Bei uns ist Twirling Sport!
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© 2010 Bei uns ist Twirling Sport!

Unsere "Mamis" sind die tollsten! - Julia Marksteiner, TTSG Niedereschach

ja, das sind sie… unsere Trainings-Mamis.
Im richtigen Leben heißen unsere „Trainings-Mamis“ anette ( Heidt), Sabine ( Metzger) und Petra (Eisenzapf) Auch wenn sie eigentlich keine richtigen Trainer sind, sind sie echt toll und stellen sich jedes Training mit uns in die Halle und unterstützen uns beim Training, verbessern uns so weit sie können und geben. immer 100%, sind immer für uns da, üben mit uns Team, Duo, Free… und sind bei Verletzungen immer sofort zur Stelle!;)

Eine echt tolle Sache.. wenn man bedenkt, dass sie das alles freiwillig machen!!! Und darauf können wir echt stolz sein, denn auch mit uns ist es vielleicht nicht immer ganz so einfach.:) Auch an Meisterschaften fiebern sie und die anderen Mütter immer total mit, stehen immer hinter uns, selbst wenn ein Tanz mal in die Hose geht und man eig. überhaupt keine Lust mehr hat noch mal zu Tanzen, rappeln sie uns immer wieder auf und machen uns neuen Mut! Und das bekommen sie wirklich jedes Mal toll hin!

Wir können echt super stolz auf euch sein, dass wir euch im Verein haben…denn ohne euch hätten wir all das nicht!!

Aber nicht nur die "Mamis" sind klasse, denn dann hätten wir da noch unsere DANY!

Doch bevor die Mamis nach den Tänzen schauen, müssen sie einstudiert werden. Und das macht meistens Dany.

Wir können echt froh sein jemand wie dich zu haben, denn, ohne dich hätten wir erst gar keine Tänze!! Und wir wollen dir ein super fettes DANKE sagen, dass du jedes Jahr neue für uns machst und sie wirklich ausnahmslos einfach nur super werden!;) Du bekommst das echt immer toll hin und es ist ein riesen Spaß sie mit dir einzustudieren.

Nicht nur unsere "Mamis" und die Dani sind die tollsten. Wir hätten da als "letzte" die liebe Vera!
Sie unterstützt uns zwar nicht beim Trainieren aber sie kümmert sich um alles „drumrum“. Egal, ob es um Wettkämpfe, Startkosten, Auftritte, Organisation von Meisterschaften hier in Niedereschach, oder sonst irgendwas geht, du bist immer zur Stelle und hältst den ganzen Verein auf dem Laufenden!! Nach jeder Meisterschaft erscheint ein Bericht in der Zeitung den du für uns jedes Mal schreibst und das machst du echt toll! ;)

Ich will mir gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn wir euch nicht hätten.
Keiner der die Tänze macht, Keiner der sie anschaut und Keiner der alles Organisiert!!!

Wir sind froh, dass wir euch haben!!! :)

DANKE von uns allen - die, die Euch manchmal leider auch etwas quälen (selbstverständlich unabsichtlich:).
Das wollen wir eigentlich zwar nicht, aber irgendwie bekommen wir es nicht immer so sichtbar hin.
Deshalb wollten wir das mal schriftlich tun.... und wenn wir euch mal wieder nerven, dann lest ihn einfach nochmal durch;-)

Juli Marksteiner -TTSG

Wir bleiben immer dabei - Larissa & Sabrina

Ihren letzten internationalen Auftritt hatte Sabrina Irion und Larissa Werlein beim Cup of Club 2008 in Rüsselsheim. Sie startete in der Gruppe des TV Langenselbolds. Als sie die für die „Deutschen“ magischen 50 Punkte sahen, freuten sich diese beiden besonders. Bina: „Das ich das noch einmal erleben darf.“ Lara: „Jetzt können wir zufrieden abtreten!“ Nicht ohne Tränen feierten Sie ihren Abschied und zugleich Neubeginn ihres neuen Twirlinglebens.

Schon seit Jahren als nationale Wertungsrichter aktiv, machten sich die beiden sympatischen Twirlingfreaks im August 2008 auf nach Irland, um die Prüfung als internationale Wertungsrichter abzulegen. Gespannt auf die bevorstehende internationale Jury-Ausbildung, fanden es beide sehr interessant eine Weltmeisterschaft von einer völlig neuen Seite kennenzulernen. Sehr erfreut war der Deutsche Twirlingsport Verband über das Ergebnis. Beide haben die Prüfung erfolgreich bestanden und sind stolz darauf in Zukunft international für den D.T.S.V. werten zu dürfen.

Sabrina Irion - 3-malige Deutsche Meisterin und Ranglisternsiegerin 1999, 7-mal Deutsche Meisterin im Duo und blickt auf eine erfolgreiche Karriere zurück. 1996 war Sie die erste Deutsche Freestylerin, die an einer Europameisterschaft den 9. Platz schaffte. „Wir dachten zunächst, es sei ein versehen und freuten uns schon das wir es zum ersten Mal ins Semifinale gepackt hatten.“ Erinnert sich Trainerin Stephanie Paulus-Reschke gerne zurück. „Als im Semifinale dann wieder der 9. Platz heraus kam, waren wir völlig aus dem Häuschen.“ Auch an der WM könnte die damalige Junior-Freestylerin den 16. Platz für sich ertanzen. Mit diesem Ergebnis, dokumentierte Sabrina ohne es zu wissen einen Umbruch im Deutschen Twirlingsport.
Sabrina hatte immer weniger Zeit. Abitur, Gesangskarriere (die dann wieder, wie sie bereits vorab vermutete, im Sande verlief) Studium... Doch versuchte sie immer mit dabei zu bleiben. So waren Sabrina und Larissa bis 2007 ständige Mitglieder im Deutschen Nationalteam. Als Sabrina ein Auslandsemster auf Hawaii machte, zeichnete das Team kurzer Hand alles auf Video auf und schickten es auf die schöne Insel. Vor dem Fernseher lernte Sabrina dann die Choreografie in der Hitze nach.

Larissa Werlein - 2-malige Deutsche Meisterin, hat 2006 an der WM in Rom das letzte mal international Freestyle getanzt. Die Entscheidung fiel ihr nicht leicht. Schon vor Jahren wurde Ihr geraten mit dem Sport aufzuhören. Sie hatte daher in den letzten Jahren rückenschonende Tänze, um das Risiko einer Verletzung zu minimieren. Was ihr als ehrgeizige Twirlerin nicht immer leicht fiel zu akzeptieren. Später absolvierte Larissa erfolgreich eine Trainerausbildung und hält für den D.T.S.V. Lehrgänge für den Twirlingnachwuchs. Kaum zu glauben, was aus einem so schüchternen Kind werden kann. Mit 7 sagte sie kein Wort. Als "Klein" Larissa den Namen der damaligen Trainerin vergessen hatte, traute sie sich nicht mehr danach zu fragen. Heute ist Larissa eine junge selbstbewußte Frau, ständig – auch im Ausland – unterwegs. Dieses Selbstbewußsein hat sie auch dem Twirlingsport zu verdanken. Die Zeit, um an den Turnieren zu werten nimmt sie sich und die Termine werden haarscharf koordiniert.

Beruflich sind Larissa und Sabrina quer in Deutschland verteilt und haben sich die Liebe zum Twirlingsport weiterhin behalten. Kein Weg ist zu weit. An der Deutschen Meisterschaft 2009 wurde Sabrina Irion für ihr 20-jähriges Jubliläum als aktive Sportlerin geehrt. Zur Erinnerung, wurden noch einmal alle auffindbaren und erhaltene Kostüme vorgeführt. Obwohl viele "weg" waren, waren es noch immer 36 Kostüme. Selbstverständlich war es Larissa, die Sabrinas ersten Tanz 1989 live zum Besten gegeben hat. Als Highlight präsentierte Katharina Kling das "La luna" orginalgetreu. 
Sabrina ist wieder einmal mehr die "Erste, die die 20 Jahre aktives Twirling voll gemacht hat. Ob sie in Ihrer nationalen Lieblings-Disziplin Solo-Dance-Twirl 2010 nocheinmal antreten wird wissen wir nicht. Auch wenn Sie Ihren Abschied von der aktiven Twirlinglaufbahn feiert, bleibt Sabrina uns doch als engagierte Wertungsrichterin erhalten.

