- Unsere "Mamis" sind die tollsten! - Julia Marksteiner, TTSG Niedereschach
- Wir bleiben immer dabei - Larissa & Sabrina
- Mit Disziplin & Herz immer bei der Sache
- Unsere Leo - immer für uns da
- „Das ist vollkommen utopisch!"
- Mama, wann fahren wir?
- Freunde wie diese - Stephanie Wagner - TV Langenselbold
- Ramona Schneider – TLSV Herxheim
- Der D.T.S.V. ehrt Sandra Schwindt für besondere sportliche Leistungen - 18 Jahre
- Larissa Werlein - 10 Jahre Freestyle
- Twirling ist mein Leben
Unsere "Mamis" sind die tollsten! - Julia Marksteiner, TTSG Niedereschach
ja, das sind sie… unsere Trainings-Mamis.
Im richtigen Leben heißen unsere „Trainings-Mamis“ anette ( Heidt),
Sabine ( Metzger) und Petra (Eisenzapf) Auch wenn sie eigentlich
keine richtigen Trainer sind, sind sie echt toll und stellen sich
jedes Training mit uns in die Halle und unterstützen uns beim
Training, verbessern uns so weit sie können und geben. immer 100%,
sind immer für uns da, üben mit uns Team, Duo, Free… und sind bei
Verletzungen immer sofort zur Stelle!;)
Eine echt tolle Sache.. wenn man bedenkt, dass sie das alles freiwillig machen!!! Und darauf können wir echt stolz sein, denn auch mit uns ist es vielleicht nicht immer ganz so einfach.:) Auch an Meisterschaften fiebern sie und die anderen Mütter immer total mit, stehen immer hinter uns, selbst wenn ein Tanz mal in die Hose geht und man eig. überhaupt keine Lust mehr hat noch mal zu Tanzen, rappeln sie uns immer wieder auf und machen uns neuen Mut! Und das bekommen sie wirklich jedes Mal toll hin!
Wir können echt super stolz auf euch sein, dass wir euch im Verein haben…denn ohne euch hätten wir all das nicht!!
Aber nicht nur die "Mamis" sind klasse, denn dann hätten wir da noch unsere DANY!
Doch bevor die Mamis nach den Tänzen schauen, müssen sie einstudiert werden. Und das macht meistens Dany.
Wir können echt froh sein jemand wie dich zu haben, denn, ohne dich hätten wir erst gar keine Tänze!! Und wir wollen dir ein super fettes DANKE sagen, dass du jedes Jahr neue für uns machst und sie wirklich ausnahmslos einfach nur super werden!;) Du bekommst das echt immer toll hin und es ist ein riesen Spaß sie mit dir einzustudieren.
Nicht nur unsere "Mamis" und die Dani sind die tollsten.
Wir hätten da als "letzte" die liebe Vera!
Sie unterstützt uns zwar nicht beim Trainieren aber sie kümmert
sich um alles „drumrum“. Egal, ob es um Wettkämpfe, Startkosten,
Auftritte, Organisation von Meisterschaften hier in Niedereschach,
oder sonst irgendwas geht, du bist immer zur Stelle und hältst den
ganzen Verein auf dem Laufenden!! Nach jeder Meisterschaft
erscheint ein Bericht in der Zeitung den du für uns jedes Mal
schreibst und das machst du echt toll! ;)
Ich will mir gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn wir euch
nicht hätten.
Keiner der die Tänze macht, Keiner der sie anschaut und Keiner der
alles Organisiert!!!
Wir sind froh, dass wir euch haben!!! :)
DANKE von uns allen - die, die Euch manchmal leider auch etwas
quälen (selbstverständlich unabsichtlich:).
Das wollen wir eigentlich zwar nicht, aber irgendwie bekommen wir
es nicht immer so sichtbar hin.
Deshalb wollten wir das mal schriftlich tun.... und wenn wir euch
mal wieder nerven, dann lest ihn einfach nochmal durch;-)
Juli Marksteiner -TTSG
Wir bleiben immer dabei - Larissa & Sabrina
Ihren letzten internationalen Auftritt hatte Sabrina Irion und Larissa Werlein beim Cup of Club 2008 in Rüsselsheim. Sie startete in der Gruppe des TV Langenselbolds. Als sie die für die „Deutschen“ magischen 50 Punkte sahen, freuten sich diese beiden besonders. Bina: „Das ich das noch einmal erleben darf.“ Lara: „Jetzt können wir zufrieden abtreten!“ Nicht ohne Tränen feierten Sie ihren Abschied und zugleich Neubeginn ihres neuen Twirlinglebens.
Schon seit Jahren als nationale Wertungsrichter aktiv, machten sich die beiden sympatischen Twirlingfreaks im August 2008 auf nach Irland, um die Prüfung als internationale Wertungsrichter abzulegen. Gespannt auf die bevorstehende internationale Jury-Ausbildung, fanden es beide sehr interessant eine Weltmeisterschaft von einer völlig neuen Seite kennenzulernen. Sehr erfreut war der Deutsche Twirlingsport Verband über das Ergebnis. Beide haben die Prüfung erfolgreich bestanden und sind stolz darauf in Zukunft international für den D.T.S.V. werten zu dürfen.
Sabrina Irion - 3-malige Deutsche Meisterin und
Ranglisternsiegerin 1999, 7-mal Deutsche Meisterin im Duo und
blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. 1996 war Sie die
erste Deutsche Freestylerin, die an einer Europameisterschaft den
9. Platz schaffte. „Wir dachten zunächst, es sei ein versehen und
freuten uns schon das wir es zum ersten Mal ins Semifinale gepackt
hatten.“ Erinnert sich Trainerin Stephanie Paulus-Reschke gerne
zurück. „Als im Semifinale dann wieder der 9. Platz heraus kam,
waren wir völlig aus dem Häuschen.“ Auch an der WM könnte die
damalige Junior-Freestylerin den 16. Platz für sich ertanzen. Mit
diesem Ergebnis, dokumentierte Sabrina ohne es zu wissen einen
Umbruch im Deutschen Twirlingsport.
Sabrina hatte immer weniger Zeit. Abitur, Gesangskarriere (die dann
wieder, wie sie bereits vorab vermutete, im Sande verlief)
Studium... Doch versuchte sie immer mit dabei zu bleiben. So waren
Sabrina und Larissa bis 2007 ständige Mitglieder im Deutschen
Nationalteam. Als Sabrina ein Auslandsemster auf Hawaii machte,
zeichnete das Team kurzer Hand alles auf Video auf und schickten es
auf die schöne Insel. Vor dem Fernseher lernte Sabrina dann die
Choreografie in der Hitze nach.
Larissa Werlein - 2-malige Deutsche Meisterin, hat 2006 an der WM in Rom das letzte mal international Freestyle getanzt. Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht. Schon vor Jahren wurde Ihr geraten mit dem Sport aufzuhören. Sie hatte daher in den letzten Jahren rückenschonende Tänze, um das Risiko einer Verletzung zu minimieren. Was ihr als ehrgeizige Twirlerin nicht immer leicht fiel zu akzeptieren. Später absolvierte Larissa erfolgreich eine Trainerausbildung und hält für den D.T.S.V. Lehrgänge für den Twirlingnachwuchs. Kaum zu glauben, was aus einem so schüchternen Kind werden kann. Mit 7 sagte sie kein Wort. Als "Klein" Larissa den Namen der damaligen Trainerin vergessen hatte, traute sie sich nicht mehr danach zu fragen. Heute ist Larissa eine junge selbstbewußte Frau, ständig – auch im Ausland – unterwegs. Dieses Selbstbewußsein hat sie auch dem Twirlingsport zu verdanken. Die Zeit, um an den Turnieren zu werten nimmt sie sich und die Termine werden haarscharf koordiniert.
Beruflich sind Larissa und Sabrina quer in Deutschland verteilt
und haben sich die Liebe zum Twirlingsport weiterhin behalten. Kein
Weg ist zu weit. An der Deutschen Meisterschaft 2009 wurde Sabrina
Irion für ihr 20-jähriges Jubliläum als aktive Sportlerin geehrt.
