Ja - und jetzt nach dem LT hat das N-Team Verstärkung bekommen.
Svenja Schneider und Jannika Rühl werden eingebaut, haben schon die gemeinsamen Übungen nachgelernt. Jetzt, wo wir die Formationen einigermaßen gerafft haben, kann Leo sich mit einem 8-er von vorne völlig neu austoben. "Da wirken wir größer" - Na dann... Leo macht das schon.

Susanne und ich haben nicht gewagt zu hoffen, dass wir es innerhalb eines Jahres schaffen ein komplett neues Team auf die Europameisterschaft 2009 zu bringen. Der LT 2009 offenbarte, dass wir N-Teamler mit ECHTEN Teamgeist haben. An der Deutschen kam es für "die Bienchen" darauf an, die Juroren zu überzeugen, ob sie entschlossen und fähig sind, an einem internationalen Turnier anzutreten. Alle Juroren waren der Ansicht und demonstrierten dies anhand eindeutiger Noten. Sie wollen das D.T.S.V. - auch wenn es noch nicht perfekt ist - an der EM sehen und denken, das sich der D.T.S.V. mit diesem Team als Neuanfang zeigen kann. Das gesamte N-Team wird sein Bestes an der EM geben. Schließlich ist unsere Stärke, uns permanent zu verbessern.

Ich würde sagen wir haben alle viel gelernt, obwohl wir noch lange nicht da sind, wo wir im Idealfall gerne sein möchten. Wir sind alle realistisch und können uns darüber freuen, dass wir jedes Training ein wenig besser werden. Wir hoffen auf viele Zuschauer an der EM, die uns lautstark motivieren.

Völlig begeistert von den Noten der Jury "Wir haben es gepackt!"

Beatrice Adelmann - TV Langenselbold

Mein schönstes Twirlingerlebnis war 2005 der Cup of Clubs in Slowenien. Als wir unterwegs nach Slowenien waren hatte ich schon ein kribbeliges Gefühl im Magen, aber nicht weil ich aufgeregt war, sondern weil ich es nicht erwarten konnte bei so einem Wettkampf dabei zu sein, um meinen schönen Tanz zu zeigen und um haut- nah andere gute Sportler aus ganz Europa zu sehen!!!!

Als Musikcheck war und wir das erste Mal die Halle betraten, dachte ich: „Boah, ist das eine schöne Halle und vor allen Dingen hoch!“ Es war ein tolles Gefühl in der Halle zu trainieren, nicht nur weil man sich keine Sorgen machen musste, dass der Stab an die Decke oder an einen Balken prallen würde, sondern auch weil es für mich der erste Musikcheck war. Deshalb genoss ich es umso mehr.
In der Nacht konnte ich nicht ruhig schlafen, da ich mir Gedanken machte wie ich wohl mein Freestyle tanzen würde...gut oder schlecht? Natürlich überlegte ich auch, wie gut wohl die anderen Freestyler sind, aber nach einer Zeit bin ich dann auch eingeschlafen. Am nächsten Tag standen wir schon früh auf, da wir für unsere Tänze gestylt werden mussten. Danach fuhren wir sofort in die Halle.
Alle Twirlingvereine von ganz Europa liefen ein. Es war ein tolles Gefühl mit zu laufen! Nach einer etwas langen Rede marschierten wir wieder raus. Sofort fingen die Tänze an. Zum Glück war ich etwas später dran!! So konnte ich mir noch ein paar Tänze anschauen. Es hat Spaß gemacht zu zugucken, manche Tänze und Kostüme gefielen mir richtig gut! Aber irgendwann kam auch meine Aufwärmphase dran.
Total aufgeregt lief ich runter zur Fläche und machte meinen Tanz durch, bis die Aufwärmphase zu Ende war. Ste nahm mich in den Arm und ermunterte mich und gab mir Mut. (Danke Ste das du immer für mich da bist!!!) Als dann nun mein Name aufgerufen wurde, lief ich ein und stellte mich in meine Anfangsposition. Als die Musik startete, fing ich an. Es war ein so tolles Gefühl, ich finde man kann es gar nicht beschreiben!!!!!

Als dann nun mein Tanz fertig war, war es einerseits erleichternd, aber andererseits hätte ich am liebsten noch ein Mal getanzt!!!!!!!!!!