Der D.T.S.V. ist stolz darauf, solche menschlich als auch sportlich tolle Twirlerinnen hervorgebracht zu haben. Wir sind froh darüber, dass sie den Deutschen Twirlingsport auch weiterhin treu bleiben und dem Sport auf einer neuen Ebene weiter bringen.

Als Trainerin möchte ich folgendes hinzufügen: Ich bin froh, das ich euch über viele Jahre im Twirlingsport begleiten durfte. Wir haben schon echt schöne Erlebnisse zwischen Himmel und Hölle.Ich möchte keine Minute davon missen und freue mich noch auf die die folgen werden.

Stephanie Paulus-Reschke

Mit Disziplin & Herz immer bei der Sache

Es war glaube ich das Jahr 1999, als ich mit einer Twirling-Mama sprach. Ihre Tochter rutschte in die damals erstmalig gebildete Nationalgruppe. Die Mutter fragte mich, was sie den tun könne, damit ihre Tochter es in der Nationalgruppe schaffen könne. Ich versuchte ddiese Mutter zu motivieren...ihre Tochter schon einmal regelmäßig ins Training zu bringen, sei ein toller Zug. Auch das Kind zu motivieren die Nationalgruppe fließig zu üben... Ich fand es schon mal interessant, das eine "Mutter" so etwas Interesse am - noch nicht ganz so sichtbaren - Sport der Tochter zeigte.
Zurückhaltend wie die "Mama" war, ließ sie nicht erahnen, dass allein ihre Kenntnisse einmal den gesamten Verband ein neues Gesicht geben würde. Sie blieb weiterhin unauffällig. Ich unterhielt mich ab und zu mal mit ihr - wie mit jemand der nichts weiß - Mich wundert es, das sie sich nie darüber nicht kaputt gelacht hat - wundert mich noch heute.
Am Sichtungswettkampf zeigte sie plötzlich ein von ihr auffällig hübsch gestelltes Modern. Interessant, aber so richtig habe ich es noch nicht gerafft. Die Tipps zur weiteren Verbesserungen Ihrer Moderns setzte sie von einem zum anderen Turnier um. Als zunächst engagierte Mutter entlarvt, wurde sie auch gleich für die EM 2000 (Eröffnungs-/Abschlussfeier) eingesetzt. Selbstverständlich erledigte Sie ihre Aufgabe souverän - wenn man die paar Kilo, die sie während der Woche verlor mal absieht.

Ihre Tochter - die von mir anfangs den Spitznamen "....die mit den Kuhblick" hatte - hatte sich inzwischen gemausert und tanzte an der erfolgreich EM. Sie schaffte es mit dem 1. Nationalteam, Stephanie Wagner und Larissa Werlein sich  für die WM 2000 in Holland zu qualifizieren. Die Mama fuhr mit. Noch immer war mir nicht bewußt, was diese Frau so drauf hat.

Noch ausgebrannt von der EM, der Aktion Nationalteam, der bevorstehenden Hochzeit, machte diese WM mir persönlich klar, dass ich es wohl nie schaffen würde, die Mädels so auf Vordermann zu bringen. Irgendwie raffte "die Mama" wohl meine Unzufriedenheit und unterhielt sich mit mir vor der Halle. Als wir das Thema mit der der Körperhaltung hatte, fing sie auf einmal an sich sehr qualifiziert zu äußern. Wie das??? "Ach, ich habe jahrelang Ballett gemacht und bin ausgebildete Gymnastiklehrerin." - "Was, du kannst das?" fragte ich sichtlich erschüttert. "joo" meinte sie nur und baute sich mal kurz - völlig entspannt - vor mir auf der GANZEN Spitze auf.
Da hatte sie sich verraten:-) Sie konnte wohl auch nicht mehr meinen einsamen Kampf gegen die Windmühlen ertragen. "Du brauchst Unterstützung" --- Danke gerne. Die ersten Pläne wurden auf der Stelle geschmiedet. Sie gab mir Hoffnung. Wohl ohne dass sie es wusste - geschweige denn ahnte - was noch alles in Zukunft auf sie zukommen würde.

Es begann alles beim TV Langenselbold, die Tochter kam inzwischen jeden Sonntag zu mir ins Training. Der Deal, ich helfe der Tochter und sie hilft mir... :-) Guter Deal. Ich gab ihr schweren Herzens Trainingszeit nur für den Körper. Sie konnte machen was sie wollte. Für mich war es damals ein waghalsiges Experiment. Ich vertraute darauf das es die einzige Chance für eine bessere Zukunft im Twirling sei. Vorallem ich konnte ihr vertrauen, dass da mehr als heiße Wort kam. Bei einem Auftritt, nach 4 Wochen ihres Trainings, war ich vollkommen von den Socken. Ich rief sie sofort an: "Es funktioniert. Sie haben schon nach so kurzer Zeit eine bessere Haltung. Zumindest in einigen Phasen - unglaublich. Sie werden besser"
Die "Ballett-Mama" wollte es kaum glauben. Aber es war wahr. Auch beim Einstudieren ging es nach kurzer Zeit viel schneller. Die Basis wurde besser und so musste ich nicht während des einstudierens ständig alles neu im Detail erklären. Die Mädchen verbesserten sich - die anderen Vereine sahen es und so entwickelte sich ganz langsam beim D.T.S.V. die Erkenntnis, das man an einem Körper genausoviel arbeiten muss, wie an der Batontechnik.
Sie wurde immer mutiger. Sie versuchte sich an einen Dance an ihrer Tochter. "Da kann ich nichts kaputt machen." Es war sehr schön, tolle Musik, tolle Bewegungen. Auch wenn sie betont, dass sie ja keine Ahnung vom Stab hat. Ist dies nicht wahr. Sie hört immer bei den Erklärungen genau zu, wie was geht oder vermutlich gehen könnte. DEs weiteren machte ein paar D.T.S.V. Lehrgänge mit, wie man einen Tanz stellt... Nach 2 Jahren wollte sie Ihrer Tochter kein Dance mehr machen. Alle Mütter können das sicher nachvollziehen. Um sie in Langenselbold und auch ihre Kreativität nicht zu verlieren, gab ich Ihr die Dancetwirls vom TVL ab. Sie macht einen wirklich guten Job und bringt die Mädchen - nur wenn sie wollen - nicht nur körperlich weiter. Die Bewegungen wurden vielfältiger, die Tänze interessanter. Beim D.T.S.V. tat sich etwas. Sehr schön.

Daniela Rotweiler zog sich mehr und mehr vom Twirling zurück. So übernahm sie, laut eigener Aussage: "als Interimslösung" den Job des D.T.S.V. Sportwartes. ICh glaube es ist nun schon seit 2004 (?). Wenn es vorher nicht schon erkannt hat: Ich rede von Susanne Henkel. Immer um gerechte Lösungen bemüht, hat sie es sich zum Ziel gesetzt den Deutschen Twirlingsport eine sportliche Richtung zu geben. Nicht immer macht es ihr spaß, die vielen Emails mit den verschiedensten Fragen, Telefonate - leider - zur jeder Tages- und Nachtzeit zu beantworten. Konstant zieht sie alles durch, was sie sich vorgenommen hat. Wenn ich mal einen Hänger habe, motiviert sie mich durch ihren unnachahmlichen Tatendrang. Nimmt mir Arbeit ab, wo es nur geht. Auf Susanne ist verlass - IMMER. Seit 2005 sitzt sie auch in der Jury, Organisiert die Nationalmannschaft, macht ihr Training unaufhörlich weiter.