Zur Erinnerung, wurden noch einmal alle auffindbaren und erhaltene
Kostüme vorgeführt. Obwohl viele "weg" waren, waren es noch immer
36 Kostüme. Selbstverständlich war es Larissa, die Sabrinas ersten
Tanz 1989 live zum Besten gegeben hat. Als Highlight präsentierte
Katharina Kling das "La luna" orginalgetreu.
Sabrina ist wieder einmal mehr die "Erste, die die 20 Jahre aktives
Twirling voll gemacht hat. Ob sie in Ihrer nationalen
Lieblings-Disziplin Solo-Dance-Twirl 2010 nocheinmal antreten wird
wissen wir nicht. Auch wenn Sie Ihren Abschied von der
aktiven Twirlinglaufbahn feiert, bleibt Sabrina uns doch als
engagierte Wertungsrichterin erhalten.
Der D.T.S.V. ist stolz darauf, solche menschlich als auch sportlich tolle Twirlerinnen hervorgebracht zu haben. Wir sind froh darüber, dass sie den Deutschen Twirlingsport auch weiterhin treu bleiben und dem Sport auf einer neuen Ebene weiter bringen.
Als Trainerin möchte ich folgendes hinzufügen: Ich bin froh, das ich euch über viele Jahre im Twirlingsport begleiten durfte. Wir haben schon echt schöne Erlebnisse zwischen Himmel und Hölle.Ich möchte keine Minute davon missen und freue mich noch auf die die folgen werden.
Stephanie Paulus-Reschke
Mit Disziplin & Herz immer bei der Sache
Es war glaube ich das Jahr 1999, als ich mit einer Twirling-Mama sprach.
Ihre Tochter rutschte in die damals erstmalig gebildete Nationalgruppe. Die
Mutter fragte mich, was sie den tun könne, damit ihre Tochter es in der
Nationalgruppe schaffen könne. Ich versuchte ddiese Mutter zu
motivieren...ihre Tochter schon einmal regelmäßig ins Training zu bringen, sei
ein toller Zug. Auch das Kind zu motivieren die Nationalgruppe fließig
zu üben... Ich fand es schon mal interessant, das eine "Mutter" so etwas
Interesse am - noch nicht ganz so sichtbaren - Sport der Tochter zeigte.
Zurückhaltend wie die "Mama" war, ließ sie nicht erahnen, dass allein ihre
Kenntnisse einmal den gesamten Verband ein neues Gesicht geben würde. Sie blieb
weiterhin unauffällig. Ich unterhielt mich ab und zu mal mit ihr - wie mit
jemand der nichts weiß - Mich wundert es, das sie sich nie darüber nicht kaputt
gelacht hat - wundert mich noch heute.
Am Sichtungswettkampf zeigte sie
plötzlich ein von ihr auffällig hübsch gestelltes Modern. Interessant, aber so
richtig habe ich es noch nicht gerafft. Die Tipps zur weiteren Verbesserungen
Ihrer Moderns setzte sie von einem zum anderen Turnier um. Als zunächst
engagierte Mutter entlarvt, wurde sie auch gleich für die EM 2000
(Eröffnungs-/Abschlussfeier) eingesetzt. Selbstverständlich erledigte Sie ihre
Aufgabe souverän - wenn man die paar Kilo, die sie während der Woche verlor mal
absieht.
Ihre Tochter - die von mir anfangs den Spitznamen "....die mit den Kuhblick" hatte - hatte sich inzwischen gemausert und tanzte an der erfolgreich EM. Sie schaffte es mit dem 1. Nationalteam, Stephanie Wagner und Larissa Werlein sich für die WM 2000 in Holland zu qualifizieren. Die Mama fuhr mit. Noch immer war mir nicht bewußt, was diese Frau so drauf hat.
Noch ausgebrannt von der EM, der Aktion Nationalteam, der bevorstehenden
Hochzeit, machte diese WM mir persönlich klar, dass ich es wohl nie schaffen
würde, die Mädels so auf Vordermann zu bringen. Irgendwie raffte "die Mama"
wohl meine Unzufriedenheit und unterhielt sich mit mir vor der Halle. Als wir
das Thema mit der der Körperhaltung hatte, fing sie auf einmal an sich sehr
qualifiziert zu äußern. Wie das??? "Ach, ich habe jahrelang Ballett gemacht und
bin ausgebildete Gymnastiklehrerin." - "Was, du kannst das?" fragte ich
sichtlich erschüttert. "joo" meinte sie nur und baute sich mal kurz - völlig
entspannt - vor mir auf der GANZEN Spitze auf.
Da hatte sie sich verraten:-)
Sie konnte wohl auch nicht mehr meinen einsamen Kampf gegen die Windmühlen
ertragen. "Du brauchst Unterstützung" --- Danke gerne. Die ersten Pläne
wurden auf der Stelle geschmiedet. Sie gab mir Hoffnung. Wohl ohne dass sie es
wusste - geschweige denn ahnte - was noch alles in Zukunft auf sie zukommen
würde.
Es begann alles beim TV Langenselbold, die Tochter kam inzwischen jeden
Sonntag zu mir ins Training. Der Deal, ich helfe der Tochter und sie hilft
mir... :-) Guter Deal. Ich gab ihr schweren Herzens Trainingszeit nur für den
Körper. Sie konnte machen was sie wollte. Für mich war es damals ein waghalsiges
Experiment. Ich vertraute darauf das es die einzige Chance für eine bessere
Zukunft im Twirling sei. Vorallem ich konnte ihr vertrauen, dass da mehr als
heiße Wort kam. Bei einem Auftritt, nach 4 Wochen ihres Trainings, war ich
vollkommen von den Socken. Ich rief sie sofort an: "Es funktioniert. Sie haben
schon nach so kurzer Zeit eine bessere Haltung. Zumindest in einigen Phasen -
unglaublich. Sie werden besser"
Die "Ballett-Mama" wollte es kaum glauben.
Aber es war wahr. Auch beim Einstudieren ging es nach kurzer Zeit viel
schneller. Die Basis wurde besser und so musste ich nicht während des
einstudierens ständig alles neu im Detail erklären. Die Mädchen verbesserten
sich - die anderen Vereine sahen es und so entwickelte sich ganz langsam beim
D.T.S.V. die Erkenntnis, das man an einem Körper genausoviel arbeiten muss, wie
an der Batontechnik.
Sie wurde immer mutiger. Sie versuchte sich an
einen Dance an ihrer Tochter. "Da kann ich nichts kaputt machen." Es war sehr
schön, tolle Musik, tolle Bewegungen. Auch wenn sie betont, dass sie ja keine
Ahnung vom Stab hat. Ist dies nicht wahr. Sie hört immer bei den
Erklärungen genau zu, wie was geht oder vermutlich gehen könnte. DEs
weiteren machte ein paar D.T.S.V. Lehrgänge mit, wie man einen Tanz
stellt... Nach 2 Jahren wollte sie Ihrer Tochter kein Dance mehr machen. Alle
Mütter können das sicher nachvollziehen. Um sie in Langenselbold und auch ihre
Kreativität nicht zu verlieren, gab ich Ihr die Dancetwirls vom TVL ab. Sie
macht einen wirklich guten Job und bringt die Mädchen - nur wenn sie wollen
- nicht nur körperlich weiter. Die Bewegungen wurden vielfältiger, die
Tänze interessanter. Beim D.T.S.V. tat sich etwas. Sehr schön.
Daniela Rotweiler zog sich mehr und mehr vom Twirling zurück. So übernahm sie, laut eigener Aussage: "als Interimslösung" den Job des D.T.S.V. Sportwartes. ICh glaube es ist nun schon seit 2004 (?). Wenn es vorher nicht schon erkannt hat: Ich rede von Susanne Henkel. Immer um gerechte Lösungen bemüht, hat sie es sich zum Ziel gesetzt den Deutschen Twirlingsport eine sportliche Richtung zu geben. Nicht immer macht es ihr spaß, die vielen Emails mit den verschiedensten Fragen, Telefonate - leider - zur jeder Tages- und Nachtzeit zu beantworten. Konstant zieht sie alles durch, was sie sich vorgenommen hat. Wenn ich mal einen Hänger habe, motiviert sie mich durch ihren unnachahmlichen Tatendrang. Nimmt mir Arbeit ab, wo es nur geht. Auf Susanne ist verlass - IMMER. Seit 2005 sitzt sie auch in der Jury, Organisiert die Nationalmannschaft, macht ihr Training unaufhörlich weiter.