So ist im Laufe der Jahre eine Freundschaft gewachsen, die weit über die Twirlingwelt hinaus geht. Wir feiern, wie trauern gemeinsam. Nun schon seit 2000. Dafür wollte ich dir - liebe Susanne - vom Herzen danken. Denn ohne dich hätte ich schon 2000 aufgegeben und wenn nicht da, dann sicher bei einigen anderen Gelegenheiten im ewigen hoch und tief des Twirlingsports. Du spürst es wenn es mir nicht gut geht. Ohne viel Worte und ohne großes Aufhebens bist du immer einfach da. Auch ich profitiere nun schon seit Jahren von ihrem Wissen. Im Training unterhalten wir uns fast nie. Dafür telefonieren wir um so mehr. Gott sei Dank gibt es eine Flatrate. Wir beobachten uns, das motiviert uns beide. Ich kann es manchmal nicht glauben mit welch einer Freundlichkeit sie mit den Twirlern arbeitet. Ich versuche es ihr gleich zutun. Wenn ich genervt bin, schaue ich sie im Training kurz an und dann weiß ich wieder, was ich zu tun habe.

Wie sie sich mit freut, wenn sich ein Kind freut, wenn sich ein Twirler in seinem Rahmen verbessert. Diszipliniert und beharrlich arbeitet sie immer wieder von vorne an der Basis. Die Kinder welchseln, doch sie ist weiterhin dabei und kämpft mit mir gemeinsam den ewigen Kampf, diesen doch recht vielfältig interessanten Sport weiter zubringen.

Für dich liebe Susanne auch mal ein Spruch:
Eine Blume, die sich erschließt, macht keinen Lärm dabei.
Auf leisen Sohlen wandelt die Schönheit,
das wahre Glück und das echte Heldentum.
Unbemerkt kommt alles, was Dauer haben wird.
(Wilhelm Raabe)

Ohne dein Mitwirken, wäre der D.T.S.V. nicht das was er heute ist.
So bleibt es zu Hoffen, dass der D.T.S.V. noch lange auf deine Hilfe zählen kann.

 

Stephanie

Unsere Leo - immer für uns da

Liebe Leo,
wir dachten es wäre angebracht, dir endlich ma zu zeigen,was du uns bedeutest.
Du bist nicht nur eine Trainerin für uns, sondern eine Freundin, die uns in jeder Lebenssituation zur Seite steht. Angefangen mit den heute, für uns, eher geringeren Problemchen wie Streit mit Freundinnen oder Stress in der Schule bis zu den Problemen mit Männern und den persönlichen Dingen.
Durch deine fröhliche Art macht es und Spaß ins Training zu gehen, um auch mal vom Alltag abschalten zu können. Außerdem ist es schön, die Tänze mit allen zusammen einzustudieren und wir finden es toll dass du, wenn auch manchmal widerwillig, auf unsere "Wünsche" eingehst.
Auch Training ,wo es anfangs scheint, als gäbe es keinen Sinn wie der Britney-Dance-Crashkurs, stärkt das Team und erweitert unseren "Tanz-Horizont". Was wir dieses Jahr geschafft haben, hätten wir nie für möglich gehalten und dies haben wir größtenteils dir zu verdanken.
Durch deinen Glauben an uns, konnte wir (Six Pack&Co) beim 3. Tunier zeigen was wir gemeinsam drauf haben und konnten uns sehr freuen, als wir die Punktevergebung sahen und damit wussten dass wir uns für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert haben. Als die Gruppe nach dem Tanz in der Kabine saß und sich freute, kamst du mit Tränen in den Augen hinein , um uns zu sagen, dass wir es auf den Cup geschafft haben.

*Dann erstmal eine Runde Sekt =) *

Es war ein so schönes Gefühl für uns in deinen Augen zu sehen wie stolz du auf uns bist und den ganzen Tanz über mitgefiebert hast .

Der Cup war für uns etwas sehr besonderes, eine emotionale Achterbahn.

In einem Moment hatten wir Spaß und waren gut drauf , im anderen Moment liefen uns die Tränen vor Glück, da wir einen so starken Teamgeist bekamen. Auch das ist dir zu verdanken, denn durch deine Ideen, wie zB die Zeitungsmodenschau konnten wir die Zeit miteinander genießen und haben unser Lampenfieber vor dem großen Tag vorerst verloren.
Den Abend vor dem Tanz war es schön nocheinmal die Zeit gemeinsam zu verbingen, indem jeder Einzelne seinen Teil zur Gruppe beitragen konnte, und du es geschafft hast mit den Worten dass du stolz auf uns bist ALLE emotional sehr zu erwischen und uns dennoch zum Ende hin sehr gestärkt hast .

Zu guter letzt solltest du noch wissen:
ES IST DEIN VERDIENST, DASS WIR SOLANGE SCHON IM VEREIN SIND UND AUCH NICHT VORHABEN, IN NÄCHSTER ZEIT ZU GEHEN !!!

...es fällt uns schwer unsere ganzen Gefühle in Worte zu fassen, hoffen aber, dass es hiermit geklappt hat.

Du bist eine besondere Person,eine tolle Trainerin&eine gute Freundin.


DANKE Sally&Jana


„Das ist vollkommen utopisch!"

Meine Schwester ist die Beste

Caroline Mitschke - TV Langenselbold

„Das kriege ich nie hin!“,
„Ich kann das nicht!“

Das sind wohl eine der häufigsten Aussagen von meiner Schwester, wenn sie mal wieder von einer ihrer Trainerinnen (Sandra, Ste oder Susanne) vor eine neue Aufgabe gestellt wurde. Doch heißt das noch lange nicht, dass die Übung oder der Tanzstil dann boykottiert wurde. Nein, Carina zog es vor, sich solan- ge mit der Übung, dem Tanz zu beschäftigen, sich daran fest zu beißen, bis sie es dann doch hinkriegte.

Diese pessimistische Denkweise ist wahrscheinlich ziemlich kennzeichnend für sie und oft steht ihr der Pessimismus förmlich auf der Stirn geschrieben, aber mittlerweile ist Gott sei Dank in der Trainerschaft all weit bekannt, dass das in der Familie liegt und auch ich damit infiziert wurde. Diesen grundsätzlichen Pessimismus zu bekämpfen ist so gut wie zwecklos und deshalb lautet das generelle Rezept:

Nehmt es mit Humor und Ironie!

Im Laufe der Jahre gelang es ihr dann, durch die Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Trainern und anderen wichtigen Menschen diese pessimistische Ein stellung durch mehr Selbstvertrauen und vor allem auch durch Selbstkritik auszutauschen. Das Training und das Selbsterkennen eigener “Fehler“ bei Übungen machte sie zu einer tollen Twirlerin und zu einer herausragenden Tänzerin. So kann man an Carinas Mimik und Gestik sofort erkennen, wann sie mit sich nicht zufrieden ist. Wer sie gut kennt, kann ihre versteckten selbstkritischen Blicke auch während dem Tanzen erkennen. Doch führt das ganz und gar nicht zum Abriss ihrer tänzerischen Fähigkeiten. Ihre Liebe und ihr Spaß am Tanzen ist vergleichbar mit dem Lesen. Ohne ihre Bücher wäre Carina nur ein halber Mensch; genauso wenig fühlt sie sich “komplett“ wenn sie nicht tanzen und twirlen kann. So treten gelegentlich Entzugserscheinungen auf, wenn sie längere Zeit, z.B. aufgrund von Unistress, nicht trainieren kann. Denn das Tanzen braucht sie als Ausgleich für den Alltag, als Stressabbau und ganz banal gesagt: weil’s ihr einfach Spaß macht!

Besonders die Disziplinen Duo und Team bereiten ihr viel Freude und so ist sie mit viel Begeisterung, Motivation und Leidenschaft dabei. Mit genauso viel Hingabe studiert sie konzentriert und sehr gewissen- haft Tänze ein. Das wurde mir besonders bewusst, als ich sie beim Einstudieren von Lisas Dance beobachtete. Es machte ihr unheimlich viel Spaß mit ihr zu arbeiten, ging dabei völlig auf und erweiterte nicht nur den Horizont von Lisa, sondern auch ihren eigenen. Für viele mag das alles zu pathetisch oder aufgesetzt klingen, aber für Menschen, wie mich, die sie kennen und lieben, ist das alles ehrlich und echt. Sie ist halt einfach meine Schwester, meine Nana. Und deshalb stellt sie für mich auch nicht im geringsten eine Konkurrentin dar. Wenn sie tanzt, sterbe ich 1000 Tode, vermutlich bin ich aufgeregter als sie, weil ich ihr so sehr wünsche, dass sie mit sich und ihrem Tanz zufrieden ist. Sich als selbstkritischer Mensch, so wie Carina einer ist, mit seiner Leistung zufrieden zu geben, ist meist eine größere Herausforderung, als den Anforderungen von Dritten gerecht zu werden. Deshalb wünsche ich ihr umso mehr , dass sie mit sich zufrieden ist und dass sie den Tanz fühlen konnte. Carina ist zwar für mich keine Konkurrentin, aber dafür eine umso größere Motivation.

Wäre meine Schwester nicht mehr dabei, würde auch mein Halt am Twirling an Kraft verlieren. Ich denke, das Twirling ist für uns beide ein starkes Band, was uns eng miteinander verbindet und das im Laufe unserer gemeinsamen „Twirler-Zeit“ immer mehr an Stärke gewonnen hat. Zusammen haben wir viele nationale wie internationale Wettkämpfe erlebt, bei denen wir nicht nur in Bezug aufs Twirling selbst, sondern auch in Bezug auf uns beide wichtige Erfahrungen machen durften. So haben wir beispielsweise gelernt, wie wir unter dem Druck internationaler Wettkämpfe miteinander umzugehen haben oder wie wir uns dann gegenseitig Halt geben können. Wir haben uns immer den nötigen Respekt gezollt und den anderen mit seinen Macken akzeptiert. Ich glaube das hat viel dazu beigetragen, dass das Band nie zerreißen konnte. Carina ist im Solo-Dancetwirl eine wunderbare Bereicherung Seit Jahren im Nationalteam ein wichtiges Mitglied.

Mama, wann fahren wir?

Im zarten Alter von 4 Jahren kam Katharina durch eine Freundin zum Twirlingsport. Die ersten 5 Jahre einmal in der Woche freitags von 15–16 Uhr Training. Von Anfang an total begeistert, war ihr Bestreben immer pünktlich zum Training zu kommen. Spätestens um 14:30 Uhr stand sie in kompletter Ausrüstung, gestiefelt und gespornt, vor mir und fragte:“ Können wir jetzt fahren?“ Anfahrzeit zur Halle ca. 2 Minuten! Die Begeisterung, die ihr eigen war, deckte sich allerdings nicht unbedingt mit der ihrer Trainerin.
Beim Abholen von einem Training fiel mir auf, dass sie, nur mit einem Schuh bekleidet, durch die Halle wackelte. Auf meine Nachfrage hin, sagte mir ihre Trainierin, dass sie es vielleicht so besser lernen würde links und rechts zu unterscheiden. Beim Marschieren wurde immer mit dem linken Fuß begonnen! Nur ein Blick auf ihre Füße genügte nun und der richtige Fuß begann – davon ganz abgesehen, war sie anfangs immer zu spät.
Später, als sie es bemerkte, dann immer zu früh. Sie war das einzigste Kind mit nur einem Schuh – was sie aber überhaupt nicht störte. Hauptsache sie durfte mitmachen. Nach 5 Jahren das erste Team und sie war dabei! Große Freude zuhause, die Trainingszeit erhöhte sich auf 2x die Woche 1 Stunde. Wie man sich denken kann, hat sie auch diesen Trainer manchmal zur Verzweiflung gebracht. Sie wußte genau wo sie hin mußte, wie der Ablauf war – aber wann? Die Musik war einfach immer zu schnell für sie. Ihre Begeisterung ließ nicht nach. „Können wir jetzt fahren“ wurde zum geflügelten Wort. In ihrem Zimmer , auf der Straße überall wurde geübt, immer und immer wieder. Wenn sie es dann nach 50 Wieder holungen vielleicht einmal geschafft hatte, eine Übung hinzubekommen war sie total glücklich. Beim nächsten Mal brauchte sie dann nur noch 40 Versuche usw…
Es dauerte halt immer etwas länger als bei ihren Teamkollegen bis sie eine Übung konnte. Sie ließ sich dadurch aber nie entmutigen – irgendwann schaffe ich es schon. Geduld und Fleiß waren und sind bis heute die Eigenschaften, die sie voran bringen. Dann kamen in Niedergirmes die ersten Einzel tänze & Duos. Wie sich nun jeder vorstellen kann, haben die Trainer keinen Gedanken daran verschwendet Katharina einen Einzeltanz zu geben oder sie in ein Duo zu stellen. Aber im Team war sie dabei. Im nächsten Jahr dann: Darf ich auch einen Einzeltanz haben? Rücksprache mit der Trainerin: „Wenn du das Geld ausgeben willst, ok.“
Es war in Niedergirmes so, dass die Einzeltänze privat bezahlt werden mußten. Die Trainigszeit erhöhte sich auf 4 Stunden in der Woche. Anke, ihre damalige Trainerin kam auf die Idee, dass sie zusammen mit Svenja ein Duo machen könne. Es würde vielleicht ganz gut har mo nieren die flippige Svenja mit der lang samen, aber strebsamen Katharina zusam men zu tun. Und es hat harmoniert! Die zwei haben sich zusammen gerauft und es hat geklappt. Dann das Jahr in dem sie ihren ersten Schub nach vorne machte. Sie wurde für die Nationalgruppe 2000 nominiert. Keiner hatte je gedacht, dass sie soweit kommen würde. Das damit verbundene Training hat ihr einen Kick nach vorne gegeben. Die Basistechniken verbesserten sich – immer noch weit davon entfernt gut zu sein, aber viel besser als vorher.
Anke Mankel hat Engelsgeduld bewiesen diesem Kind etwas beizubringen. Bei einem dieser Trainingseinheiten hatte Katha rina den ersten Kontakt mit Stephanie Paulus-Reschke. Er verlief, wie man sich vorstellen kann, nicht wirklich erfolgreich. Höchste Konzentration von Katharina, äußerte sich bei ihr immer, in einem etwas belämmerten Gesichtsausdruck. Ste beim Versuch Katharina eine Übung zu erklären: „Warum schaust Du mich an wie ein Mondkalb?“ Sie dachte wohl auch, aus der wird nie etwas. Da kannte sie aber noch nicht Katharina’s Sturheit. Sie hat diese blöde Übung (Illusion mit anderem Abwurf) so lange geübt, bis das Ding saß.
In dem Jahr schaffte sie erstmals die Qualifikation zu EM und dann zur Überraschung aller, auch zur WM nach Holland. Ab da war sie außer Rand und Band. Solche Twirler hatte sie ja noch nie gesehen - dass so etwas geht – sie will es auch einmal so hinkriegen. Nach Holland dann der Trainerwechsel zu Stephanie Paulus-Reschke. Sie wollte es wirklich mit diesem Kind versuchen.
Training nun ca 12 Stunden in der Woche. Nach der Schule Mittagessen, Schul auf - gaben im Schnelldurchgang, umziehen: „Können wir jetzt fahren?“ Katharina war Feuer und Flamme, hatte sie schon jahrelang beobachtet, dass die ihrer Ansicht nach schönsten Tänze von Ste kamen.
Außerdem hatte sie sich während des Nationaltrainings mit Step angefreundet…und sie durfte bei der selben Trainerin wie Stephanie Wagner (Step) twirlen, cool!
Der Trainerwechsel hat ihr in ihrem Heimat verein nicht nur Zustimmung gebracht, aber wie man sich vorstellen kann war ihr der Twirlingsport wichtiger . Die Aufgabenstellungen für Katharina wurden viel anspruchsvoller, und...sie wurde tatsächlich schneller.