So ist im Laufe der Jahre eine Freundschaft gewachsen, die weit über die Twirlingwelt hinaus geht. Wir feiern, wie trauern gemeinsam. Nun schon seit 2000. Dafür wollte ich dir - liebe Susanne - vom Herzen danken. Denn ohne dich hätte ich schon 2000 aufgegeben und wenn nicht da, dann sicher bei einigen anderen Gelegenheiten im ewigen hoch und tief des Twirlingsports. Du spürst es wenn es mir nicht gut geht. Ohne viel Worte und ohne großes Aufhebens bist du immer einfach da. Auch ich profitiere nun schon seit Jahren von ihrem Wissen. Im Training unterhalten wir uns fast nie. Dafür telefonieren wir um so mehr. Gott sei Dank gibt es eine Flatrate. Wir beobachten uns, das motiviert uns beide. Ich kann es manchmal nicht glauben mit welch einer Freundlichkeit sie mit den Twirlern arbeitet. Ich versuche es ihr gleich zutun. Wenn ich genervt bin, schaue ich sie im Training kurz an und dann weiß ich wieder, was ich zu tun habe.
Wie sie sich mit freut, wenn sich ein Kind freut, wenn sich ein Twirler in seinem Rahmen verbessert. Diszipliniert und beharrlich arbeitet sie immer wieder von vorne an der Basis. Die Kinder welchseln, doch sie ist weiterhin dabei und kämpft mit mir gemeinsam den ewigen Kampf, diesen doch recht vielfältig interessanten Sport weiter zubringen.
Für dich liebe Susanne auch mal ein Spruch:
Eine Blume, die sich erschließt, macht keinen Lärm dabei.
Auf leisen Sohlen wandelt die Schönheit,
das wahre Glück und das echte Heldentum.
Unbemerkt kommt alles, was Dauer haben wird.
(Wilhelm Raabe)
Ohne dein Mitwirken, wäre der D.T.S.V. nicht das was er heute ist.
So bleibt es zu Hoffen, dass der D.T.S.V. noch lange auf deine Hilfe zählen
kann.
Stephanie
Unsere Leo - immer für uns da
Liebe Leo,
wir dachten es wäre angebracht, dir endlich ma zu zeigen,was du
uns bedeutest.
Du bist nicht nur eine Trainerin für uns, sondern eine
Freundin, die uns in jeder Lebenssituation zur Seite steht. Angefangen mit den
heute, für uns, eher geringeren Problemchen wie Streit mit Freundinnen oder
Stress in der Schule bis zu den Problemen mit Männern und den persönlichen
Dingen.
Durch deine fröhliche Art macht es und Spaß ins Training zu gehen, um
auch mal vom Alltag abschalten zu können. Außerdem ist es schön, die Tänze mit
allen zusammen einzustudieren und wir finden es toll dass du, wenn auch manchmal
widerwillig, auf unsere "Wünsche" eingehst.
Auch Training ,wo es anfangs
scheint, als gäbe es keinen Sinn wie der Britney-Dance-Crashkurs, stärkt das
Team und erweitert unseren "Tanz-Horizont". Was wir dieses Jahr geschafft haben,
hätten wir nie für möglich gehalten und dies haben wir größtenteils dir zu
verdanken.
Durch deinen Glauben an uns, konnte wir (Six Pack&Co) beim 3.
Tunier zeigen was wir gemeinsam drauf haben und konnten uns sehr freuen, als wir
die Punktevergebung sahen und damit wussten dass wir uns für die Deutsche
Meisterschaft qualifiziert haben. Als die Gruppe nach dem Tanz in der Kabine saß
und sich freute, kamst du mit Tränen in den Augen hinein , um uns zu sagen, dass
wir es auf den Cup geschafft haben.
*Dann erstmal eine Runde Sekt =) *
Es war ein so schönes Gefühl für uns in deinen Augen zu sehen wie stolz du auf uns bist und den ganzen Tanz über mitgefiebert hast .
Der Cup war für uns etwas sehr besonderes, eine emotionale Achterbahn.
In einem Moment hatten wir Spaß und waren gut drauf , im anderen Moment
liefen uns die Tränen vor Glück, da wir einen so starken Teamgeist bekamen. Auch
das ist dir zu verdanken, denn durch deine Ideen, wie zB die Zeitungsmodenschau
konnten wir die Zeit miteinander genießen und haben unser Lampenfieber vor dem
großen Tag vorerst verloren.
Den Abend vor dem Tanz war es schön nocheinmal
die Zeit gemeinsam zu verbingen, indem jeder Einzelne seinen Teil zur Gruppe
beitragen konnte, und du es geschafft hast mit den Worten dass du stolz auf uns
bist ALLE emotional sehr zu erwischen und uns dennoch zum
Ende hin sehr gestärkt hast .
Zu guter letzt solltest du noch wissen:
ES IST DEIN VERDIENST, DASS WIR
SOLANGE SCHON IM VEREIN SIND UND AUCH NICHT VORHABEN, IN NÄCHSTER ZEIT ZU GEHEN
!!!
...es fällt uns schwer unsere ganzen Gefühle in Worte zu fassen, hoffen aber, dass es hiermit geklappt hat.
Du bist eine besondere Person,eine tolle Trainerin&eine gute Freundin.
DANKE Sally&Jana
„Das ist vollkommen utopisch!"
Meine Schwester ist die Beste
Caroline Mitschke - TV Langenselbold


„Das kriege ich nie hin!“,
„Ich kann das nicht!“
Das sind wohl eine der häufigsten Aussagen von meiner Schwester, wenn sie mal wieder von einer ihrer Trainerinnen (Sandra, Ste oder Susanne) vor eine neue Aufgabe gestellt wurde. Doch heißt das noch lange nicht, dass die Übung oder der Tanzstil dann boykottiert wurde. Nein, Carina zog es vor, sich solan- ge mit der Übung, dem Tanz zu beschäftigen, sich daran fest zu beißen, bis sie es dann doch hinkriegte.
Diese pessimistische Denkweise ist wahrscheinlich ziemlich kennzeichnend für sie und oft steht ihr der Pessimismus förmlich auf der Stirn geschrieben, aber mittlerweile ist Gott sei Dank in der Trainerschaft all weit bekannt, dass das in der Familie liegt und auch ich damit infiziert wurde. Diesen grundsätzlichen Pessimismus zu bekämpfen ist so gut wie zwecklos und deshalb lautet das generelle Rezept:
Nehmt es mit Humor und Ironie!
Im Laufe der Jahre gelang es ihr dann, durch die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Trainern und anderen wichtigen Menschen diese pessimistische Ein stellung durch mehr Selbstvertrauen und vor allem auch durch Selbstkritik auszutauschen. Das Training und das Selbsterkennen eigener “Fehler“ bei Übungen machte sie zu einer tollen Twirlerin und zu einer herausragenden Tänzerin. So kann man an Carinas Mimik und Gestik sofort erkennen, wann sie mit sich nicht zufrieden ist. Wer sie gut kennt, kann ihre versteckten selbstkritischen Blicke auch während dem Tanzen erkennen. Doch führt das ganz und gar nicht zum Abriss ihrer tänzerischen Fähigkeiten. Ihre Liebe und ihr Spaß am Tanzen ist vergleichbar mit dem Lesen. Ohne ihre Bücher wäre Carina nur ein halber Mensch; genauso wenig fühlt sie sich “komplett“ wenn sie nicht tanzen und twirlen kann. So treten gelegentlich Entzugserscheinungen auf, wenn sie längere Zeit, z.B. aufgrund von Unistress, nicht trainieren kann. Denn das Tanzen braucht sie als Ausgleich für den Alltag, als Stressabbau und ganz banal gesagt: weil’s ihr einfach Spaß macht!