Das Ziel: WM in Paris und es klappte. Freude pur. In Paris dann wollte sie es so gut, wie im Jahr zuvor machen. Sooo viel hatte sie sich vorgenommen. Es kam, wie es kommen musste. Durch die Übermotivation, folgte ein Verriß. So manch einer hat diese Erfahrung schon machen müssen. Aber sie wollte doch eigentlich darauf verzichten. Dafür im letzten Duojahr mit Svenja der 6.Platz. Sie konnte sich nicht wirklich darüber freuen, hatte sie ihr gestecktes Ziel (Semifinale im Freestyle) nicht erreicht. Das Training in Langenselbold trug langsam (wie sollte es auch anders sein) Früchte.
Sie trainierte mit Begeisterung doppelte Sachen, auch die Flips wurden zu Favoritübungen. Das Nothing else matters Team im Jahr 2002 und Fade to black als Free. Nun war ihr Fortschritt deutlich zu sehen. Aus dem kleinen Einbeschuhten Kind hatte sich eine richtige Twirlerin entwickelt! Im Nationalteam schaffen sie einen genialen Teamtanz an der EM und sie darf nach Kanada zur WM. Zusammen mit Step! Das Free klappte richtig gut – sie hatte sich einfach gefreut, dass sie zur WM durfte. Es lief Klasse 5er Wertungen für eine Deutsche, dass gabs noch nie. Klasse gemacht.

Als Trainerin bekommt sie 2 Kinder anvertraut, der sie ihr Wissen weitergibt. 2003 Aidafreestyle, Duo mit Lara, Team. Nun geht es an die Ausdruck-Interpretation. Ste möchte ein en kom pletten(!) Twirler aus ihr machen. Kath bemüht sich, zieht mit: Wenn man sie nach Zielen fragt kommt immer: „Auf der WM tanzen dür- fen und einmal richtig gut werden!“ Am ersten Turnier schafft sie Step und gewinnt den Titel, sie rafft es erst nicht und dachte, man hatte sie vergessen, wollte sie doch wie gewohnt aufstehen, wenn der zweite Platz aufgerufen wird. Riesen Freude!
WM Barcelona – im Vorfeld scheidet Step aus dem Twirlingsport aus. Katharina wie vom Donner gerührt, versteht es nicht und kann nur schwer damit umgehen. Ihre Step, ihr Vorbild gibt auf. Barcelona stand unter keinem guten Stern für sie. Die Favoritenrolle kam etwas plötzlich für sie. Freestyle, Duo und Team kein Tanz wollte klappen. Die totale Enttäuschung für sie, wo sie es doch so gut machen wollte und bereit war ihr Bestes zu geben. Danach ... zum ersten Mal wird der Stab in die Ecke gestellt. Zwei Wochen mit Nichtachtung gestraft. Bei Trainingsbeginn beschäftigt sie sich nur mit ihren Kindern. Alle merken – sie ist anders als sonst. Langsam (wie soll es auch anders sein) nimmt sie ihr Training wieder auf. Merkt, der Spaß und die Freude ist noch da. Twirling gehört zu ihrem Leben, so oder so.

2004, das neue Free Cirque du Soleil, so viel Stab und soo schnell. Zunächst etwas zögerlich, aberdann mit Eifer fightet sie sich durch den Tanz, spricht sich mit Lara aus und im Januar 2004 bastelt Ste schnell noch ein neues Duo mit Lara zusammen. Ach, ... und das Team. Im Hintergrund arbeiten Kath, Lara und Carina an der Wiederauferstehung des Barcelonateams. Sie wollen es noch einmal wissen. Klasse! Seit Oktober 2004 macht sie eine Ausbildung zur Sport- und Gymnastiklehrerin in Frankfurt. Der Twirlingsport hat ihr bei ihrem Berufswunsch geholfen. Für sie bedeutet das – morgens um 5:00 Uhr aufstehen mit dem Zug nach Frankfurt fahren, Unterricht und wieder nach Hause. Dann schnell etwas essen, umziehen und... „können wir jetzt fahren?“

Freunde wie diese - Stephanie Wagner - TV Langenselbold

Katharina Kling: „Herbst 1999 wurden wir in die Nationalgruppe/Team nominiert. Von da an veränderte sich einiges in meinem Leben. Wochenendweise durfte ich mit den bekannten Sportlern aus Langenselbold etc. trainieren und da warst DU, Stephi, dabei. Ich habe es sehr bewundert, dass jemand, der genauso alt war wie ich soo gut sein kann. Im Jahr 2000 qualifizierten wir uns beide für die Europameisterschaft in Rüs - selsheim. In den Monaten zuvor während der Trai nings - einheiten lernten wir uns immer besser kennen. An der EM verbrachten wir auch ausserhalb des Turniers viel Zeit miteinander. Wir hatten eine Menge Spass und Freude zusammen. Die EM war vorbei und wir hatten uns glük- klicherweise im Freestyle für die Weltmeisterschaft 2000 qualifiziert. Wir beide fuhren nach Holland. Uns konnte keiner trennen. Wir joggten ein paar Mal um unser Hotel oder standen abends draußen mit unserem Stab.
Danach kam für mich das Beste: ein Trainerwechsel. Ich durfte bei Ste trainieren, die auch deine Trainerin ist. Ab da kam ich nun immer montags, mittwochs + sonntags zu euch nach Selbold ins Training :-) Wir haben viel Zeit miteinander verbracht, hatten unendlich viele verrueckte Ideen. Ich sage nur – Duo-, erinnerst du dich?! Unsere Telefonrechnungen stiegen… aber das war es wert. Unsere Freundschaft intensiver. Wir sahen uns nicht nur im Twirling Training, auch unsere private Freizeit wurde miteinbezogen. 2001 durften wir zwei zusammen auf die WM nach Paris. Dort hattest du mit deinem „Grease“ Free einen tollen Erfolg – richtig klasse!

 
Im Jahr 2002 tanzten wir zusammen im „Metallica“ Team, womit wir uns auf die EM in Frankreich qualifizierten. Für deutsche Verhältnisse waren wir richtig gut. Auch dieses Jahr war nicht langweilig. Freund in Wetzlar… naja war irgendwann wieder vor bei, verbrachten viel Zeit miteinander. Höhen und Tiefen trafen uns in unserer Freundschaft. Wir halfen uns immer wieder gegenseitig, egal in welcher Situation. Und dann kam da noch die WM in Canada. Wir zwei alleine flogen mit Ste, Joerg und meiner Mutter dort hin und gingen für Deutschland an den Start. Das war eine tolle Woche. Wir hatten jede Menge Spass. Du, Stephi hast dir einen Spass daraus gemacht immer wieder die Heuschrecken auf mich zu scheuchen. Lustig war’s. Und dann war da noch die Aktion mit Shuichi. Erinnerst du dich? Ich war wirklich von der Rolle und du hast mich so tapfer getröstet :-))))
Das Jahr 2003 begann und die WM stand für mich unter keinem guten Stern. Denn nach der Saison der nationalen Turniere hörst du mit dem Twirlingsport auf. Es tat sehr weh, denn ohne dich, Step, fühlte sich alles sinnlos an. Ich konnte mich nicht wirklich auf dieses Event freuen. Du hast einfach gefehlt. Auf einmal lag alles an mir, ich hatte nun die Favoritenrolle und kam damit nicht zurecht. Alle 3 Tänze liefen nicht, ich konnte es nicht fassen. Nach der WM musste mir erst einmal alles klar werden. Ich hatte die WM in Sand gesetzt und fühlte mich allein gelassen. Wir gingen nun getrennte Wege. Ich lernte damit klar zukommen. Im Jahr 2004 war dir Handball wichtiger und du setzt ein Jahr mit Twirling aus. Bei der EM in der Schweiz verliefen meine Tänze ganz gut. Schöne Erinnerungen blieben.
Im Jahr 2005 bist du wieder im Freestyle eingestiegen. Wir kamen zögerlich in Kontakt, aber es war erst nicht mehr so wie früher. Ich war anfangs eher misstrauisch. Denn auch in diesem Jahr stand eine EM in Slowenien an. Ich wusste nicht, kann ich dir vertrauen oder lässt du mich wieder im Stich? Auch wenn es zwischenzeitlich nicht gut lief, so wollte ich gerne wieder mit dir unsere Freundschaft leben. Und ja- du bist mitgefahren zur EM! In Maribor hast du dich an etwas Neuem versucht. Wolltest dich mehr mit Bewegungen auseinander setzen. In der Vorrunde legst du wirklich einen guten Tanz hin, aber im Finale springt eher die Angst mit dir herum. Nicht schlimm – du bist wieder meine Step. In diesem Jahr versuchst du dich wieder ein Stück wei- ter zu entwickeln mit der abgedrehten „Nigel Kennedy“ Musik. In diesem Jahr findet die WM in Rom statt und du bist voll bereit. Ich freue mich, mit dir zusammen wie- der auf eine WM zu fahren. Unsere Freundschaft hat sich verändert, wie auch wir uns verändert haben aber wir werden es packen. Mit dir war es immer etwas anderes – etwas besonderes. Ich bin unheimlich froh, dich kennen gelernt zu haben und hoffe, dass wir in den nächsten Jahren noch viel Gutes mit- einander erleben werden. Ich bin froh, dass ich dich habe. Uns kann keiner trennen!“

Nie wieder ohne Steffi

Annemarie Schulz:
„Schon als ich in meinem ersten Training Stephi beim Trainieren zu sah, fand ich sie einfach toll. Mir war klar, dass ich EINMAL so twirlen wollte wie sie. Deswegen habe ich mich total gefreut und war natürlich auch aufgeregt, als ich sie in meinem zweiten Jahr als Trainerin bekam. Von da an war sie wirklich in meinem Leben und damit fing auch unsre Freundschaft an. Wir verbrachten viel Zeit in der Halle und hatten immer Spaß beim trainieren (also ich zumindest J). Sie hat mir wirklich viel bei- gebracht und mir viele Tipps gegeben. „Mama, Mama. DIE Stephanie Wagner kommt zu mir!“ Ich konnte mein Glück nicht fassen, als sie das erste Mal zu mir kam. Wir verstanden uns immer besser und machten auch immer öfters was zusammen, was ich nicht verstand, da sie ja viel älter ist als ich. Irgendwann dachten die Nachbarn sogar, sie wäre meine Schwester ;-) Und sie IST wie eine Schwester für mich. Sie ist immer für mich da, versucht mir bei Problemen zu helfen, egal ob es was mit der Schule zu tun hat, mit Freunden oder Twirling. Ich weiß, dass ich immer zu ihr kommen kann, egal mit was und wann. Deswegen ist für mich auch eine Welt zusammen gebrochen als sie mit Twirling aufhörte. Ich konnte es nicht glauben.
Meine erste WM und die, ohne Step...
„Sie weiß ganz genau, dass ich sie brauch und trotzdem hört sie auf. Warum? Sind wir ihr wirklich alle so egal?“ Ich hatte so viele Fragen, die mir aber bis zur WM nicht beantwortet wurden. Trotz allem war’s eine tolle WM x) 2004- Mein erstes Jahr ohne Stephi. Ich hab mir so viele Gedanken gemacht, wie es wird. Nicht nur im Twirling, sondern auch Privat, denn ich verlor sie nicht nur als Trainerin, sondern auch als Freundin. Wir zwei hatten kaum noch was mit ein- ander zu tun, was mich sehr bedrückte. Ich hatte aber auch nicht den Mut einfach zu ihr zu gehen, mit ihr zu reden und so zu tun als wäre alles normal. Umso mehr freute ich mich, als sie 2004 nach Wetzlar zur Meisterschaft kam. Gab es vielleicht doch noch eine Hoffnung, dass sie wieder anfängt?
Oohja J Noch im selben Jahr tanzte sie in der Nationalgruppe mit und führte die Disziplin Speed vor. Oh Gott war ich glücklich. Meine kleine zerstörte Welt wurde langsam wieder heil ^.^ Auch mit unsrer Freundschaft ging’s berg auf. Wir hatten wie früher jede Menge Spaß im Training und machten zusammen Urlaub in Spanien. 2005 hatte ich dann endlich wieder jemanden, der mich schminkt J Step war wieder da. An ihrer ersten Meisterschaft 2005 brachte sie mich schon zum heulen, bevor sie überhaupt auf die Fläche ging. Ich war so froh. Ich hatte meine Stephi < wieder . Ich bin ihr so dankbar, denn ich habe so viel von ihr gelernt und dass nicht nur im Twirling. Und so nebenbei bemerkt: Sie ist die einzigste die mich IMMER dazu motivieren kann meine Schwierigkeiten zu üben. Ich verliere zwar immer unsre Battles, aber ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass ich vielleicht irgendwann doch noch eines gewinne ;-) Ach genau- Den Traum einmal so zu twirlen wie sie, hab ich auch noch nicht aufge- geben ;-) Aber ich komm ihm schon ein bisschen näher.
Ich darf an der Ehrung Stephis „Grease Free“ tanzen J Wir lachen und weinen zusammen. (also, eigentlich wein nur ich, weil ich wegen ihr öfters mal emotional werde x) Und haben gemeinsam schon so viel erlebt. Sie ist ein Teil meines Lebens und ich weiß, dass ich auch wegen ihr so bin, wie ich jetzt bin. Ich brauch sie einfach und will sie nie wieder missen.
Danke für alles Stephi! Ich lieb dich <3

Ramona Schneider – TLSV Herxheim

Zum Training lange unterwegs


„Twirling mache ich erst, seit ich bei Dir bin. Davor das zähle ich nicht.“ Dies berichtete Ramona Schneider wärend des EM-Kadertrainings, als sei es etwas selbstverständliches.
Ramona wollte unbedingt richtig twirlen lernen. Glücklicherweise unterstützten die Eltern, Friedhelm und Lucia Schneider, Ramona bei diesem Unternehmen mit vollen Kräften. Leider mußten sie dadurch auch die Erfahrung machen, dass einige dachten, sie – die Eltern – wollten mehr, als Ramona. Sei’s drum, da standen sie einfach über den Dingen. Irgendwann kamen sie wohl auf die Idee, Stephanie Paulus-Reschke 1996 für die Tochter zu engagieren, damit sie endlich mal ein Einzeltanz am Turnier zeigen konnte. (1997)
Am Anfang glaubte Ste nicht daran, Ramona – damals 15 Jahre – mehr als 2-3 mal im Training sehen. Tanz einstudieren und fertig. Da kannte sie die Familie Schneider noch nicht :-) Als Ramona – damals total schüchtern, samt Eltern, Sonntag nachmittags in die Langenselbolder Trainingshalle einlief, sahen sie zum ersten mal, was Twirlingsport in UNvollendung ist. Friedhelm war wie vom Donner gerührt, bewunderte er doch die gekonnten Bewegungen und seiner Ansicht nach „Perfekten Übungen“. Er konnte es nicht fassen, dass seine „perfekten“  Twirlingstars zu Beginn der neuen Tänze, wie alle anderen auch, unkontrolliert herumfielen und das Stäbchen ständig fallen ließen...