Besonders die Disziplinen Duo und Team bereiten ihr viel Freude und so ist sie mit viel Begeisterung, Motivation und Leidenschaft dabei. Mit genauso viel Hingabe studiert sie konzentriert und sehr gewissen- haft Tänze ein. Das wurde mir besonders bewusst, als ich sie beim Einstudieren von Lisas Dance beobachtete. Es machte ihr unheimlich viel Spaß mit ihr zu arbeiten, ging dabei völlig auf und erweiterte nicht nur den Horizont von Lisa, sondern auch ihren eigenen. Für viele mag das alles zu pathetisch oder aufgesetzt klingen, aber für Menschen, wie mich, die sie kennen und lieben, ist das alles ehrlich und echt. Sie ist halt einfach meine Schwester, meine Nana. Und deshalb stellt sie für mich auch nicht im geringsten eine Konkurrentin dar. Wenn sie tanzt, sterbe ich 1000 Tode, vermutlich bin ich aufgeregter als sie, weil ich ihr so sehr wünsche, dass sie mit sich und ihrem Tanz zufrieden ist. Sich als selbstkritischer Mensch, so wie Carina einer ist, mit seiner Leistung zufrieden zu geben, ist meist eine größere Herausforderung, als den Anforderungen von Dritten gerecht zu werden. Deshalb wünsche ich ihr umso mehr , dass sie mit sich zufrieden ist und dass sie den Tanz fühlen konnte. Carina ist zwar für mich keine Konkurrentin, aber dafür eine umso größere Motivation.
Wäre meine Schwester nicht mehr dabei, würde auch mein Halt am Twirling an Kraft verlieren. Ich denke, das Twirling ist für uns beide ein starkes Band, was uns eng miteinander verbindet und das im Laufe unserer gemeinsamen „Twirler-Zeit“ immer mehr an Stärke gewonnen hat. Zusammen haben wir viele nationale wie internationale Wettkämpfe erlebt, bei denen wir nicht nur in Bezug aufs Twirling selbst, sondern auch in Bezug auf uns beide wichtige Erfahrungen machen durften. So haben wir beispielsweise gelernt, wie wir unter dem Druck internationaler Wettkämpfe miteinander umzugehen haben oder wie wir uns dann gegenseitig Halt geben können. Wir haben uns immer den nötigen Respekt gezollt und den anderen mit seinen Macken akzeptiert. Ich glaube das hat viel dazu beigetragen, dass das Band nie zerreißen konnte. Carina ist im Solo-Dancetwirl eine wunderbare Bereicherung Seit Jahren im Nationalteam ein wichtiges Mitglied.
Mama, wann fahren wir?


Im zarten Alter von 4 Jahren kam Katharina durch eine Freundin zum
Twirlingsport. Die ersten 5 Jahre einmal in der Woche freitags von 15–16 Uhr
Training. Von Anfang an total begeistert, war ihr Bestreben immer pünktlich zum
Training zu kommen. Spätestens um 14:30 Uhr stand sie in kompletter Ausrüstung,
gestiefelt und gespornt, vor mir und fragte:“ Können wir jetzt fahren?“
Anfahrzeit zur Halle ca. 2 Minuten! Die Begeisterung, die ihr eigen war, deckte
sich allerdings nicht unbedingt mit der ihrer Trainerin.
Beim Abholen von
einem Training fiel mir auf, dass sie, nur mit einem Schuh bekleidet, durch die
Halle wackelte. Auf meine Nachfrage hin, sagte mir ihre Trainierin, dass sie es
vielleicht so besser lernen würde links und rechts zu unterscheiden. Beim
Marschieren wurde immer mit dem linken Fuß begonnen! Nur ein Blick auf ihre Füße
genügte nun und der richtige Fuß begann – davon ganz abgesehen, war sie anfangs
immer zu spät.
Später, als sie es bemerkte, dann immer zu früh. Sie war das
einzigste Kind mit nur einem Schuh – was sie aber überhaupt nicht störte.
Hauptsache sie durfte mitmachen. Nach 5 Jahren das erste Team und sie war dabei!
Große Freude zuhause, die Trainingszeit erhöhte sich auf 2x die Woche 1 Stunde.
Wie man sich denken kann, hat sie auch diesen Trainer manchmal zur Verzweiflung
gebracht. Sie wußte genau wo sie hin mußte, wie der Ablauf war – aber wann? Die
Musik war einfach immer zu schnell für sie. Ihre Begeisterung ließ nicht nach.
„Können wir jetzt fahren“ wurde zum geflügelten Wort. In ihrem Zimmer , auf der
Straße überall wurde geübt, immer und immer wieder. Wenn sie es dann nach 50
Wieder holungen vielleicht einmal geschafft hatte, eine Übung hinzubekommen war
sie total glücklich. Beim nächsten Mal brauchte sie dann nur noch 40 Versuche
usw…
Es dauerte halt immer etwas länger als bei ihren Teamkollegen bis sie
eine Übung konnte. Sie ließ sich dadurch aber nie entmutigen – irgendwann
schaffe ich es schon. Geduld und Fleiß waren und sind bis heute die
Eigenschaften, die sie voran bringen. Dann kamen in Niedergirmes die ersten
Einzel tänze & Duos. Wie sich nun jeder vorstellen kann, haben die Trainer
keinen Gedanken daran verschwendet Katharina einen Einzeltanz zu geben oder sie
in ein Duo zu stellen. Aber im Team war sie dabei. Im nächsten Jahr dann: Darf
ich auch einen Einzeltanz haben? Rücksprache mit der Trainerin: „Wenn du das
Geld ausgeben willst, ok.“
Es war in Niedergirmes so, dass die Einzeltänze
privat bezahlt werden mußten. Die Trainigszeit erhöhte sich auf 4 Stunden in der
Woche. Anke, ihre damalige Trainerin kam auf die Idee, dass sie zusammen mit
Svenja ein Duo machen könne. Es würde vielleicht ganz gut har mo nieren die
flippige Svenja mit der lang samen, aber strebsamen Katharina zusam men zu tun.
Und es hat harmoniert! Die zwei haben sich zusammen gerauft und es hat geklappt.
Dann das Jahr in dem sie ihren ersten Schub nach vorne machte. Sie wurde für die
Nationalgruppe 2000 nominiert. Keiner hatte je gedacht, dass sie soweit kommen
würde. Das damit verbundene Training hat ihr einen Kick nach vorne gegeben. Die
Basistechniken verbesserten sich – immer noch weit davon entfernt gut zu sein,
aber viel besser als vorher.
Anke Mankel hat Engelsgeduld bewiesen diesem
Kind etwas beizubringen. Bei einem dieser Trainingseinheiten hatte Katha rina
den ersten Kontakt mit Stephanie Paulus-Reschke. Er verlief, wie man sich
vorstellen kann, nicht wirklich erfolgreich. Höchste Konzentration von
Katharina, äußerte sich bei ihr immer, in einem etwas belämmerten
Gesichtsausdruck. Ste beim Versuch Katharina eine Übung zu erklären: „Warum
schaust Du mich an wie ein Mondkalb?“ Sie dachte wohl auch, aus der wird nie
etwas. Da kannte sie aber noch nicht Katharina’s Sturheit. Sie hat diese blöde
Übung (Illusion mit anderem Abwurf) so lange geübt, bis das Ding saß.
In dem
Jahr schaffte sie erstmals die Qualifikation zu EM und dann zur Überraschung
aller, auch zur WM nach Holland. Ab da war sie außer Rand und Band. Solche
Twirler hatte sie ja noch nie gesehen - dass so etwas geht – sie will es auch
einmal so hinkriegen. Nach Holland dann der Trainerwechsel zu Stephanie
Paulus-Reschke. Sie wollte es wirklich mit diesem Kind versuchen.
Training
nun ca 12 Stunden in der Woche. Nach der Schule Mittagessen, Schul auf - gaben
im Schnelldurchgang, umziehen: „Können wir jetzt fahren?“ Katharina war Feuer
und Flamme, hatte sie schon jahrelang beobachtet, dass die ihrer Ansicht nach
schönsten Tänze von Ste kamen.
Außerdem hatte sie sich während des
Nationaltrainings mit Step angefreundet…und sie durfte bei der selben Trainerin
wie Stephanie Wagner (Step) twirlen, cool!
Der Trainerwechsel hat ihr in
ihrem Heimat verein nicht nur Zustimmung gebracht, aber wie man sich vorstellen
kann war ihr der Twirlingsport wichtiger . Die Aufgabenstellungen für Katharina
wurden viel anspruchsvoller, und...sie wurde tatsächlich schneller.
Das Ziel: WM in Paris und es klappte. Freude pur. In Paris dann wollte sie es
so gut, wie im Jahr zuvor machen. Sooo viel hatte sie sich vorgenommen. Es kam,
wie es kommen musste. Durch die Übermotivation, folgte ein Verriß. So manch
einer hat diese Erfahrung schon machen müssen. Aber sie wollte doch eigentlich
darauf verzichten. Dafür im letzten Duojahr mit Svenja der 6.Platz. Sie konnte
sich nicht wirklich darüber freuen, hatte sie ihr gestecktes Ziel (Semifinale im
Freestyle) nicht erreicht. Das Training in Langenselbold trug langsam (wie
sollte es auch anders sein) Früchte.
Sie trainierte mit Begeisterung
doppelte Sachen, auch die Flips wurden zu Favoritübungen. Das Nothing else
matters Team im Jahr 2002 und Fade to black als Free. Nun war ihr Fortschritt
deutlich zu sehen. Aus dem kleinen Einbeschuhten Kind hatte sich eine richtige
Twirlerin entwickelt! Im Nationalteam schaffen sie einen genialen Teamtanz an
der EM und sie darf nach Kanada zur WM. Zusammen mit Step! Das Free klappte
richtig gut – sie hatte sich einfach gefreut, dass sie zur WM durfte. Es lief
Klasse 5er Wertungen für eine Deutsche, dass gabs noch nie. Klasse gemacht.
Als Trainerin bekommt sie 2 Kinder anvertraut, der sie ihr Wissen weitergibt.
2003 Aidafreestyle, Duo mit Lara, Team. Nun geht es an die
Ausdruck-Interpretation. Ste möchte ein en kom pletten(!) Twirler aus ihr
machen. Kath bemüht sich, zieht mit: Wenn man sie nach Zielen fragt kommt immer:
„Auf der WM tanzen dür- fen und einmal richtig gut werden!“ Am ersten Turnier
schafft sie Step und gewinnt den Titel, sie rafft es erst nicht und dachte, man
hatte sie vergessen, wollte sie doch wie gewohnt aufstehen, wenn der zweite
Platz aufgerufen wird. Riesen Freude!
WM Barcelona – im Vorfeld scheidet
Step aus dem Twirlingsport aus. Katharina wie vom Donner gerührt, versteht es
nicht und kann nur schwer damit umgehen. Ihre Step, ihr Vorbild gibt auf.
Barcelona stand unter keinem guten Stern für sie. Die Favoritenrolle kam etwas
plötzlich für sie. Freestyle, Duo und Team kein Tanz wollte klappen. Die totale
Enttäuschung für sie, wo sie es doch so gut machen wollte und bereit war ihr
Bestes zu geben. Danach ... zum ersten Mal wird der Stab in die Ecke gestellt.
Zwei Wochen mit Nichtachtung gestraft. Bei Trainingsbeginn beschäftigt sie sich
nur mit ihren Kindern. Alle merken – sie ist anders als sonst. Langsam (wie soll
es auch anders sein) nimmt sie ihr Training wieder auf. Merkt, der Spaß und die
Freude ist noch da. Twirling gehört zu ihrem Leben, so oder so.
2004, das neue Free Cirque du Soleil, so viel Stab und soo schnell. Zunächst etwas zögerlich, aberdann mit Eifer fightet sie sich durch den Tanz, spricht sich mit Lara aus und im Januar 2004 bastelt Ste schnell noch ein neues Duo mit Lara zusammen. Ach, ... und das Team. Im Hintergrund arbeiten Kath, Lara und Carina an der Wiederauferstehung des Barcelonateams. Sie wollen es noch einmal wissen. Klasse! Seit Oktober 2004 macht sie eine Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin in Frankfurt. Der Twirlingsport hat ihr bei ihrem Berufswunsch geholfen. Für sie bedeutet das – morgens um 5:00 Uhr aufstehen mit dem Zug nach Frankfurt fahren, Unterricht und wieder nach Hause. Dann schnell etwas essen, umziehen und... „können wir jetzt fahren?“
Freunde wie diese - Stephanie Wagner - TV Langenselbold

Katharina Kling: „Herbst 1999 wurden wir in die Nationalgruppe/Team
nominiert. Von da an veränderte sich einiges in meinem Leben. Wochenendweise
durfte ich mit den bekannten Sportlern aus Langenselbold etc. trainieren und da
warst DU, Stephi, dabei. Ich habe es sehr bewundert, dass jemand, der genauso
alt war wie ich soo gut sein kann. Im Jahr 2000 qualifizierten wir uns beide für
die Europameisterschaft in Rüs - selsheim. In den Monaten zuvor während der Trai
nings - einheiten lernten wir uns immer besser kennen. An der EM verbrachten wir
auch ausserhalb des Turniers viel Zeit miteinander. Wir hatten eine Menge Spass
und Freude zusammen. Die EM war vorbei und wir hatten uns glük- klicherweise im
Freestyle für die Weltmeisterschaft 2000 qualifiziert. Wir beide fuhren nach
Holland. Uns konnte keiner trennen. Wir joggten ein paar Mal um unser Hotel oder
standen abends draußen mit unserem Stab.
Danach kam für mich das Beste: ein
Trainerwechsel. Ich durfte bei Ste trainieren, die auch deine Trainerin ist. Ab
da kam ich nun immer montags, mittwochs + sonntags zu euch nach Selbold ins
Training :-) Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, hatten unendlich viele
verrueckte Ideen. Ich sage nur – Duo-, erinnerst du dich?! Unsere
Telefonrechnungen stiegen… aber das war es wert. Unsere Freundschaft intensiver.
Wir sahen uns nicht nur im Twirling Training, auch unsere private Freizeit wurde
miteinbezogen. 2001 durften wir zwei zusammen auf die WM nach Paris. Dort
hattest du mit deinem „Grease“ Free einen tollen Erfolg – richtig klasse!


Im Jahr 2002 tanzten wir zusammen im „Metallica“ Team, womit wir
uns auf die EM in Frankreich qualifizierten. Für deutsche Verhältnisse waren wir
richtig gut. Auch dieses Jahr war nicht langweilig. Freund in Wetzlar… naja war
irgendwann wieder vor bei, verbrachten viel Zeit miteinander. Höhen und Tiefen
trafen uns in unserer Freundschaft. Wir halfen uns immer wieder gegenseitig,
egal in welcher Situation. Und dann kam da noch die WM in Canada. Wir zwei
alleine flogen mit Ste, Joerg und meiner Mutter dort hin und gingen für
Deutschland an den Start. Das war eine tolle Woche. Wir hatten jede Menge Spass.
Du, Stephi hast dir einen Spass daraus gemacht immer wieder die Heuschrecken auf
mich zu scheuchen. Lustig war’s. Und dann war da noch die Aktion mit Shuichi.
Erinnerst du dich? Ich war wirklich von der Rolle und du hast mich so tapfer
getröstet :-))))
Das Jahr 2003 begann und die WM stand für mich unter keinem
guten Stern. Denn nach der Saison der nationalen Turniere hörst du mit dem
Twirlingsport auf. Es tat sehr weh, denn ohne dich, Step, fühlte sich alles
sinnlos an. Ich konnte mich nicht wirklich auf dieses Event freuen. Du hast
einfach gefehlt. Auf einmal lag alles an mir, ich hatte nun die Favoritenrolle
und kam damit nicht zurecht. Alle 3 Tänze liefen nicht, ich konnte es nicht
fassen. Nach der WM musste mir erst einmal alles klar werden. Ich hatte die WM
in Sand gesetzt und fühlte mich allein gelassen. Wir gingen nun getrennte Wege.
Ich lernte damit klar zukommen. Im Jahr 2004 war dir Handball wichtiger und du
setzt ein Jahr mit Twirling aus. Bei der EM in der Schweiz verliefen meine Tänze
ganz gut. Schöne Erinnerungen blieben.