Nun ja, so schwand sofort die Hoffnung, ein Tanz von Ste könne alles richten. Üben war – das erkannten sie sofort – unumgänglich. Nach 2 Crashwochenenden hatte Ramona sich vor lauter üben eine Sehnenscheidenentzündung zugezogen, was sie, wie wir heute alle wissen, nicht in die Flucht schlug. Begeistert saßen die Eltern bis Ramona 18 Jahre war! in jedem Training in einer oft eiskalten Halle und machten ihren wöchentlichen Sonntagsausflug nach Langenselbold. Sie freuten sich über jeden Fortschritt von Ramona, die alles neu erlernen musste.
Da sie alles ganz genau wissen wollten, besuchte die gesamte Familie die D.T.S.V. Ausbildungskurse und mauserten sich zu richtigen Twirling-Profis. Ramona kämpfte in den ersten beiden Jahren mit den obligatorischen Hürden eines Twirlinganfängers. Im Training klappte alles, aber an den Turnieren wollten die Schwierigkeiten einfach nicht gefangen werden. Ramona war einfach zu aufgeregt.
Irgendwann im Training meinte Ste ratlos: „Sag mal brauchst Du eine Brille? Der Stab ist da, doch Du greifst immer daneben.“ Ein Hoffnungsschimmer, daraufhin wurde sofort ein entsprechender Arzt konsultiert… und tatsächlich Hornhautverkrümmung.
Die Drops wurden mit Brille weniger, wenn auch die Nerven Ramona im Ernstfall noch immer verließen. Ste dachte ernsthaft darüber nach, ob es Ramona wohl nie lernen würde. Aber auch Ste ist  bekanntlich zäh und sie kämpften stetig weiter. 1999 wurde Ramona in die Nationalgruppe 2000 nominiert und tanzte an der EM in Rüsselsheim. Das war ein echtes Highlight und gab ihr einen richtigen Schub.
Ramona, ehrgeizig und strebsam, arbeitete sich langsam nach vorne und schaffte ab 2000 auch in den Einzeltänzen die Qualifikation zur Endrunde. Lucia, die eine Ausbildung zur Wertungsrichterin absolvierte, gab Ramona beim Training zuhause immer wieder den Mut mehr aus sich heraus zugehen. Die beiden sind ein perfektes Team. 2003 tanzt sie beim MMC Villingen im Team zur Verstärkung mit. Zur Abwechslung fährt sie nun nach unten. Belohnt wird Ihr Einsatz mit dem Start beim Cup of Club in Irland. Mit Ihrem Dance „Fever“ haut sie dann nicht nur Trainerin Ste vom Hocker. Souverän tanzte sie Ihr Dance, total Cool. Ramona hatte sich wohl damit abgefunden, dass es nicht immer perfekt laufen kann. Sie überspielte „Fehler“ einfach, dass für jeden so aussah, als ob es so sein müsste. Echt klasse, ist das noch zu toppen?
Beim MMC festes Mitglied im Team, für  die Nationalgruppe nominiert. Zur Abwechslung geht es nun öfters mal nach Wetzlar. 2004 eine Woche vor dem Sichtungswettkampf. Ste im Training, ernsthaft an sich zweifelnd, dachte sie sich: „Mein Gott, das wird im Leben nichts. So kann sie nicht auf die Fläche gehen…“ Es war wirklich furchtbar. Und dann am Turnier – aufs schlimmste eingestellt, konnte Ste es kaum fassen wie Ramona abgroovte... und das beim 1. Turnier. Es hat auch dem Publikum Spaß gemacht zuzuschauen. Ste wurde von einer Zuschauerin angesprochen, ob sie den Tanz gemacht hätte, er sei ja ganz toll geworden. Ste war richtig stolz, Ramona hat’s wirklich drauf, den Zuschauern gefällt es auch :-)

Ramonas Geheimrezept:
Sie hört sich 1 Woche vor dem Turnier in jeder freien Minute (auch in der Mittagspause oder wenn sie allein im Büro ist)

Ihre Musik an und setzt sich vorallem theoretisch mit jedem Ton/Takt der Musik auseinander. Offensichtlich funktioniert es und es ist kein Zufall. Im Training werden die Akzente dann ganz genau geübt so lange, bis es klappt. Da sie ihre Musik wirklich kennt, ist sie nicht so im Streß, da sie das Timing total im Griff hat, auch wenn mal etwas nicht so klappt wie geplant. So hat Ramona gelernt, mit Ihren Nerven umzugehen. Wenn es nicht so läuft, wie sie es gerne hätte, läßt sie sich nicht aus der Ruhe bringen. Dann wird der Stab einfach weggelassen. Frei nach dem Motto – Manchmal ist weniger mehr.
Im Jahr 2004, 2006 und 2007 war Ramona in der Nationalgruppe und erreichte an der EM in Genf/Schweiz den vierten Platz.

Wie heißt ein altbekannter Spruch:Zähigkeit siegt!

Der D.T.S.V. ehrt Sandra Schwindt für besondere sportliche Leistungen - 18 Jahre

Name: Sandra Schwindt
Geburtstag: 27.10.1975
Sternzeichen: Skorpion
Beruf: Erzieherin
Hobby: war mal Twirling
Weitere Freizeitbeschäftigungen: mein Hund Scooby und meine Schildkröte Emmely
Lieblingsgetränk: Coca Cola Lieblingsgericht: Pasta, Pizza, Geflügel

Warst Du überrascht?

„Klar war ich überrascht. Ich habe in keinster Weise damit gerechnet. Ich wollte eigentlich nur an Larissa`s Ehrung aktiv teilnehmen. Auf einmal standen eine menge Menschen um mich herum. Ganz vorn Anette Runkel, eine meiner ersten Trainerinnen. Sie hatte einen Blumenstrauß und übergab ihn mir . Mir war eigentlich nach weglaufen, aber zum einen ging das nicht weil der Weg versperrt war und zum anderen versuch mal wegzulaufen wenn alle Menschen in der Halle plötzlich von ihren Bänken aufstehen. Ab da hoffte ich auf eine Falltür, doch die war auch nicht da. Stephanie überreichte mir dann noch eine Kassette mit meinen Tänzen und Bilder aus meiner aktiven Twirlingzeit. Jörg las meine größten Erfolge vor, von dem habe ich vor lauter Aufregung nichts mitbekommen. Es hat schon ein paar Stunden gedauert, bis ich überhaupt begriffen hatte was eigentlich passiert war. Als ich zu Hause war, habe ich den Blumenstrauß für 18 Jahre aktiven Wett- kampfsport, meinen größten Fans gebracht. Sie waren fast bei allen Wett- kämpfen dabei und hatten immer mitgefiebert. Meine Mama und mein Papa.“

Wer ist/sind dein/e Vorbilder?
„In Sachen Twirling fand ich immer Angela Kolter aus den USA und Sheryl Holliday aus Kanada klasse.“

Mit wie vielen Jahren hast du Twirling angefangen?
„Im zarten alter von 3 Jahren habe ich angefangen den Stab zu werfen.“

Wie oft hast du in der Woche trainiert?
„Montag, Mittwoch, Freitag, wenn ich Team getanzt habe auch samstags und eigentlich jeden Sonntag.“

Wer waren deine Trainer?
„Das waren viele! Ich hoffe ich vergesse jetzt niemanden. Also, Sylvia Schad, Anette Runkel, Sabine Runkel, Sascha Strupp und Stephanie Paulus-Reschke. Tanya Mouland aus Kanada zähle ich auch zu meinen ehemaligen Trainern.“

Warum hast du mit Twirling angefangen?
„Kann ich so genau nicht sagen, da ich ja erst 3 Jahre alt war. Ich glaube ich wollte auch das machen was meine Schwester gemacht hatte, denn sie machte auch Twirling.“

Was gefällt dir am Twirling?
„Für mich ist es die schönste Sportart die ich kenne. Ich kann nicht sagen, was mir da am Besten gefällt.“

Was sind deine wichtigsten Erfolge in den Jahren?
„Mein größter Erfolg war das Erreichen des Semifinals 1996 in Genua. Das war ein super Gefühl. 1996 war überhaupt ein sehr erfolgreiches Jahr für mich. In diesem Jahr gewann ich als erste Freestylerin den Pokal des Ranglistensiegers und die Disziplin Dance. Im Jahre 1995 überreichte man mir einen Pokal für fair play, was für mich eine Ehre war.“

Was denkst du, wenn du heute die Turniere besuchst?
„Ich freue mich immer auf die Turniere. Mindestens einmal im Jahr besuchte ich ein Turnier. Ich ertappte mich jedes Mal, dass ich mächtig mitfieberte wenn ein Mädel auf der Fläche stand, dass ich mal trainierte. Ich genieße schöne Tänze, die mit viel Spaß und Leidenschaft vorgeführt werden.Mir ist natürlich nicht entgangen, dass die heutigen Twirler „sauberer“ twirlen.“

Was hat dich motiviert all die Jahre weiter zu machen?
„Ich glaube die Menschen die Twirling machten.Wir waren fast täglich zusam- men in der Trainingshalle. Eben wie eine kleine Twirlingfamilie.“