Im Jahr 2005 bist du wieder im
Freestyle eingestiegen. Wir kamen zögerlich in Kontakt, aber es war erst nicht
mehr so wie früher. Ich war anfangs eher misstrauisch. Denn auch in diesem Jahr
stand eine EM in Slowenien an. Ich wusste nicht, kann ich dir vertrauen oder
lässt du mich wieder im Stich? Auch wenn es zwischenzeitlich nicht gut lief, so
wollte ich gerne wieder mit dir unsere Freundschaft leben. Und ja- du bist
mitgefahren zur EM! In Maribor hast du dich an etwas Neuem versucht. Wolltest
dich mehr mit Bewegungen auseinander setzen. In der Vorrunde legst du wirklich
einen guten Tanz hin, aber im Finale springt eher die Angst mit dir herum. Nicht
schlimm – du bist wieder meine Step. In diesem Jahr versuchst du dich wieder ein
Stück wei- ter zu entwickeln mit der abgedrehten „Nigel Kennedy“ Musik. In
diesem Jahr findet die WM in Rom statt und du bist voll bereit. Ich freue mich,
mit dir zusammen wie- der auf eine WM zu fahren. Unsere Freundschaft hat sich
verändert, wie auch wir uns verändert haben aber wir werden es packen. Mit dir
war es immer etwas anderes – etwas besonderes. Ich bin unheimlich froh, dich
kennen gelernt zu haben und hoffe, dass wir in den nächsten Jahren noch viel
Gutes mit- einander erleben werden. Ich bin froh, dass ich dich habe. Uns kann
keiner trennen!“

Nie wieder ohne Steffi
Annemarie Schulz:
„Schon als ich in meinem ersten Training Stephi beim
Trainieren zu sah, fand ich sie einfach toll. Mir war klar, dass ich EINMAL so
twirlen wollte wie sie. Deswegen habe ich mich total gefreut und war natürlich
auch aufgeregt, als ich sie in meinem zweiten Jahr als Trainerin bekam. Von da
an war sie wirklich in meinem Leben und damit fing auch unsre Freundschaft an.
Wir verbrachten viel Zeit in der Halle und hatten immer Spaß beim trainieren
(also ich zumindest J). Sie hat mir wirklich viel bei- gebracht und mir viele
Tipps gegeben. „Mama, Mama. DIE Stephanie Wagner kommt zu mir!“ Ich konnte mein
Glück nicht fassen, als sie das erste Mal zu mir kam. Wir verstanden uns immer
besser und machten auch immer öfters was zusammen, was ich nicht verstand, da
sie ja viel älter ist als ich. Irgendwann dachten die Nachbarn sogar, sie wäre
meine Schwester ;-) Und sie IST wie eine Schwester für mich. Sie ist immer für
mich da, versucht mir bei Problemen zu helfen, egal ob es was mit der Schule zu
tun hat, mit Freunden oder Twirling. Ich weiß, dass ich immer zu ihr kommen
kann, egal mit was und wann. Deswegen ist für mich auch eine Welt zusammen
gebrochen als sie mit Twirling aufhörte. Ich konnte es nicht glauben.
Meine
erste WM und die, ohne Step...
„Sie weiß ganz genau, dass ich sie brauch und
trotzdem hört sie auf. Warum? Sind wir ihr wirklich alle so egal?“ Ich hatte so
viele Fragen, die mir aber bis zur WM nicht beantwortet wurden. Trotz allem
war’s eine tolle WM x) 2004- Mein erstes Jahr ohne Stephi. Ich hab mir so viele
Gedanken gemacht, wie es wird. Nicht nur im Twirling, sondern auch Privat, denn
ich verlor sie nicht nur als Trainerin, sondern auch als Freundin. Wir zwei
hatten kaum noch was mit ein- ander zu tun, was mich sehr bedrückte. Ich hatte
aber auch nicht den Mut einfach zu ihr zu gehen, mit ihr zu reden und so zu tun
als wäre alles normal. Umso mehr freute ich mich, als sie 2004 nach Wetzlar zur
Meisterschaft kam. Gab es vielleicht doch noch eine Hoffnung, dass sie wieder
anfängt?
Oohja J Noch im selben Jahr tanzte sie in der Nationalgruppe mit
und führte die Disziplin Speed vor. Oh Gott war ich glücklich. Meine kleine
zerstörte Welt wurde langsam wieder heil ^.^ Auch mit unsrer Freundschaft ging’s
berg auf. Wir hatten wie früher jede Menge Spaß im Training und machten zusammen
Urlaub in Spanien. 2005 hatte ich dann endlich wieder jemanden, der mich
schminkt J Step war wieder da. An ihrer ersten Meisterschaft 2005 brachte sie
mich schon zum heulen, bevor sie überhaupt auf die Fläche ging. Ich war so froh.
Ich hatte meine Stephi < wieder . Ich bin ihr so dankbar, denn ich habe so
viel von ihr gelernt und dass nicht nur im Twirling. Und so nebenbei bemerkt:
Sie ist die einzigste die mich IMMER dazu motivieren kann meine Schwierigkeiten
zu üben. Ich verliere zwar immer unsre Battles, aber ich hab die Hoffnung noch
nicht aufgegeben, dass ich vielleicht irgendwann doch noch eines gewinne ;-) Ach
genau- Den Traum einmal so zu twirlen wie sie, hab ich auch noch nicht aufge-
geben ;-) Aber ich komm ihm schon ein bisschen näher.
Ich darf an der Ehrung
Stephis „Grease Free“ tanzen J Wir lachen und weinen zusammen. (also, eigentlich
wein nur ich, weil ich wegen ihr öfters mal emotional werde x) Und haben
gemeinsam schon so viel erlebt. Sie ist ein Teil meines Lebens und ich weiß,
dass ich auch wegen ihr so bin, wie ich jetzt bin. Ich brauch sie einfach und
will sie nie wieder missen.
Danke für alles Stephi! Ich lieb dich
<3
Ramona Schneider – TLSV Herxheim
Zum Training lange unterwegs


„Twirling mache ich erst, seit ich bei Dir bin. Davor das zähle ich
nicht.“ Dies berichtete Ramona Schneider wärend des EM-Kadertrainings, als sei
es etwas selbstverständliches.
Ramona wollte unbedingt richtig twirlen
lernen. Glücklicherweise unterstützten die Eltern, Friedhelm und Lucia
Schneider, Ramona bei diesem Unternehmen mit vollen Kräften. Leider mußten sie
dadurch auch die Erfahrung machen, dass einige dachten, sie – die Eltern –
wollten mehr, als Ramona. Sei’s drum, da standen sie einfach über den Dingen.
Irgendwann kamen sie wohl auf die Idee, Stephanie Paulus-Reschke 1996 für die
Tochter zu engagieren, damit sie endlich mal ein Einzeltanz am Turnier zeigen
konnte. (1997)
Am Anfang glaubte Ste nicht daran, Ramona – damals 15 Jahre –
mehr als 2-3 mal im Training sehen. Tanz einstudieren und fertig. Da kannte sie
die Familie Schneider noch nicht :-) Als Ramona – damals total schüchtern, samt
Eltern, Sonntag nachmittags in die Langenselbolder Trainingshalle einlief, sahen
sie zum ersten mal, was Twirlingsport in UNvollendung ist. Friedhelm war wie vom
Donner gerührt, bewunderte er doch die gekonnten Bewegungen und seiner Ansicht
nach „Perfekten Übungen“. Er konnte es nicht fassen, dass seine
„perfekten“ Twirlingstars zu Beginn der neuen Tänze, wie alle anderen
auch, unkontrolliert herumfielen und das Stäbchen ständig fallen ließen...
Nun ja, so schwand sofort die Hoffnung, ein Tanz von Ste könne alles richten.
Üben war – das erkannten sie sofort – unumgänglich. Nach 2 Crashwochenenden
hatte Ramona sich vor lauter üben eine Sehnenscheidenentzündung zugezogen, was
sie, wie wir heute alle wissen, nicht in die Flucht schlug. Begeistert saßen die
Eltern bis Ramona 18 Jahre war! in jedem Training in einer oft eiskalten Halle
und machten ihren wöchentlichen Sonntagsausflug nach Langenselbold. Sie freuten
sich über jeden Fortschritt von Ramona, die alles neu erlernen musste.
Da sie
alles ganz genau wissen wollten, besuchte die gesamte Familie die D.T.S.V.
Ausbildungskurse und mauserten sich zu richtigen Twirling-Profis. Ramona kämpfte
in den ersten beiden Jahren mit den obligatorischen Hürden eines
Twirlinganfängers. Im Training klappte alles, aber an den Turnieren wollten die
Schwierigkeiten einfach nicht gefangen werden. Ramona war einfach zu
aufgeregt.
Irgendwann im Training meinte Ste ratlos: „Sag mal brauchst Du
eine Brille? Der Stab ist da, doch Du greifst immer daneben.“ Ein
Hoffnungsschimmer, daraufhin wurde sofort ein entsprechender Arzt konsultiert…
und tatsächlich Hornhautverkrümmung.
Die Drops wurden mit Brille weniger,
wenn auch die Nerven Ramona im Ernstfall noch immer verließen. Ste dachte
ernsthaft darüber nach, ob es Ramona wohl nie lernen würde. Aber auch Ste
ist bekanntlich zäh und sie kämpften stetig weiter. 1999 wurde Ramona in
die Nationalgruppe 2000 nominiert und tanzte an der EM in Rüsselsheim. Das war
ein echtes Highlight und gab ihr einen richtigen Schub.
Ramona, ehrgeizig und
strebsam, arbeitete sich langsam nach vorne und schaffte ab 2000 auch in den
Einzeltänzen die Qualifikation zur Endrunde. Lucia, die eine Ausbildung zur
Wertungsrichterin absolvierte, gab Ramona beim Training zuhause immer wieder den
Mut mehr aus sich heraus zugehen. Die beiden sind ein perfektes Team. 2003 tanzt
sie beim MMC Villingen im Team zur Verstärkung mit. Zur Abwechslung fährt sie
nun nach unten. Belohnt wird Ihr Einsatz mit dem Start beim Cup of Club in
Irland. Mit Ihrem Dance „Fever“ haut sie dann nicht nur Trainerin Ste vom
Hocker. Souverän tanzte sie Ihr Dance, total Cool. Ramona hatte sich wohl damit
abgefunden, dass es nicht immer perfekt laufen kann. Sie überspielte „Fehler“
einfach, dass für jeden so aussah, als ob es so sein müsste. Echt klasse, ist
das noch zu toppen?
Beim MMC festes Mitglied im Team, für die
Nationalgruppe nominiert. Zur Abwechslung geht es nun öfters mal nach Wetzlar.
2004 eine Woche vor dem Sichtungswettkampf. Ste im Training, ernsthaft an sich
zweifelnd, dachte sie sich: „Mein Gott, das wird im Leben nichts. So kann sie
nicht auf die Fläche gehen…“ Es war wirklich furchtbar. Und dann am Turnier –
aufs schlimmste eingestellt, konnte Ste es kaum fassen wie Ramona abgroovte...
und das beim 1. Turnier. Es hat auch dem Publikum Spaß gemacht zuzuschauen. Ste
wurde von einer Zuschauerin angesprochen, ob sie den Tanz gemacht hätte, er sei
ja ganz toll geworden. Ste war richtig stolz, Ramona hat’s wirklich drauf, den
Zuschauern gefällt es auch :-)
Ramonas Geheimrezept:
Sie hört sich 1 Woche vor dem Turnier in jeder
freien Minute (auch in der Mittagspause oder wenn sie allein im Büro ist)
Ihre Musik an und setzt sich vorallem theoretisch mit jedem Ton/Takt der
Musik auseinander. Offensichtlich funktioniert es und es ist kein Zufall. Im
Training werden die Akzente dann ganz genau geübt so lange, bis es klappt. Da
sie ihre Musik wirklich kennt, ist sie nicht so im Streß, da sie das Timing
total im Griff hat, auch wenn mal etwas nicht so klappt wie geplant. So hat
Ramona gelernt, mit Ihren Nerven umzugehen. Wenn es nicht so läuft, wie sie es
gerne hätte, läßt sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Dann wird der Stab
einfach weggelassen. Frei nach dem Motto – Manchmal ist weniger mehr.
Im Jahr
2004, 2006 und 2007 war Ramona in der Nationalgruppe und erreichte an
der EM in Genf/Schweiz den vierten Platz.
Wie heißt ein altbekannter Spruch:Zähigkeit siegt!
Der D.T.S.V. ehrt Sandra Schwindt für besondere sportliche Leistungen - 18 Jahre
Name: Sandra Schwindt
Geburtstag: 27.10.1975
Sternzeichen: Skorpion
Beruf: Erzieherin
Hobby: war mal Twirling
Weitere
Freizeitbeschäftigungen: mein Hund Scooby und meine Schildkröte Emmely
Lieblingsgetränk: Coca Cola Lieblingsgericht: Pasta, Pizza, Geflügel
Warst Du überrascht?
„Klar war ich überrascht. Ich habe in keinster Weise damit gerechnet. Ich wollte eigentlich nur an Larissa`s Ehrung aktiv teilnehmen. Auf einmal standen eine menge Menschen um mich herum. Ganz vorn Anette Runkel, eine meiner ersten Trainerinnen. Sie hatte einen Blumenstrauß und übergab ihn mir . Mir war eigentlich nach weglaufen, aber zum einen ging das nicht weil der Weg versperrt war und zum anderen versuch mal wegzulaufen wenn alle Menschen in der Halle plötzlich von ihren Bänken aufstehen. Ab da hoffte ich auf eine Falltür, doch die war auch nicht da. Stephanie überreichte mir dann noch eine Kassette mit meinen Tänzen und Bilder aus meiner aktiven Twirlingzeit. Jörg las meine größten Erfolge vor, von dem habe ich vor lauter Aufregung nichts mitbekommen. Es hat schon ein paar Stunden gedauert, bis ich überhaupt begriffen hatte was eigentlich passiert war. Als ich zu Hause war, habe ich den Blumenstrauß für 18 Jahre aktiven Wett- kampfsport, meinen größten Fans gebracht. Sie waren fast bei allen Wett- kämpfen dabei und hatten immer mitgefiebert. Meine Mama und mein Papa.“
Wer ist/sind dein/e Vorbilder?
„In Sachen Twirling fand
ich immer Angela Kolter aus den USA und Sheryl Holliday aus Kanada klasse.“
Mit wie vielen Jahren hast du Twirling angefangen?
„Im
zarten alter von 3 Jahren habe ich angefangen den Stab zu werfen.“
Wie oft hast du in der Woche trainiert?
„Montag,
Mittwoch, Freitag, wenn ich Team getanzt habe auch samstags und eigentlich jeden
Sonntag.“
Wer waren deine Trainer?
„Das waren viele! Ich hoffe ich
vergesse jetzt niemanden. Also, Sylvia Schad, Anette Runkel, Sabine Runkel,
Sascha Strupp und Stephanie Paulus-Reschke. Tanya Mouland aus Kanada zähle ich
auch zu meinen ehemaligen Trainern.“
Warum hast du mit Twirling angefangen?
„Kann ich so
genau nicht sagen, da ich ja erst 3 Jahre alt war. Ich glaube ich wollte auch
das machen was meine Schwester gemacht hatte, denn sie machte auch Twirling.“
Was gefällt dir am Twirling?
„Für mich ist es die
schönste Sportart die ich kenne. Ich kann nicht sagen, was mir da am Besten
gefällt.“
Was sind deine wichtigsten Erfolge in den Jahren?
„Mein
größter Erfolg war das Erreichen des Semifinals 1996 in Genua. Das war ein super
Gefühl. 1996 war überhaupt ein sehr erfolgreiches Jahr für mich. In diesem Jahr
gewann ich als erste Freestylerin den Pokal des Ranglistensiegers und die
Disziplin Dance. Im Jahre 1995 überreichte man mir einen Pokal für fair play,
was für mich eine Ehre war.“
Was denkst du, wenn du heute die Turniere besuchst?
„Ich
freue mich immer auf die Turniere. Mindestens einmal im Jahr besuchte ich ein
Turnier. Ich ertappte mich jedes Mal, dass ich mächtig mitfieberte wenn ein
Mädel auf der Fläche stand, dass ich mal trainierte. Ich genieße schöne Tänze,
die mit viel Spaß und Leidenschaft vorgeführt werden.Mir ist natürlich nicht
entgangen, dass die heutigen Twirler „sauberer“ twirlen.“
Was hat dich motiviert all die Jahre weiter zu machen?