Larissa Werlein - 10 Jahre Freestyle

Und wie war es?
„Als wir an der DM im Anschluss an die Siegerehrung, die Ehrung von Dominique und Nena für 10 Jahre Duo abgeschlossen hatten, begann plötzlich meine Dance- Musik von 1998 und ein kleines Mädchen in meinem ersten Kostüm und einem Luftballon erschien. Sie musste einmal um die Athleten herum laufen und schließlich mich abholen und mit nach hinten neh- men. Dabei hat sie sich zwar etwas ge- schämt, war aber richtig süß. Dort stand meine frühere Trainerin Sandra Schwindt und übereichte mir ein Video mit meinem ersten Tanz im Jahr 1990. Später überreichte mir Ste dann noch eine Urkunde für 15 jährige Teilnahme an Meisterschaften (es war zwar schon mein 16. Jahr , aber wer stört sich schon an solchen Details J) und ein Video mit all meinen Tänzen, die sie auftreiben konnten. An dieser Stelle möchte ich mich auch bei Susanne bedan- ken, die sich die Mühe gemacht hat die Tänze aus den Videos rauszusuchen und sie zusammen zu schneiden.“

Warst du überrascht? „Ja“

Hast du etwas geahnt?
„Meine Mutter war etwas auffällig, ich wusste aber nicht was kommt.“

Wer ist/sind dein/e Vorbild/er? „Holly“

Mit wie vielen Jahren hast du Twirling angefangen?
„mit 5“ Wie oft trainierst du in der Woche? „zur zeit 2-3 mal“

Wer ist /war dein Trainer?
„zuerst Sandy, dann Anette, dann wieder Sandy, dann Ste, dann wieder Sandy und jetzt Ste“

Warum hast du mit Twirling angefangen?
„Keine Ahnung, meine Mutter hat mich in den Verein gesteckt.“

Was gefällt dir am Twirling?
„Am Besten gefällt mir, dass man eine Gemeinschaft ist und immer zusammen hält. Außerdem entwickeln sich gute Freundschaften.“

Was sind deine wichtigsten in Erfolge Jahren?
„1997 deutscher Meister, 1998 EM Halbfinale, WM 17.Platz, 2000 —deutscher Meister und Finale Nationalteam“

Was ist dein größter Wunsch?
„3.Platz im Team an der EM bzw. 6.an der WM. 4.Platz im Duo an der EM bzw.7. an der WM wäre auch nicht verkehrt. 3. wär natürlich noch besser, aber sehr unreali- stisch.“

Wie bereitest du dich auf die Wettkämpfe vor?
„Mit Training natürlich und ich höre meine Musik.“

Was denkst du kurz vor deinem Auftritt?
„Jetzt noch mal kurz konzentrieren und zusammenreißen und dann ist es vorbei!“

Wie motivierst du dich nach all den Jahren weiter zu machen?
„Es ergibt sich einfach, ich habe eigentlich nicht den Wunsch aufzuhören, da es immer wieder Spaß macht, außerdem tanze ich sehr gerne in dem Team und würde die anderen nicht hängenlassen.“

Was möchtest du anderen Twirlern sagen damit sie so lange wie Du durchhalten?
„Es lohnt sich! Das mit der Ehrung war ein schönes Erlebnis und es hat mich wirklich gefreut, dass Sandy dabei war, da ich vielleicht nie so lange durchgehalten hätte, wenn sie damals nicht meine Trainerin gewesen wäre. An dieser Stelle möchte ich mich bei all meinen Trainern für die Arbeit bedanken, die sie in mich investiert haben und noch investieren. DANKE!“

Twirling ist mein Leben

Name: Katharina Kling
Geburtstag: 03.12.1986
Beruf: Gymnastiklehrerin
Homepage: kath1986.skyblog.com
Sternzeichen: Schütze
Hobby: TWIRLING
Weitere Freizeitbeschäftigungen: E-Mails schreiben,Chatten, Musik hören,Tanzen
Lieblingsgetränk: Bananenmilch, Bitter Lemon
Lieblingsgericht: Nudeln, Salat, Pizza


Wer ist/sind dein/e Vorbild/er? Shuichi Kawazu aus Japan

Mit wie vielen Jahren hast du Twirling angefangen? Mit 4 Jahren

Wie oft trainierst du in der Woche?
Meine Ausbildung nimmt mir sehr viel Zeit weg, somit nur noch 2mal die Woche + das Wochenende.

Wer ist dein Trainer? Stephanie Paulus-Reschke

Warum hast du mit Twirling angefangen?
Twirlingsport sah ich das erste Mal bei meiner Freundin Maria. Ich war so begeistert, sodass ich sofort mit dem Twirling begann.

Was gefällt dir am Twirling?
Die Flexibilität und das Tanzen. Schwierige komplizierte Flips, Rollen wie z.B. Pops, Monster Rolls, Schwierigkeiten

Was sind deine wichtigsten Erfolge?
Teilnahme an der WM 2000 in Hertogenbosch (Holland) Junior Freestyle. Teilnahme an der WM 2001 in Paris Junior Freestyle und Junior Duo (Finale) Teilnahme an der WM 2002 in Canada Senior Freestyle (schönstes Erlebnis) Teilnahme an der WM 2003 in Barcelona Senior Freestyle, Senior Duo,Team

Was ist dein größter Wunsch?
Einmal richtig gut zu werden.Mich weiter- hin so gut wie möglich zu entwickeln.Und an den weiteren Weltmeisterschaften gut anzukommen. Mein nächstes Ziel ist erst einmal die WM 2006 in Rom. Ich wünsche mir weiterhin so viele Kontakte mit Twirlern aus anderen Ländern zu bekommen.

Wie bereitest du dich auf die Wettkämpfe vor?
Ich ernähre mich möglichst gesund und versuche ein strukturiertes Training durchzuführen.Mentale Stärke ist für diesen Sport sehr wichtig!

Was denkst du kurz vor deinem Auftritt?
Das wird gut.Ansonsten gar nichts völlig leer im Kopf.

Wie motivierst du dich?
Durch meine Ziele.

Was möchtest du anderen Twirlern sagen?
Ich möchte ihnen sagen, dass sie niemals die Lust verlieren sollen. Verliert euren Weg nicht und trainiert hart. Setzt euch Ziele, um besser zu werden. Nach jedem kleinen Erfolg könnt ihr zufrieden sein. Jedoch erst nach einer langen Zeit von hartem Training werdet ihr sehen, was es so Schönes noch im Twirling- sport gibt. Eine Teilnahme an einer WM ist kurz gesagt einfach: Gigantisch! Das Erlebnis auf der Fläche stehen zu dürfen und allen zeigen zu dürfen, dass du gerne Twirling machst. Das Feeling in der Halle spüren. Neue Kontakte zu anderen Twirlern aus verschiedenen Ländern entwickeln sich. Das harte Training ist es wert. Ihr werdet es NIE bereuen. Lasst euch nicht hängen, wenn es mal abwärts geht. Versucht euch immer wieder an den schönen Erlebnissen festzuhalten und motiviert euch durch eure Ziele. So bekommt ihr auch wieder viel Spaß am Twirling und werdet auch sicherlich einiges erreichen. Ich wünsche euch alles Gute. Und denkt daran, ihr werdet niemals etwas umsonst tun. Ich liebe Twirling und könnte mir ein Leben ohne Twirling nicht mehr vorstellen.
Ich möchte versuchen, solange wie möglich dabei zu bleiben, als Athlet wie auch als Trainer! Auch möchte ich mich sehr bei meiner tollen Trainerin Ste bedanken, die mich soweit gebracht hat und hoffentlich noch viel weiter…!!! Sie versucht immer wieder etwas ganz besonderes mit mir zu entwickeln. Auch wenn es manchmal nicht ganz so einfach mit mir ist, ist sie sehr geduldig :) Das schätze ich so an ihr. Ich freue mich noch auf eine weitere lange und sehr schöne Zeit mit ihr und hoffe, dass sie weiterhin Spaß daran haben wird - so wie ich es habe