„Ich glaube die Menschen die Twirling machten.Wir waren fast täglich zusam-
men in der Trainingshalle. Eben wie eine kleine Twirlingfamilie.“
Larissa Werlein - 10 Jahre Freestyle


Und wie war es?
„Als wir an der DM im Anschluss an die
Siegerehrung, die Ehrung von Dominique und Nena für 10 Jahre Duo abgeschlossen
hatten, begann plötzlich meine Dance- Musik von 1998 und ein kleines Mädchen in
meinem ersten Kostüm und einem Luftballon erschien. Sie musste einmal um die
Athleten herum laufen und schließlich mich abholen und mit nach hinten neh- men.
Dabei hat sie sich zwar etwas ge- schämt, war aber richtig süß. Dort stand meine
frühere Trainerin Sandra Schwindt und übereichte mir ein Video mit meinem ersten
Tanz im Jahr 1990. Später überreichte mir Ste dann noch eine Urkunde für 15
jährige Teilnahme an Meisterschaften (es war zwar schon mein 16. Jahr , aber wer
stört sich schon an solchen Details J) und ein Video mit all meinen Tänzen, die
sie auftreiben konnten. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Susanne bedan-
ken, die sich die Mühe gemacht hat die Tänze aus den Videos rauszusuchen und sie
zusammen zu schneiden.“
Warst du überrascht? „Ja“
Hast du etwas geahnt?
„Meine Mutter war etwas auffällig,
ich wusste aber nicht was kommt.“
Wer ist/sind dein/e Vorbild/er? „Holly“
Mit wie vielen Jahren hast du Twirling angefangen?
„mit
5“ Wie oft trainierst du in der Woche? „zur zeit 2-3 mal“
Wer ist /war dein Trainer?
„zuerst Sandy, dann Anette,
dann wieder Sandy, dann Ste, dann wieder Sandy und jetzt Ste“
Warum hast du mit Twirling angefangen?
„Keine Ahnung,
meine Mutter hat mich in den Verein gesteckt.“
Was gefällt dir am Twirling?
„Am Besten gefällt mir, dass man eine
Gemeinschaft ist und immer zusammen hält. Außerdem entwickeln sich gute
Freundschaften.“
Was sind deine wichtigsten in Erfolge Jahren?
„1997
deutscher Meister, 1998 EM Halbfinale, WM 17.Platz, 2000 —deutscher Meister und
Finale Nationalteam“
Was ist dein größter Wunsch?
„3.Platz im Team an der EM
bzw. 6.an der WM. 4.Platz im Duo an der EM bzw.7. an der WM wäre auch nicht
verkehrt. 3. wär natürlich noch besser, aber sehr unreali- stisch.“
Wie bereitest du dich auf die Wettkämpfe vor?
„Mit
Training natürlich und ich höre meine Musik.“
Was denkst du kurz vor deinem Auftritt?
„Jetzt noch mal
kurz konzentrieren und zusammenreißen und dann ist es vorbei!“
Wie motivierst du dich nach all den Jahren weiter zu machen?
„Es ergibt sich einfach, ich habe eigentlich nicht den Wunsch aufzuhören, da
es immer wieder Spaß macht, außerdem tanze ich sehr gerne in dem Team und würde
die anderen nicht hängenlassen.“
Was möchtest du anderen Twirlern sagen damit sie so lange wie Du
durchhalten?
„Es lohnt sich! Das mit der Ehrung war ein schönes
Erlebnis und es hat mich wirklich gefreut, dass Sandy dabei war, da ich
vielleicht nie so lange durchgehalten hätte, wenn sie damals nicht meine
Trainerin gewesen wäre. An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Trainern
für die Arbeit bedanken, die sie in mich investiert haben und noch investieren.
DANKE!“

Twirling ist mein Leben
Name: Katharina Kling
Geburtstag: 03.12.1986
Beruf:
Gymnastiklehrerin
Homepage: kath1986.skyblog.com
Sternzeichen: Schütze
Hobby: TWIRLING
Weitere Freizeitbeschäftigungen: E-Mails
schreiben,Chatten, Musik hören,Tanzen
Lieblingsgetränk: Bananenmilch, Bitter
Lemon
Lieblingsgericht: Nudeln, Salat, Pizza

Wer ist/sind dein/e Vorbild/er? Shuichi Kawazu aus Japan
Mit wie vielen Jahren hast du Twirling angefangen? Mit 4 Jahren
Wie oft trainierst du in der Woche?
Meine Ausbildung
nimmt mir sehr viel Zeit weg, somit nur noch 2mal die Woche + das Wochenende.
Wer ist dein Trainer? Stephanie Paulus-Reschke
Warum hast du mit Twirling angefangen?
Twirlingsport sah
ich das erste Mal bei meiner Freundin Maria. Ich war so begeistert, sodass ich
sofort mit dem Twirling begann.
Was gefällt dir am Twirling?
Die Flexibilität und das
Tanzen. Schwierige komplizierte Flips, Rollen wie z.B. Pops, Monster Rolls,
Schwierigkeiten
Was sind deine wichtigsten Erfolge?
Teilnahme an der WM
2000 in Hertogenbosch (Holland) Junior Freestyle. Teilnahme an der WM 2001 in
Paris Junior Freestyle und Junior Duo (Finale) Teilnahme an der WM 2002 in
Canada Senior Freestyle (schönstes Erlebnis) Teilnahme an der WM 2003 in
Barcelona Senior Freestyle, Senior Duo,Team
Was ist dein größter Wunsch?
Einmal richtig gut zu
werden.Mich weiter- hin so gut wie möglich zu entwickeln.Und an den weiteren
Weltmeisterschaften gut anzukommen. Mein nächstes Ziel ist erst einmal die WM
2006 in Rom. Ich wünsche mir weiterhin so viele Kontakte mit Twirlern aus
anderen Ländern zu bekommen.
Wie bereitest du dich auf die Wettkämpfe vor?
Ich
ernähre mich möglichst gesund und versuche ein strukturiertes Training
durchzuführen.Mentale Stärke ist für diesen Sport sehr wichtig!
Was denkst du kurz vor deinem Auftritt?
Das wird
gut.Ansonsten gar nichts völlig leer im Kopf.
Wie motivierst du dich?
Durch meine Ziele.
Was möchtest du anderen Twirlern sagen?
Ich möchte ihnen
sagen, dass sie niemals die Lust verlieren sollen. Verliert euren Weg nicht und
trainiert hart. Setzt euch Ziele, um besser zu werden. Nach jedem kleinen Erfolg
könnt ihr zufrieden sein. Jedoch erst nach einer langen Zeit von hartem Training
werdet ihr sehen, was es so Schönes noch im Twirling- sport gibt. Eine Teilnahme
an einer WM ist kurz gesagt einfach: Gigantisch! Das Erlebnis auf der Fläche
stehen zu dürfen und allen zeigen zu dürfen, dass du gerne Twirling machst. Das
Feeling in der Halle spüren. Neue Kontakte zu anderen Twirlern aus verschiedenen
Ländern entwickeln sich. Das harte Training ist es wert. Ihr werdet es NIE
bereuen. Lasst euch nicht hängen, wenn es mal abwärts geht. Versucht euch immer
wieder an den schönen Erlebnissen festzuhalten und motiviert euch durch eure
Ziele. So bekommt ihr auch wieder viel Spaß am Twirling und werdet auch
sicherlich einiges erreichen. Ich wünsche euch alles Gute. Und denkt daran, ihr
werdet niemals etwas umsonst tun. Ich liebe Twirling und könnte mir ein Leben
ohne Twirling nicht mehr vorstellen.
Ich möchte versuchen, solange wie
möglich dabei zu bleiben, als Athlet wie auch als Trainer! Auch möchte ich mich
sehr bei meiner tollen Trainerin Ste bedanken, die mich soweit gebracht hat und
hoffentlich noch viel weiter…!!! Sie versucht immer wieder etwas ganz besonderes
mit mir zu entwickeln. Auch wenn es manchmal nicht ganz so einfach mit mir ist,
ist sie sehr geduldig :) Das schätze ich so an ihr. Ich freue mich noch auf eine
weitere lange und sehr schöne Zeit mit ihr und hoffe, dass sie weiterhin Spaß
daran haben wird - so wie ich es habe
